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Pferd und Hund. Oder wie sag ichs ihm richtig?

  1. Hallo zusammen,

    wir sind freißig am Trainieren, bin mir aber nicht ganz sicher, ob Ty meinen Plan verstehen kann :rotwerd: Daher eine Frage an euch Profis :)

    Wenn wir allein auf dem Reitplatz sind, lasse ich ihn gern laufen, während ich mit den Pferden arbeite. Leider fängt er an (Vor allem wenn ich trabe oder galoppiere) die Pferde "anzuspielen". Also um sie rum rennen, anbellen etc.
    Ich will das nicht, geht mit meinen Pferden zwar gut, aber bei weitem nicht mit jedem. Mein Plan ist bislang, dass ich ihn immer auf die Bank (steht in der Ecke, da binde ich ihn auch an, wenn andere mit auf dem Platz sind) schicke und wenn er sich wieder beruhigt hat, löse ich auf und er kann wieder tun was er will (Sofern er das Pferd in Ruhe lässt)

    Wird er so verstehen, welches Verhalten konkret unerwünscht ist, oder kann er diesen Schluss nicht ziehen? Sonst muss ich ihn dauerhaft auf der Bank lassen, bis ich fertig bin (min. 30 Min und das ist für ihn seeeehhhrr lang)

    Vielen Dank vorab.
    Schönen Abend!
     
    #1 BabyTyson
  2. Ich wuerde im dort anbinden und ferdisch, auch wenns eine stunde dauert, er wirds ueberleben,.
     
    #2 toubab
  3. Ich denke er bräuchte schon ne konkrete Alternative. Sei es auf "seinem Platz" liegen oder einen kauknochen o.ä. Also etwas was er auch sonst als Beschäftigung hat wenn du beschäftigt bist ( zu Hause zum Beispiel wird er ja auch konkret entweder schlafen o.ä. Machen wenn du keine Zeit für ihn hast. Draußen ist das ja für ihn dann viel schwieriger.
     
    #3 Diana2099
  4. Ist das nicht konkret? Hier bleibst du liegen und bist ruhig? Das geht ganz ohne " beschaeftigung", meine meinung nach.
     
    #4 toubab
  5. @toubab Ja, mit Anbinden geht es ganz gut, aber ich finde es halt nerviger (weil ich zum An- und Abbinden immer Auf und Absteigen muss) als wenn er so lernt liegen zu bleiben, wenn es eben nicht anders geht, werde ich mich mit dem Thema mehr auseinander setzen müssen :)

    @Diana2099 Zuhause meistens schlafen, was er aber wo anders niemals machen würde. Die Alternative ist also, dass er liegen bleibt und mir zu guckt.

    Schade, war in der Hoffnung, dass er das kapieren kann :kp:

    Danke euch!
     
    #5 BabyTyson

  6. Du bist ja noch jung und knackig, bevor das training anfaengt bindest du ihm an, und wenn das training fertig ist bindest du ihm wieder los, zweimal auf und absitzen, sowhat.
     
    #6 toubab
  7. Du könntest da ja auch ne kleine Geschicklichkeitsübung draus machen. Wenn du an dem Platz die Möglichkeit hast n Stuhl o.ä. Aufzustellen und einen Haken o.ä. Bastelst zum aufnehmen der Leine vom Pferd aus, tyson springt auf Stuhl und du kannst ihn vom Pferd aus anleinen und umgekehrt :D
     
    #7 Diana2099
  8. Ich würde in zumindest am Anfang anbinden, bis er die benötigte Zeit sicher abliegen kann auch unter Ablenkung.
    Wenn er immer wieder aufsteht und weggeht, wenn er nicht soll, und du gerade nicht einwirken kannst (weil du zB beim Pferd weiter weg bist), lernt er nur dass dieses Signal nicht viel bedeutet.
    Wenn es dann wirklich sicher sitzt, kann man es ja ohne Leine machen.

    Ich gebe den anderen hier recht, wenn er sich sonst genug bewegen darf und gefordert wird, ist es normalerweise nicht schlimm für einen Hund angeleint zu sein.
    Etwas zur Beschäftugung währenddessen kann man geben (kommt auch auf den Hund an, wenn er generell nicht angeleint sein kann wegen zB schlechter Erfahrung ist es was anderes als bei "normalen" Vorraussetzungen), man kann dass auch wie eine Pause sehen, wo er lernt sich zu entspannen und zu ruhen, denn es gibt zB davor und danach Beschäftigung, und dazwischen ist Ruhe angesagt.

    Man sollte vielleicht auch gezielt an dem arbeiten, dass er sich so bei den Pferden benimmt, denn sonst kann es sein dass du ihn irgendwann dort nur mehr anleinen kannst falls er es stärker zeigt.
    Hier finde ich auch ein sicheren Rückruf ziehmlich wichtig.
    Falls du dir das Training nicht allein zutraust, gebe ich dir den Tipp einen Trainer zu kontaktieren, der kann dir dann direkt dort auf dem Hof helfen. ;)
     
    #8 Roli2190
  9. Der Hund wird ja nicht von heute auf morgen lernen, dass er dort eine halbe Stunde ruhig liegen soll, während du mit den Pferden arbeitest. Insbesondere bei so aufregender Ablenkung.
    Ich würde am Anfang (auch wenn er angeleint ist) entweder eine Person bestimmen, die ihn zwischendurch immer mal wieder bestätigt, wenn er brav liegen bleibt. Oder aber die ihm deutlich macht (in welcher Form auch immer), dass aufstehen nicht erwünscht ist.
    Denn auch wenn er angeleint immer wieder aufsteht, lernt er ja nicht das, was er soll, wenn du vom Pferd aus nicht einwirken kannst.
    Alternativ übst du das liegen bleiben mit ihm, während andere mit ihren Pferden arbeiten. Dann bist du diejenige, die ihn immer wieder fürs liegen bleiben bestätigt bzw. die ihm zeigt, dass Aufstehen gerade nicht erwünscht ist.
     
    #9 DobiFraulein
  10. Stimmt auch wieder.
    Soll er nur auf dem Fleck oder zB einer Decke bleiben oder dabei auch liegen?
    Wenn er liegen soll, bringt einem nur anleinen natürlich nicht weiter.
    Ansonsten hat DobiFraulein schon alles gesagt.
    Bestätigung wenn er es richtig macht sollte in jedem Fall sein, je nach Hund muss man ihm vielleicht auch deutlicher klarmachen, dass er liegen soll.
    Kommt wiegesagt sehr auf deinen Hund an.
     
    #10 Roli2190
  11. Und wenn du "auf deinen Platz" ganz stark verfestigst und an eine Decke knüpfst (zum Beispiel, die kannst du dann überall mit hinnehmen) ?
    Das kann man vorher in vielen Situationen auch unter Ablenkung üben.
     
    #11 MadlenBella
  12. Ich hab das Problem ja mit Kaahra auch.

    Die dreht ja auch völlig frei, wenn die Pferde in Bewegung kommen..

    Im alten Stall hatte ich zwischen Reitplatz und "Garten" nen Zaun...sprich während dem Reiten waren die Hunde im Garten.
    Bei jeden antraben/galoppieren
    preschte Frau Wichtig an den Zaun und bellte.

    Angebunden war das Ganze kein Thema.

    Allerdings war die Verknüpfung meiner Meinung nach "Angebunden komm ich halt nicht weg - aber wehe ich werde wieder los gelassen".
    Ich hab das Ganze dann mit meiner Trainerin geübt.
    Die ist sehr durchsetzungs fähig und vor allem Reaktions schnell.

    Kaahra hat dann sehr deutlich gesagt bekommen, dass dieses Verhalten nicht erwünscht ist.
    Das funktionierte dann nach ner Zeit sehr gut.

    Im neuen Haus ist kein Zaun mehr zwischen Reitplatz und Garten...wenn ich jetzt reite, kommt Madame ins Auto.
    Allerdings bin ich dieses Jahr noch keine 10Mal geritten.
    Das will bzw muss ich..wenn überhaupt...komplett neu aufbauen..bzw durchsetzen..
    Und alleine finde ich dass vom Pferd aus, zumindest bei Kaahra, sehr schwer.
     
    #12 einbiest
  13. Wenn das Endziel ein "Reitbegleithund" sein soll, würde ich einen ganz anderen Ansatz verfolgen - nämlich den Hund vom Pferd aus kontrollierbar zu machen.
    Dazu fallen mir spontan ein paar "Trainingsarten" ein, die in Kombination funktionieren könnten:
    - Longenarbeit zur Distanzkontrolle
    - Clicker- und Targettraining
    - Dummyarbeit
    - vielleicht noch Elemente aus dem Hütehundbereich, allerdings kenne ich mich da nicht aus

    Ansonsten würde ich das "Liegenbleiben" nicht direkt auf dem Reitplatz üben, weil der Ort ansich "verbrannt" ist - soll heißen, er hat dort die Erfahrung gemacht, dass es völlig in Ordnung ist, dass er dort halligallidrecksaumäßig Spaß haben darf, selbst um's Pferd durfte er unkontrolliert rumpesen. Da jetzt einen Riegel vorzusetzen und ihn 30min liegen zu lassen (obwohl der Ort/Platz Spaß bedeutet), erfordert eine Menge Training für den (noch) jungen Hund. 30Minuten in Erwartungshaltung sind halt schon arg lang - solange dauert noch nicht einmal der UO-Teil des Partnerhundes bei der BH/IPO. ;)
    Ohne Trainingspartner, der das gegebene Komando auch durchsetzt, wird es schwer und vor allem unfair.

    Dann lieber das "Liegenbleiben" seperat - außerhalb des Reitplatzes - üben und den Hund solange nicht auf den Reitplatz mitnehmen.
     
    #13 Coony
  14. Das auf den Platz schicken funktioniert ja, auch auf dem Reitplatz. Für mich ist die Frage, ob er es mit dem unerwünschten Anspielen verknüpfen kann.

    &
    Er dreht Gott sei Dank nicht voll auf, ist ansprechbar. Ich kann ihn abrufen und auf seinen Platz schicken.

    Das Ablagetraining kennt er vom BH-Training und muss er 3x die Woche durch, auch wenn es schwer für ihn ist.
    Haben wir angefangen, ich werde überlegen, wie ich das dafür sinnvoll umsetzten kann. Mit der Longenarbeit ist auch ein sehr guter Tipp, kann ich gut mit den "Positionen auf Distanz" verknüpfen :)


    Wir wäre es am liebsten, wenn er gar nicht liegen bleiben müsste ... was ich ihm mit dem "auf den Platz schicken" erklären will, sind die Dos & Don'ts auch wenn Pferde sich schneller bewegen. Das muss er ja schließlich irgendwann beim Ausreiten auch beachten. Im Schritt hat er es schon kapiert :)

    Danke für eure Tipps!
     
    #14 BabyTyson
  15. Mein Chihuahua hat das auch gemacht, bzw, er hat gerne versucht die Bandagen abzumachen :rolleyes: Oder er hat einfach so seine 5 Minuten bekommen, besonders in der Halle. Oder er hat sich ganz vom Acker gemacht.
    Je nachdem wie ernsthaft man mit dem Pferd arbeiten möchte, habe ich ihn angebunden. Man kommt ja nicht weit wenn man immer wieder gucken muss was der Hund macht, oder durchparieren muss. Dh, erstmal entscheiden wer heute trainiert wird- Hund oder Pferd ;) Wenn das Pferd trainiert wird, ist der Hund angebunden und hat Sendepause, der muss dabei auch nichts lernen, um den gehts jetzt nicht. Wenn der Hund trainiert werden soll, muss man damit leben dass man halt immer wieder anhalten und den Hund zurückschicken muss, ggf auch Absteigen muss. Da gehts dann aber eben auch nicht ums Reiten.

    Beides paralell kann nur in Pfusch ausarten.
     
    #15 Crabat
  16. Hat er es dann irgendwann sein gelassen?

    Werde ich (bei mir) konsequenter durchsetzen müssen :rotwerd:
     
    #16 BabyTyson
  17. Hmmmm jein. Man musste in der Halle immer ein bißchen aufpassen, da war ihm langweilig und das hat sich nie geändert. Aber er wurde verbal so gut lenkbar, dass ich nicht unterbrechen musste.
     
    #17 Crabat
  18. Ich koennte kein pferd gymnastizieren und gleichzeitig einen hund im auge behalten.

    Und auch ein hund der "ruhig" im viereck rumstoebert, muesste ich nicht haben.
     
    #18 toubab
  19. Ich auch nicht.
    Ich könnte es allerdings auch nicht ohne Hund. :D
     
    #19 Roli2190
  20. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

    Also ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

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