Politisches Tagesgeschehen

Schlimm finde ich ja auch das schon aus dem 1. Anschlag auf's Stromnetz nichts gelernt wurde...kann man nur hoffen das sie es wenigstens JETZT geregelt bekommen.
 
  • 19. Januar 2026
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Naja, wenn alles geregelt war, ist doch okay? Besser jemand, der zügig regelt -wenn es so war - und dann pausiert als jemand, der zwar nebendran steht, aber nix geregelt bekommt.

Klar, die Außenwirkung ist natürlich nicht toll. Da ist aber mein absoluter Favorit nach wie vor Laschet, der in feinen Schühchen und mit Händen in den Hosen, mit einem Lachen im Gesicht im Ahrtal bei einem Interview, er stand in der zweiten Reihe, abgelichtet worden ist.
 
Ich weiß es natürlich nicht, aber nach dem, was ich so gehört habe, war das Management am ersten Tag nicht so berühmt. Nach einem halben Tag alles geregelt hatte er sicherlich nicht. Er sagte ja selbst sinngemäß, dass er nach seiner sportlichen Auszeit wieder frisch ans Werk (meine Worte) gegangen sei.

Und Laschets Lachen im Ahrtal ist zwar unvergessen und unvergesslich, aber den Vogel abgeschossen hat damals ja wohl die grüne Umweltministerin Anne Spiegel, die mitten in dieser Katastrophe in Urlaub gefahren ist.
 
Ich finde das jetzt auch nicht so schlimm. Hätte er auch sagen sollen, dass er zwischen den Krisentelefonaten was gegessen hat und 20 Minuten auf dem Klo war?
Es ist echt so lächerlich. Und ich bin bestimmt kein Freund vom Wegner.
Das Land Berlin (natürlich zusammen mit dem zuständigen Bezirk, dem Strombetreiber und allen anderen Helfenden) hat sehr gutes Krisenmanagement betrieben.

Ich bin auch ganz sicher so gar kein Freund des Regierenden Bürgermeisters Wegner.

Nur, was hätte er machen sollen oder können?
Das zuständige Bezirksamt, der Netzbetreiber und Hilfsorganisationen haben offenbar einen guten Job gemacht. Anfangs war nicht mal klar, ob es sich um einen technischen Defekt oder um einen Anschlag handelte.
Was soll der Regierende Bürgermeister dabei machen? Den mit Hochdruck arbeitenden Bautruppe im Weg stehen?
 
Ich muß mich schon wieder sehr wundern, über wen da jetzt wieder am meisten gesprochen und gemeckert wird.
Wie wäre es mal mit wenigstens halb so engagierten Unmutsäußerungen zu den Terroristen, die diesen Anschlag zu verantworten haben, statt sich reinzusteigern, weil der Kanzler nicht sofort Gewehr bei Fuß stand und der Bürgermeister seine Tennisstunde nicht ausfallen ließ...?

Das Thema, über das in Zusammenhang mit diesem Vorfall jetzt groß und breit diskutiert gehört, ist die Frage, wie wird man den Tätern schnellstmöglich habhaft, bevor sie das nächste Ding dieser Art drehen? Und: wie wappnen wir uns zukünftig gegen sowas?
 
Schlimm finde ich ja auch das schon aus dem 1. Anschlag auf's Stromnetz nichts gelernt wurde...kann man nur hoffen das sie es wenigstens JETZT geregelt bekommen.

Wie lernt man daraus?
Es gibt immer Bereiche, die man einfach nicht zuverlässig und zu 100% schützen kann. Ist wie mit Weihnachtsmärkten und sonstigen Veranstaltungen. Ein Restrisiko bleibt. Menschen mit entsprechender krimineller Energie werden einen Weg finden, einen Anschlag zu verüben, egal wie sehr man versucht, das zu verhindern.
 
Also nicht bestmöglich absichern, alles so lassen wie es ist, weil ein Restrisiko ja doch bleibt? Nicht wirklich, oder?
 
Wie wäre es mal mit wenigstens halb so engagierten Unmutsäußerungen zu den Terroristen, die diesen Anschlag zu verantworten haben
Bringt ja nichts...das die einfach menschenverachtend und extremistisch vorgegangen sind ist ja Fakt und jedem bewusst.
 
Nun, es hat satte 10 Std gedauert bis auf der Webseite der Bezirksregierung überhaupt die ersten Informationen aufgetaucht sind. Das ist schon ganz schön lang finde ich. Aber ich hoffe das daraus gelernt wurde.
Ob er konkret etwas hätte tun können- keine Ahnung. Aber so erweckt es halt bei der Betroffenen schon das Gefühl "Na super, wir frieren uns den A.rsch ab und der geht Tennis spielen". Kein gutes Signal finde ich.

Und ich, so absolut daneben ich diesen Anschlag finde, wäre froh wenn sich mehr Menschen über den Grund dafür aufregen würden. Täglich sterben sehr viele Menschen aufgrund des Klimawandels, Tendenz steigend. Halt nicht in Berlin...
Und es wird trotzdem weiter an fossilen Energien festgehalten, hauptsächlich aus wirtschaftlichem Interesse.
Um es nochmal zu betonen bevor irgendwer einen Anfall bekommt- das ist der völlig falsche Weg gegen das Problem zu "protestieren". Trotzdem kommt mir genau das zu kurz.
Was den Anschlag selbst angeht- die Bundesanwaltschaft ermittelt, es ist fett in den Medien usw. Und es wird allgemein verurteilt. Wie sollte man sich denn sonst noch darüber aufregen?
 
Wie wäre es mal mit wenigstens halb so engagierten Unmutsäußerungen zu den Terroristen, die diesen Anschlag zu verantworten haben, statt sich reinzusteigern, weil der Kanzler nicht sofort Gewehr bei Fuß stand und der Bürgermeister seine Tennisstunde nicht ausfallen ließ...?

Es geht nicht um die zuständige Bezirksbürgermeisterin sondern um den Regierenden Bürgermeister.
Von Maren Schellenberg, der Bezirksbürgermeisterin, habe ich bisher kein Fehlverhalten gehört.

Also nicht bestmöglich absichern, alles so lassen wie es ist, weil ein Restrisiko ja doch bleibt? Nicht wirklich, oder?

Sicher bestmöglich absichern. War es nicht "bestmöglich" abgesichert? Wie hätte eine bessere Absicherung ausgesehen?
 
Das ist doch überall so. Es wird immer erst reagiert, wenn was passiert ist.

Siehe Flugzeuge: nach 9/11 wurden die Cockpits abgesichert. Dann kam der Selbstmord des Co-piloten (german wings?). Der Weg, das Cockpit abzusichern, birgt also auch Risiken.

Oder aus unserer Sicht auch die Rasselisten für Hunderassen, die nach dem Tod des Jungen in Hamburg kamen.

Man kann nur die Erkenntnis gewinnen, es gibt keine 100%ige Sicherheit.

Davon unterscheidet sich, wenn was aus Fahrlässigkeit nicht gemacht wird.

Die BRD besteht nicht erst seit gestern. Offensichtlich war es bisher nicht nötig, die Anlagenteile, auf die es jetzt einen Anschlag gab, besser zu sichern. Sonst wäre es mit Sicherheit gemacht worden. genau so wird ab jetzt besser gesichert werden. Oder zumindest werden entsprechende Vorschriften erlassen, wenn es die noch nicht gibt.

ansonsten sind ich @wilmaa absolut zu. leider haben die entsprechenden Gruppen aber kein Händchen dafür Maßnahmen zu wählen, die in der Bevölkerung Zustimmung finden.
 
Und ich, so absolut daneben ich diesen Anschlag finde, wäre froh wenn sich mehr Menschen über den Grund dafür aufregen würden. Täglich sterben sehr viele Menschen aufgrund des Klimawandels, Tendenz steigend. Halt nicht in Berlin...
Und es wird trotzdem weiter an fossilen Energien festgehalten, hauptsächlich aus wirtschaftlichem Interesse.
Um es nochmal zu betonen bevor irgendwer einen Anfall bekommt- das ist der völlig falsche Weg gegen das Problem zu "protestieren". Trotzdem kommt mir genau das zu kurz.
Aktionen wie diese, werden eines mit absoluter Garantie niemals bewirken: daß sich die Menschen mehr über... (es fällt mir schwer das überhaupt zu schreiben... ) "den Grund dafür" aufregen. Exakt das Gegenteil wird damit erreicht. Nichts anderes.
 
Aktionen wie diese, werden eines mit absoluter Garantie niemals bewirken: daß sich die Menschen mehr über... (es fällt mir schwer das überhaupt zu schreiben... ) "den Grund dafür" aufregen. Exakt das Gegenteil wird damit erreicht. Nichts anderes.
Wäre auch schlimm, wenn solch kriminellen Methoden greifen würden mehr Klimaschutz zu generieren.
Der Hintergrund für solch einen Anschlag finde ich nur sekundär. Primär ist es ein Anschlag und strafbar.
Im besten Falle lernen wir etwas über Katastrophenschutz und Krisenmanagement. Werden wir noch brauchen.

 
Sehe ich auch so.
Und er stand ja nicht einmal in der Kälte sondern saß. im Gegensatz zu den Betroffenen und dem technischen Personal, im wohlgeheizten Büro.
Zumal er ja auch zunächst behauptet hat, er habe sich den ganzen Tag im Büro eingeschlossen*...

Ich hätte ihm ja sein Tennis vielleicht sogar gegönnt, aber großkotzig zu behaupten, er sei nur im Büro gewesen und die Tennisstunde erst einzuräumen, als es die Spatzen von den Dächern pfiffen, ist noch mal ne ganz, ganz andere Hausnummer.

____
*
 
Ja, das ein Anschlag dazu beiträgt das mehr Menschen sich für Klima- und Umweltschutz engagieren ist klar. Ist der komplett falsche Weg. keine Frage.
Ich sehe halt ein ähnliche Phänomen wie bei Fridays for Future usw- über die Aktionen, Demos usw wird sich mächtig aufgeregt aber die Verursacher der ganzen Sch... fallen unter "ferner liefen". Ist anscheinend schlimmer mal wegen der doofen Klimakleber im Stau zu stehen als Hitzewellen, Überflutungen, Artensterben usw usw Weil die "uns" (noch) nicht so arg betreffen.

Und man an die, die ihr Vermögen und ihre Macht durch die ganze Zerstörung sichern nicht ran kommt. Im Gegenteil, sie werden noch supportet damit der Illusion vom "kleiner persönlicher Wohlstand" noch möglichst lange aufrecht erhalten wird. Mag menschlich sein aber es nervt mich. Weil wir genau mit diesem Verhalten den Planeten an die Wand fahren.
 
Für mich ist der Anschlag Terrorismus. Sie haben den Tod von Menschenleben in Kauf genommen. Sie haben Chaos und Plünderungen in Kauf genommen. Egal, was sie in ihrem Bekennerschreiben geschwafelt haben. Sie sind kriminell, asozial und gewalttätig.
 
Ob er konkret etwas hätte tun können- keine Ahnung. Aber so erweckt es halt bei der Betroffenen schon das Gefühl "Na super, wir frieren uns den A.rsch ab und der geht Tennis spielen". Kein gutes Signal finde ich.

Weil es jetzt so dargestellt wird.
Was ja auch leicht geht, weil Tennis immer noch den Ruch des dekadenten Oberklasse-Sports hat.

Und wenn er wirklich „erstmal“ Tennisspielen gegangen wäre, wie der Landrat im Ahrtal, der erstmal sein Auto in Sicherheit gebracht hat, statt sich zu informieren und seinen Job zu machen, würde ich das auch so sehen.

Aber wenn man erstmal alles mögliche auf den Weg bringt und dann zwischendurch was anderes macht, evtl. in einem Intervall, wo man weiß, jetzt passiert erstmal nichts weiter - ist das was anderes.

Ich hätte ihm ja sein Tennis vielleicht sogar gegönnt, aber großkotzig zu behaupten, er sei nur im Büro gewesen und die Tennisstunde erst einzuräumen, als es die Spatzen von den Dächern pfiffen, ist noch mal ne ganz, ganz andere Hausnummer.

Ich habe im DLF gehört, was er gesagt hat: ihm wurde vorgeworfen, er sei nicht vor Ort gewesen und habe sich nicht gekümmert.

Und er sagte wörtlich, er sei zuhause gewesen, in seinem Büro, um telefonisch erreichbar zu sein, und habe telefoniert und sich informiert.
Weil er vor Ort telefonisch nicht erreichbar gewesen wäre.

Es ging in seiner Aussage nur darum, zu rechtfertigen, warum er sich nicht vor Ort ein Bild gemacht hat. Und das Argument war: um wirklich von allen Beteimigten jederzeit erreichbar zu sein.
Ich nehme an, telefonisch erreichbar ist er auch in der Tennishalle gewesen, von daher war die Aussage verkürzt, aber nicht gelogen.

Ich seh das auch so: Wenn alles, was wir daraus jetzt mitnehmen, ist, dass ein Herr Wegner abgewählt werden sollte, weil er zwischendurch mal eine Stunde Tennis gespielt hat, weil es für ihn gerade nichts zu tun gab - und nicht mehr dabei rumkommt ! - , sind wir im Zweifel unserer eigenen Boulevardsucht auf den Leim gegangen.

Und wichtige andere Themen wie unser mangelhafter Katastrophenschutz oder der Schutz kritischer Infrastruktur oder ominöser Linksterrorismus rund um Berlin oder, oder - bleiben halt weiter unbearbeitet.

Ist dann halt so - aber man sollte sich dabei evtl. fragen, wem das am meisten nützt.
 
Auf jeden Fall sind m.E. die sehr öffentlichkeitswirksamen Aufregungen bis hin zu Rücktrittsforderungen von Berliner Politikern nur allein deswegen für mich :crazy: .

Das Empfinden von Betroffen darüber, ist etwas ganz anderes.
 
nd er sagte wörtlich, er sei zuhause gewesen, in seinem Büro, um telefonisch erreichbar zu sein, und habe telefoniert und sich informiert.
Weil er vor Ort telefonisch nicht erreichbar gewesen wäre.
Es gibt Bildmaterial von ntv, in dem er u.a. persönlich und wörtlich in eine Kamera sagt: "Ich war zu Hause, habe mich in meinem Büro zu Hause eingeschlossen im wahrsten Sinne, und habe dann koordiniert".

(ich find's leider nur noch bei Instagram)

Ich nehme davon durchaus auch mit, dass ein Politiker, der eine rückwärtige Politik betreibt und bei allem Sozialen etc. kürzt, zu allem Überfluss auch noch in einer Krisensituation nicht die Cojones hat, einzuräumen, dass er Zeit für sich brauchte/wollte.

Ich will gar nicht wissen, was losgewesen wäre, wären die Arbeiter, die für die Behebung zuständig waren, einfach mal ein Stündchen Tennis spielen gegangen wären - und wie ein Herr Wegner das gefunden hätte, wären von denen Bilder beim Tennisspielen aufgetaucht.
 
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