Schon wieder????Kampfhundejagd mit Hubschrauber und Radiowarnungen: 2 erschossene Hun

Meike

KSG-Panzergrenadier™
20 Jahre Mitglied
Krieg: Kampfhundejagd mit Hubschrauber und Radiowarnungen: 2 erschossene Hunde


Olfen/NRW, 16.1.02

Für mehrere Stunden hielt ein ausgebrochener Kampfhund gestern Polizei und Anwohner am Sternbusch in Atem. Drei Menschen wurden verletzt. Bei der Suche nach dem gefährlichen Tier setzte die Polizei einen Hubschrauber ein, der das Gebiet rund um den Sternbusch ausleuchtete und mit dessen Hilfe der Hund schließlich eingefangen werden konnte. Ordnungsamtsleiter Dieter Overes, der Polizeibeamte Ewald Beckfeld und ein Mitarbeiter des städtischen Bauhofes trugen leichte Verletzungen davon. Zwischenzeitlich war sogar über Fernseh- und Radiosender der Aufruf verbreitet worden, Kinder nicht nach draußen zu lassen.

Als der Mitarbeiter des Bauhofes morgens das Gelände betrat, wurde er von einem Hund angefallen und in den Oberschenkel gebissen. Der Mann musste ambulant behandelt werden, seine Kollegen unterrichteten das Ordnungsamt. Am frühen Nachmittag suchten Dieter Overes und Helmut Kreienbaum vom Ordnungsamt mit zwei Rechtsreferenten und Polizeibeamten den Hundebesitzer auf - dessen Haus befindet sich direkt neben dem Bauhof.

Als der Halter das Tor öffnete, rissen sich drei von insgesamt fünf Hunden (American Staffordshire und Alano-Mischung) los und griffen die Männer an. Dieter Overes wurde ins Bein, Ewald Beckfeld in den Arm gebissen. Die Polizisten töteten einen Hund, einen anderen schossen sie an. Das verletzte Tier wurde später in einem Schuppen hinterm Haus tot aufgefunden. Der dritte Kampfhund entkam, wurde später, nachdem die Polizei mit einem Großaufgebot angerückt war, mit Hilfe der Besitzerin eingefangen.

Wie Helmut Kreienbaum mitteilte, waren die Besitzer berechtigt, die Tiere zu halten. Allerdings dauere das Genehmigungsverfahren noch an. Die überlebenden Hunde kamen ins Tierheim.

Quelle:Hundejo.de

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Hi Meike ... hast du hier schon mal geguckt?
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ich frage mich allen ernstes, warum man sich "für sollche leute" einsetzt... (der eine mehr, der andere weniger...).

solche vorfälle reißen immer wieder rein...

und die verantwortungsbewussten leute, die einen "riesenaufstand" um ihren hund machen -wesenstest, begleithundeprüfung, anwälte hier, aufklärungsarbeit dort- die sind am ar***!

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LG
Ninchen

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LG Meike mit Benny
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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Tahoma, Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Ninchen:
ich frage mich allen ernstes, warum man sich "für sollche leute" einsetzt... (der eine mehr, der andere weniger...).
[/quote]

Strohmeier stellt das bisschen anders dar als oben.

Tharin
 
Hi!

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Tahoma, Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Ninchen:
wer ist strohmeier *dummfrag*
[/quote]


Tharin
 
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
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Das Massaker von Olfen - Bericht zum Schusswaffengebrauch gegen Hunde in Olfen

ZERGnews berichtete


Hier der Bericht der Betroffenen
Redakteure: Andrea Koch und Klaus Brzezinski; DDD

Vorgeschichte: Aufgrund der Tatsache, daß es am Donnerstag, den 17.01.2002 in Olfen zu einem Großaufgebot der Polizei mit Hubschraubereinsatz einschließlich Schießerei wegen mehrerer angeblicher "Kampfhunde" gekommen war (Zitat "Bild": Kampfhundealarm), beschloß ich zusammen mit einer Journalistin einer deutschen Tageszeitung und in Begleitung von Klaus und Heike Brzezinski zu besagtem "Tatort" zu fahren und einmal objektiv vor Ort die Hintergründe zu recherchieren.

Eindruck: Der Besitz der Familien P. und P./N. befindet sich sehr idyllisch und ländlich gelegen in Olfen. Gegenüber des Besitzes liegt der städtische Bauhof (auf der anderen Straßenseite). Das Haus (ein großes, altes Herrenhaus) ist ringsherum großräumig durch einen ca. 160 cm hohen Zaun eingezäunt. Bevor man auf das Grundstück kommt, muß man durch ein großes, schmiedeeisernes und hundesicheres Tor, an dem sich auch eine Schelle befindet.

In diesem Haus wohnen außer dem Besitzer und seiner Frau (Herr und Frau P.) auch seine Tochter nebst Partner (Herr N.) und deren Baby, deren 4 Katzen und deren 2 Hunden auch noch weitere Mietparteien.

Der Hauseingang des Besitzers ist an der Vorderseite, der der anderen Mietparteien an der Rückseite des Hauses gelegen. Auch die Wohnung der Tochter und deren Lebenspartner befindet sich auf der Rückseite. Das Schlafzimmer und die Küche der Tochter befinden sich aber zur Vorderseite, das Fenster des Schlafzimmers befindet sich links neben dem Eingang des Hausbesitzers. Hinter dem Haus befindet sich eine Art Biotop, in dem die Hunde auch baden konnten und sich auch bis zum Sommer des Jahres 2000 zwischen den Pferden auf mehreren eingezäunten Pferdekoppeln frei bewegen konnten. Auf dem Gelände befindet sich auch noch ein "Partyhaus", bei dem kurz zuvor bei einem Einbruch eine Scheibe zerbrochen wurde, die restlichen Scherben hatte man aus dem Rahmen entfernt.

Das fanden wir vor: Zuerst begrüßte uns der Hausbesitzer, dann kam seine Tochter und darauf deren Lebensgefährte. Die Ehefrau des Herrn P. war nicht anwesend. Sie stand unter Schock und hatte kurz nach dem Polizeieinsatz einen Herzanfall erlitten, da sie bereits schwer herzkrank war. Man zeigte uns die Spuren der dort stattgefundenen Schießerei: ein Durchschuß in das Schlafzimmerfenster durch die geschlossene Metalljalousie, zwei Querschläger an der Scheibe, mehrere Schüsse, Querschläger u.ä. an den Beetumrandungen, 2 Einschläge in Pflastersteinen, ein Schuß in den Gartenzaun (innen), etc...insgesamt wurden uns ca. 10 sichtbare Spuren von Schüssen gezeigt. Wir gingen in die Wohnung der Tochter (Familie P./N.)

Vorbericht: Herr P. ist seit 40 Jahren Hundehalter (vornehmlich von Doggen) ohne bisherige Vorkommnisse. Die Tochter hatte sich eine unkastrierte Hündin aus dem Tierheim geholt (lt. Angabe des Tierheims ein Windhund-Labrador-Mix, fällt in NRW unter die 20/40er Regelung). Zu diesem Zeitpunkt hatte sie schon einen Alano-Mix-Rüden (in NRW ebenfalls 20/40er) in ihrem Besitz. Die Hündin bekam Welpen, einige davon sahen aus wie Jagdhund-Whippet-Mischlinge mit spitz zulaufender Schnauze, andere wirkten etwas gedrungener in Körperbau und Kopfform. Auf vorgelegten Fotografien waren, wie bei Mischlingen üblich, keine phänotypischen Rassenmerkmale zu erkennen.

Nach dem Inkrafttreten der LHV wurden die Hunde beim Ordnungsamt gemeldet. Darauf hin kamen ein Herr des Veterinäramtes und der Ordnungsamtsleiter zur
Beschau. Diese forderten die Erhöhung der Umzäunung auf 1,60 m, begutachteten die Hunde und der Amtsveterinär stufte sie als 20/40er ein. Der Halter wollte freiwillig mit den Hunden einen Wesenstest ablegen, das wurde vom Amtsveterinär mit der Begründung abgelehnt, daß das für 20/40-Hunde nicht erforderlich sei, und die Hunde seien ja auch alle sehr lieb.

Auf Veranlassung des Ordnungsamtsleiters wurde ein Gutachten erstellt, aus dem ganz klar hervorging, daß es sich hier nicht um Kampfhunde, sondern um Mischlinge handelt, die nach der neuen Landeshundeverordnung unter die 20/40er Regelung fallen. Es wurde auch von Seiten des Ordnungsamtes kein Führungszeugnis eingefordert.

Damit man keine weiteren Repressalien von Seiten des Ordnungsamtes mehr in Kauf nehmen mußte, hat man das Grundstück noch einmal verkleinert, indem man einen zweiten Zaun in Höhe von 1,60m zog, womit die Hunde nicht mehr auf die Pferdekoppeln konnten und somit auch ein eventuelles Anbellen von Passanten nicht mehr zu befürchten stand. Letzteres geschah freiwillig, um präventiv etwaigen Schwierigkeiten mit dem Ordnungsamt vorzubeugen.

Tathergang: Morgens gegen 5.30 h ging die ältere Frau P. (Ehefrau des Hausbesitzers) hinaus vor die Haustür, um eine Zigarette zu rauchen, während sie ihre drei Hunde in den eingezäunten Vorhof ließ, damit sie ihr morgendliches Geschäft machen konnten. In der Nacht oder am frühen Morgen muß jemand das Tor des Grundstückes geöffnet und die Sicherheitskette entfernt haben. Das konnte die Frau nicht sehen, denn es war noch dunkel und von der Haustür bis zum Tor sind es
mindesten 20 m. Die drei Hunde liefen unbemerkt durch das von einem Unbekannten geöffnete Tor hinüber zum Bauhof.

Von dort hörte die Frau einen Arbeiter (zu eigentlich unüblicher Arbeitszeit) schreien: "Haut ab hier! Verpißt euch!" Sie lief hinüber, sah ihn wild gestikulierend nach den Hunden schlagen und treten. Dann sagte er: "Jetzt hat mich einer gebissen." Die Frau rief sofort die Hunde zu sich, die auch umgehend kamen und sich somit wieder auf dem eingefriedeten Grundstück der Familie befanden.

Die Frau näherte sich dem Arbeiter und fragte, was passiert ist, ob er verletzt sei. Daraufhin antwortete er, ein Hund hätte ihn ins Bein gebissen. Gegen 6 Uhr bat die Frau ihren Mann, dem sie das Geschehene geschildert hatte, noch einmal hinüberzugehen und nachzufragen, was da genau vorgefallen sei. Da an der Hose des Arbeiters weder Löcher noch Risse noch Dreckspuren zu erkennen waren, zweifelte ihr Ehemann an der Behauptung des Mannes.

Gegen 8.oo h gingen dann die Tochter und ihr Partner in fürsorglicher Absicht ebenfalls zum Bauhof, um sich die Bißverletzung zeigen zu lassen und gegebenenfalls eine Schadensregulierung einzuleiten. Auch sie sahen keinerlei Spuren von irgendeiner Verletzung und konnten ebenfalls keine beschädigte Hose feststellen. Ihre Aufforderung, ihnen die Wunde zu zeigen, wurde entschieden abgelehnt.

Gegen 15.00h verließen die Tochter und ihr Lebenspartner mit dem gemeinsamen Baby ihre Wohnung, in der sich ihre eigenen, am morgendlichen Vorfall nicht beteiligten 2 Hunde und 4 Katzen befanden, um einzukaufen. Die anderen 3 Hunde befanden sich in der Wohnung des Hausbesitzers.

Gegen 15.30h (!) sah die Frau des Hausbesitzers vom Fenster aus 16 Einsatzwagen der Polizei, die Beamten umstellten gerade das Grundstück. Herr P. ging alleine zum Tor, während die Hunde innerhalb der Wohnung verblieben. Dort begrüßte ihn der Leiter des Ordnungsamtes mit den Worten: "Wir beschlagnahmen jetzt ihre Hunde." Herr P. bat die Herren vor dem Tor zu warten, damit er seine Tochter anrufen könne. Der Leiter des OA und alle Polizisten stürmten darauf den eingezäunten Innenhof mit gezogenen und entsicherten Waffen und forderten Herrn P. auf, die Hunde sofort rauszulassen, sonst würde man die Wohnung stürmen.

Herr. P öffnete völlig geschockt die Haustür und die Hunde liefen in der angespannten Atmosphäre panisch zwischen den "ungebetenen, ihnen fremden Eindringlingen" umher, wobei ein Hund dem Leiter des OA ins Bein zwickte. Ein Polizeibeamter hielt diesem Hund seinen Arm hin, der Hund zog an der Jacke und darauf eröffnete die Polizei sofort das Feuer. Hund 1 schleppte sich schwergetroffen noch ca. 10 m weiter und brach dann tot am Zaun zusammen. Da mehrere Polizisten wild um sich schossen, wurde auch ein zweiter Hund getroffen, den man dann aber in dem Tumult aus den Augen verlor und annahm, daß er mit Hund 3 aus Angst vor der Schießerei geflohen sei. Durch diese Schießerei völlig aufgeschreckt wagten Hund 4 und 5, die sich noch mit den 4 Katzen in der Wohnung der Tochter befanden, hinter der geschlossenen Metalljalousie hervorzulugen und durch das geschlossene Fenster zu blicken. Mit dem Aufruf des OA-Leiters:"Hier wird alles abgeknallt!" eröffneten die Polizisten der 16 Einsatzwagen erneut das Feuer, diesmal auf das Fenster des Schlafzimmers der Tochter, ohne jede Rücksicht darauf, daß man aufgrund der geschlossenen Metalljalousie nicht erkennen konnte, ob sich dort Personen befinden. In dem Schlafzimmer stand direkt neben dem Fenster ein blauer Korbsessel. Ein Geschoß durchschlug diesen Sessel. In diesem Sessel hat die Tochter immer dann gesessen, wenn das Baby im elterlichen Bett seinen Mittagsschlaf machte.

In der Zwischenzeit kamen die Tochter, ihr Partner und das Baby vom Einkauf zurück und sahen den zusätzlich zum vorhandenen Polizeiaufgebot inzwischen eingetroffenen Hubschrauber, der (ausgestattet mit Wärmekameras) die angeblich zwei in Panik entlaufenen Hunde suchte. Jedoch war der angeschossene Hund Nr. 2 gar nicht entflohen, sondern hatte sich durch einen verzweifelten Sprung durch das eingeschlagene Fenster in das auf dem Grundstück befindliche Partyhaus retten wollen. Da er durch mehrer Kugeln getroffen war, verblutete er dort unbemerkt und elendig.

Der "entwichene" Hund Nr. 3 wurde 4 km weiter inzwischen auch von einen Auto angefahren (der Hausbesitzer P. vermutet durch ein Polizeifahrzeug) und schleppte sich verletzt in die hinterste Ecke einer halb offenstehenden Garage. Die Tochter bat den von der Polizei mitgebrachten Tierarzt, der sich das ganze Szenario geschockt, mit einem Betäubungsgewehr in der Hand angesehen hatte, mit ihr zusammen dem Hubschrauber zu folgen.

An der ca. 4 km entfernten Garage angekommen sah sie, daß sich dort zahlreiche Polizisten abermals postiert hatten (in einem Wohngebiet!), um wieder das Feuer auf diesen Hund zu eröffnen. Nach einiger Diskussion durfte die Tochter zu dem Hund, der sich hinter einer Tonne verkrochen hatte. Auf gutes Zureden schleppte er sich zu ihr hin, sie nahm ihn auf den Arm ("..er zitterte und blutete stark...") und trug ihn dann in das Auto des Tierartztes. Beim Hinübertragen des Hundes hörte die Tochter einen Polizisten sagen, daß man es versäumt hätte, die Anwohner in der Umgebung der Garage vor dem Schußwaffeneinsatz zu warnen.

Einem Polizeibeamten schossen beim Anblick des verletzten Hundes in Ihren Armen die Tränen in die Augen so daß er sich mit den Worten, er sei selber Hundehalter, abwenden mußte. In der Zwischenzeit flog der Hubschrauber wieder in Richtung Grundstück. Die Tochter raste mit dem Tierarzt und dem verletzen Hund hinterher, um zu verhindern, das der andere Hund Nr. 2 ebenfalls erschossen würde. Als sie wieder zu Hause eintraf, teilte ihr ihre völlig aufgelöste und unter
Schock stehende Mutter mit (der man vorher von Seiten der Polizei wörtlich gesagt hat: "Heb die Hacken und sieh zu daß du reinkommst, Alte."), daß sie den Hund tot im Partyhaus gefunden hatte. Immer noch völlig außer sich bat sie die Tochter, noch einmal nach ihm zu sehen, er sei zwar schon kalt, aber ob er nicht vielleicht doch noch leben würde.

Der OA-Leiter ordnete an, die beiden in der anderen Wohnung befindlichen Hunde sofort rauszulassen. Ansonsten ginge alles wieder von vorne los und die Polizisten würden die Wohnung stürmen. Auf Drängen der Tochter durfte sie die Hunde ins Auto bringen, worauf alle 3 überlebenden Hunde (die 2 aus der Wohnung der Tochter und der verletzte Hund) in einer Tierpension untergebracht wurden.

Nachspiel: Die Hunde sollen in der kommenden Woche wesensgetestet werden (auch der verletzte Hund!), wobei der Ausgang dieses Testes bei Beteiligung dieses OA-Leiters bereits im Vorfeld beschlossene Sache zu sein scheint.

Die Besitzer sind zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig traumatisiert, wollen aber alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um die Hunde so schnell wie möglich wieder nach Hause zu holen. Sie fürchten um deren Sicherheit.

gez.: Andrea Koch
gez.: Klaus Brzezinski

Quelle:
 
...sollte sich dieser Vorfall tatsächlich so zugetragen haben, dann ist das ein unglaublicher Skandal und eine unglaubliche Sauerei!!!

Sorry, momentan fehlen mir die Worte...

Alexis

MorticiaAFVTN.JPG

-sic gorgiamus allo subjectatos nunc-

 
tja, mischen wir jetzt beide versionen, schütteln kräftig, ziehen 15% ab und haben dann die wahrheit?

stimmt der bericht der besitzer?

ich neige eher dazu, den letzten bericht zu glauben (minus 10% toleranz, wie bei allen solchen berichten)

mich hat bei der berichterstattung im fernsehen auch gewundert, das von den hunden kein einziges bild gezeigt wurde, was mir jetzt völlig klar ist.

greetz
wolf07.gif

wer schreibfehler findet muß sie behalten!
 
Ich frag mich immer wieder in was für einer Bananenrepublik ich lebe!? Bin - mal wieder - einfach nur entsetzt!

Emma
 
Wenn der letzte Bericht nur zu 50 % wahr ist, wäre es eine bodenlose Sauerei!

16 Einsatzwagen und 1 Hubschrauber mit Wärmebildkamera wegen eines (angeblichen) Hundebisses, meine Güte, muss die Polizei dort unterbeschäftigt sein. Über den menschengefährdenden Schusswaffengebrauch will ich gar nicht erst reden.

Gruß
Wolfgang
 
Presse-Erklärung

Sind Hundehalter Freiwild?
Schwerste Angriffe auf Hund und Halter nehmen dramatisch zu

Immer wieder ist vom Schutz der Bevölkerung die Rede. Doch - seit wann genau gehören Hundehalter eigentlich nicht mehr dazu?

Was allein in diesem Jahr geschah, ist erschütternd. Aber es ist auch symptomatisch für den niedrigen gesellschaftlichen Stellenwert, unter dem Hundefreunde mittlerweile in diesem Land zu leiden haben.

04.01.02: Oberursel/Hessen - Der 60-jährige Besitzer einer Boxerhündin wird am Morgen gegen 8.05 durch mehrere Schüsse in den Kopf getroffen und verstirbt am Tatort. Der Schütze, ein ebenfalls 60-jähriger Mann aus Königstein, lauerte mit einer mitgebrachten Pistole dem Opfer und seinem Hund auf. Das Motiv: Hundehass

16.01.02: Kassel/Hessen – Ein 52-jähriger Besitzer eines Mischlings-Welpen wird wegen seines Hundes von zwei jungen Männern in eine Auseinandersetzung verwickelt, in deren späteren Verlauf einer der beiden mit 7 Messerstichen auf den Hundehalter einsticht. Sie lassen das schwerverletzte Opfer liegen und werden dank Zeugenaussagen kurze Zeit später ermittelt. Gegen den vermutlichen Täter wurde Haftbefehl erlassen, sein Freund wurde nach der Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt. Dank einer Notoperation ist das Opfer zwischenzeitlich außer Lebensgefahr.

17.01.02: Olfen/Nordrhein-Westfalen – Ein Großaufgebot an Polizei (16 Einsatzwagen) stürmt gegen 15.30 h das großräumig eingezäunte Grundstück eines Mehrfamilienhauses, nachdem ein Mann 10 Stunden zuvor behauptet hatte, er sei von einem der Hunde gebissen worden. 2 von 3 Mischlingshunden des Vermieters werden bei der unvermittelt einsetzenden wilden Schießerei durch mehrere Schüssen tödlich getroffen, der dritte bei seiner verzweifelten Flucht verletzt. Nach ihm wurde sogar mittels eines mit Wärmekameras ausgestatteten Helikopters gefahndet. Die Tochter des Hausbesitzers (eine jungen Mutter, die zusammen mit ihrem Partner und einem Baby in einer eigenen abgeschlossenen Wohnung desselben Haus wohnt) war zum Zeitpunkt, als eine der umherfliegenden Kugeln durch ihr Schlafzimmerfenster drang und einen Sessel durchschlug, zum Glück mit ihrer Familie beim Einkauf. Obwohl ihre 2 Mischlinge nicht an dem vermeintlichen Beißvorfall am frühen Morgen beteiligt waren, wurden diese beschlagnahmt. Dass bei der Schießerei kein Mensch von Kugeln getroffen wurde, ist dabei eher ein glücklicher Zufall statt Folge umsichtigen Vorgehens der Ordnungskräfte.

Landauf landab häufen sich die Meldungen, daß Hunde aller Art ausgesetzt, vergiftet, erschlagen, erschossen, verbuddelt oder sogar eingemauert werden, in Hamburg wird für eine Massenabschlachtung der HH-Hunde Stimmung gemacht, Hundehalter werden erschossen oder niedergestochen... und jetzt auch noch diese Wild-West-Nummer in Olfen, wo Familienhunde mit Hubschraubereinsatz von der Polizei gejagt und niedergemetzelt wurden.


Für weitergehende Auskünfte können Sie sich gerne an die Redaktion von DominodogsDeutschland wenden unter Mail: redaktion@dominodogs.de

Gruß
Tina
 
*nurnochmitdemkopfschüttel!*


PFUI!

Mit freundlichen Grüßen
Susanne Löwner
TIERE KÖNNEN NICHT KÄMPFEN!! (Privatinitiative)
TKNKAW@hotmail.com
http://www.tierekoennennichtkaempfen.offizielle.de
 
Und mal wieder wird ein Beweis dafür gebracht, wie PERVERS und ABSCHEULICH doch die rasse Mensch ist!

Langsam aber sicher möchte ich nur noch weg hier!

traurige Tschai

12.gif
 
Mal eine andere Frage - wurde der Hundebiß beim Arbeiter des Bauhofes denn nicht VOR dem Einsatz untersucht?

Mich wundert das Aufgebot wenn er nicht gebissen wurde...

Womit muß man eigentlich noch rechnen?
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watson
 
Hi!

Das kommt davon.

Gesetz zur Bekämpfung gefährlicher Hunde vom 12. April 2001:

§ 3 Überwachung

(2) Personen, die von der zuständigen Behörde beauftragt sind, dürfen im Rahmen des Absatzes 1

1. Grundstücke, Geschäftsräume, Wirtschaftsgebäude und Transportmittel des Auskunftspflichtigen während der Geschäfts- oder Betriebszeit betreten,

2. zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung
a.) die in Nummer 1 bezeichneten Grundstücke, Geschäftsräume, Wirtschaftsgebäude und Transportmittel außerhalb der dort genannten Zeiten,
b) Wohnräume des Auskunftspflichtigen betreten; das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 des Grundgesetzes) wird insoweit eingeschränkt,

3. Unterlagen einsehen,

4. Hunde untersuchen.

[…]

Als die ersten Entwürfe des Bundesgesetzes die Runde machten, wurde spekuliert, dass es vielen Hunden das Leben kosten wird. Diese Vermutung bewahrheitet sich leider.

Micha
 
Demo "Tag der Zornes" am 26.01.2002 in Lüdinghausen

Unter dem Motto "Tage des Zorns,, findet am Samstag den 26.01.2002 unsere Demo gegen den an Brutalität nicht mehr zu überbietenden Einsatz der Polizei und des OA in Olfen statt.

Demonstriert wird ab 12.00Uhr in Lüdinghausen(Westfalen)Struckstr.51 Treffpunkt ist ab 11.00 Uhr der Parkplatz Westfalenring in Lüdinghausen.

K-H.Strohmeier

Hi Hundefreunde,

bitte erzählt auch euren Bekannten und Freunden vom dem Termin. Es wäre schön, wenn wir uns am Samstag dort sehen und bringt bitte alle soviel Leute mit als möglich.

Schließlich sind wir und unsere Hunde doch kein Freiwild. In Olfen hat man übrigens Hunde der Kategorie 3, dass heißt sogenannte 40/ 20 er abgeknallt. Wir sind also alle betroffen.

Gruß Angie
 
Stellungnahme der Stadt Olfen

"Wir mussten reagieren"

Olfen - Für Schlagzeilen sorgte der Kampfhunde-Einsatz, bei dem zwei Hunde erschossen worden waren. Die Stadtverwaltung hat viele e-mails erhalten, in denen ihr vorgeworfen wird, man habe sich nicht richtig verhalten. "Es sind viele falsche Informationen im Umlauf. Ich kann nur sagen, dass die Mitarbeiter völlig richtig gehandelt haben," so Bürgermeister Josef Himmelmann. Wie Ordnungsamtsleiter Dieter Overes mitteilte, habe es auch schon früher Vorfälle mit diesen Hunden gegeben. Overes: "Wir haben uns lange zurückgehalten, doch als ein Bauhofmitarbeiter angegriffen worden war, mussten wir reagieren."

Man habe die Hundebesitzer schon mehrfach aufgrund fehlender Unterlagen angeschrieben. "Für einen Hund liegt immer noch kein Antrag aufgrund der Landeshundeverordnung vor," so der Ordnungsamtsleiter. Overes: "Trotz mehrfacher Aufforderung haben die Besitzer nicht den Sachkundenachweis erbracht." Die Besitzer seien auch mehrfach aufgefordert worden, die Hunde ausbruchsicher unterzubringen. "Das dies nicht geschehen ist, zeigt der Vorfall in den Morgenstunden." Nach dem Angriff auf einen Mitarbeiter des Bauhofs habe man reagieren müssen. "Wir haben die Polizei um Amtshilfe gebeten und sind gemeinsam zum Grundstück gefahren."

Der Hundebesitzer habe sie am Eingangstor empfangen. "Mit ihm sind wir auf das Grundstück gegangen. Als der Besitzer die Haustür einen Spalt öffnete, seien drei Hunde herausgestürmt. Der Besitzer hatte keinen Einfluss mehr auf das Verhalten der Hunde." Nachdem die Hunde ihn und einen Polizeibeamten gebissen hatten, habe die Polizei einen Warnschuss in die Luft abgegeben. Diese Aussage bestätigte Peter Nowak, Pressesprecher der Polizei. Nowak: "Nach dem Warnschuss haben die Hunde zwei weitere Polizeibeamte angegriffen, die dann geschossen haben."

Zwei Hunde waren bei dem Polizeieinsatz erschossen worden. Die anderen drei Hunde sind in einem Tierheim untergebracht. Was mit ihnen geschehen wird, entscheidet das Kreisveterinäramt.HTW

Ruhr Nachrichten - 21. 01. 2002
 
Olfen - die Sicht der Verwaltung und Kommentar

Hallo in die Runde,

im unteren Teil eine Presseinformation der Verantwortlichen. Selbst wenn man ihr glauben wollte, bleibt die nicht zu akzeptierende Unverhältnismäßigkeit des Masseneinsatzes von Polizeikräften.

Aus meiner Sicht ergeben sich daraus folgende Fragen:

Protokolle über frühere Vorfälle müssten vorgelegt werden. Ansonsten wäre dies als reine Schutzbehauptung abzutun.

Der Hinweis auf fehlende Unterlagen nach der Landeshundeverordnung ist offensichtlich grober Unfug. Für 40/20er Hunde ist die Frist zur Meldung noch nicht abgelaufen, Sachkundenachweise für langjährige Hundehalter nicht erforderlich, eine ausbruchsichere Unterbringung nur für Anlagehunde vorgeschrieben, zu denen keiner der Hunde zählte. Ferndiagnose: Unvermögen eigene Möglichkeiten und Grenzen zu erkennen - Realitätsverlust nannten die Medien so etwas bei einem Fußballtrainer. Dies sollte mindestens eine psychiatrische Untersuchung auslösen, ob der Verantwortliche in solcher Verfassung für sein Amt noch geeignet ist.

Die Differenz zwischen dem angeblichen Angriff eines Hundes - wo gibt es ein ärztliches Attest über die Verletzungen, mit dem der Angegriffene offenbar weiterarbeiten konnte ???? - und dem Einsatz betrug wohl ca 10 Stunden, also kann nicht von einer drohenden Gefahr ausgegangen werden, die den Umfang des Polizei-Einsatzes erfordert hätte.

Welche Maßnahmen wurden in der Zwischenzeit getroffen und gab es Kontakte zu dem Hundehalter? Hat man ihn zunächst aufgefordert, seine Hunde selbst zum Tierheim zu bringen? Warum war der Einzug aller Hunde erforderlich, auch der offenbar ganz unbeteiligten Hunde der Tochter? Gab es dazu eine richterliche Anordnung und hat man den Halter vor Betreten seines Grundstücks über seine Rechte informiert? Gab es Feindschaften in dem Ort, welche die Angaben des Bauarbeiters als Racheakte erscheinen lassen können?

Dies alles sowie Namen und Laufbahn der Verantwortlichen bei Polizei und Ortsbehörde sollten abgeklärt werden, damit wir in Zusammenarbeit mit den Anwälten des Halters fundiert argumentieren und vorgehen können.

Einen - privaten, nicht offiziellen - Kommentar aus neutraler polizeilicher Sicht werden wir von dem Mitarbeiter eines LKA erhalten, auch das wird uns sicher weiterhelfen.

PS Ich persönlich halte die LHV bekanntlich keineswegs für geltendes Recht, sondern für verfassungswidrig und damit nichtig und lehne es ganz offiziell ab, irgendwelche ihrer Auflagen mit Ausnahme der Meldung meiner Hunde zu erfüllen. Bei laufender Klage und diversen Ausichts-Beschwerden behelligt mich deswegen kein Ordnungsamt!!!

Viele Grüße und die Hoffnung dass der kollektive Irrsinn in diesem Land sich noch eindämmen läßt

Klaus Arens
 
Hallo,

bei den gibt es sogar Bilder von den Einschüssen, vom Gelände etc. Beim Nachgucken, wer hinter dieser Adresse steckt, habe ich die Namen Strohmeier und Wiegand entdeckt. Darum nehme ich diese Infos ernst und glaube ihnen.

Die Stellungnahme der Stadt Olfen: alles berechtigt, aber immer noch keine Details.
Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob der Bauhof-Mitarbeiter überhaupt gebissen wurde?
Und diese Art von Hunden brauchen in NRW keinen Sachkundenachweis und kein ausbruchsicheres Gelände.

Olfen hat ein Gästebuch im Internet unter der Adresse: dann weiter unter Kontakte. Ziemlich lange Ladezeiten.

Helft mit, Sie dort ordentlich wachzurütteln.

Koche immer noch innerlich.

Elke mit Shari
 
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