Rücken-Op - was beachten?

  • Paulemaus
Wir haben uns entschlossen, Kalle operieren zu lassen, damit seine eingequetschten Nerven im Schwanz und in dem linken Hinterbein Luft bekommen. Er bleibt nach der Operation drei Tage in der Klinik, damit die Erstpflege möglichst optimal gewährleistet ist. Wenn wir ihn abholen dürfen, darf er herumtappen, wie viel er möchte und er wird schmerzfrei sein. Keinesfalls darf er Rennen, Springen, Treppensteigen etc. Die ersten 15 Tage darf er nur zum Lösen in den Garten, danach dürfen wir schrittweise steigernd spazieren gehen und nach 2 Monaten darf er sich wieder frei bewegen.

Der TA meinte, dass eine Box zu einschränkend wäre und empfahl einen abgetrennten Raum, in dem er sich bewegen, aber nicht springen oder ähnliches kann, was dem Erfolg der OP gefährden könnte.. Den abgetrennten Raum werden wir mit rutschfesten Matten auslegen. In dem Raum ist er nur, wenn wir ihn nicht beaufsichtigen können und er ist nicht komplett weggesperrt von den anderen Hunden. Er ist aber durch ein Gitter von den anderen getrennt. Wenn wir dabei sind, kann er bei uns allen im Wohnzimmer sein.

Er braucht in dem Raum einen Liegeplatz. Was würdet Ihr empfehlen? Ich dachte an eine orthopädische, flache Matratze, die ihm viel Platz bietet. Habt Ihr da Erfahrungen, was empfehlenswert ist?

Bis er wieder hergestellt ist, wollen wir ihn mit Halsband und Geschirr in den Garten lassen bzw. später mit ihm spazieren gehen. Kalle kann zwar recht manierlich an der Leine gehen, aber wenn er nicht ausgelastet ist, vergisst er das auch schon mal. Die OP ist am Kreuzbein. Welches Geschirr würdet Ihr dazu empfehlen? Er wird es ständig tragen müssen, denn ich möchte nicht, dass er sich hüpfend freut, wenn wir es ihm anziehen.

Habt Ihr sonst noch Tipps oder Erfahrungen im Umgang mit Hunden nach so einer Operation?
 
  • SaSa22
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Hi Paulemaus :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • hundeundich2.0
Ich würde das mit der Box machen , weil , wenn der im Kopf wieder fit ist und sich auch sonst subjektiv gesund fühlt , wird der in dem Raum rum jumpen , und auch wenn er den Rest der Familie sieht.

Das ist m.E. zu menschlich gedacht , er wird da vermutlich nicht gediegen im "Pflegebett" liegen bleiben .
Und das gibt dann womöglich Stress ohne Ende .
 
  • MeikeMitBenny
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Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

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So sah hier dann nach ein paar Tagen unser Tisch aus:



Euer Hund wird euch lieben! 

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LG Meike mit Benny
  • Gone in a flash
Wir haben uns entschlossen, Kalle operieren zu lassen, damit seine eingequetschten Nerven im Schwanz und in dem linken Hinterbein Luft bekommen. Er bleibt nach der Operation drei Tage in der Klinik, damit die Erstpflege möglichst optimal gewährleistet ist. Wenn wir ihn abholen dürfen, darf er herumtappen, wie viel er möchte und er wird schmerzfrei sein. Keinesfalls darf er Rennen, Springen, Treppensteigen etc. Die ersten 15 Tage darf er nur zum Lösen in den Garten, danach dürfen wir schrittweise steigernd spazieren gehen und nach 2 Monaten darf er sich wieder frei bewegen.

Der TA meinte, dass eine Box zu einschränkend wäre und empfahl einen abgetrennten Raum, in dem er sich bewegen, aber nicht springen oder ähnliches kann, was dem Erfolg der OP gefährden könnte.. Den abgetrennten Raum werden wir mit rutschfesten Matten auslegen. In dem Raum ist er nur, wenn wir ihn nicht beaufsichtigen können und er ist nicht komplett weggesperrt von den anderen Hunden. Er ist aber durch ein Gitter von den anderen getrennt. Wenn wir dabei sind, kann er bei uns allen im Wohnzimmer sein.

Er braucht in dem Raum einen Liegeplatz. Was würdet Ihr empfehlen? Ich dachte an eine orthopädische, flache Matratze, die ihm viel Platz bietet. Habt Ihr da Erfahrungen, was empfehlenswert ist?

Bis er wieder hergestellt ist, wollen wir ihn mit Halsband und Geschirr in den Garten lassen bzw. später mit ihm spazieren gehen. Kalle kann zwar recht manierlich an der Leine gehen, aber wenn er nicht ausgelastet ist, vergisst er das auch schon mal. Die OP ist am Kreuzbein. Welches Geschirr würdet Ihr dazu empfehlen? Er wird es ständig tragen müssen, denn ich möchte nicht, dass er sich hüpfend freut, wenn wir es ihm anziehen.

Habt Ihr sonst noch Tipps oder Erfahrungen im Umgang mit Hunden nach so einer Operation?

Genau so, würde ich das auch handhaben.
An einer, sehr großen und geräumigen, Box bin ich damals gescheitert. Und habe dann alles so (um)gebaut wie du es auch vor hast. Orthopädische Betten, hatte ich eigentlich immer oder zumindest vom Boden her recht dick gepolstert. Was wichtig war, das es eine abwischbare Kudde ist (für die erste Zeit hatte ich dann diese eckigen Kunstlederdinger von Zooplus), wegen im Liegen Pipi verlieren.
Vetbeds finde ich ja super praktisch. Kannst immer waschen, haben eine rutschhemmende Unterseite und halten von unten schön warm. Was ich bis heute und auch damals viel mache, von oben mit Rotlicht wärmen. Das tat immer sehr gut.

Diese Ruhepflicht war natürlich für alle Beteiligten mega anstrengend und schwer aushaltbar. Ich hatte damals ein echt fett gepolstertes Norwegergeschirr von Wolters, mit Griff oben (zur Unterstützung und anheben können).

Schief gegangen ist damals die Art meiner Ablenkung/Beschäftigung. Sie führte zu einem stationären weiteren 4? Tagesaufenthalt inkls. rausholen des in Gänze verschluckten Gelenkes (habe zur Beschäftigung große, fleischige Knochen zum anknabbern gegeben). Das war in diesem frisch operierten Zustand.... kaka.

Des würde ich heute nie wieder machen. Aber prinzipiell keine großen Kausachen. Was natürlich auf meiner persönlichen Erfahrung beruht. Und an verrückten Hunden.
 
  • Paulemaus
Meine erste Idee war ja auch eine grosse Box, aber davon hat mir der TA abgeraten. Wenn ich es richtig verstanden habe, kann und soll Kalle sich bewegen. Das kann ich aufgrund meiner OP an der Halswirbelsäule nachvollziehen, denn die war ja sehr ähnlich. Ich bin auch schon am Abend der Op aufgestanden und ab dem nächsten Morgen viel herumgelaufen und war, weil gutes Wetter, die meiste Zeit im Krankenhausgarten. Wenn ich mir zuviel zugemutet habe, habe ich das schnell gemerkt, weil es weh tat und habe mich wieder ausgeruht. Psychisch war das um Längen besser als die OP vor 20 Jahren, als noch 4 Wochen Bett angesagt war.

Kalle springt nicht an uns hoch und springt (noch?) sowieso ungern. Er krabbelt aufs Sofa anstatt hochzuspringen. Sollten wir merken, dass er doch eine Box braucht, könnten wir immer noch die Doppelbox aus dem Auto holen und die Trennwand zwischen Kalles und Lottas Abteil rausnehmen.
 
  • hasch-key
Was wird denn da gemacht, Laminektomie?
Wir hatten das mal vor Jahren bei einem unserer Hunde, der durfte kontrolliert Treppensteigen, die erste Woche 10 Minuten, die zweite 15, die dritte 25 und die vierte 45 Minuten kontrolliert Gassi.
Ab dem Fäden ziehen nach 10 Tagen durfte er mit Unterwasserlaufband starten, das haben wir 2x die Woche gemacht sowie isometrische Übungen gemäss Anleitung.
Muskulatur ist das A und O.

Ins Auto nur mit Rampe 5 Wochen lang, kein Gekasper mit den anderen, in den Garten nur angeleint. Nach 4 Wochen konnten wir dann wieder aufbauen mit länger laufen und joggen. Stop and Go, wildes Spielen haben wir ca. 7-8 Wochen unterbunden. Geboxt wurde er nie, einfach abgetrennt wenn ohne Aufsicht.
Geschirr haben meine eh an beim laufen , wenn er hinten gestützt werden soll, ist das ruffwear gut, für dauerhaft anhaben vielleicht etwas unbequem. Sonst normales gepolstertes Führgeschirr. Wir haben ihn am selben Tag abgeholt.
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • Paulemaus
Was wird denn da gemacht, Laminektomie?
Wir hatten das mal vor Jahren bei einem unserer Hunde, der durfte kontrolliert Treppensteigen, die erste Woche 10 Minuten, die zweite 15, die dritte 25 und die vierte 45 Minuten kontrolliert Gassi.
Ab dem Fäden ziehen nach 10 Tagen durfte er mit Unterwasserlaufband starten, das haben wir 2x die Woche gemacht sowie isometrische Übungen gemäss Anleitung.
Muskulatur ist das A und O.

Ins Auto nur mit Rampe 5 Wochen lang, kein Gekasper mit den anderen, in den Garten nur angeleint. Nach 4 Wochen konnten wir dann wieder aufbauen mit länger laufen und joggen. Stop and Go, wildes Spielen haben wir ca. 7-8 Wochen unterbunden. Geboxt wurde er nie, einfach abgetrennt wenn ohne Aufsicht.
Geschirr haben meine eh an beim laufen , wenn er hinten gestützt werden soll, ist das ruffwear gut, für dauerhaft anhaben vielleicht etwas unbequem. Sonst normales gepolstertes Führgeschirr. Wir haben ihn am selben Tag abgeholt.

Minilaminectomie L7S1 + stabilisation vertébral soll bei Kalle gemacht werden.

Danke für Deinen Erfahrungsbericht. Der macht mir Mut :)
 
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