Rottweiler als Assistenzhund

  • pat_blue
Ich liebe Rottweiler. :D fast so sehr wie Dogos und Staffbulls
Und icb muss mich den meisten anschliessen.
Das klingt auf jeden Fall nach einer sehr spannenden Ausbildung. Und du hast Recht, da ist ein "alle wollen Dutzi machen" Hund nicht wirklich das was man haben möchte :D
Ich mag Rottweiler gerne aber als Assistenzhund kenne ich keinen. Und was das "die Führung übernehmen" angeht bin ich bei @IgorAndersen, da sehe ich auch ein Problem. Zumindest kenne ich keinen Rotti bei dem man problemlos an dem Besitzer ran kommt wenn der gerade schläft o.ä., also eben nicht "voll da" ist.
Schon bei meiner Dogo Hündin wäre keiner an mich ran gekommen, wäre ich irgendwo gelegen. Das darf man echt nicht unterschätzen. Dieses Verhalten zeigte sie auch bei Fremden. Auch Rottweiler die ich kenne haben gerne den Hang dazu.

Wenn ich jetzt einen Großpudel vorschlage, werde ich gesteinigt :lol:
Ich kenne mittlerweile einige Grosspudel und einer davon mit Sani Ausbildung, Redog Mantrailer, usw. Der ist wirklich genial.

Für dein Vorhaben fände ich ein Rotti auch nicht die geeignete Wahl.
Es gibt genügend Hunderassen, die gerne arbeiten, sensibel sind und einen "mich bringt nichts aus der Ruhe" Charakter haben. Sowas brauchst du
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi pat_blue :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • christine1965
Schon bei meiner Dogo Hündin wäre keiner an mich ran gekommen, wäre ich irgendwo gelegen. Das darf man echt nicht unterschätzen. Dieses Verhalten zeigte sie auch bei Fremden. Auch Rottweiler die ich kenne haben gerne den Hang dazu.

Schon mein Spaniel zieht warnend die Lefze kraus, wenn ich mal wieder am Boden bin, weil mein Kreislauf muckt. Seit ich krank bin, ist er sehr beschützend geworden.

Gut ist nur, dass er mich nicht in Frage stellt.
 
  • MeikeMitBenny
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LG Meike mit Benny
  • Spicy
Hi,
ich verstehe dich sehr gut. Auch ich liebe Rottis...
Und wie du habe auch ich vor meinem ersten eigenen Hund rigoros die Ansicht vertreten, dass alles nur mit positiver Verstärkung und mit dem Umlenken von unerwünschtem Verhalten möglich ist.
Im Alltag mit Hund merkt man erst, dass das so nicht bei jedem Hund umsetzbar ist ;) Klar, beigebracht wird alles positiv etc. Doch es tauchen einfach Situationen auf, in denen du sofort und unmissverständlich klar machen musst, dass das Verhalten gerade einfach nicht okay ist. Aber glaub mir, bei einer fairen, direkten und für den Hund „nachvollziehbaren“ und vor allem natürlich auch angemessener Bestrafung, wird der Wuffl ganz sicher keinen psychischen Schaden davon tragen ;)
Und ja Rottis sind super. Ich hatte ein halbes Jahr eine ältere Hündin bei mir zur Pflege. Ja, liebevoll, kuschelig, vollkommen menschenfreundlich und -bezogen, aber halt auch der typische Dickschädel^^ Und ja sie brauchte Führung. Und wie andere schon geschrieben haben, hat das nichts mit alten Erziehungsmethoden o.ä. zu tun, sondern einfach mit Klarheit. Immer und zu jeder Zeit.
Das wird natürlich schwierig, wenn du unterwegs in Situationen kommst, wo du auf die Hilfe des Hundes angewiesen bist. Und gerade die Angst finde ich da problematisch, denn die spürt der Hund. Und auch wenn er lernt was er dann zu tun hat, bleibt es tief im Inneren ein Schutzhund...
Ich sehe es wie die anderen, du machst es nicht nur dir schwer, sondern halt auch dem Hund. Ich weiß nicht ob das so fair dem Tier gegenüber ist...
Was ich noch als Alternative sehen würde wäre nach einem erwachsenen Hund zu suchen. Vielleicht findest du ja einen geeigneten Rotti (oder Mix), bei dem man einschätzen kann, dass er mit dieser Aufgabe gut zurecht kommt. Bei einem Rottweiler-Welpen wäre mir diese Chance auch zu gering.
Liebe Grüße
 
  • pat_blue
Nur als Beispiel, weil ich davon jetzt ein Lied singen könnte... Chili, meine Staffbull Hündin ist ausnahmslos Menschenfreundlich, sie hat einen Will to please und schmust einen zu Tode, arbeitet trotz sonst eher sehr quirligem Charakter, sehr ruhig und konzentriert. Die zuckt auch nicht mit der Wimper, wenn ein Grobmotoriker die streichelt. Wie sie in einer Situation reagieren würde, wenn was mit mir ist, weiss ich nicht. Ich würd jetzt mal davon ausgehen, dass sie mir die ganze Zeit das Gesicht ableckt und sich irgendwann zu mir legt oder aufgeregt um mich herum wuselt.
Für sie sind auch Krücken, Rollstuhl, schwankende Menschen oder welche die unkontrollierte Bewegungen machen kein Problem.
Auch bei der Rasse gibts unterschiede, da muss man extrem auf die Zucht achten (sollte man immer).

Früher hat man hier bei der Blinden-Hundeschule auch Hunde abnehmen können, die für die eigentliche Arbeit nicht zu 100% geeignet waren. Wie Largo, ein schwarzer Labrador, der war einfach n bisschen später "erwachsen" und wurde deshalb nicht weiter ausgebildet. Was ehrlich schade ist, denn das ist ein wirklich genialer Hund vom Charakter und seiner Souveränität. Sowas müsste man für deinen Zweck haben.
Das machen sie heute in der Blinden-Hundeschule übrigens nicht mehr. Jetzt werden sie einfach zum Diabetiker-Hund oder ähnlichem ausgebildet.

Was ich sagen will ist, dass es "einfachere" Hunderassen gibt, die auch besser geeignet sind für deine Zwecke.

Im übrigen find ich die Idee genial, Hunde sollten viel öfters für solche Aufgaben ausgebildet werden.
 
  • matty
Mir scheint, hier liegt ein Verständigungsproblem vor. Wenn hier in der KSG geschrieben wird, "der Rottweiler braucht Führung", dann hat das nichts mit veralteten Erziehungsmethoden zu tun. Ich glaube, wir haben niemanden im Forum, der auf "veraltete Erziehungsmethoden" setzt oder diese propagiert. Mit den gängigen Dominanz-Geschichten haben wir's hier auch nicht.

Führung meint mentale Stärke in Verbindung mit Konsequenz.

Genau so.
Und es ist darüber hinaus gemeint, sich nicht auf irgendeine Methode festzulegen.
Man muss dem einzelnen Hund gerecht werden, ihn so erziehen, dass er ein glückliches, lebenswertes Leben an der Seite seines Menschen führen kann.
So wie jeder Mensch anders ist es auch jeder Hund und auch jeder Rottweiler ist individuell. Deshalb muss man so vorgehen, dass man dieser Individualität gerecht wird.
Zu diskutieren, ich arbeite mit positiver Verstärkung, macht wenig Sinn, weil ganz sicher alle hier damit arbeiten. Ausschließlich damit zu arbeiten dass ist eine ganz andere Frage.

P.S. nach meiner Erfahrung ist die Rasse eher nicht für den vorgesehenen Zweck geeignet, wenn man auch dem Hund gegenüber fair sein will.
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • Momo-Tanja
wenn die blöden listenhundgesetze nicht wären und die leute weniger panik hätten, dann wären amstaff und staffbull perfekt für deine zwecke geeignet. :love: super motivierbare hunde mit dem will to please und die ihren halter eh ständig auf dem schirm haben. :love:
doch leider sprechen die äusseren umstände dagegen.

beim rotti sind es zu den äusseren umständen auch noch die "inneren" umstände, die dagegen sprechen. ein gebrauchshund bringt eben dinge mit, die dieser aufgabe einfach widersprechen.

wirklich alle rottis, die ich in den letzten 20 jahren kennengelernt habe, wären für deinen job nicht geeignet, obwohl da wirklich viele tolle kerle dabei waren.

ich werfe noch einen boxer in die diskussion... wenn man denn einen aus einer gesunden zucht findet. ;)
 
  • Joki Staffi
@franzi.w

Mit der Genetik. Ähm ja:D

Meine Kleinste hier, Mira, ist ein illegaler Polentransport. Keiner weiß was ihre Vorfahren so gemacht haben, Fakt ist in ihr steckt Pit Bull.
Als sie jünger war, vertrug sie sich mit Allem und Jedem. Mit circa 2,5 Jahren schlug das um. Der Schalter fiel und jeder fremde Hund war ein Ziel. Wenn sie könnte, würde sie jeden fremden Hund angreifen. Sehen-fixieren - drauf.

Sie ist der ganz typische Pit Mix. Menschen jeglicher Art und Alters sind tooootal toll, aber fremde Hunde keine Chance. Sie akzeptiert ihre Beiden hier, weil die sie groß gezogen haben und sich durch setzen können, aber Fremde? Keine Chance.

Wenn die Genetik eben nunmal da ist, kann ich die kontrollierbar machen, aber ich kriege sie niemals raus. Niemals. Einen Jagdhund wirst du kontrollierbar bekommen, mit viel Training, aber du kriegst den Trieb nicht raus.
 
  • Momo-Tanja
das finde ich jedesmal zum kopfschütteln - da holen sich leute jagdhunde, weil die so hübsch sind und verzweifeln dann am anti-jagdtraining. vollkommen unsinnig sowas. aber selten ist das nicht.
 
  • Paulemaus
Ich werfe einen größeren Mischling ins Rennen, der schon ausgewachsen und gefestigt ist und schon einige Grundkommandos kann, auf denen man aufbauen kann.
 
  • Gelöschtes Mitglied 43119
Ich kapier nicht - warum nehme ich eine Rasse und versuche ihr etwas gegen ihre Genetik beizubringen obwohl es Alternativen gibt, die doch super dafür eignen ohne sich zu verbiegen?
Das ist es ja, es spricht doch gar nicht gegen ihre Genetik. Rottweiler wurden Jahrhunderte lang dafür gezüchtet, um mit Menschen zu arbeiten. Sie waren und sind auch Wachhunde, keine Frage, aber wenn sie eines über die Jahre gezeigt haben, dann doch, dass sie sehr anpassungsfähig sind. Sie haben gehütet, gewacht, gezogen. Sie wurden und werden gezüchtet, um mit Menschen zu arbeiten. Klar haben sie einen Schutztrieb, wie viele andere Rassen auch, aber genau so sind sie sehr arbeitswillig und wollen Menschen einfach gefallen. Danach wurde selektiert. Alle Hunde, die häufig als Assistenzhunde eingesetzt werden, wurden für andere Dinge gezüchtet. Sei das jetzt zum Jagen oder zum Hüten oder zum Wachen. Was sie alle gemein haben ist, dass sie für die Arbeit mit Menschen gezüchtet wurden. Wenn man so argumentiert wie du, müsste man sagen, dass man eine ganz neue Rasse züchten muss, für die Assistenzhundearbeit. Und "verbiegen" ist einfach nicht das richtige Wort. Du verbiegst doch auch keinen Labbi, der eigentlich lieber im Matsch schwimmen und Beuetiere mit sich rumtragen will, wenn er Assistenzhund ist. Warum dann einen Rottweiler?

Ich greif das mal raus.
Hütehunde, viele Jagdhunde, also Rassen die du "wegen Jagd- oder Hütetrieb" für problematisch hältst, wurden auch dafür gezüchtet, mit dem Menschen zu arbeiten und sind deshalb gut zu einer Zusammenarbeit zu "überreden". Das spricht also genau so für die Rassen, die du eher ablehnst - ohne die Nachteile die der Rottweiler für deine Zwecke mitbringt.

Ich halte die nicht für problematisch. Alles, was ich damit sagen wollte war das, was ich oben schon beschrieben habe. Das jeder Assistenzhund Arbeitshund ist, das sie alle gezüchtet wurden, um mit Menschen zu arbeiten. So wie der Rottweiler eben auch. Und den Nachteil, dass ich schlechter Zutritt bekomme, habe ich nie abgestritten. Den Nachteil, dass sie triebe haben können, haben auch andere Rassen. Die Rassen, die ich aufgezählt habe. Und bei allen Rassen kann man mit der Erziehung prägen, wie sehr sich diese ausprägen. Und überreden halte ich auch hier nicht für das richtige Wort. Wenn man es richtig macht, macht die Ausbildung den Hunden Spaß. Weil sie eben dafür gezüchtet wurden, weil sie es leiben zu lernen und für Menschen zu arbeiten und das ganze oft auch wie ein Spiel aufgebaut wird. Aber ach stimmt, da war ja was, ich bin schließlich einer von den schrecklichen Menschen, die Hunde mit positiven Sachen dazu "überredet" was zu machen, anstatt sie für das zu bestrafen, was sie falsch machen.

Ich verstehe halt nicht, warum ein Rottweiler. Alle Eigenschaften, die als positiv aufgezählt wurden, sind nicht wirklich rassetypisch. Lieb, sensibel, aufmerksam, menschenbezogen nichts davon ist typisch Rottweiler. Beziehungsweise das sind Dinge, die auf so ziemlich die meisten Rassen mehr oder weniger zutreffen. Sachen die dagegen durchaus Rottweiler typisch sind, sollen wegerzogen werden. Leuchtet mir einfach nicht ein.

Doch sind sie. Ich weiß echt nicht, was ihr so für Rottweiler erlebt habt. Ich habe jetzt einfach mal irgendeine 0815 Beschreibung rausgekramt, die natürlich nicht immer stimmen muss, aber das sind die Vorgaben, nach denen Züchter charakterlich selektieren.

"Auch wenn der Rottweiler nach außen hin respekteinflößend und bedrohlich wirkt, hat er ein freundliches und friedliches Wesen. ... Der temperamentvolle, arbeitsfreudige und anhängliche Hund baut eine starke Bindung zu seinem Besitzer auf. Besonders im jungen Alter kann er seine Kraft nicht einschätzen und reagiert übermütig freudig, wenn er seinen Zweibeiner sieht. Ein gut erzogener Rotti ist nicht nervös oder angriffslustig und bleibt auch in stressigen Situationen stets ruhig und wachsam.
Der treue Hund hat einen stark ausgeprägten Schutztrieb gegenüber seines „menschlichen Rudels“. Um Zwischenfälle zu vermeiden, solltet ihr den Vierbeiner konsequent aber liebevoll erziehen."

Lieb habe ich glaub nie so gesagt, ich könnte mir aber vorstellen, dass es in Richtung ruhig und friedlich gehen sollte. Sensibel könnte sich auf den part mit konsequent aber liebevoll beziehen.
Aufmerksam wäre arbeitsfreudig, menschenbezogen die starke Bindung und die Loyalität und eben auch die Wachsamkeit. Und sowas wie menschenbezogen und ruhig trifft eben nicht auf alle Rassen zu. Ich würde zum Beispiel weder Labradore noch Collies als ruhig bezeichnen. Die haben so unglaublich viel Energie, was super ist, aber auch nette, spielerische Energie ist nicht "ruhig".
Ich weiß halt wirklich nicht, wie so grundverschiedene Bilder einer Rasse entstehen könne. Ich wollte nie sagen, dass da kein Schutztrieb da ist. Ich wollte nur sagen, dass man den wie andere Triebe auch formen kann, mit der richtigen Erziehung. Natürlich ist der genetische Schutztrieb eines Rottweilers größer als der von einem Collie, dafür ist es beim Hütetrieb andersrum. Und trotzdem werden Collies als Assistenzhunde eingesetzt. Weil man den Hütetrieb in den Griff bekommen kann. Ähnlich wie den Schutztrieb. Und zu sagen, dass der Trieb hoch aber die Menschenbezogenheit nicht so och ist, macht nicht ganz so viel Sinn. Rottweiler schützen oft Menschen, nicht Grundstücke, oder anders, sie zeigen den Schutztrieb auch außerhalb des eigenen Zuhauses, wenn man es ihnen nicht anders beibringt.
Und ich möchte doch nichts "wegerziehen". Dann dürfte ja niemand einen Rottweiler haben, der möchte, dass sich fremde Menschen ihm nähern können, ohne verbellt oder sogar angegriffen zu werden. Das wäre dann ja auch "wegerziehen". Und dann wäre auch ein Collie oder Labrador als Assistenzhund "wegerziehen".

Ich sehe nicht, wo der Labrador keine Alternative zum Rottweiler sein soll, wenn es um die Eignung zum Assistenzhund geht.
So ein Labbi ist ein ziemlich cooler "Dude" und alles das, was die TE eigentlich vom Rottweiler erwartet, denn die "special Effects" sind ja nicht gewollt.

Klar, der Ruf ist jetzt ein anderer, aber darauf kommt es angeblich ja gar nicht an.

Natürlich ist er eine Alternative. Ich wollte nur dagegen argumentieren, dass der Rottweiler nicht auch eine Alternative zum Labrador sein kann. Labbis sind super, wirklich, ob ich sie jetzt unbedingt als "cool" beschreiben würde, weiß ich zwar nicht, aber ich mag diese verspielte, energetische Art an sich. Das ist dann vielleicht eher fun als cool, aber gut :D Aber ich mag die Art von den Rottweilern, die ich kenne, eben auch.

Man kann es eh nicht an einer bestimmten Rasse festmachen ,- schon gar nicht mit rein theoretischen Voraussetzungen/Kenntnissen .
Das hier aktuell ist eine fixe Idee , die hoffentlich mal vorerst nicht in die Tat umgesetzt wird .

Grade mit Rottweilern ist so viel passiert in den letzten Jahren ,- und wenn ich dann hier so etwas lese , denke ich einmal mehr : hätte so nicht kommen müssen .

Nein kann man nicht, aber widerspricht das dann nicht den ganzen Aussagen zuvor?
Natürlich ist es nur eine Idee.
Und ja, es ist viel passiert, nicht nur gutes. Aber Entschuldigung, in wie fern hat das bitte was mit mir zu tun?

Kurz: Du musst stabil, in dir ruhend und für den Hund klar zu lesen sein.

Damit er dir "folgen" (im Verständnissinne) und "folgen" (im Gehorsamssinne) kann.

Gerade in dem Moment, wo er emotional instabil ist, wird der Mensch körperlich und auch ansonsten für den Hund "unklar", also schwer zu lesen.

Ein Assistenzhund zeichnet sich uU dadurch aus, dass er in dem Moment, wo du das nicht mehr kannst, die Führung übernimmt und dich an den Punkt führt, wo du wieder übernehmen kannst.

Beim Rottweiler kenne ich allerdings tatsächlich ziemlich viele Exemplare, die in so einem Fall nicht assistieren würden, sondern einfach das Steuer übernehmen - und leider auch welche, die dann direkt nen Putsch planen würden. Weil du in ihren Augen nicht mehr führen kannst.

Das macht sie für eine Assistentenjob ungeeignet.

Wenn du einen Rottweiler hättest, der sich dafür eignet - und ich bin sicher, die gibt es, nur eben nicht so oft wie bei anderen Rassen - würde ich sagen: Probier es aus.

Sich dafür aber direkt einen zuzulegen, wäre mir tatsächlich zu heikel.

Ich liebe übrigens Dobermänner - aber als Assistenzhunde seh ich die auch im Regefall eher nicht.
Das sehe ich auch ähnlich. Ich würde nie sagen "ja nur weil es die und die Rasse ist wird das schon passen." Egal für welche Rasse ich mich entscheiden werde, werde ich immer immer immer auf die Eltern achten, auch wenn das natürlich absolut keine Garantie für irgendwas ist. Aber zumindest so ein klitzekleiner Hinweis, eine gewisse Veranlagung eben.
Ich wollte ja auch nie sagen, dass es überdurchschnittlich viele Rottweiler gibt, die sich eignen, oder dass es keine anderen Rassen gibt, die sich besser eignen, sondern gegen dieses "nein auf keinen Fall" argumentieren.
Und klar muss ich stabil, ruhend und deutlich sein. Aber das hat doch irgendwie jeder Hund verdient, oder? Es ist auch für einen Labrador *******, wenn er das nicht kann. Mit dem Unterschied, dass sich das vielleicht nicht ganz so negativ auf andere auswirkt, wie bei einem Hund mit mehr Schutztrieb. Aber prinzipiell ist das ein Ding, was einfach auf den Hund, den Charakter ankommt. Nutz er diese Momente, in denen es nicht so ist aus, oft ja auch nicht, weil er es irgendwie lustig findet, sondern weil ein Hund in solchen fällen ja oft auch selbst Angst bekommt, oder hat er die Sicherheit, in den Momenten nicht selbst total ängstlich zu werden?
Ich habe das Gefühl, dass viele glauben, dass Hunde einen gerne mal an der Nase rumführen. Und das können sie auch, keine Frage. Aber ich finde einfach, dass ein "Fehler" in der Hierarchie zu oft auf "du bist nicht konsequent genug" und zu selten auf "dein Hund hat leider nicht gelernt, dass er keine Angst haben muss" geschoben. Wenn ein Hund ängstlich ist, glaubt er viel eher sich selbst und alle anderen verteidigen zu müssen, die Führung übernehmen zu müssen. Klar kann ein ängstlicher Mensch das verstärken, aber genauso wichtig ist es, dass Hunde unabhängig vom Menschen selbstsicher sind. Hunde sind keine Menschen, die machtgierig sind. Hunde agieren nach Instinkten, Bedürfnissen. Und wenn ihr Bedürfnis nach Sicherheit nicht erfüllt wird, kann es sein, dass sie glauben, es wäre besser, sie wären der Herr im Haus. Und wie gesagt, das Problem können alle, alle Hunde bekommen. Der Rottweiler reagiert halt dank seiner Gene eher beschützend darauf, während ein Labbi vielleicht eher selbst sehr ängstlich und dann vielleicht irgendwann doch aggressiv wird.
Was ich damit sagen will ist nur, dass jeder Assistenzhund, egal welche Rasse, ein hohes Selbstbewusstsein braucht. Weil man sich eben nicht darauf verlassen kann, dass der Halter das immer ist. Ich glaube, die perfekte Rasse gibt es nicht, aber Rottweiler sind schon selbstbewusst. Natürlich kann das Überhand nehmen, aber das kann es bei anderen Hunden auch, wenn auch vielleicht öfter in die andere Richtung.
Dieses das Hunde einen Putsch planen, ist was, was sehr vermenschlichend ist. Und vermenschlichend ist immer das, was ich mir anhören darf, wenn ich sage, dass ich ja auch nicht ein Kind elektroschocken würde, wenn es nicht das macht, was ich will. In dem Sinn ist vermenschlichen was falsches, aber wenn es dann um irgendwelche Intrigen geht werden sie dann doch wieder sehr vermenschlicht. Hunde sind schlau, keine Frage, aber sie sind halt doch eher einfach gestrickt, was Bedürfnisse und die Erfüllung derer angeht. Es "Putsch" ist vlt auch eher ein Wunsch nach Sicherheit, den man mit einer guten Sozialisierung und haltgebenden Grenzen, die man auch ohne Bestrafungen im klassischen Sinne, durchsetzen kann, oftmals in den Griff bekommen kann. Ob ich das kann? Keine Ahnung, das weiß vermutlich neimand vorher. Selbst bei jemanden, der Erfahrung hat, kann sich da was ändern. Aber jeder Hund würde darunter leiden, wenn ich es nicht kann.

Und ich bin der Meinung, da irrst du.

Hunde wurden erheblich stärker als Menschen genetisch auf eine bestimmte Aufgabe selektiert udn werden daher deutlich mehr von ihrer Genetik beeinflusst!

Ja und Nein. Ja, Hunde wurden von uns Menschen selektiert, wir Menschen wurden von der Natur selektiert und eben nicht so gezielt. Also ja, bei Menschen kann man oft nicht sagen "ja genetisch wird der sicher mal sehr aufmüpfig". Aber wenn ein Mensch dann genetisch dazu neigt, heißt das trotzdem nicht, dass er dem hilflos ausgeliefert ist. Die Behinderungen, die ich habe, sind auch genetisch. Vermutlich zu einem größeren Teil, als man lange geglaubt hat. Trotzdem gibt es Unterschiede darin, wie sehr sich die Problematiken ausbreiten, je nachdem, wann, also wie frühzeitig begonnen wurde, zu therapieren und auf welche Art und Weise das gemacht wird. Und so sehe ich das bei Hunden auch. Eine höhere genetische Veranlagung braucht mehr Zeit und Arbeit um in einem Rahmen zu sein, der in die Welt des Menschen passt, ein geringerer ausgeprägter eben weniger. Aber es ist nicht unmöglich.
 
  • lektoratte
@franzi.w

Ich weiß nicht, was du für Rottweiler kennst - ich kann nur über die berichten, die ich kenne. :hallo:

Und da war das Verhältnis „ginge vielleicht“ zu „ginge auf gar keinen Fall” etwa 1 : 4.

Das ist keine soo gute Quote.

Wären Rottweiler generell gute Assistenzhunde, würde man sie öfter als solche sehen, denke ich.
 
  • Vrania
Keine Ahnung, was man dazu noch sagen soll. Offenbar weißt du es eh besser, als jeder hier :kp: Weißt als einzige, wie Rottweiler wirklich sind (aus Rassebeschreibungen). Dann mach es halt. Ich wünsche dir wirklich, dass du damit nicht tierisch auf die Schnauze fällst.
 
  • Crabat
Gewissermaßen beeindruckend ist wie überzeugt Du von Dir und Deinen angelesenen Meinungen bist.
Ich weiß nicht warum Du hier gefragt hast, tu was Du nicht lassen kannst.
Ich glaube es gibt kaum Züchter die Dir bei diesen Meinungen einen Hund geben werden, aber irgendwer findet sich vermutlich immer.
Glück auf.
 
  • matty
Zitat:
"Ja und Nein. Ja, Hunde wurden von uns Menschen selektiert, wir Menschen wurden von der Natur selektiert und eben nicht so gezielt. Also ja, bei Menschen kann man oft nicht sagen "ja genetisch wird der sicher mal sehr aufmüpfig". Aber wenn ein Mensch dann genetisch dazu neigt, heißt das trotzdem nicht, dass er dem hilflos ausgeliefert ist. Die Behinderungen, die ich habe, sind auch genetisch. Vermutlich zu einem größeren Teil, als man lange geglaubt hat. Trotzdem gibt es Unterschiede darin, wie sehr sich die Problematiken ausbreiten, je nachdem, wann, also wie frühzeitig begonnen wurde, zu therapieren und auf welche Art und Weise das gemacht wird. Und so sehe ich das bei Hunden auch. Eine höhere genetische Veranlagung braucht mehr Zeit und Arbeit um in einem Rahmen zu sein, der in die Welt des Menschen passt, ein geringerer ausgeprägter eben weniger. Aber es ist nicht unmöglich."

Das es unmöglich ist, haben wir nicht geschrieben, jedoch, warum sollte man das dem Hund antun, wenn es Hunde gibt, die das deutlich leichter und besser lernen?
Allein das Verhindern, dass der Rottweiler seinen Menschen, wenn er in Not hilflos ist, nicht gegenüber Dritten verteidigt, ist sicher eine Herausforderung.
Und noch mal mein Zweifel, dass er fair dem Hund gegenüber ist.
 
  • Crabat
Die Lage ist ernst, aber ich kann nicht anders :D

 
  • Paulemaus
Ich verstehe wirklich nicht, warum Du einen Hund haben möchtest, der bei Dir "wider seiner Natur" leben müsste. Das hat doch weder mit Respekt vor dem Tier noch mit Hundeliebe etwas zu tun.
 
  • Gelöschtes Mitglied 43119
Kommt auf die Frisur an, da kann man ja einiges machen.
Und es kostet leider sehr viel Zeit... oder Geld. Zeit, die ich eigentlich lieber in Training oder Spielen stecken würde, nicht in zupfen. Aber klar, Pudel sind auf jeden Fall auch eine Möglichkeit, die ich im Kopf habe.

Ich werfe einen größeren Mischling ins Rennen, der schon ausgewachsen und gefestigt ist und schon einige Grundkommandos kann, auf denen man aufbauen kann.

Die meisten Trainer raten davon ab. Ich habe das echt auch lange überlegt, in der Hoffnung, dass man in Tierheimen einen Hund findet, der nicht irgendwie negativ belastet ist. Denn davon raten die Trainer ab. Es reicht einer im Team, der biografisch belastet ist, um es mal so auszudrücken. Man kann natürlich viel eher einschätzen, ob der Hund sich charakterlich eignet, aber viele raten in der Selbstausbildung trotzdem zu Welpen von verantwortlichen Züchtern, damit praktisch von Anfang an alles so optimal wie möglich ist, was die Sozialisierung angeht.

Für dein Vorhaben fände ich ein Rotti auch nicht die geeignete Wahl.
Es gibt genügend Hunderassen, die gerne arbeiten, sensibel sind und einen "mich bringt nichts aus der Ruhe" Charakter haben. Sowas brauchst du

Aber so einen "mich bringt nichts aus der Ruhe" Charakter sollten Rottweiler eigentlich laut Rassestandard haben. Ich glaube leider nur, zumindest lassen mich das die Aussagen hier vermuten, das es schwerer ist als gedacht, einen Züchter zu finden, der auch wirklich danach züchtet und nicht nur nach Aussehen oder reiner Leistung. Eigentlich sind Rottweiler auch gar nicht so reaktiv, die sollten - auch hier laut Standard - eher erstmal beobachten und dann handeln. Heißt nicht, dass sie dann nicht doch nach Trieb handeln, aber es heißt halt auch, dass man als Mensch eher Zeit hat, das Verhalten frühzeitig zu erkennen, umzulenken oder, wenn es wirklich gefährlich für andere werden könnte, das eben zu unterbinden.
Aber inzwischen weiß ich auch, dass viele Rottweiler das gar nicht mehr so ausgeprägt haben, leider. Ich hatte wohl sehr viel Glück, mit denen die ich kannte.

Schon mein Spaniel zieht warnend die Lefze kraus, wenn ich mal wieder am Boden bin, weil mein Kreislauf muckt. Seit ich krank bin, ist er sehr beschützend geworden.

Gut ist nur, dass er mich nicht in Frage stellt.

Ich glaube, so ein Verhalten kann halt jeder Hund entwickeln. Bei manchen ist es wahrscheinlicher, keine Frage, aber passieren kann es rein theoretisch bei jeder Rasse, auch Labrador, Pudel usw. , immer. Es braucht für Assistenzhunde einfach einen sehr stabilen, wesensfesten Hund, was mit keiner Rasse der Welt garantiert oder ausgeschlossen werden kann.

Hi,
ich verstehe dich sehr gut. Auch ich liebe Rottis...
Und wie du habe auch ich vor meinem ersten eigenen Hund rigoros die Ansicht vertreten, dass alles nur mit positiver Verstärkung und mit dem Umlenken von unerwünschtem Verhalten möglich ist.
Im Alltag mit Hund merkt man erst, dass das so nicht bei jedem Hund umsetzbar ist ;) Klar, beigebracht wird alles positiv etc. Doch es tauchen einfach Situationen auf, in denen du sofort und unmissverständlich klar machen musst, dass das Verhalten gerade einfach nicht okay ist. Aber glaub mir, bei einer fairen, direkten und für den Hund „nachvollziehbaren“ und vor allem natürlich auch angemessener Bestrafung, wird der Wuffl ganz sicher keinen psychischen Schaden davon tragen ;)
Und ja Rottis sind super. Ich hatte ein halbes Jahr eine ältere Hündin bei mir zur Pflege. Ja, liebevoll, kuschelig, vollkommen menschenfreundlich und -bezogen, aber halt auch der typische Dickschädel^^ Und ja sie brauchte Führung. Und wie andere schon geschrieben haben, hat das nichts mit alten Erziehungsmethoden o.ä. zu tun, sondern einfach mit Klarheit. Immer und zu jeder Zeit.
Das wird natürlich schwierig, wenn du unterwegs in Situationen kommst, wo du auf die Hilfe des Hundes angewiesen bist. Und gerade die Angst finde ich da problematisch, denn die spürt der Hund. Und auch wenn er lernt was er dann zu tun hat, bleibt es tief im Inneren ein Schutzhund...
Ich sehe es wie die anderen, du machst es nicht nur dir schwer, sondern halt auch dem Hund. Ich weiß nicht ob das so fair dem Tier gegenüber ist...
Was ich noch als Alternative sehen würde wäre nach einem erwachsenen Hund zu suchen. Vielleicht findest du ja einen geeigneten Rotti (oder Mix), bei dem man einschätzen kann, dass er mit dieser Aufgabe gut zurecht kommt. Bei einem Rottweiler-Welpen wäre mir diese Chance auch zu gering.
Liebe Grüße
Die Bedenken habe ich ja auch. Aber die habe ich um ehrlich zu sein bei jeder Rasse. Ich hätte immer irgendwo ein schlechtes Gewissen, weil ich mich frage, ob sich mein innerer Zustand nicht auch negativ auf Hunde auswirkt, die was sowas angeht ja oft sehr feinfühlig sind, egal welche Rasse. Ob sie das dann ausnutzen oder sich eher selbst in sich zurückziehen ist eine andere Frage. Und klar, Rottweiler zeigen eher ein Verhalten, dass nicht nur für sie selbst sondern auch für andere problematisch werden kann, als vielleicht ein Labrador. Aber würde er nicht ebenso darunter leiden? Wäre es dem gegenüber nicht auch irgendwie unfair? Und wie machen dass dann all die, die selbst psychiatrische Assistenzhunde haben, egal welche Rasse?

Nur als Beispiel, weil ich davon jetzt ein Lied singen könnte... Chili, meine Staffbull Hündin ist ausnahmslos Menschenfreundlich, sie hat einen Will to please und schmust einen zu Tode, arbeitet trotz sonst eher sehr quirligem Charakter, sehr ruhig und konzentriert. Die zuckt auch nicht mit der Wimper, wenn ein Grobmotoriker die streichelt. Wie sie in einer Situation reagieren würde, wenn was mit mir ist, weiss ich nicht. Ich würd jetzt mal davon ausgehen, dass sie mir die ganze Zeit das Gesicht ableckt und sich irgendwann zu mir legt oder aufgeregt um mich herum wuselt.
Für sie sind auch Krücken, Rollstuhl, schwankende Menschen oder welche die unkontrollierte Bewegungen machen kein Problem.
Auch bei der Rasse gibts unterschiede, da muss man extrem auf die Zucht achten (sollte man immer).

Früher hat man hier bei der Blinden-Hundeschule auch Hunde abnehmen können, die für die eigentliche Arbeit nicht zu 100% geeignet waren. Wie Largo, ein schwarzer Labrador, der war einfach n bisschen später "erwachsen" und wurde deshalb nicht weiter ausgebildet. Was ehrlich schade ist, denn das ist ein wirklich genialer Hund vom Charakter und seiner Souveränität. Sowas müsste man für deinen Zweck haben.
Das machen sie heute in der Blinden-Hundeschule übrigens nicht mehr. Jetzt werden sie einfach zum Diabetiker-Hund oder ähnlichem ausgebildet.

Was ich sagen will ist, dass es "einfachere" Hunderassen gibt, die auch besser geeignet sind für deine Zwecke.

Im übrigen find ich die Idee genial, Hunde sollten viel öfters für solche Aufgaben ausgebildet werden.

Klar, das sehe ich auch so. Rottweiler sind auch nicht die ersten Hunde, die mir bei Assistenzhunden oder Blindenführhunden in den Kopf kommen. Ich wollte mich eigentlich nur auf einem Forum umhören, auf dem mir niemand mit irgendwelchem Kampfhunde Zeug ankommt, was ich hier ja gefunden habe, weil ein Rottweiler für mich einfach nur eine Möglichkeit von vielen war. Ich möchte einfach die einzelnen Rassen gegeneinander aufwiegen.

Genau so.
Und es ist darüber hinaus gemeint, sich nicht auf irgendeine Methode festzulegen.
Man muss dem einzelnen Hund gerecht werden, ihn so erziehen, dass er ein glückliches, lebenswertes Leben an der Seite seines Menschen führen kann.
So wie jeder Mensch anders ist es auch jeder Hund und auch jeder Rottweiler ist individuell. Deshalb muss man so vorgehen, dass man dieser Individualität gerecht wird.
Zu diskutieren, ich arbeite mit positiver Verstärkung, macht wenig Sinn, weil ganz sicher alle hier damit arbeiten. Ausschließlich damit zu arbeiten dass ist eine ganz andere Frage.

P.S. nach meiner Erfahrung ist die Rasse eher nicht für den vorgesehenen Zweck geeignet, wenn man auch dem Hund gegenüber fair sein will.
Für was wären sie denn deiner Meinung nach geeignet? Also was wäre fair?
Denn geistige Auslastung bekommen sie durch die Ausbildung sowieso und um die körperliche würde ich mich zu hundert Prozent kümmern, da ich selbst voll Lust darauf habe, irgendwas sportliches mit dem Hund zu machen. Deshalb hatte ich auch (Border) Collie überlegt, beide Collie und Border collie sind ja immer wieder als Assistenzhund unterwegs, aber da wurde mir auch schon von abgeraten. Weil keine Anfängerhunde und so.

wenn die blöden listenhundgesetze nicht wären und die leute weniger panik hätten, dann wären amstaff und staffbull perfekt für deine zwecke geeignet. :love: super motivierbare hunde mit dem will to please und die ihren halter eh ständig auf dem schirm haben. :love:
doch leider sprechen die äusseren umstände dagegen.

beim rotti sind es zu den äusseren umständen auch noch die "inneren" umstände, die dagegen sprechen. ein gebrauchshund bringt eben dinge mit, die dieser aufgabe einfach widersprechen.

wirklich alle rottis, die ich in den letzten 20 jahren kennengelernt habe, wären für deinen job nicht geeignet, obwohl da wirklich viele tolle kerle dabei waren.

ich werfe noch einen boxer in die diskussion... wenn man denn einen aus einer gesunden zucht findet. ;)

Ich hatte amstaff wirklich im Kopf, aber wie du sagst, Liste und so. Einfach kacke. Allerdings sind viele Assistenzhunde Gebrauchshunde. Assistenzhund zu sein ist halt auch ein Job.

das finde ich jedesmal zum kopfschütteln - da holen sich leute jagdhunde, weil die so hübsch sind und verzweifeln dann am anti-jagdtraining. vollkommen unsinnig sowas. aber selten ist das nicht.

Das meinte ich gar nicht. Mal abgesehen davon, dass ja viele Assistenzhunde genetisch einen Trieb haben, Jagd, Hüte, Schutz, was auch immer, will ich doch gar nicht sagen, dass der keinen Schutztrieb haben darf. Aber man kann ihn managen. Wie eine Jagdtrieb auch. Man sollte sich halt bloß nicht wundern, wenn ein Weimaraner nie den Jagdtrieb von einem Mops haben wird.
 
  • embrujo
Keine Ahnung, was man dazu noch sagen soll. Offenbar weißt du es eh besser, als jeder hier :kp: Weißt als einzige, wie Rottweiler wirklich sind (aus Rassebeschreibungen). Dann mach es halt. Ich wünsche dir wirklich, dass du damit nicht tierisch auf die Schnauze fällst.
Genau so.
Und das Problem ist, dass nicht nur die TE auf die Schnauze fällt, sondern dass
der Rotti, der vllt. das getan hat, was er sollte, nämlich schützen, darunter leiden muss (gefährlicher Hund, Maulkorb).
 
  • Gelöschtes Mitglied 43119
Ich verstehe wirklich nicht, warum Du einen Hund haben möchtest, der bei Dir "wider seiner Natur" leben müsste. Das hat doch weder mit Respekt vor dem Tier noch mit Hundeliebe etwas zu tun.
Jeder Hund lebt wieder seiner Natur. Man geht mit einem Labrador doch auch nicht Enten aus dem Sumpf holen. Man muss mit Labradoren auch kein Apportieren machen, nur weil sie Labradore sind. Wenn die anders ausgelastet werden und glücklich sind, sagt da auch keiner, dass das nicht fair ist, dass der nur Assistenzhund sein darf.
 
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