Schutzvertrag

Yeanny18

Hallo
ich wollte wissen, was ein schutzvertrag genau beinhalten muss, um 100%ig rechtsgültig zu sein.
viele hier im forum sind der meinung, dass man z.b. einen hund nicht zurückverlangen kann, weil das eigentum ja überschrieben wurde.
zum beispiel, wenn der hund nicht artgerecht gehalten wird.
oder die klausel mit dem besuchsrecht.
also ist es nun realisierbar oder nicht?
Danke, Yeanny
 
Hallo,
mail mich mal an - haben vom DVRT Schutzverträge, die per Anwalt ausgearbeitet sind und sogar die steuerliche Anmeldung des Hundes, die eine Riesenstolperfalle sein kann berücksichtigt.
Diese Verträge beinhalten jeweils die neueste Gesetzgebung für Listis und Nichtlistis und beinhalten sogar Stolperfallen die durch die Tierschutzhundeverordnung,Bundesgesetz bis hin zur jeweiligen Kommunalgesetzgebung beinhalten (Gemeinderecht).
Gerade neu überholt.Werden nicht in allgemeinen Foren veröffentlicht und werden nur zur Info an nachweislich seriöse Vereine/Verbände nach Nachweis zur Verfügung gestellt.Wohlgemerkt nicht an Privatpersonen!
Gruß Margrit

Gesetze hin oder her, wir setzten uns zur Wehr!
 
Hi!

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Tahoma, Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Margrit:

Gerade neu überholt.Werden nicht in allgemeinen Foren veröffentlicht und werden nur zur Info an nachweislich seriöse Vereine/Verbände nach Nachweis zur Verfügung gestellt.Wohlgemerkt nicht an Privatpersonen!
[/quote]

Tja, dann hat Yeanny wohl geloost oder ist sie ein Verein?

Und mit welcher Begründung handhabt ihr das so?
Kann mir nämlich keine akzeptable vorstellen.

Tharin
 
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Tahoma, Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Yeanny18:
Hallo
ich wollte wissen, was ein schutzvertrag genau beinhalten muss, um 100%ig rechtsgültig zu sein.
viele hier im forum sind der meinung, dass man z.b. einen hund nicht zurückverlangen kann, weil das eigentum ja überschrieben wurde.
zum beispiel, wenn der hund nicht artgerecht gehalten wird.
[/quote]

Hi Yeanny,

es geht weniger darum, was ein Schutzvertrag beeinhalten muss, sondern was er beinhalten darf. Enthält ein Vertrag unbillige Klauseln (z.B.: Der Hund darf nur mit Futtermarke XY gefüttert werden.), so sind solche Klauseln unwirksam; u.U. kann dies aber auch die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages nach sich ziehen. Meist enthalten Verträge aber eine sog. Salvatorische Klausel, die besagt, dass eine unwirksame Klausel durch eine ihrem Sinngehalt am nächsten kommende Bestimmung zu ersetzen ist.

Selbstverständlich kann ein Schutzvertrag auch die Verpflichtung des neuen Halters beinhalten, das Eigentum an dem Hund zurückzuübertragen, wenn er gegen Vertragsbestimmungen verstößt. In der Praxis erweist es sich aber oftmals als schwierig, diesen Anspruch auch durchzusetzen (kann der Verstoß zweifelsfrei nachgewiesen werden, wie beurtelt der Richter den Sachverhalt etc.). Und selbst im Falle eines gewonnenen Prozesses kann es passieren, dass der Halter den Hund woanders versteckt oder weitergibt und behauptet, der Hund sei entlaufen (alles schon erlebt).

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Tahoma, Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Yeanny18:

oder die klausel mit dem besuchsrecht.
also ist es nun realisierbar oder nicht?
Danke, Yeanny
[/quote]

Mit "Besuchsrecht" meinst du sicher die Berechtigung, eine Nachkontrolle durchführen zu dürfen. Das ist in jedem Schutzvertrag vorgesehen und i.d.R. auch nicht unbillig. Bei der Durchsetzung können sich aber ähnliche Probleme wie oben beschrieben ergeben.

Gruß
Wolfgang
 
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Tahoma, Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Margrit:
Hallo,
mail mich mal an - haben vom DVRT Schutzverträge, die per Anwalt ausgearbeitet sind und sogar die steuerliche Anmeldung des Hundes, die eine Riesenstolperfalle sein kann berücksichtigt.
Diese Verträge beinhalten jeweils die neueste Gesetzgebung für Listis und Nichtlistis und beinhalten sogar Stolperfallen die durch die Tierschutzhundeverordnung,Bundesgesetz bis hin zur jeweiligen Kommunalgesetzgebung beinhalten (Gemeinderecht).
[...]
[/quote]

Hi Margrit,

die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

Wie kann denn in einem Mustervertrag die neueste Gesetzgebung bis hin zur Kommunalgesetzgebung (Gemeinderecht) berücksichtigt sein, wenn man bedenkt, dass quasi jede Gemeinde unterschiedliches Ortsrecht hat?

Gruß
Wolfgang
 
Hi!

Frag doch mal in Deinem TH nach. Vielleicht geben die Dir einen Schutzvertrag von ihnen als Beispiel. Ich glaube, ein halbes Jahr hätte ich Tequila noch wieder abgeben müssen, wenn ihr früherer Besitzer aufgetaucht wäre. Na, ist ja vorbei und die wollten sie eh nicht mehr, sonst hätten sie sie ja gar nicht erst ausgesetzt.

Viel Glück

Myriam
 
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