Russlands Krieg in der Ukraine

  • Coony


When Memes get real.
 
  • SaSa22
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Hi Coony :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • Sonnenschein
Zumal Du ja, so scheint es mir, Deine Informationen nur einseitig aus den Staatsfinanzierten/ parteibeteiligten Medien beziehst und nicht bereit bist auch mal über den anfangs erwähnten Tellerrand zu schauen um Dir selbst ein umfassenderes Bild machen zu können...

Dir ist der Unterschied zwischen Staatsmedien und öffentlich-rechtlichem Rundfunk geläufig? Glücklicherweise haben wir letztere.
 
  • Candavio
Bitte lies doch mal meine Beiträge richtig... Genau das glaube ich nicht. Ich schrieb das Putin genausowenig ein Saubermann ist wie alle anderen Mächtigen und "Staatslenker" und das diese sich nicht um Menschenleben scheren wenn es ihren ureigensten Interessen widerspricht. In Putins Kopf kann ich nicht hineinsehen, allerdings hätte er wenn er nur sich bzw. russische Bürger hätte verteidigen wollen sich mit der Donbassregion zufrieden geben können. Aber wie schon hier von @helki-reloaded angemerkt gibt es nicht nur schwarz und weiss . Gerade im Bezug auf diese Region, durch den Zerfall der Sowjetunion , die Verschiebungen von Staatsterritorien und Grenzen gen Westen nach dem WK 2 usw..


Kreativ...... Ja von mir aus nenn es so wenn man bestehende Dinge / Systeme hinterfragt und nach neuen Ansätzen / Möglichkeiten sucht.
Das " kreative" muss dann wohl daran liegen das ich in der DDR aufgewachsen bin, daran das ich 1989 in jungen Jahren auf der Strasse war um gegen die dortige Scheindemokratie aufzustehen... Vllt. auch weil ich daher weiß wie sich eine Scheindemokratie und ein autoritärer Staat "anfühlt".

Der Ministerpräsident ist faktisch zurückgetreten, allerdings auf politischen und psychischen Druck hin. Wie würdest Du denn reagieren wenn man Deine Familie bedroht und parteipolitisch/ öffentlich Druck ausübt ? Das die Bundeskanzlerin gefordert hat diese Wahl rückgängig zu machen steht ausser Frage ( das sie damit rechtswidrig gegen das Neutralitätsgebot verstossen hat wurde jetzt vom BverfG festgestellt) und das durch entsprechende Parteiapparatinterne Direktiven darauf hingewirkt wurde ist auch offensichtlich. Eine freiheitliche Demokratie in der alle politischen Lager gleichberechtigt sind sieht anders aus...

Die Politiker der AfD sind rechtsextrem ? Hast Du dafür Belege ? Für Brandanschläge, Gewalttaten durch selbige ? Das einzelne Parteimitglieder an rechtsextremen Straftaten beteiligt sein könnten ist sicher nicht auszuschließen, genausowenig wie Parteimitglieder der Linken, Grünen, SPD an linksextremen Straftaten. Das berechtigt aber nicht dazu die ganze Partei zu diffamieren. Zumindest nicht in einer freien Demokratie.
Von Lobbyismus, Maskendeals, Cum Ex Vertuschung, Vorteilsnahme usw. unserer Spitzenpolitiker mal ganz zu schweigen.

Die AfD ist nun mal Teil des politischen Spektrums und rechtmäßig als Partei anerkannt wurde zu den Wahlen zugelassen, gewählt und vertritt damit ihre Wähler. In einer freien Demokratie wäre sie damit nach Wahl auch legitimiert z. Bsp. einen Ministerpräsidenten im Landesparlament mitzuwählen und diese Wahl müsste akzeptiert werden. Egal wo sie politisch einzuordnen ist. Also Rechts, konservativ wenn wir schon zu Schubladen greifen...Dieses Spektrum gehört genauso zu einer Demokratie wie Mitte, Liberal und Links.. Unterschiedliche Meinungen und Ansichten eben. Wirkliche Demokratie wäre im übrigen wenn man sich mit Parteien wie der AfD inhaltlich auseinandersetzen würde anstatt sie als rechtsextrem zu diffamieren und aus dem Diskurs und der Konsensfindung auszuschliessen. Letzteres bildet erst die Grundlage für Extremismus, denn wessen Meinung nicht gehört bzw. diskutiert wird der greift zu anderen Mitteln.
Mir fehlt der "kreativ"-Button... :rolleyes:
 
  • snowflake
Ja ja, die guten alten abgeschafften Buttons, mir fehlen sie auch immer mal wieder.
 
  • embrujo
@Feuereisen aus welchen Medien beziehst du denn deine Informationen?
 
  • Feuereisen
@Feuereisen aus welchen Medien beziehst du denn deine Informationen?
Ich würde es mal als Querschnitt aus dem Online Angebot bezeichnen... Mediatheken, Online Ausgaben der Tageszeitungen, Online Nachrichten anderer Anbieter (T - Online , NTV etc..) Blogs, Portale freier Journalisten...
allerdings immer hinterfragend bzw. in Frage stellend. Alles was ich nicht selbst gesehen oder erlebt habe oder aus mir persönlich bekannter Quelle stammt (selbst da besteht natürlich keine 100% ige Sicherheit) kann ja durchaus eine Lüge, gezielte Beeinflussung etc. sein. Wir befinden schliesslich im Jahr 2022. wo multimediale Beeinflussung ein Kinderspiel ist...

Zum Thema Ukraine vs. Russland beziehe ich meine Infos auch von Freunden aus beiden Ländern.

Um es klarzustellen... ich bin weder Mitglied in der AfD, noch symphatisiere ich mit dieser Partei sondern mit gar keiner.
Ich halte das derzeitige lobbygesteuerte Parteiensystem für den Grund warum sich dieses Land auf einem wirtschaftlichen Bergabweg befindet, der Mittelstand den Bach runtergeht und der über Jahrzehnte von den Bürgern erarbeitete Wohlstand sich in Wohlgefallen auflöst.
All das sehe und erlebe ich jeden Tag... an der Zapfsäule, bei Geschäftspartnern und befreundeten Firmen, im Baustoff und Holzgroßhandel, im Supermarkt, kommende Grundsteuerreform usw..
 
  • Feuereisen
Dir ist der Unterschied zwischen Staatsmedien und öffentlich-rechtlichem Rundfunk geläufig? Glücklicherweise haben wir letztere.
Wer sitzt den in den Rundfunkräten der "öffentlich Rechtlichen" zwangsgeldfinanzierten Sender ?
Welchen Parteien gehören die jeweiligen Intendanten an ?
Wie ich schon mal schrieb... es ist alles viel komplexer... man muss sich allerdings auch mal die Mühe machen hinter die Kulissen zu schauen...
 
  • embrujo
Wie ich schon mal schrieb... es ist alles viel komplexer... man muss sich allerdings auch mal die Mühe machen hinter die Kulissen zu schauen...
Das tut natürlich niemand von uns. Danke, dass du uns nun den rechten Weg weist. :sarkasmus:

Wie übrigens in anderen Ländern mit der Presse umgegangen wird
 
  • embrujo
Three European leaders have arrived in the Ukrainian capital, Kyiv, CNN's team on the ground confirms.

French President Emmanuel Macron, German Chancellor Olaf Scholz and Italian Prime Minister Mario Draghi traveled to the city by train, the Elysee Palace confirmed on Thursday.

Speaking to reporters on the platform as he arrived in Kyiv, Macron said the leaders will meet with Ukrainian President Volodymyr Zelensky and visit the site of an alleged massacre.

Asked if he had a message for Ukrainians, Macron said he has a "message of European unity addressed to Ukrainian men and women."
"The coming weeks, we know, will be very difficult," he said. "I want to support them and be at their side."


Kyiv Mayor Vitali Klitschko met with German Chancellor Olaf Scholz in the Ukrainian capital on Thursday.

Klitschko said they discussed Ukraine's urgent need for "weapons, economic, and financial assistance," and called on Europe to impose "stronger and more effective sanctions against the Russian aggressor."

"It is important that world leaders visit Ukraine and see the consequences of Russia's barbaric actions, which are destroying our cities and brutally killing peaceful Ukrainians," said Klitschko in a post on his Telegram.
He warned that appeasing Russian aggression "will only whet his appetite, and the war will spread to EU countries."

Klitschko emphasized Ukraine's need for immediate assistance to defeat Russia's invasion. "That is why Ukraine, which has taken on the blow of imperial evil and is heroically defending itself, needs help today and now!" he said.
CNN
 
  • embrujo
Es habe sich fast nichts geändert, erklärte Wladimir Putin mit einem deutlichen Schmunzeln, als er vor rund einer Woche am 350. Geburtstag Peters des Großen vom heutigen Russland auf das damalige Zarenreich blickte. Denn auch Zar Peter sei auf deutlichen Widerstand gestoßen, als er die Gebiete rund um das heutige St. Petersburg nicht etwa von Schweden erobert, sondern, wie Putin betonte, zurückgeholt habe.
"Als er dort die neue Hauptstadt gründete, erkannte keines der Länder Europas dieses Territorium als Russland an. Für alle war es Schweden. Dabei haben dort seit jeher neben den finno-ugrischen Völkern auch Slawen gelebt. Dies betrifft auch Narva. Er brachte es wieder zurück und stärkte es. Offenbar ist das auch unser Schicksal: zurückzuholen und zu stärken."

Sätze, die politische Beobachter sofort aufhorchen ließen. Narva liegt in Estland - direkt an der estnisch-russischen Grenze. Dass solche Ortsmarken nicht zufällig fallen, zeigte unter anderem die Interpretation der Worte Putins, die unmittelbar im russischen Staatsfernsehen erfolgte.

"Jetzt verstehen wir, wie Russlands Pläne für die Zukunft aussehen: Wir holen zurück und wir stärken", erklärte Olga Skabejeva in ihrer kremltreuen Polit-Talkshow "60 Minuten" und ergänzte fast schon feierlich: "Der Präsident hat eine Aufgabe gestellt."

Nahezu flapsig warf dagegen Wladimir Solowjew, einer der führenden Propagandisten im russischen Fernsehen, seine Frage in die Runde: "Nun denn, holen wir zurück?"

Die folgende Diskussion drehte sich dann nicht mehr um das "ob", sondern um das "was": "Wer ist als nächstes dran?", fragte einer von Solowjews Talk-Gästen, und fügte hinzu "Als nächstes kommt Osteuropa. Polen ist am nächsten an der Ukraine dran. Aber am nächsten an den Grenzen der früheren Sowjetunion ist das Baltikum. Deswegen schreien sie ja auch lauter als alle anderen."

Dass sich derartige Gedankenspiele nicht nur an die russischen Zuschauerinnen und Zuschauer richten, steht außer Frage. Erst kürzlich schlug Moderatorin Skabejeva erneut vor, direkt die gesamte NATO zu demilitarisieren.

Dabei sind die Grenzen zwischen reiner Provokation und möglicherweise ernstzunehmenden Ankündigungen fließend - sowohl im russischen Staatsfernsehen, als auch im Kreml. Bereits vor einem Jahr erschien ein Essay Putins, in dem er der Ukraine de facto ihr Existenzrecht absprach.


Es war längst nicht das erste und auch nicht das letzte Mal, dass er das tat. Doch für viele kam die Erkenntnis, dass es dem russischen Staatsoberhaupt tatsächlich um weit mehr gehen könnte als nur den Donbass, erst im Februar - nur wenige Tage bevor er mit dem Einmarschbefehl in die Ukraine seinen Worten Taten folgen ließ.


Und auch jetzt, am 350. Geburtstag Zar Peter des Großen, erklärte Putin:
"Wenn ein Land oder eine Gruppe von Staaten nicht in der Lage ist, souveräne Entscheidungen zu treffen, ist es schon gewissermaßen eine Kolonie. Aber eine Kolonie hat keine historische Perspektive, keine Chance, in einem so harten geopolitischen Kampf zu überleben. Und Russland stand schon immer an der Spitze des Zeitgeschehens. Ja, es gab Epochen in der Geschichte unseres Landes, in denen wir uns zurückziehen mussten - aber nur, um unsere Kräfte zu sammeln und dann vorwärts zu gehen."

Dabei lässt Putin bewusst offen, wie weit er zu gehen bereit ist und wo denn nun die - nicht nur - geopolitischen Grenzen seines Russlands liegen. Eine Frage, auf die auch der Kartendienst des größten russischen Online-Dienstleisters Yandex keine Antwort mehr weiß.

Vergangene Woche entschloss sich das Unternehmen, alle Staatsgrenzen aus seinen virtuellen Landkarten zu entfernen. Offiziell, um den Fokus auf die naturgegeben Merkmale zu legen und so die Welt korrekt abzubilden.
 
  • Candavio
Dann wird's "lustig"...:eek:
Denn Estland ist Mitglied der NATO, also ein Bündnispartner und "wir" müssten dementsprechend eingreifen...:rolleyes:
 
  • embrujo
Da ich eine besondere Verbundenheit zu den baltischen Staaten habe, würde ich das "wir" wohl wörtlich nehmen.
 
  • snowflake
Ich kann's mir echt nicht vorstellen. So verstrahlt kann doch eine ganze Regierungsmannschaft incl. dem Militär nicht sein, sich mit der Nato anzulegen, wenn sie schon Kiew nicht einnehmen konnten und im Donbass nur meterweise vorankommen!

Oder?
 
  • Candavio
Mittlerweile traue ich "denen" alles zu... :rolleyes:
 
  • DobiFraulein
Heute hat Putin ja auch von einem „Wirtschafts-Blitzkrieg“ gesprochen

Und gelacht, dass der den Angreifern mehr schaden würde, als seinem Land

Dabei dann aufgezählt, was in seinem Land derzeit alles nicht geht und was nicht zu haben ist (die Liste war lang), aber das sei ja eine Chance
 
  • snowflake
Und gelacht, dass der den Angreifern mehr schaden würde, als seinem Land
Das muss er ja. Das ist Propaganda.
Und vielleicht glaubt er das sogar, weil mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit wirklich niemand ihm mehr unangenehme Wahrheiten ins Gesicht sagt, die nicht zu seinem Weltbild passen.
Aber was ein Weltkrieg, der ziemlich sicher zum Atomkrieg würde, auch mit Russland machen würde, muss denen doch klar sein?
Sicher hat die Elite irgendwo atomsichere Bunker, in denen sie erst mal überleben könnten, aber das kann doch nicht sein, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen?
 
  • snowflake
Grade eben auf SPON gelesen:

Der spinnt, der Putin​

Ich versuche Ihnen normalerweise Comic-Vokabular zu ersparen, liebe Leserin, lieber Leser. Aber meine Reaktionsweise auf den Auftritt des Kreml-Herrschers Wladimir Putin gestern in St. Petersburg lässt sich nun mal am besten so zusammenfassen: »Hä?«

Er hatte der Ukraine doch die souveräne Staatlichkeit abgesprochen! Das war doch sein Hauptgrund für seinen Einmarsch! Und jetzt sagt er auf dem Podium des Internationalen Wirtschaftsforums zu einem möglichen Beitrittskandidatenstatus der EU: »Wir haben nichts dagegen. Es ist die souveräne Entscheidung jedes Landes, Wirtschaftsbündnissen beizutreten oder nicht beizutreten.« Lediglich die Nato, das Militärbündnis, störe ihn.

Verwirrung ist eine Kriegstaktik. Sollte man nicht drauf reinfallen. Ich sag nur: »Pffffff«.
 
  • snowflake
Wegen der Beschränkung des Transits in die russische Ostsee-Exklave Kaliningrad zwischen Litauen und Polen wird in Moskau nun die Rechtmäßigkeit der litauischen Grenze bestritten. "Im Grunde genommen hat Litauen damit seine eigenen Grenzen in Frage gestellt“, sagt der Chef der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos, Dmitri Rogosin, im Staatsfernsehen. Der ungehinderte Transit sei Bedingung dafür, dass Russland die Grenzen der ehemaligen Sowjetrepublik Litauen anerkenne. "Litauen hat sich damit nicht nur ins Bein, sondern in den Kopf geschossen."
...
In russischen Talkshows werden seit Wochen Forderungen laut, einen "Korridor" nach Kaliningrad zu erobern. Rogosin ist der erste hochgestellte russische Beamte, dessen Forderungen in diese Richtung gehen.

 
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