Panik um meinen Hund

  • Quinnily
Hallo, ich bin neu hier und hoffe das man mir hier vielleicht helfen kann.

Vor einigen Monaten hat der Hund (OEB) meines Bruders unseren kleinen Chihuahua tot gebissen, auf das Geschehen möchte ich gar nicht groß eingehen, weil es sehr traumatisch war und sehr traurig.
Jedenfalls haben wir uns nach langer Überlegung jetzt einen neuen Hund geholt, unsere kleine Raya eine Französische Bulldogge die jetzt 11 Wochen ist.

Nun mein Problem, ich habe Todes Angst um sie, wenn ich mit ihr spazieren gehe und uns ein anderer Hund nähert, fängt mein Herz von null auf hundert an zu rasen und ich merke förmlich wie die Panik in mir ausbricht. Bei der ersten Begegnung mit einem Hund war ich kurz davor die Frau zu bitten ihren Hund weg zunehmen, wobei der sich in der Regel auch nur total gefreut hat und total lieb war.
Ich bin zum Glück ruhig geblieben und versuche es auch weiterhin zu tun aber das ist für mich die Hölle vor allem, weil ich danach auch fix und fertig bin und einfach nur heulen könnte und ich weiß nicht wie ich das wegkriegen soll..

Ich hoffe irgendwer kann mir vllt helfen oder hat ein Tipp für mich
 
  • SaSa22
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Hi Quinnily :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • lektoratte
Oh je... das tut mir sehr leid für dich.

Ich kenne das von der anderen Seite. Mein letzter Hund (nicht der auf dem Bild) war hochgradig artgenossenagressiv. Ich musste ihn immer mit Maulkorb führen, weil er sonst zumindest sehr kleine Hunde mindestens ernst verletzt hätte.

Es ist nie etwas Schlimmes passiert, weil ich aufgepasst habe, aber ich hatte vor jeder Hundebegegnung Panik.

Nun habe ich einen sehr freundlichen (und viel kleineren) Sheltie - und ich hatte bestimmt ein Jahr lang bei jeder Hundebegegnung ein extrem ungutes Gefühl, und wenn der andere Hund unfreundlich wurde, bin ich völlig ausgeflippt und habe extrem überreagiert, weil ich dachte, der andere reagiert so wie mein früherer Hund und ich muss jetzt meinen retten.

Ich war kurz in einem Hundeverein, aber ich musste u.a. wieder raus, weil es da sehr ausgedehnte Freispielphasen gab, und jedes Mal, wenn sich da zwei Hunde in die Wolle kriegten, bekam ich eine Panikattacke.

"Wegkriegen" kann man das glaube ich nur durch positive Erfahrungen, aber auch dann braucht es Zeit. Bei mir waren es - und es war 8 Jahre her, seit mein alter Hund nicht mehr lebte - mehrerer Monate, bis es etwas besser wurde, und ich bin heute, 2 Jahre später, noch leicht verspannt bei Begegnungen mit unbekannten Hunden.

Mir hat es geholfen, darüber zu reden. Jetzt nicht mit jedem, aber es gab ja hier noch Leute, die meinen alten Hund gekannt hatten. Die haben sofort verstanden, was ich meinte, als ich sagte, ich hätte bei jeder Hundebegegnung im Ansatz erstmal Panik gehabt.

Dann war ich in einer Hundeschule in einer kleinen Gruppe und habe mir da nochmal zeigen lassen, wie Hundebegegungen normalerweise gehen, was ich laufen lassen kann und wann ich eingreifen muss. (Die Trainerin kannte meinen alten Hund ebenfalls zumindest von Weitem, die wusste also auch Bescheid). Das hat mir sehr geholfen. Vielleicht wäre so etwas auch etwas für euch?

Ich würde da auch direkt mit offenen Karten spielen, also der Trainerin sagen, warum du ins Training/in die Welpengruppe/den Junghundekurs etc. kommst, und dass du bestimmte Sachen, etwa Hundebegegnungen, gezielt üben möchtest. Um wieder ein Gefühl dafür zu kriegen, was ok ist und was eben nicht mehr. Dann bist du mit der Situation (zwei Hunde, evtl. nicht beide freundlich) auch nicht allein und jemand mit Erfahrung kann eingreifen, wenn etwas passieren sollte!
 
  • MeikeMitBenny
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LG Meike mit Benny
  • snowflake
Ich finde, @lektoratte hat alles gesagt. Meine Antwort wäre erst mal nur gewesen, dass es sich mit der Zeit, mit vielen friedlichen Hundebegegnungen, sicher bessern wird. Aber die Idee, das in einer kleinen Gruppe in einer guten Hundeschule gezielt und begleitet anzugehen, finde ich wirklich gut.
Ansonsten kannst du evtl., je nachdem, wie viele Hundebegegnungen ihr dort habt, auch mal erst nur kleinere Hunde treffen, bei denen du nicht in Panik verfällst, und großen ein Stück aus dem Weg gehen, und die Abstände nach und nach verringern, wie du es aushältst.
 
  • matty
Sehe ich auch so und zusätzlich evtl. öfter zu zweit mit jemanden unterwegs sein, der Sicherheit gibt. So kannst du dich vllt. besser wieder an spontane Hundebegegnungen gewöhnen, ruhig bleiben und für den Hund besteht nicht die Gefahr, dass sich die Unsicherheit auf ihn überträgt.
 
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