PRO Katzenschutzverordnung

  • Mausili
Sonja@Katzenhilfe-Westerwald.de:

Liebe Tierfreunde,

es ist Hochsaison, Tag für Tag erreichen uns Hilferufe:

Mutterkatze mit 5 Kitten in Scheune gefunden, wer hilft?
Drei Katzenkinder im Glascontainer aufgefunden, wer hilft?
Karton mit 4 Kitten an Bushaltestelle gefunden, wer hilft?
Schreiendes Katzenkind an Bundesstraße entdeckt, er hilft?
Bauernhof mit 20, teils hochträchtigen Tieren hier
Bauernhof mit 20, teils hochträchtigen Tieren dort
Wer kann hier helfen?
Wer kann dort helfen?

Jedes einzelne dieser wunderbaren Mitgeschöpfe hat für 15, 18 und mehr Jahre ein verantwortliches und artgerechtes Heim verdient. Beistand in guten, wie auch in schlechten Zeiten. Beistand bei Krankheit, wie auch im Alter. Was ihnen begegnet ist oftmals Hunger, Kälte, Angst, Qual, Ignoranz, Gleichgültigkeit, Egoismus und Behördenwillkür.

Wir, die Interessengemeinschaft PRO Katzenschutzverordnung möchte dafür kämpfen, dass unserem Mitgeschöpf Katze mehr Achtung und Respekt und ein artgerechtes Leben geboten wird. Die Interessengemeinschaft ist ein loser Zusammenschluss von Tierfreunden und Tierschutzvereinen bundesweit. Wir bringen unsere Ideen zusammen, wir nutzen die Kontakte des Einzelnen zum Vorsprechen bei Tierschutzbeauftragten der Politik, bei Ministerien, beim Bund, beim Land, beim Fundbüro, etc. um gemeinsam die Bevölkerung auf das vorherrschende Leid aufmerksam zu machen und um Handlungsbedarf zu anzuzeigen, sowohl beim Tierhalter, wie auch bei den Gesetzgebern, denn:

Tierschutz geht uns alle etwas an.

Anbei die Unterschriftenlisten Pro Katzenschutzverordnung zur Vorlage bei Bund, Ländern und Gemeinden. Wir bitten darum die Listen weiterzuleiten, auszudrucken, auszulegen, z.B. an Tankstellen, in Tierarztpraxen, in Zooläden, in der Kantine, beim Tierheimpraktiker, in der Tierpension, im Bäckerladen nebenan, in Wartezimmer, in Tierheimen, beim Frisör, beim Getränkehandel, beim Infostand, etc.

Die Unterschriftenaktion läuft seit Mitte Mai 2008 online, binnen 8 Wochen haben 3.200 Menschen für die Anschaffung einer Katzenschutzverordnung gestimmt. Für Oktober 2008 ist ein Treffen der Katzenfreunde in Düsseldorf geplant, wir freuen uns bis dahin viele Ansätze zur Umsetzung einer KSVO zu erhalten. Zum Treffen der Katzenfreunde wird herzlich eingeladen.

Jeder einzelne von Euch wurde sorgfältig aus unserem Adressverzeichnis ausgewählt, in der Hoffnung auf Hilfe.

Geben Sie ihre Stimme gegen das unnötige Tierleid:



IG PRO KSVO
i.V. Sonja Stahl
katzenschutzverordnung@katzenhilfe-westerwald.de
Quelle: Rundmial

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:(
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi Mausili :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • Mausili
Katzenschwemme: Tierheime an der „Schmerzgrenze“

Leer (aho) – Wie viele Tierheime in Deutschland sind auch die ostfriesischen Tierheime überfüllt. Weil Katzenbesitzer ihre Tiere nicht kastrieren lassen, vermehren sich die Samtpfoten unkontrolliert und bringen die Tierheime an ihre Schmerzgrenze. Das ergab eine Umfrage der „Ostfriesenzeitung“ (OZ)..............



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:rot:
 
  • MeikeMitBenny
  • #Anzeige
Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

Und unser Benny liebt sein neues Futter! Es hat sich gelohnt!! 

Wer ihn noch nicht ausprobiert hat, hier findet ihr den Futtercheck! Dauert weniger als eine Minute.

Ach ja, ihr könnt übrigens zusätzlich noch am Ende des Futterchecks gratis Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern anfordern! 

So sah hier dann nach ein paar Tagen unser Tisch aus:



Euer Hund wird euch lieben! 

Hier nochmal der Link zum Futtercheck

LG Meike mit Benny
  • Mausili
Tierheime überfüllt +++ Halter handeln willkürlich

Bielefeld (aho) - Viele Tierheime in der Region Ostwestfalen-Lippe sind überfüllt. Die meisten Einrichtungen nehmen kaum noch Tiere an und führen nun lange Wartelisten. Das Tierheim Bad Driburg klagt dagegen über einen enormen Zuwachs an Katzen................



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:(
 
  • Luzifer
Also bei uns werden regelmäßig Katzen einfach ausgesetzt , das erste was ich tu is aufpäppeln , Kastrieren , entweder gut unterbringen oder behalten .
Es sollte jeder vor der eigenen Tür anfangen, denn wenn das alle tun kann man es begrenzen.
 
  • JUHU
Ich hätte da ja eine Idee.
1. Kennzeichnungspflicht für Katzen
2. Katzensteuer für unkastrierte Katzen. (Die Steuer muß höher sein als die Kosten für eine Kastration)
3. Aufklärung, dass freilaufende Katzen die "angefüttert" werden in die Verantwortung des fütternden Menschen übergehen.
4. Verbot der Einfuhr von Katzen aus dem Ausland.
5. Bei Kastration verwilderter Katzen, die Verpflichtung diese nach der Kastration wieder am Fundort auszusetzen.

LG

JUHU
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • daya
über 5.tens freut sich besonders der jäger......
 
  • Becky1981
Ja, es muss gehandekt werden! Der Meinung bin schon seid Jahren. Das mit dieser Katzensteuer ist sehr gut, aber so etwas ist nicht leicht zu kontrollieren. Es müsste auch eune hohe Geldstrafe drauf sitzen, wer seine Tiere unkastriert umher laufen lässt. Der Bauernhof nebenan hatte letztes Jahr 2 unkastrierte Kater umherlaufen. Als ich an einem Tag von de rArbeit kam und an dem Hof vorbei ging, kamen sie mir schnurrend entgegen. Sie haben wie wild mit mir geschmust. Da hatte ich eine Idee. Habe sie alle paar Meter gestreichelt, um zu schauen, ob sie mir hinter her laufen. Leider kam dann ein Auto und die beiden sind abgehauen. Ca. 6 Wochen später der gleiche Fall. Diesmal sind sie mir bis zu meiner Haustür gefolgt. da wusste ich, das sie mit mir mitkommen und das ich sie beuim nächsten mal einfangen kann und heimlich kastrieren lassen kann. An dm Tag konnte ich sie leider nicht einfangen, da es schon sehr spät war. So eine Aktion muss schnell gehen damit die Nachbarn nichts merken. Die beiden waren noch ca. 3 Stunden vor meiner Haustür und wollten rein. Wenn sie mir das nächste mal über den Weg laufen, fange ich sie ein und bringe sie zum Doc. Die kastration für Tierschutzkatzen kostet bei uns 25 €. Die beiden waren beim letzten mal ca. 5 Monate alt.
 
  • JUHU
über 5.tens freut sich besonders der jäger......

Bin zwar nicht dafür, dass Jäger Hauskatzen schießen, aber......
wenn alle Katzen noch leben würden, die von Jägern geschossen werden, .....gute Nacht.


LG

JUHU
 
  • Mausili
Hallo liebe Tieschutzkollegen,

welch eine wunderbare Nachricht, in Mettmann scheint konsequentes Kastrieren Früchte getragen zu haben, ein leeres Tierheim, welch ein Traum.

Mancherorts werden Tiere zu Massen getötet und in NRW sind ganze Tierheime leer. Rettung für unsere zahlreichen Straßentiere?

Bei uns in Rheinland-Pfalz werden Tausende von Tieren von Tierheimen abgelehnt, weil sie chronisch überbelegt sind und nur noch die Ablehnung/Tötung/Anraten zum Aussetzen/Verscheuchen, etc. als Lösung haben.

Letzte Woche konnten wir eine fünfjährige, kerngesunde Hündin nach Baden-Würtemberg retten, die hier keine Lösung, außer Tötung fand.

Diesen armen Wurm haben wir gestern abend aufgenommen. Kater "Face" ist so geschwächt, dass er nicht mehr eigenständig stehen kann, dennoch wurde er vom kommunal geförderten Tierschutz geblockt.

Dieser arme Wurm fand ebenfalls vor Ort keine Hilfe und kam am Dienstag zu uns.

Gigi und Tibo stellten am Mittwoch morgen einen Antrag auf Asyl, ihr Frauchen ist vor mind. 8 Tagen ausgezogen, hat ihre Heimtiere vergessen. Gigi erwartet in den nächsten Tagen Nachwuchs.

Ich werde gleich mal für unsere zahlreichen Notfälle einen Adoptionsantrag in Mettmann stellen.

Vielleicht haben ja auch Schützlinge von Euch dort eine Chance oder die 130 Mannheimer Katzen in Not:





Mit freundlichen Grüßen
i.V. Sonja Stahl

Katzenhilfe-Westerwald e.V.
Tel. 02661-40982
Tel. 0177-7889766
Fax 02661-949935

info@katzenhilfe-westerwald.de


**************

:hallo:
 
  • Melas Milo
Ein sehr wichtiges Thema, ich habe schon unterschrieben. Wir haben erst neulich einen Streunerkater eingefangen und kastrieren lassen - Kosten wurde vom Tierschutz übernommen, lagen aber dennoch bei 49€...
 
  • Mausili
Hallo,

der im Frühjahr 2008 gegründete Verein Interessengemeinschaft Pro
Katzenschutzverordnung verlängert die Unterschriftenaktion bis mindestens
zum 30.09.2009.

Ursprünglich geplant war die Sammlung bis zum 31.03.2009, über 15.000
Unterschriften konnten wir seither sammeln, ein Beweis für die dringende
Notwendigkeit des nicht mehr zu schulterndes Problem und die Qual rund um
unsere Heimtiere.

Seit dem Herbst 2008 ist die Katzenkastration- und Kennzeichnung in
Paderborn Pflicht, ein erster Schritt in die richtige Richtung, die erste
Stadt, die sich klar zum Tierschutz bekennt.

Durch die Aufnahme von wenigen Sätzen in die Verordnung der Stadt, kann
nun Tierschutz in Paderborn praktiziert werden. Bundesweit sind die
Kommunen zum Handeln aufgefordert.

Damit viele weitere Städte und Gemeinden mit dem Vorreiter Paderborn
mitziehen, befinden sich unsere Vorschläge seit dem 20.10.2008 für
Rheinland-Pfalz in einer rechtlichen Prüfung in Mainz.

Paderborn ist ein guter Anfang, die Umsetzung in Rheinland-Pfalz ist ein
weiter Wachstum, unser Ziel ist eine bundesweite Einführung, denn
Tierschutz kann und darf nicht an Stadt- oder Bundeslandgrenzen aufhören.
Tierschutz ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, dem Staatsziel
Tierschutz muß bundeseinheitlich Rechnung getragen werden. Das EU
Übereinkommen zum Schutz von Heimtieren von 1987 muß heute, 22 Jahre
später, endlich Anwendung von den zuständigen Kommunen finden.

Die neueste Presse zur Heimtierverordnung finden Sie unter:



Die Unterschriftenliste wird im Downloadbereich zur Verfügung gestellt.

Ihr Team der
Interessengemeinschaft Pro Katzenschutzverordnung
katzenschutzverordnung@katzenhilfe-westerwald.de
Tel. 02661-40982 oder 0177-7889766

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:hallo:
 
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