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Schwere HD bei 6 Monate altem Hund. Hilfe

  1. Hallo miteinander,

    Ich bin etwas deprimiert. Komme gerade vom Tierarzt mit der Diagnose schwere HD mit beidseitiger Arthrose. Das war jetzt natürlich eine Schocknachricht.

    Heidi ist aus Kroatien und nun ca 9 Tage bei uns. Wir lieben sie über alles und wollen ihr natürlich die bestmöglichste Behandlung ermöglichen.

    Sie ist ein Jack Russell mischling.

    Hat jemand Tipps und Erfahrungen ?

    Wir haben einen Termin am Montag bei einem Chirurgen, aber möchte nicht ganz Unwissen dort auftreten.

    Kann mir jemand dabei helfen ? Vor allem was ich jetzt alles tun kann um der kleinen Maus zu helfen ?

    Würde mich sehr über antworten freuen und wäre unglaublich dankbar.

    Liebe Grüße
     
    #1 Chrissy1979
  2. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

    Also ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

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    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
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  3. Was willst du denn bei einem Chirurgen?
     
    #2 snowflake
  4. Es ist eine orthopädische Chirurgie. Dort wie besprochen wie es weitergeht. Therapie, physio, Operationen oder Ähnliches.
     
    #3 Chrissy1979
  5. Ach so. Das klingt nicht schlecht, dann wirst du dort wohl in guten Händen sein. Ich kann dir nicht weiterhelfen, ich hatte das bei so einem jungen Hund, der noch im Wachstum ist, noch nicht. Ich wünsche euch, dass Physio und ggfs. Schmerzmittel und Muskelaufbau ihm helfen können. Eine OP dürfte meiner Meinung nach nicht in Frage kommen, bevor das Skelett ausgewachsen ist.
    Aber vielleicht wissen andere hier mehr.
     
    #4 snowflake
  6. Mein Hund war schon ausgewachsen bei der Diagnose, aber ihr habt jetzt verschiedene Möglichkeiten.

    Zunächst mal würde ich nichts überstürzen.

    Bei so einem kleinen Hund sehe ich da auch recht gute Karten, dass ihr mit Physiotherapie um eine OP drum rum kommt.

    Option 1: Hund bekommt Physiotherapie, ggf. Nahrungsergänzungsmittel und homöopathische Mittel wie z.B. Zeel. Bei Schmerzen gingen auch Schmerzmittel, da muss man bei einem so jungen Hund aber schauen, dass es keine Dauergabe wird, da Schmerzmedikation andere Organe in Mitleidenschaft zieht. Physiotherapie hat meinem Hund sehr gut geholfen!

    2. Denervation, dabei wird der Nerv gekappt, der die Schmerzen leitet, der Hund behält also kaputte Hüften, merkt das aber im Idealfall sein Leben lang kaum bis gar nicht. Rückblickend wäre das heute meine Behandlung der Wahl.

    3. künstliche Hüftgelenke, gut gemacht hat der Hund damit keine Probleme, schlecht gemacht hat er enorme Probleme. So oder so muss man ihn pro Seite (!) wochenlang ruhig halten, ich würde das keinem Hund zumuten wollen! Dazu noch enorm teuer, ca. 2500€ pro Seite?!

    4. Femurkopfresektion, insbesondere bei kleinen, muskulösen Rassen mit sehr guten Ergebnissen! Es wird der Oberschenkelkopf entfernt, diese Funktion übernimmt das umliegende Gewebe.

    5. Goldakupunktur, Goldimplantate, mein Hund hat eine Goldakupunktur bekommen, ich habe mich im Vorfeld ausführlich informiert und mir eine gute Tierärztin mit gutem Ruf ausgesucht. Gebracht hat es gar nichts. Würde ich nie wieder machen lassen! Wobei ich sagen muss, mein Hund ist jetzt 13 und braucht keine dauerhafte Schmerzmedikation, vielleicht ist das dem Gold zuzuschreiben, vielleicht würde er ohne "Vergoldung" schon dauerhaft Schmerzmedikation brauchen? Ich rede mir das manchmal ein, weil ich nicht einsehen will so viel Geld für nichts investiert zu haben.

    Wenn das mein Hund wäre, würde ich mich informieren inwieweit was jetzt schon infrage kommt, oder ob es reale Chancen gibt, dass es mit z.B. Option 1 besser wird und man dann nochmal mit z.B. 18-24 Monaten schaut ob man eine der anderen 5 Optionen noch anwendet.

    Wie geht es ihr denn? Lahmt sie, hat sie Schmerzen?
     
    #5 IgorAndersen
  7. Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Das hilf mir sehr !

    bei ihr spielt sich das in etwas so an :

    morgens beim aufstehen ist es relativ schwer, sie kommt kaum auf die Beine, wenn sie dann ein paar Schritte humpelnd gegangen ist, merkt man fast den ganzen Tag nichts mehr.

    sie spielt wie verrückt, ist sehr frech, will dort hochspringen, hier die Treppe hoch, sie ist ENORM AKTIV, beim gassi gehen Rast sie durch die Gegend als ob nichts wäre. Abends liegt sie in ihrer lieblingsposition. auf dem Rücken, breitbeinig und alles von sich strecken. Daher ist es manchmal unfassbar an diese Diagnose zu glauben.

    Aber sie bekommt gerade Schmerzmittel, weil sie eben morgens nicht aus dem Bett kommt, ich denke es liegt an den Schmerzen.

    Ab morgen bekommt sie noch gelenkunterstützende Präparate.

    die fremurkopfresektion hat mir die Ärztin empfohlen bzw. es auf dem überweisungschein für die Klinik vermerkt. Der Termin ist ja am Montag.
    Aber ich bin gerade wirklich entmutigt. Wie kann ein so junger Hund schon so krank sein ?! Es sollte doch die schönste Zeit für ihn sein.

    tut mir so leid wenn sie arg leiden muss
     
    #6 Chrissy1979
  8. Das kommt vermutlich von der Arthrose
    Unser alter Rüde mit HD und Arthrose hatte das auch, wenn er längere Zeit gelegen ist.
    Wenn er sich dann bissel bewegt hat, ging es wieder. Deswegen ist auch so wichtig, dass sie sich bewegen
     
    #7 DobiFraulein
  9. Okay, das klingt für mich jetzt erstmal nicht so als müsse dieser Hund unbedingt unters Messer.
    Ich würde verschiedene Nahrungsergänzungsmittel über einen längeren Zeitraum testen (nicht alle auf einmal, fang z.B. mit Kollagenhydrolysat an, z.B. von makana oder Pik-As).
    Ich würde sie daran hindern sich zu überanstrengen, also klar soll sie laufen, aber lieber gleichmäßig als fullspeed und dann abruptes Anhalten. Abrupte Stopps sind für die Gelenke nicht gut.
    Vielleicht kann man ihr morgens helfen indem man die Gelenke durchbewegt bevor sie aufsteht.
    Dann würde ich mit Physiotherapie beginnen! Das wird ihr sehr helfen.

    Ich gehe davon aus, dass ihr so die morgendliche Lahmheit abmildern könnt, vielleicht geht sie auch ganz weg.

    Ich würde diesen Hund noch nicht operieren lassen! Eine OP kann man perspektivisch ins Auge fassen, wenn es nicht besser wird.
     
    #8 IgorAndersen
  10. Wurde denn ein aussagekräftiges Röntgenbild gemacht oder wie kommt man auf die Diagnose HD?

    Gruß
    tessa
     
    #9 tessa
  11. Sie wurde heute unter Narkose geröntgt. Einmal von der Seite und einmal mit gestreckten Beinen auf dem Rücken.

    Dort erklärte mir die Ärztin was sie sieht. HD E und beidseitige Coxarthrose.
     
    #10 Chrissy1979
  12. Ob die Wirkung der Denervation eines jungen Hundes ein Leben lang anhält, bin ich nicht so sicher. Da habe ich auch schon anderes gehört, nämlich dass die gekappten Nervenenden mit den Jahren wieder den Weg zueinander finden.
    Künstliche Gelenke, macht man das bei so kleinen Hunden überhaupt? Ist da nicht grundsätzlich die Femurkopfresektion die OP der Wahl?
     
    #11 snowflake
  13. Fremurkopfresektion ist auch das was meine Tierärztin empfiehlt.
     
    #12 Chrissy1979
  14. Berichtest du uns dann, was der Chirurg empfiehlt?
     
    #13 snowflake
  15. Klar. Mach ich.
     
    #14 Chrissy1979
  16. Deswegen schrieb ich "im Idealfall".
    Ob man bei einem kleinen Hund künstliche Gelenke einsetzt weiß ich nicht.
    Ja, ich denke die Femurkopfresektion ist bei kleinen Hunden der Eingriff der Wahl, daher habe ich das auch hervorgehoben mit "bei kleinen, muskulösen Rassen mit sehr guten Ergebnissen!".
     
    #15 IgorAndersen
  17. Ich kannte einen Yorkie mit künstlicher Hüfte, also ja: ist möglich.
     
    #16 Crabat
  18. Das habe ich auch schon mal gelesen und mich gefragt, ob es in so einem Fall nicht möglich ist, nochmal zu denervieren? Wenn es Jahre dauert, bis die Nerven wieder zusammen gewachsen sind, kann es ja eigentlich nicht das Narkoserisiko sein.
     
    #17 Paulemaus
  19. 4500-5000€ pro Seite bei 30kg Hund ;)

    Meine Hündin hat einseitig eine künstliche Hüfte. Falls es dich interessiert, unter Gesundheit & Ernährung "Cassies künstliche Hüfte".
    Sollte die zweite Seite auch gemacht werden müssen würde ich eventuell eine Denervation versuchen.
    Das steht alles in den Sternen.

    Bei einem so kleinen Hund wäre die Femurkopfresektion meine Wahl, vermutlich.

    Ich denke nur mit Physio und Aufbaumitteln wirds schwierig, bei so nem kleinen Flummi. Die springt ja ständig von A nach B und das ist eben schlecht für die Gelenke.
    Ich würd versuchen, ihr jetzt schon Sofa etc zu verbieten und sie die Treppen zu tragen, damit sie möglichst ebenerdig lebt und gleichmäßige Bewegung hat.

    Ich weiß wie schlimm ein so kranker, junger Hund ist. Meine Hündin war bei ihrer Op knapp 4 und konnte vor Schmerzen nicht schlafen...
     
    #18 MadlenBella
  20. Heidi hat extrem viel Temperament, sie zu zügeln in was auch immer, ist fast unmöglich.

    Und je mehr man ihr verbietet desto frustrierter wird sie und ich kann es verstehen. Sie ist ein junger Hund und soll auf alles verzichten was Spaß macht.
    Zumindest lassen wir sie nicht viele Treppen laufen, was sich allerdings in unserer Wohnung (Maisonette) ziemlich schwierig bis unmöglich gestaltet.

    Das ist alles ziemlich deprimierend
     
    #19 Chrissy1979
  21. Dann müsst ihr sie die Treppen tragen, zumindest runter.
    Und ordentlich den Kopf beschäftigen, da hat sie sicher auch Spaß dran.
     
    #20 MadlenBella
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