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lesenswert Religion

  1. Hut ab. Ich denke, die meisten nichtgläubigen Menschen würden sich mit einem religiös lebenden Partner schwer tun. Und noch schwerer damit, das alles aktiv mitzumachen.
     
    #61 Meizu
  2. Das ist hier bei kirchlichen Krankenhäusern der Fall. Es wird öffentlich gemeckert, dass sie kein Personal mehr finden, das fließend deutsch spricht. Zahlen aber im ärztlichen Bereich 10% weniger brutto.
    Gerade die Kirchen müssen ja einfach nur die schwarze Null erreichen. Da frag ich mich warum das Personal nicht besser bezahlt wird, in der Pflege sieht es da nämlich noch schlechter aus. Die Arbeitsbedingungen sind genauso mies wie anderswo.

    Nächstenliebe ist für mich definitiv was anderes.

    Edit: 10% weniger im Vergleich zum kommunalen Träger
     
    #62 Gamergirl
  3. Ich bin nicht gläubig. Evangelisch getauft, aber aus der Kirche ausgetreten. Später bin ich wieder eingetreten, weil ich es beruflich sonst deutlich schwerer hätte. Um bei kirchlichen Einrichtungen zu arbeiten muss man einer christlichen Kirche angehören. Oder, wie ich durch @HSH-Halter lernte, einer völlig anderen Religion. Wobei die Chancen an eine Stelle zu kommen dann deutlich schlechter sein dürften.

    Ich wollte mich beruflich nicht nur auf staatliche Stellen (die sehr begehrt sind) oder Wohlfahrtsverbände wie DRK und Pari (schlechte Bezahlung) beschränken. Darum der Weg zurück in die Kirche.
    Dafür musste ich tatsächlich zu einem Gespräch zum Pastor und mit dem recht lange diskutieren. Austreten ist also einfach, wieder eintreten ist etwas aufwendiger.

    Ich bin nicht gläubig. Wäre ich es, würde ich mich eher zu spirituellen Themen hingezogen fühlen. Höhere Mächte, Geister, Wiedergeburt, Energien... das finde ich deutlich schlüssiger, als einen monotheistsichen Gott.

    Im Freundes- und Bekanntenkreis habe ich durch meinen Mann viele Zeugen Jehovas und komme mit denen recht gut klar. Mit der Religion an sich haben wir nichts am Hut. Zu Versammlungen würden wir nur gehen, wenn das wirklich persönliche, zwischenmenschliche Gründe hätte. Beispielsweise bei Todesfällen, dann wird in der Versammlung gedacht bzw. die Trauerfeier findet in Räumlichkeiten der Zeugen statt.
     
    #63 Meizu
  4. Damit sind sie genau den Weg gegangen, den Jesus abschaffen wollte. Folglich dürfte es eigentlich nicht "christliche Kirchen" heißen.

    Wie hat der Dalai Lama das so nett ausgedrückt (sinngemäß) : "Gegen das Christentum ist nichts einzuwenden. Das Problem sind die Christen."
     
    #64 Fact & Fiction
  5. Was für Älteste aber eine enorme Belastung sein kann. Ein guter Freund meines Mannes ist Ältester und in dessen Haut möchte ich nicht stecken.
    Wenn du dann nämlich etwas empfindest oder denkst, etwas gut findest (beispielsweise gerne einen bestimmten Film sehen möchtest), was eigentlich verboten ist, ist der innere Komflikt umso größer. Denn das kann und darf ja nicht sein.
     
    #65 Meizu
  6. Das mag jetzt der völlig falsche Denkansatz sein. Vermutlich liege ich damit total daneben. Aber ich habe manchmal den Eindruck, dass viele hohe Amtsträger in der Kirche Missbrauch gar nicht so schlimm zu finden scheinen. :kp: Wie gesagt, vielleicht liege ich da völlig falsch. Aber manchmal wirkt es, als sei S.exueller Missbrauch von Kindern bei denen nur ein Kavaliersdelikt. Nach dem Motto "Da krähte früher auch kein Hahn nach, ob dat Mädel nun 16 oder erst 11 ist."
     
    #66 Meizu
  7. @Crabat
    Mein "nicht zustimmen" bezieht sich auf die "christlichen Werte". Wir haben hier keine christlichen Werte, sondern humanistische Werte, die sich eben aus dieser Bewegung ableiten, bzw. sind sie Ergebnis der Evolution "Menschsein".
    Gesellschaftliche Werte gab es schon vor dem Christentum und sogar jenseits unseres romanischen Kulturraums.

    Ich nenne es gut gezielte Propaganda, leiten die Kirchen einen Teil ihrer Existenzberechtigung ja daraus ab, Hüter von Werten und Moral zu sein. :D
    Gab's nur alles schon ohne sie. :lol:
     
    #67 Coony
  8. Natürlich - das wollte ich gar nicht abtun.

    Die haben diese Ansprüche ja auch an sich selbst! :hallo:
     
    #68 lektoratte
  9. Ach, wenn es noch ein Kind ist, wurde das Zölibat nicht gebrochen?

    Wenn es so wäre, wäre es beinahe noch schlimmer. "Beinahe", weil schlimmer als Missbrauch geht eh nicht. Wobei die Kirche sicherlich das Brechen des Zölibats als schlimmer ansieht.
     
    #69 Fact & Fiction
  10. Stimmt. Da hast du Recht. Wer nicht zum Religionsunterricht geht, braucht auch nicht zum Gottesdienst zu gehen! Und das muss eben keiner.
     
    #70 lektoratte
  11. Wir haben allerdings kein Alternativangebot Ethik hier oder sowas.
    Es läuft zeitgleich Religion, muttersprachlicher Ergänzungsunterricht (Türkisch), "Deutsch als Zweitsprache" und Förderunterricht.
    Talina wird dann im nächsten Jahr Förderunterricht haben.
    Hier übrigens 2 Einzelstunden die Woche. Für sie dann zusätzlich zu den beiden regulären Förderunterrichtsstunden...
    Ich fänd ja schön, wenn sie so wie ich damals einfach frei hätte :D Aber das gibt es heute wohl nicht mehr.
     
    #71 Natalie
  12. Nicht in der Grundschule! Was ich an sich auch sinnvoll finde! (Also,. dass es da nicht einfach zwischendurch Freistunden gibt.)

    Auf der weiterführenden Schule sieht das anders aus. Ethik bzw. Philosophie gibt es hier auch erst ab Klasse 5.
     
    #72 lektoratte
  13. Meine Jüngsten hatten in der Schule Werte & Normen.
    Mein Ältester hatte evangelischen Religionsunterricht. Ich kann mich jedoch nicht erinnern, dass er an Gottestdiensten teilnehmen musste.
    In der Grundschulzeit gab es zu Weihnachten eine Aufführung. Da hat meine Exfrau sich ein bisschen quer gestellt. :lol: Unser Ältesterter wollte immer so gerne einen Weisen aus dem Morgenland spielen.

    Bei Ostern waren wir voll dabei. Ich finde die germanischen und keltischen Bräuche sehr ansprechend. Ostern ist voll davon. Über Land gehört vieles einfach dazu, um bei Freunden und Nachbarn nicht als Sonderling aufzufallen. Eier färben, Eier suchen und kullern, Osterfeuer. Daran hatten die Kinder großen Spaß.
     
    #73 HSH-Halter
  14. Wo die Liebe hinfällt :lol:
     
    #74 HSH-Halter
  15. In NDS muss man das auch nicht! Da gab es mW gar keine Gottesdienste für Schulkinder. Also, zu meiner Schulzeit jedenfalls nicht.
     
    #75 lektoratte
  16. Mal ne doofe Frage: Hier in Deutschland wird ja Kirchensteuer direkt vom Staat eingezogen, wenn man nicht aus der Kirche austritt. Gibt es noch andere Länder, die diese Form der Kirchenfinanzierung betreiben? Meines Wissens nach gibt es Das selbst in erzkatholischen Ländern wie Polen nicht. Ein ehemaliger Arbeitgeber von mir ist Türke, in NRW geboren, kein wirklich praktizierender Moslem, aber eben auch kein Christ. Der hat mir erzählt und sich darüber aufgeregt, dass auch ihm diese Steuer abgezogen wurde, als er noch Arbeitnehmer war. Wie geht sowas?
     
    #76 Milu
  17. Das geht nur dann, wenn du nicht angibst, dass du keiner christlichen Kirche angehörst oder das Finanzamt bzw. der Arbeitgeber bei Meldung einen Fehler macht!

    Ich bin nicht getauft und mir wurde noch nie! Kirchensteuer abgezogen. Ich mache meine Steuererklärung selbst, ich wüsste, wenn es anders wäre!

    Der GG ist katholisch und ihm wird logischerweise die Steuer abgezogen.
     
    #77 lektoratte
  18. und dir könnte deswegen trotzdem Kirchensteuer abgezogen werden, wie ich gerade lesen mußte..bei Zusammenveranlagung.
     
    #78 bxjunkie
  19. dann war die Lohnsteuerkarte falsch
    dort ist eingetragen, ob katholisch, evangelisch oder ohne Konfession und danach erfolgt die Abrechnung
     
    #79 DobiFraulein
  20. Grundsätzlich finde ich es völlig daneben, dass der Staat dem größten Grundbesitzer der Welt bei der Finanzierung noch helfen muss.
     
    #80 Milu
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