Rinderfrachter kehrt nach Wochen vor türkischer Küste um

  • 10. Dezember 2025
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Hi Schorschi ... hast du hier schon mal geguckt?
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  • 10. Dezember 2025
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Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

Und unser Benny liebt sein neues Futter! Es hat sich gelohnt!! 

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So sah hier dann nach ein paar Tagen unser Tisch aus:



Euer Hund wird euch lieben! 

Hier nochmal der Link zum Futtercheck

LG Meike mit Benny
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Das das überhaupt erlaubt ist, ist schon ein Skandal. Ist ja nicht das erste Mal, dass die Bedingungen auf einem Transportschiff mehr als furchtbar sind. Vermutlich eher die Regel als die Ausnahme.

Und dass sich keiner bereit erklärt die Tiere an Land zu nehmen. Selbst wenn es nur zum erschießen und verbrennen wäre, wäre das noch gnädiger als sie einfach auf See verrecken zu lassen.
 
  • 10. Dezember 2025
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das rechnet, und deshalb glaube ich nicht, dass das normal ist.
 
Naja, genau diese Situation ist kein Alltag. Aber das Leiden ist Alltag.
Da reicht doch jeder "normale" Viehtransport im Sommer über die Autobahn inkl. der vorgeschriebenen Pausen für den Fahrer auf dem schattenlosen Rastplatz. Die sind auch ziemich lange unterwegs..
Bei "normalen" Transportfahrzeugen sind es innerhalb des eigenen Landes gesetzlich max. 8 Std. Aber:

"Transportdauer nach Tierart:
  • Rinder, Schafe, Ziegen: 14 Stunden Fahrt, gefolgt von 1 Stunde Ruhe und Tränke, dann weitere 14 Stunden Fahrt.
  • Schweine: Bis zu 24 Stunden Transport, sofern sie ständig Zugang zu Trinkwasser haben.
  • Pferde: 24 Stunden, mit einer obligatorischen Tränkepause alle 8 Stunden. Aus pferdephysiologischer Sicht ist jedoch ein Transport von mehr als 8-10 Stunden nicht ratsam.
  • Tiere, die noch gesäugt werden: 9 Stunden Fahrt, gefolgt von 1 Stunde Ruhe und Tränke, und dann wieder 9 Stunden Fahrt."

  • Gilt für Transporte mit Trinkwasserversorgung und Ventilatoren. Wieviel so Ventilatoren bei über 30 Grad bringen sei mal dahin gestellt, genau wie der reale Füllstand beim Trinkwasser.
 
Das ist alles bekannt. Hier geht es aber weder um 9 noch um 14 Stunden. Auch nicht um 2x14 Stunden.
Für euch mag das alles dasselbe sein. Für mich gibt es da Unterschiede.
Und mich ärgert es, wenn so ein unsäglicher Skandal zu "Normalität" heruntergeredet wird.
 
Klar gibt es einen Unterschied und "Normalität" ist es, zum Glück, nicht. So schrieb ich es meiner Meinung nach auch.
Aber die "Normalität" wird halt nicht besser davon das es noch schlimmer geht. Weil auch 14 Std einfach abartig sind.
 
Und mich ärgert es, wenn so ein unsäglicher Skandal zu "Normalität" heruntergeredet wird.
Es ist Normalität, dass Tiere ewig lange über die Meere "transportiert" werden, und auch dass Tiere aus deutschen Ställen auf solchen Kähnen landen. Und es ist Normalität, dass man sie im Fall der Fälle lieber auf einer so unsäglichen Tour verrecken lässt, als sie irgendwo an Land zu nehmen und ihnen die "Wohltat" eines schnellen Todes zukommen zu lassen - u.a. weil es billiger ist.

Und es ist eben auch nicht der erste Kahn, auf dem die Tiere über Wochen festsitzen. Das passiert auch bei LKW-Transporten, dass die Tiere an der Grenze feststecken und elendiglich verrecken. Nur weil lieber keiner so ganz genau hinguckt, heißt das nicht, dass dies nicht Teil der Normalität der industriellen Nutztierhaltung ist.

Und die Vorschriften auch im Inland lesen sich alle ganz nett, kontrolliert wird kaum und selbst bei über 30 Grad werden Kälbertransporte loosgeschickt, u.a. weil es eben nicht anders geht. Und als Anzeigende/r bist du noch eher der Unruhestifter/die Unruhestifterin und am Ende heißt es, dass die Tiere wegen der Anzeige jetzt noch länger auf dem Transporter stehen werden. Ein wirkliches Ein- und Durchgreifen ist doch gar nicht vorgesehen.

Und sobald die Tiere aus Europa raus sind, wird noch weniger hingeguckt. Wenn dann z.B. eine Manfred Karrenmann mit seinem Team mal genauer hinguckt, werden ein paar Krokodilstränen von den Bauern vergossen und die Behörden tun betroffen, während vermutlich zur selben Zeit irgendwo wieder diverse gegen die Vorschriften verstoßende Transporte losfahren.

Die industrielle Nutztierhaltung an sich ist ein unsäglicher Skandal, an dem es eigentlich nichts schönzureden geben sollte.
 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das rechnet, und deshalb glaube ich nicht, dass das normal ist.
Natürlich ist es billiger, die Tiere auf dem Kahn verrecken zu lassen und die Kadaver ins Meer zu kippen, als irgendwo den Schlachter und die "Entsorgung" zu bezahlen.

Und natürlich rechnet es sich, die Tiere in diesen widerlichen Kähnen über die Meere zu schippern - sonst täte es niemand. Während sich jetzt alle über diesen Kahn aufregen, sind schon viele andere längst wieder unterwegs. Ja, das sind dann ja "nur" ein paar Tage für die Tiere, wenn die Papiere stimmen...

Ich kann jedem, der glaubt, dass sei nicht ein gar nicht so unerheblicher Teil der Normalität der industriellen "Nutztzierhaltung" nur die Filme von Manfed Karremann zu dem Thema ans Herz legen. Und die Bilder aus den späteren Filmen sind im Vergleich zu den späteren Filmen keinesfalls besser geworden. Es hat sich trotz aller Aufklärung nichts zum Besseren verändert, mMn eher im Gegenteil.
 
Aber diese Art von Transporten ist durchaus ein Teil der 'Normalität'. Solche Schiffe werden nicht für die Ausnahme gebaut.
Die Schiffe sind allerdings oftmals ausgemusterte Schiffe, auf denen früher Autos transportiert wurden*. Die sind also nicht mal wirklich für die Einhaltung irgendwelcher Mindeststandards gebaut.

____
*
 
Ich nehme zur Kenntnis, dass es für euch offenbar dann auch keinen Unterschied mehr macht, ob die Tiere nicht "nur" einmal über den großen Teich verfrachtet werden, sondern dann noch 4 Wochen in einem Hafen dümpeln und wieder zurück gekarrt werden - falls sie es überleben.
Für mich, dabei bleibt es, macht es einen Unterschied. Einen schlimmen.
 
Dann hast du, zumindest mich, falsch verstanden. Ich schrieb "Klar gibt es einen Unterschied".
Nur fängt für mich der "Skandal" viel früher an. Nämlich da das es Normalität ist lebende Nutztiere überhaupt solche Strecken unter solchen Bedingungen zu transportieren. Sei es nun auf der Autobahn oder auf dem Meer.
Für mich liegt der Unterschied in der Dauer des Leidens, nicht im Leid selbst. Das leiden ist auch da wenn solche Transporte im normalen Zeitrahmen ablaufen.
Und es passiert einzig und allein aus wirtschaftlichem Interesse und wäre vermeidbar.
 
Ja, Du hast, anders als andere, immerhin den Unterschied anerkannt. Dennoch hast auch du gleich darauf das Elend auf den "normalen Transport" heruntergebrochen, und auch jetzt wieder. Und dich damit für mein Empfinden doch bei den "ist doch normal"-Stimmen eingereiht.

Das, was da grade passiert, ist eine Vervielfachung des "normalen" Leids, und das lasse ich mir nicht ausreden.
 
Ich nehme zur Kenntnis, dass es für euch offenbar dann auch keinen Unterschied mehr macht, ob die Tiere nicht "nur" einmal über den großen Teich verfrachtet werden, sondern dann noch 4 Wochen in einem Hafen dümpeln und wieder zurück gekarrt werden - falls sie es überleben.
Für mich, dabei bleibt es, macht es einen Unterschied. Einen schlimmen.

Nicht ganz das, was ich meinte und sagte.

Solche Transporte, bei denen es zu "Problemen" dieser Art kommt, gibt es immer wieder (auch bei LKW-Fahrten), sie sind mitnichten so selten, wie einige Menschen (und damit meine ich nicht(!) die KSG) nur zu gerne glauben mögen. Von einigen wenigen dieser Horrorgeschichten erfahren wir. Das ist quasi eingepreist und somit ein Teil der Normalität der industriellen "Nutztierhaltung". Manche, wohl auch die Mehrzahl der bedauernswerten Geschöpfe, haben "Glück" und müssen nur zwei Wochen oder so auf solchen Schiffen ausharren (und wie viele allein dabei schon tot über Bord gekippt werden*, will auch niemand so genau wissen - Buch geführt werden muss meines Wissens nicht), andere trifft es noch härter. Teil des Systems ist beides.

Mit jedem dieser Transporte wird eiskalt in Kauf genommen, dass so etwas passieren kann und wenn es dannn dummerweise an die Öffentlichkeit kommt, ist es natürlich die große, große Ausnahme. Ich hab mich mit der Thematik intensiv beschäftigt und halte von dieser "Ausnahme-These", wie sie ja auch von Behörden, Agrarindustriellen und Medien gern dargestellt wird, genau gar nichts.

Diese fürchterliche Geschichte ist nicht die eine grausame Ausnahme, bei der zu aller shice auch noch was schief geht. Das passiert immer wieder, nicht täglich aber eben auch nicht nur alle Jubeljahre - und von vielen dieser Horrortouren bekommen wir ja gar nichts mit. Diese Vervielfachung des Leids geschieht immer wieder und ist somit Teil des Systems und mMn auch Teil der Normalität eines bestialischen Systems.

____
*Damit sie nicht blöderweise irgendwo am Strand angespült werden und die Menschen nicht mehr ausblenden können, was da geschieht, oder ihnen gar der Urlaub versorben wird, werden sie in der Regel noch schnell aufgeschlitzt oder zersägt. (Quelle: )
 
Zum letzten Satz- Ja, ist es. Und das will ich auch niemandem ausreden.
Was den Rest angeht- Ich habe mit solchen extremen Ereignissen wie diesem oft das Problem das sich darüber dann sehr viele Menschen aufregen. Aber die "Normalität" solcher Transporte eben hingenommen wird weil sie ja Normalität ist.
Anders formuliert- gesteigertes Leid (wie in diesem Fall) relativiert nicht das alltägliche Leiden.
 
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