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Man muss sich aber auch mal mit dem Gedanken anfreunden, dass Hunde ein Kind verletzen können und sich dabei weder etwas gutes, schlechtes, sinnvolles oder dummes dabei gedacht haben.

Wenn der Hund die Situation und das Kleinkind nicht nach unseren Vorstellungen einordnen kann, weil wir ihm unsere Vorstellungen nicht verdeutlicht haben, kann es passieren, dass er es als eine Art Tier betrachtet, welches man nunmal beißen kann und aus dem Sitz ziehen kann.

Wir sind als Halter nunmal in der Pflicht, unseren Hunden diese Regeln beizubringen, oder dafür zu sorgen, dass der Hund nicht in eine solche Situation gerät. Hier ist ein Unfall passiert, weil man es als Halter nicht besser wusste, oder einen Fehler gemacht hat bzw. Nicht aufgepasst hat.
 

Ich vollziehe deine Aussage insofern nach, dass bei einem schlafenden Baby Geruch der einzige "neutrale", sprich weder durch das Verhalten des Opfers noch durch Aversion bestimmte Auslöser sein könnte. Wie beim hingeduckten Hasen oder, wie bei meiner Alex, dem weitab hingeduckten Fasan. Aber da komme ich wieder zu meiner Behauptung, dass ein menschliches Baby für einen Hund verdammt nochmal nicht nach Beute riechen dürfte - wenn dieser seine fünf Sinne beisammen hat.
 

Das wäre wirklich fatal, wenn Hunde ein Baby wie ein Stück Wurst behandeln. Da käme ich wieder auf meine Frage von dem anderen Fred: wie degeneriert müssten unsere Hunde sein, wenn das zuträfe?

Und in ein Lebewesen zu beißen, um zu sehen was passiert - vielleicht habe ich da ja Scheuklappen auf, aber das sehe ich einfach nicht.
 
Nach diesen Thesen Proctens würden wir mit unseren Hunden eine höchst gefährliche Beziehung eingehen. Das Hunde einfach so mit Menschen zusammenlebten, ohne daß diese vorher Bücher wälzten, Seminare besuchten, KSG-Ratschläge lasen, den Hund bis in's kleinste analysierten, wie heute üblich, ist ein Fakt. Wenn nur jeder 100. Hund nach Procten's Wurst-These die Grenzen testet, hätten wir ein Massaker unter unseren Kindern.
Völlig aus der Luft gegriffen.
 
.......................... Aber da komme ich wieder zu meiner Behauptung, dass ein menschliches Baby für einen Hund verdammt nochmal nicht nach Beute riechen dürfte - wenn dieser seine fünf Sinne beisammen hat.

Vielleicht sollte man sich die Inhaltsstoffe, von Babypuder oder Babycreme, genauer anschauen?
Vielleicht machen die ein Baby so verlockend, als Beute, für einen Hund!
 
Reichlich unwahrscheinlich, daß die Kombination Baby, Pulver, Hund nur in diesem einen Fall so auftritt und nicht täglich wohl tausendfach.
Da liegt die Vermutung, daß der Hund einen an der Waffel hat, um einiges näher.
Auch wenn es immer wieder schwer für einige zu sein scheint, einzusehen, daß Lebewesen keine Maschinen sind, die unisono ihre Eigenschaften ausbilden.
 

Na ja, Appetit anregend finde ich den Geruch davon auch nicht wirklich!
Aber zumindest finde ich die Vermutung, dass ein Hund ein "an der Waffel" hat schlüssiger, als die Vermutung, dass es etwas mit Jagd-, Beutetrieb zu tun hat!
 
Ihr seht das alles glaube ich einwenig zu vermenschlicht, meine Lieben. Für den Hund ist das unter Umständen nicht das Menschenbaby, das da im Wagen sitzt, sondern etwas, wie ein "süße, kleiner Knuffelhase" in den dieser Hund unter Umständen auch einfach reinbeissen würde.

Unsere Aufgabe ist es nunmal dem Hund klar zu machen, wie sich mit dem Kind zu verhalten ist. Mit viel Glück ist er so geartet, dass er auch ohne unser Dazutun spürt was mit dem Kind los ist , oder er traut sich nicht etwas zu machen...

Aber wie jeder meint.
 

Wo wir dann wieder bei den Hunden sind, die schon seit tausenden von Jahren bei und mit den Menschen leben und sie immer noch nicht (oder nicht mehr) von einem Hasen unterscheiden können!
 

Frage: Könnte es vielleicht sein dass der Hund das "Spielzeug" einfach aus dem Kinderwagen nehmen wollte? Ich denke da an unsere Hunde. Da stehen 2 von 4 z.B. voll auf Quietschebällchen, die sie mit Vorliebe herumbeuteln dass einem beim Zusehen schwindlig wird. Nur so ganz vorsichtig gefragt...
Ich gehe davon aus dass ein Hund in der Grösse nach spätestens 2 Bissen ein 9 Monate altes Baby getötet hat, wenn er das wirklich möchte.
 
Zitat von tte:Frage: Könnte es vielleicht sein dass der Hund das "Spielzeug" einfach aus dem Kinderwagen nehmen wollte? Ich denke da an unsere Hunde. Da stehen 2 von 4 z.B. voll auf Quietschebällchen, die sie mit Vorliebe herumbeuteln dass einem beim Zusehen schwindlig wird. Nur so ganz vorsichtig gefragt...
Ich gehe davon aus dass ein Hund in der Grösse nach spätestens 2 Bissen ein 9 Monate altes Baby getötet hat, wenn er das wirklich möchte.

Das die korrekte Antwort, die Tragik daran ist, dass das Kind festgeschnallt war!
Dann bleibt nur noch eine Möglichkeit, die nennt man dominantes Versorgeverhalten. Menschenwelpe weint--Hund macht Kontrolle(wie bei Welpen), und auch hier das Fatale, Kind war festgeschnallt.
Hätte der Hund ,,Beute'' vor sich gesehen, wäre das Mädel auch eine solche geworden.

Unterstellt niemals einem Hund Boshaftigkeit, boshaft können nur Menschen sein!
Alle anderen Mutmaßungen kann man in die Rubrik ,,gefährliches Halbwissen'' einstufen.
 

Für meine Begriffe wären wir auch bei diesem Szenario (Hund verwechselt Baby mit Quietschebällchen) bei einem Hund, der einen an der Waffel hat.

Davon ab hieß es, das Kind habe geschlafen. Es war nicht die Rede davon, dass es in irgend einer Form quietschte, bevor es schrie.
 

okay, ich habe es etwas "blumig" an meinem Beispiel ausgedrückt. Ich habe nur versucht zu schreiben dass der Hund nichts dafür kann und wenn er das Kind wirklich töten hätte wollen wäre es tot gewesen.
Daher sehe ich es als ein "Weihnachtgeschenk" für das Kind. Übrigens im Fernsehen (ich glaube es war RTL) wurde gezeigt wie der Hund abgeholt wurde? Wohin wurde nicht gesagt???
 

Danke an "zufall". Ich fürchte auch dass das grösste Problem das angeschnallt gewesen war. Aber auch hier: Zum Glück lebt das Kind noch. So etwas kann schlimm ausgehen.
Was mir in Österreich auffällt: Es wird bei dem Fall relativ wenig in unseren Medien gebracht. Vielleicht ist man doch endlich etwas sensibler geworden bei dem Thema "Hundebiss". Die Polemik in den letzten Jahren hat wirklich gereicht.
 
Oh Himmel nicht schon wieder diese Spielzeugquietschi Theorie ..Hauptsache man hat halt eine ...

Ansonsten Zufall..den Hunden gesteht man so viele menschliche Eigenschaften zu..solange sie nur gut sind blos ja nichts böses nein nein nein ...
 
Es ist mitnichten die Spielzeugquitschi Theorie, es ist Hunde, vor allem aber Rüdenverhalten....
Hunde verwechseln nicht!

Ich glaube ich bin die Letzte in diesem Forum, die den Hunden auch nur die kleinste menschlische Eigenschaft zugesteht.......

Und Du darfst mir glauben, ,,einen bösen Hund'' hab ich noch nie kennengelernt, aber im Gegensatz dazu, auch einen ,,lieben Hund'' kenne ich nicht!

Wohl aber hatte ich es mit Hunden zu tun, die in ihrer, von Menschen verursachten, Bösartigkeit kaum noch zu handeln waren!
 

Jemand , der mich versteht!
 


Also vom Mensch gemacht, Bösartig...was bedeutet der Hund ist erst leer und wird gemacht ...bist du sicher ?

Wenn du dem Hund so gar keine menschliche Eigenschaften zusprichst, dann gehst du auch davon aus das ein Hund auch nicht trauert ect. denn das alles sind menschliche Begrifflichkeiten und ist es nicht so das der Mensch letztendlich gar nicht anders kann als von sich auf das Tier zu reflektieren ?

Ich persönlich gehe davon aus das ein Hund trauern kann, wenn er trauern kann , kann er sich auch freuen..wenn er sich freuen kann , kann er noch so vieles mehr, sicher aber wird er es nicht genauso fühlen wie ich oder du , vielleicht viel einfacher .

Ein Hund meldet auch Besitzansprüche an, mein Essen, mein Platz gegenüber andere Tiere und auch gegenüber andere Menschen, beim Hund nennt man es halt Ressourcenkontrolle was im Grunde so ziemlich gleich ist...kann er das warum kann er dann auch nicht eifersüchtig sein? Eifersucht ist aber nicht unbedingt die beste Eigenschaft.

So lange der Hund nicht der menschliche Sprache mächtig ist..wird alles nur reine Vermutungen bleiben..von daher wird niemand wissen warum genau dieser Unfall nun passiert ist...mal ganz abgesehen davon das wir doch so oder so nichts wissen wie es nun gelaufen ist...und da wir so gar nichts wissen...sind die Diskussionen hier nur reine Beschäftigungstherapie..und völlig wertlos.
 
Hallo Siwash!
Ich habe mir erlaubt, Deinen Beitrag hierherzukopieren, da er sehr passend ist! Nicht sauer sein!

von Siwash:
in diesem fall halte ich es für möglich, daß der rüde das kind dem rudel zuführen wollte, sprich es zu seinem alphapaar bzw alpharüden bringen wollte. tschechen sind meist ungeheuer instinktsichere hunde. und ein einzel, ausserhalb liegender "welpe" ist gefährdet. wenn der ev im aufwachen wimmerte, ist das eine gut mögliche variante.

Auch dieses ist unter ,,dominantes Versorgungsverhalten'' einzuordnen, und dies ist, wie von Dir schon geschrieben, bei solch instinktsicheren Hunden, für solches Verhalten zu99,99% der Auslöser. Rüden transportieren(und das ist ihnen erst ab etwa der 8Lebenswoche der Welpen erlaubt!) Welpen immer durch Umfassen des Kopfes, Hündinnen fassen etwas anders zu. Aber das ist ein anderes Thema.


nichtsdestotrotz: man lässt säuglinge und hunde nicht derart alleine, bzw so unbeaufsichtigt, daß hund sich unbemerkt zugang verschaffen kann.

Da pflichte ich asolut und uneingeschränkt bei.
 

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