Rassegutachter unglaubwürdig ???

sockenbaer

15 Jahre Mitglied
Eben im Fensehen, auf PRO 7, Sendung "taff" :
Da wurde ein Bericht gezeigt, wie Rassegutachter manipulieren und aus einem "gesetzlich gefährlichen Hund" einen harmlosen Mischling machen , - in diesen Fällen wurde aus einem Am-Staff ein Boxer-Labrador oder ein Alano-Mix...
Diese "Gutachter" haben sogar zugegeben, das sie wussten, was für ein Hund das wäre, das sie aber den Haltern den Umgang mit diesem Hund zutrauen und ihm das Leben etwas erleichtern wollten...
HALLO - geht´s noch ???
Das ist doch für alle verantwortungsbewussten SOKA-Besitzer ein Schlag ins Gesicht, wenn in Zukunft auch Rassegutachten von seriösen Gutachtern verworfen oder angezweifelt werden !!!
Wer sich das evtl. nochmal anschauen will :
Wiederholung Mittwoch, 15.November, 5 Uhr morgens PRO 7, "taff"

birgit & die Pfotenbande
 
Ich habs auch gesehen und kann mich deiner Meinung nur anschliessen.
Durch solche Idioten kommen doch auch die verantwortungsvollen Soka Halter in ein schiefes Licht.
Dieses ganze Gebahren kommt mir allerdings etwas seltsam vor, ich meine immer das ist ganz bewusst von werweiss welcher Stelle gezielt gesteuert um wieder mal eine Handhabe gegen uns Soka Halter zu haben
Lilo
 
Rübenfresser hat vollkommen recht! So seh ich das auch. Diese Problematik kommt immer wieder auf und ist ein Schlag ins Gesicht für jeden verantwortungsvollen HH. Auf der Page von Pro7 steht, es geht in dem Bericht um Wesenstests...dabei sind es doch Rassegutachten!
 
Mir standen ausserdem auch noch die Haare zu Berge, als der eine Typ was von "Scherengebiss" erzählt hat und davon, das sowas eben halt die "Kampfhunde" haben...meine Pfütze hatte das auch - die war ein Manchester-Terrier-Mix, dat is halt so bei diesen (Terrier)-Hunden, Westies haben das z.T. auch...
@ Franzi ;)
du weisst doch, das die Presse sowas nicht sehr genau nimmt, - da wird gaaanz fix aus einem Bulli ein Pitbull.
Rassegutachten und Wesenstest sind für diese Leuts wahrscheinlich das gleiche - (oder dasselbe) :gruebel: :verwirrt:
Den Unterschied merken meistens nur die, welche so einen tollen Hund haben und sich mit dem ganzen Papierkrieg rumschlagen müssen !
 
Das ist doch schon ein alter Hut.
Nutzt mal die Suchfunktion.
Bei Stern TV gab es doch auch mal eine Sendung drüber - ist aber schon ewig her.
 
Naja Midivi: so alt find ich den Hut nicht. Das kam heute zur besten Sendezit...
 
Schlimm fande ich den Spruch:Ein Kampfhund bleibt ein Kampfhund.
Komische Rasseneinteilung, aber machen können wir nichts.
 
Franzi216 schrieb:
Naja Midivi: so alt find ich den Hut nicht. Das kam heute zur besten Sendezit...
Ich meinte damit, das das doch eigentlich jeder im Stillen weiß das da gemuschelt wird.
 
ist doch klar, wertvolles Sendematerial wird neu verschnitten und als frisch gebracht, obwohl noch DM-Scheine die Besitzer wechseln:eg:

aber stellt euch doch mal folgende Fragen:

Der Grossteil der Mitglieder dieser Plattform ist doch gegen Rasselisten, weil allein anhand der Rasse nicht auf die Gefährlichkeit eines Hundes geschlossen werden kann.

jetzt gibts aber ein Palaver um Rassegutachter, die angeblich Gutachten nach Belieben verfassen und SoKa massenhaft "auslisten", was ich für reichlich überzogen halte

es wird immer entsprechende Ordnungsgesetze geben, wenn die Rasselisten mal passé sein sollten, gibts eben ganz sicher anhand von konkreten Vorfällen Auflagen wie Wesenstest/Maulkorb oder Leinenzwang

das sollte das Ziel sein, um so eher, desto besser
 
Habe ich da nun was falsch verstanden ?
Aus einem sogenannten "Kampfhund" wurde ein ungefährlicher Mischling gemacht ?????????????
Wenn das so ist, freue ich mich für den Hund !!!!! Damit kann er ein normales Leben führen, ohne Maulkorbzwang etc.......
Also ein "normales" Leben, wie es die meisten "Kampfschmuser" auch verdient haben..........
Wenn ich das ganze richtig verstanden habe, freue ich mich, das die Grenzen verwischt werden........
LG
Steffi Noll
 
Es handelte sich um eine Hündin bei Hernn bigalke, der sich auf aggresssive Hunde spezialisiert hat. Sie wurde vom Vorbesitzer abgerichtet und reagiert noch immer aggressiv auf fremde Menschen. Klar, dass solche Aussagen die Ängste der Menschen schürt...
 
Steffi Noll schrieb:
Habe ich da nun was falsch verstanden ?
Aus einem sogenannten "Kampfhund" wurde ein ungefährlicher Mischling gemacht ?????????????
Wenn das so ist, freue ich mich für den Hund !!!!! Damit kann er ein normales Leben führen, ohne Maulkorbzwang etc.......
Also ein "normales" Leben, wie es die meisten "Kampfschmuser" auch verdient haben..........
Wenn ich das ganze richtig verstanden habe, freue ich mich, das die Grenzen verwischt werden........
LG
Steffi Noll

Es geht vor allen Dingen darum, das die Ordnungsämter nun NICHT mehr den Rassegutachten Glauben schenken werden.
Was nützt mir/dir/uns ein wertloses Stück Papier, das ´ne Menge Geld kostet.
Wenn ich mir eine solche Rasse aussuche, muss ich auch mit den Konsequenzen leben können.
Solche "Bescheisser" polieren das Image der "Kampfhundehalter" ganz gewiss nicht auf. Im Gegenzug brüten dann die Behörden neue Gemeinheiten aus !
Und das ist ganz sicher nicht das, was sich SOKA-Halter wünschen !
 
Ich verstehe die Aufregung um die Gutachten nicht. Gerichtsfeste Gutachten werden von VEREIDIGTEN Sachverständigen erstellt, also genau die gleichen Leute, die Gutachten für Gerichte erstellen. Nun frage ich mich, sind die Ordnungsamtsmitarbeiter alle VEREIDIGTE Sachverständige? Ich bin der Meinung, da ich kein Sachverständiger bin, MUß ich mich auf das Gutachten eines Gutachters verlassen können (ansonsten wäre ich ja mein eigener Gutachter). Ich gebe einmal zu bedenken, wer begutachtet die Hunde in Gerichtsprozessen? Und wenn der Gutachter der Meinung ist (Überspitzt) der Yorki ist eine Deutsche Dogge, dann ist er ersteinmal eine Deutsche Dogge, bis ein Gutachten eines anderen VEREIDIGTEN Gutachters erstellt wird.
Nehmt Autounfälle, da setzt ein Gutachter den Schaden fest und nicht irgendein Polizist.
Man sollte alles an sich herantreten lassen und wenn es soweit ist einen Anwalt einschalten und es sollen sich doch die Gutachter auseinandersetzen.
Schon einmal etwas von zivilen Ungehorsam gehört? Irgendwie muß angefangen werden, denn nur mit empörtem Aufschrei und Demos passiert garnichts. Ich jedenfalls finde es prima wenn es HH gibt, die ihren Hunden dadurch eine halbwegs normale Lebensweise ermöglichen. denn es gibt BL in denen die Tiere trotz Wesenstest nur mit Leine und MK in die Öffentlichkeit dürfen und das kann es ja nun auch nicht unbedingt sein.
 
Wenn ein Gutachter aus einem Kampfi einen 0815 Mischling macht, dann freue ich mich für den Hund. Ein Gutachten ist ein offizielles Papier, damit kann einem fast niemand mehr ans Bein pinkeln. Ist für mich völlig in Ordnung.
 
@Midivi, aber nur so lange bis das Gutachten in Frage gestellt wird. Es wäre nicht die erste Lavine die durch Fernsehberichte losgetreten würde. Schau dir nur den aktuellen Fall zum Justizskandal in Dresden an.
 
Also ich sehe das so. Wenn nicht wirklich ganz genau feststeht, was die Elterntiere für eine Rasse hatten bzw. haben, wer kann dann genau sagen was es für eine Hunderasse ist.?!
Es gibt viele Dinge die sehen anders aus,a ls das was sie sind.
Und wenn es wirklich "Mixe" sind, warum dann nicht den "Mix" nehmen, welcher kein "Kampfhund" ist?
Warum muß man es schwerer machen, als es ohnehin schon ist. Das hat nichts mit verantwortungvoller Hundehaltung zu tun. Veantwortung zeitgt sich , für mich, in der Hundehaltung und nicht in der Hunderasse oder im Rassegutachten!:rolleyes:
 
Ich hab dies leider nicht gesehen, aber habe es schon vor ein paar Jahren mal im Fernsehen gesehen.

Für mich sieht das ganze wie folgt aus, sie brauchten wieder bessere einschaltquoten, und nun ist ja vor einigen Wochen (Monaten) in SA mit hundis geschehen, die Medien wollen einfach darauf aufmerksam machen...

aber ich kann aus eigner erfahrung sagen, dass die Leute die etwas gebilderter sind als BLöd und RTL leser, gucker... bekommen dies alles gar nicht mit... wir werden heute noch blöde angeschaut, und gefragt warum dieser Hund einen Mauli tragen muss.

Wir als Hundebesitzer hören und sehen alles ganz anders wenns in der Zeitung steht oder in den Medien kommt... die nicht hundehalter interessiert das nicht und zäppen weiter oder lesen den Text der daneben steht....

was ich einfach sagen möchte ist, dass es immer wieder berichte geben wird und manchmal auch alte berichte wieder hervor gehoben wird, aber nur ein kleiner Teil der Menschheit nimmt das so auf die die Medien das gerne hätten..
 
Ich finde es gut, dass es Gutachter gibt, die unseren Gesetzeshütern die Absurdität ihrer eigenen Verordnungen nachweisen. Der Hund ist "böse", wenn er einer bestimmten Rasse angehört, wenn aber genau der selbe Hund laut Gutachter eine andere Rasse hat, ist er es nicht mehr.
Schrader hat sein Handeln schon vor Jahren so begründet. Und? Was ist falsch daran? Es ist richtig, den Machern der Gesetze diesen Blödsinn auch noch schriftlich zu bescheinigen!
Ich gehöre auch zu den Feiglingen, die nicht zu ihrem Hund stehen. `99 haben wir den Dicken als Briardmix aus dem TH übernommen, ein gutes Jahr später war er laut Rasseliste in NRW plötzlich "böse". Was mach ich mit einem damals 10jährigen, blinden und kranken Hund? Wesenstest? Keine Chance. Zurück ins TH? Die Einschätzung, welcher Rasse er angehören sollte, hat damals (selbstverständlich nichtsahnend was ein Jahr später kommt) der TA im TH gemacht. Selbiger hat dann, als ich ihm unsere Problematik schilderte, guten Gewissens einen Schnauzermix aus ihm gemacht. 100%ig konnte er es sowieso nicht sagen. Was ist so schlimm daran? Wäre ich jetzt ein besserer Mensch, wenn ich den Opi zum Tragen einer Nasentüte verurteilt hätte, nur weil es andere auch müssen? Sind andere Hundehalter alle schlecht, weil sie aus Solidarität mit denen, die unter den Verordnungen leiden müssen, nicht die gleichen Schikanen durchleiden?Ich stehe nicht zu meinem Hund? Hm, ich hätte es mir auch noch einfach machen können und ihn dorthin zurückbringen, wo man ihn mir als kinderfreundlichen Familienhund vermittelt hatte- der er dann plötzlich auf Grund seiner Ahnen plötzlich nicht mehr sein sollte.

Probleme mit falschen Gutachten wird es erst dann geben, wenn ein Hund auffällig geworden ist. Dann ist es allerdings egal, welcher Rasse er tatsächlich angehört.

Ganz nebenbei muss ich allerdings noch erwähnen, dass ich zu den ersten gehöre, die ihren 20/40- Hund pflichtgemäss beim Ordnungsamt angemeldet hat. Habe seit dem nie wieder etwas gehört. Okay, wenn nun plötzlich ein Geldsegen über unsere Stadt regnen würde und man Gutachter einstellen würde, die jeden Hund der in Dortmund gemeldeten ca. 25.000 Hunde auf ihre tatsächliche Rasse prüfen wollte, könnte es evtl. Probleme geben. Aber sein wir ehrlich, lassen wir uns von einem Strohfeuer auf Pro 7 wirklich einreden, es gäbe ein ernsthaftes Problem? Haben unsere Stadtväter nicht andere Probleme, die ihnen mehr unter den Nägeln brennen?

Rübenfresser schrieb:
Ich habs auch gesehen und kann mich deiner Meinung nur anschliessen.
Durch solche Idioten kommen doch auch die verantwortungsvollen Soka Halter in ein schiefes Licht.
Dieses ganze Gebahren kommt mir allerdings etwas seltsam vor, ich meine immer das ist ganz bewusst von werweiss welcher Stelle gezielt gesteuert um wieder mal eine Handhabe gegen uns Soka Halter zu haben
Lilo

Verstehe das nicht. Wie kannst du als gewissenhafter Soka- Halter in ein schlechtes Licht geraten, wenn z.B. ein (wissentlich falsch eingeschätzter) Boxer- Labradormix auffällig geworden ist? Du würdest im Zweifelsfall doch eher davon "profitieren", wenn andere Rassen Negativschlagzeilen übernehmen würden.
 
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