Österreich: Baby von Hund des Großvaters gebissen

  • Bumblebee
Baby von Hund des Großvaters gebissen
Ein sieben Monate alter Bub ist am Dienstag in Scharnstein (Bezirk Gmunden) vom Hund seines Großvaters gebissen worden. Das Baby kam zum Glück glimpflich davon.


Quelle und ganzer Text:
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi Bumblebee :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • alphatierchen
ein 7monate altes baby spielt mit einem hund?
 
  • MeikeMitBenny
  • #Anzeige
Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

Und unser Benny liebt sein neues Futter! Es hat sich gelohnt!! 

Wer ihn noch nicht ausprobiert hat, hier findet ihr den Futtercheck! Dauert weniger als eine Minute.

Ach ja, ihr könnt übrigens zusätzlich noch am Ende des Futterchecks gratis Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern anfordern! 

So sah hier dann nach ein paar Tagen unser Tisch aus:



Euer Hund wird euch lieben! 

Hier nochmal der Link zum Futtercheck

LG Meike mit Benny
  • Noena
jap alpha, der Satz hat gereicht... unfassbar wie leichtsinnig manche Menschen sein können. :rolleyes:
 
  • lektoratte
Der Bub spielte am Abend im Esszimmer seiner Großeltern mit dem Hund, als es zu dem Zwischenfall kam. Das Baby dürfte das Spielzeug des Vierbeiners genommen haben, worauf der Mischlings-Rüde plötzlich zubiss.
Spielte mit dem Hund. Ein 7 Monate altes Baby.

So ein Mist, verdammter. Es hilft kein Hundgesetz der Welt, wenn die Leute einfach nicht nachdenken. Oder nicht weit genug denken.

Was man an diesem Vorfall auch gut sieht, ist, dass es eben im Ernstfall nicht ausreicht, "direkt dabeizusitzen", um jeden Vorfall zu vermeiden - denn das dürfte der Großvater des Kindes getan haben, sonst hätte er nicht so schnell eingreifen können.

Es ist ja für das Kind noch glimpflich ausgegangen. Über den Hund wurde allerdings nichts geschrieben. Wenn sie den auf Tollwut untersuchen ("Gesundheitszustand" legt das ja nahe), ist das für ihn vermutlich die letzte Untersuchung.

Weil er halt bestimmt ein ganz Lieber, aber leider doch nicht babysicher war und mensch einfach zu viel von ihm erwartet hat.
 
  • alphatierchen
Weil er halt bestimmt ein ganz Lieber, aber leider doch nicht babysicher war und mensch einfach zu viel von ihm erwartet hat.

wenn er nicht ein ganz lieber gewesen wär, wär der opa vll nicht auf die idee gekommen, für den hund wird es wohl weniger glimpflich ausgehn als für das kind. :(
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • lektoratte
Ja, ganz genau so hab ich das gemeint.

Das war nicht ironisch gemeint, und ich wollte auch nicht indirekt mit Sarkasmus unterstellen, dass die ihren Hund falsch eingeschätzt haben. Ich halte es für wahrscheinlich, dass es tatsächlich ein sehr lieber, freundlicher Hund war. Nur eben leider mit dem direkten Umgang mit einem Baby überfordert.
 
  • Goldenrusty
So ein Mist, verdammter. Es hilft kein Hundgesetz der Welt, wenn die Leute einfach nicht nachdenken. Oder nicht weit genug denken.

ja, gegen sowas wird man nie was machen können, da helfen wirklich keine gesetze oder sonstiges :(

ein baby am boden zwischen hund und seinen spielsachen rumkrabbeln lassen ... :verwirrt:

alles gute für das kind.
 
  • Pommel
Hoffentlich überlebt darüber hinaus der Hund :(
 
  • Noena
Sorry Lekto, ich muss ein Wort von dir mal aufgreifen... Ich denke es gibt keinen Hund der "Babysicher" ist! Auch wenn er noch so lieb ist, setzt man kein 7 monate altes Kind auf den Boden um mit dem Hund zu spielen, zumindest nicht mehr in der heutigen Zeit, in der jeder Vorfall in die Medien kommt und jedem Hund somit schadet.
 
  • Noxpit
ohh mann--es hört net auf...... ich hoffe der hund hat ""glück"" und darf weiterleben. GSD ist dem baby nicht all zuviel passiert....
 
  • Nieni
Ein Hund ist kein Kuscheltier, jedenfalls nicht nur. Herr lass Hirn vom Himmel regnen. Ich würde mein Kind auch nicht mit Babytigern oder Anacondawelpen spielen lassen, ganz zu schweigen von Ausgewachsenen. Auch nicht mit domestizierten Tieren wie Rindern.
Würde mich wundern, wenn der Hund es nicht wieder auszubaden hätte.....
 
  • Katzenmama
Ohmannomannn,
wielange schon passiert sowas täglich in Wohnzimmern?
Wie oft kommt es in die Presse?
Ich denke das die Medien derzeit hypersensibilisiert sind.
Die Mieter meiner Eltern hatten nen Terrier, Enkel zu Besuch.....Enkel unterm Tisch zum Hund gekrabbelt....Terrier biß zu...Terrier eingeschläfert worden:(....allerdings ohne Mediengedöns.....kam nie in Presse....
Babys im Krabbelalter sind für Hunde glaub ich unheimlich.
Unsere Tochter wurde als Baby von unserem Podencomix Tim beschmust und heiß und innig geliebt, aber als sie anfing zu krabbeln konnte er es wohl nicht einordnen, und obwohl er absolut friedfertig war lief er dann mal in einer bedrohenden Weise auf mein gerade krabbeln lernendes Kind zu, das ich am selben Tag noch nen Maulkorb für ihn kaufte.
Hab ihm das Ding dann paar Tage immer wenn Tochter krabbelte angezogen, bis ich merkte das Tim sie nun auch krabbelnd akzeptiert....
 
  • lektoratte
Sorry Lekto, ich muss ein Wort von dir mal aufgreifen... Ich denke es gibt keinen Hund der "Babysicher" ist! Auch wenn er noch so lieb ist, setzt man kein 7 monate altes Kind auf den Boden um mit dem Hund zu spielen, zumindest nicht mehr in der heutigen Zeit, in der jeder Vorfall in die Medien kommt und jedem Hund somit schadet.

Noena, sei mir nicht böse, aber ich finde, du musst deine Prioritäten dringend überdenken.


Ich gebe dir absolut recht, es gibt keinen Hund, der "absolut babysicher" ist.

Es hat aber sogar hier im Forum mal jemand geschrieben: "Meine Hunde liegen neben dem baby auf der Decke auf dem Fußboden, und wenn ich ihnen das nicht mehr erlauben könnte, weil ich fürchten müsste, sie würden ihm was tun, könnte ich keine Hunde mehr halten."

Es gibt viele Hunde, die machen sowas bestimmt supergerne. Vielleicht hat das auch dieser gern getan, solange das Baby klein war. Wissen wir nicht. Aber 6, 7 Monate, das ist die Zeit, wo Babys anfangen, sich umzudrehen oder sogar schon vorwärts zu schieben. Und da wird's dann für den einen oder anderen Hund, der ein auf dem Rücken liegendes und strampelndes Baby vielleicht noch okay fand, dann schon wieder kompliziert.

Auch wenn er vorher (ich schreib es jetzt mal in Anführungszeichen) "babysicher" zu sein schien. Ein Baby ist ja nicht immer gleich. Auch und erst recht für den Hund nicht.

Und nun zu dem von mir fett markierten Zitat von dir:

Wenn deine einzige Sorge und deine wichtigste Begründung dafür, dass man ein Kind nicht mit dem Hund spielen lässt, ist, dass "jeder Vorfall in die Medien kommt", liest du eindeutig zuviel Zeitung.

Dass im Moment in Österreich jeder Vorfall dieser Art in die Medien kommt, liegt daran, dass es mehrere böse Beißunfälle mit Kleinkindern gegeben hat... der berühmte sich selbst verstärkende Effekt.

Aber dass man ein Baby nicht mit einem Hund "spielen" lässt - oder neben dem Hund, oder beide mit denselben Spielsachen - sollte in erster Linie so sein, damit a) kein Baby gebissen und b) kein Hund sinnlos eingeschläfert wird. Ob man danach nun noch in der Zeitung steht - das dürfte für alle Beteiligten doch, wenn es erstmal so weit gekommen ist, herzlich nebensächlich sein.

Was du schreibst, liest sich in anderen Worten so:

"Sowas macht man einfach nicht. Zumindest nicht in der heutigen Zeit, wo sich alle Welt so drüber echauffiert, wenn ein Hund mal ein Baby beißt. Damit fährt man den armen Hundehaltern an den Karren und die müssen dann die Hetze ertragen."

Ich bleibe dabei:
In erster Linie macht man sowas mal nicht, damit ein Hund kein Baby beißt.

Wenn du gemeint hast: "Heute, wo es jeder Vorfall in die Medien schafft, könnte doch eigentlich jeder wissen, dass man so etwas nicht macht!" - Dann wäre ich eher wieder bei dir. :) Für das, was du geschrieben hast, gibt's von mir allerdings :rot:
 
  • procten
Tut mir leid, dass ich mich mal wieder unbeliebt machen muss, aber ihr nehmt mal wieder die Aussagen der Presse als unumstößliche Wahrheit gelten.

Woher wisst Ihr, dass der Hund mit dem Kind gespielt hat und dass er tatsächlich deshalbzugebißen hat, weil das Kind das Spielzeug des Hundes angefasst hat? Sogar in der Pressemeldung sind diese Punkte sehr wage geäußert worden.

Was ist mit Spielen überhaupt gemeint? Hat das Kind mit dem Hund gerungen, oder saß es nur neben dem Hund auf dem Boden und streichelte ihn? Wie war die Situation überhaupt? Krabbelte das Kind unbeaufsichtigt zwischen dem Spielzeug des Hundes herum, oder saß der Opa gemeinsam mit dem Hund und dem Kind auf dem Boden und dachte die Situation im Griff zu haben?

Saß das Kind beim Hund, oder ist der Hund zum Kind gekommen? Etc.

Tut mir leid, aber hier wird mal wieder etwas als gegeben hingenommen, was aus dem logischen Menschenverstand heraus bereits zweifelhaft ist.

Habt Ihr Euch mal versucht vorzustellen, wie ein 7 Monate altes Kind mit einem Hund spielt? Ich stelle mir das bereits im Ansatz schwerer vor, dass dies irgendwie möglich ist.

Ab wann dürfen Kinder überhaupt mit Hunden in Kontakt treten? Gibt es da eine sichere Altersgrenze? Und gibt es ein allgemeingültiges Maß inwieweit und in welchem Umfang Kinder hundEn überhaupt Kontakt haben dürfen, damit nichts passieren kann?

Und leider kann ich mir auch nicht verkneifen die Frage nach der Schwere der Verletzung zustellen. Oder ist dieser Aspekt unerheblich und ist die Schwere der Verletzung egal?
 
  • alphatierchen
ich hab noch kein 7monatiges Kind kennen gelernt, das einen Hund streichelt, aber vll ist das Alter ja auch eine Erfindung der Presse. ;) ich kenn Kleinkinder ja nur aus dem (nahen) Verwandtenkreis, aber die waren alle in dem Alter noch sehr grobmotorisch und auch teilweise ein bißchen (ungewollt) brutal. Kleinkinder pieksen gern mal in die Augen, ziehen an den Haaren (und beim Hund im zweifelsfall an Ohren, lefzen, Schwanz und wo kind das Tier grad zu packen kriegt. was auch immer ein 7monate altes Kind mit einem Hund anstellt, es wird nichts sonderlich sinnvolles sein, in den Augen des Hundes schon dreimal nicht. Vll hat der Hund das Kind nur zurech gewiesen auf Hundeart, was ich sogar für ziemlich wahrscheinlich halte, aber das geht eben nicht. Menschenkinder sind um einiges verletzlicher als ein bepelztes Hundekind.
 
  • lektoratte
Procten, das, was du hier aufzählst, ist vermutlich jedem, der hier mitgelesen hat, klar...

Wenn die Presse schreibt: "Spielte mit dem Hund", dann wird sie das darum tun, weil der Opa oder die Oma oder sonstwer das ausgesagt hat. Wie es aussieht, wenn ein Kind in dem Alter "mit dem Hund spielt", ist jedem klar, der jemals ein Kind in dem Alter hatte. ;)

Fakt ist aber: Hund und Kind befanden sich gemeinsam auf dem Fußboden. Dicht beieinander.

Und schon allein darüber lässt sich trefflich diskutieren, auch ohne das Wort "spielt" überhaupt zu erwähnen.

Nicht unwahrscheinlich ist es, dass der Opa direkt dabei war, da er dem Hund nach eigener Aussage ins Maul gegriffen hat, als der das Kind gebissen hat. Das hätte er niemals geschafft, wenn er nicht direkt dabei gewesen wäre.

Edit: Zu den Verletzungen: Betroffen waren "Kopf und Rücken", der Hund hat also nicht nur einmal geschnappt, es sei denn, es war ein sehr großer Hund.

Da das Kind nur ambulant behandelt wurde, war es wohl nicht sehr schwer verletzt.

Aber für die Bewertung des Vorfalls - der vermeidbar gewesen wäre, wenn man das Kind nicht im selben Raum auf den Fußboden gelegt hätte, wo ein Hund anwesend war - ist es völlig unerheblich, wie schwer das Kind verletzt war.

Meinst du, ich hätte mich weniger dumm verhalten (oder weniger dumm gefunden, oder mir weniger Vorwürfe gemacht), als bei uns Hund und Kind ihren Zusammenstoß hatten, nur weil doch nichts passiert ist?

Ich habe einfach großes Glück gehabt (vom Kleinen ganz zu schwiegen), aber mein Fehler wird dadurch nicht kleiner.
 
  • procten
ich hab noch kein 7monatiges Kind kennen gelernt, das einen Hund streichelt, aber vll ist das Alter ja auch eine Erfindung der Presse. ;) ich kenn Kleinkinder ja nur aus dem (nahen) Verwandtenkreis, aber die waren alle in dem Alter noch sehr grobmotorisch und auch teilweise ein bißchen (ungewollt) brutal. Kleinkinder pieksen gern mal in die Augen, ziehen an den Haaren (und beim Hund im zweifelsfall an Ohren, lefzen, Schwanz und wo kind das Tier grad zu packen kriegt. was auch immer ein 7monate altes Kind mit einem Hund anstellt, es wird nichts sonderlich sinnvolles sein, in den Augen des Hundes schon dreimal nicht. Vll hat der Hund das Kind nur zurech gewiesen auf Hundeart, was ich sogar für ziemlich wahrscheinlich halte, aber das geht eben nicht. Menschenkinder sind um einiges verletzlicher als ein bepelztes Hundekind.

Du hast absolut Recht, aber umso zweifelhafter ist, dass das 7 Monate alte Kind mit dem Hund gespielt hat.

Dies ist insoweit wichtig, weil mit der Darstellung des Vorfalles besonders die Unvernunft der Halter dargestellt Erden soll und noch einmal klar gestellt Weden soll, dass Hunde mit Kindernnicht spielen wollen, sondern sie statt dessen brisen.
 
  • procten
Procten, das, was du hier aufzählst, ist vermutlich jedem, der hier mitgelesen hat, klar...

Wenn die Presse schreibt: "Spielte mit dem Hund", dann wird sie das darum tun, weil der Opa oder die Oma oder sonstwer das ausgesagt hat. Wie es aussieht, wenn ein Kind in dem Alter "mit dem Hund spielt", ist jedem klar, der jemals ein Kind in dem Alter hatte. ;)

Fakt ist aber: Hund und Kind befanden sich gemeinsam auf dem Fußboden. Dicht beieinander.

Und schon allein darüber lässt sich trefflich diskutieren, auch ohne das Wort "spielt" überhaupt zu erwähnen.

Nicht unwahrscheinlich ist es, dass der Opa direkt dabei war, da er dem Hund nach eigener Aussage ins Maul gegriffen hat, als der das Kind gebissen hat. Das hätte er niemals geschafft, wenn er nicht direkt dabei gewesen wäre.

Edit: Zu den Verletzungen: Betroffen waren "Kopf und Rücken", der Hund hat also nicht nur einmal geschnappt, es sei denn, es war ein sehr großer Hund.

Da das Kind nur ambulant behandelt wurde, war es wohl nicht sehr schwer verletzt.

Aber für die Bewertung des Vorfalls - der vermeidbar gewesen wäre, wenn man das Kind nicht im selben Raum auf den Fußboden gelegt hätte, wo ein Hund anwesend war - ist es völlig unerheblich, wie schwer das Kind verletzt war.

Meinst du, ich hätte mich weniger dumm verhalten (oder weniger dumm gefunden, oder mir weniger Vorwürfe gemacht), als bei uns Hund und Kind ihren Zusammenstoß hatten, nur weil doch nichts passiert ist?

Ich habe einfach großes Glück gehabt (vom Kleinen ganz zu schwiegen), aber mein Fehler wird dadurch nicht kleiner.

In Bezug auf die Schwere der Verletzung habe ich eine andere Meinung, denn ich finde es für die Einschätzung des Hundes und dem Verhalten des Halters schon wichtig, ob es sich bei der Verletzung um eine tiefe Bisswunde handelt oder um einen Bluterguß bzw. einen Kratzer.

Denn muss man nicht doch die Kirche im Dorf lassen, wenn durch das Eingreifen des Opas oder/ und die vorhandene Hemmung des Hundes, doch nicht richtig fest zuzubeißen, "nur" eine leichte Verletzung entsteht?

Oder können wir generell jeden Vorfall verhindern?

Aus diesem Grund fragte ich etwas provokant, ob Kinder überhaupt mit Hunden in Kontakt treten dürfen, wenn es darum geht jeden Vorfall zu verhindern.

Ab wann ist das Verhalten der Halter fragwürdig?
 
  • lektoratte
procten schrieb:
Denn muss man nicht doch die Kirche im Dorf lassen, wenn durch das Eingreifen des Opas oder/ und die vorhandene Hemmung des Hundes, doch nicht richtig fest zuzubeißen, "nur" eine leichte Verletzung entsteht?

Bei einem so kleinen Kind? - Nein. Da können schon "leichte Schnapper" wirklich böse Folgen haben.

Die Verletzung war offenbar übrigens immerhin so "schwer" oder zumindest blutig, dass die Angehörigen erst einen Hubschrauber (ok, die Gegend ist sehr bergig, da braucht ein Krankenwagen sicher länger und die Luftrettung spielt eine andere Rolle als hier) und dann immerhin noch einen Krankenwagen angefordert haben.

Das wäre bei einem kleinen Kratzer sicherlich nicht passiert.

Oder können wir generell jeden Vorfall verhindern?

Natürlich nicht, aber man sollte es wenigstens versuchen.

Aus diesem Grund fragte ich etwas provokant, ob Kinder überhaupt mit Hunden in Kontakt treten dürfen, wenn es darum geht jeden Vorfall zu verhindern.

In dem Alter? - Wenn du mich fragst, nur sehr eingeschränkt.

Kind auf Arm, Hund dabei. Oder so. Aber nie Kind auf Fußboden und Hund im selben Raum dicht dabei auch.

Ab wann ist das Verhalten der Halter fragwürdig?

In diesem Fall ist es das. Zumindest für mich.

Nicht "bösartig", nicht "grob fahrlässig" - einfach gedankenlos.

Dafür reicht es wie gesagt, Kind und Hund in trauter Nachbarschaft auf dem Fußboden herumkreuchen zu lassen und nur danebenzusitzen. Ob man es nun "spielen" nennt oder nicht.

Es ist auch fragwürdig, wird aber von vielen Leuten ganz gedankenlos so gemacht, wenn sich Kinder und Hunde dasselbe Spielzeug teilen. Hier gab es neulich so einen Fred: "Der Hund hortet das Spielzeug vom Kind und knurrt, wenn einer zu nahe kommt."

Ich käme im Leben nicht auf die Idee, das zu erlauben. Es wird so viel Konfliktpotenzial entschärft, wenn von Anfang an klar ist, dass das kind nicht an die Hundespielsachen zu gehen hat und umgekehrt. (Kommt natürlich dann sicher trotzdem mal vor, aber dann eben nur in einem Moment der Unaufmerksamkeit, nicht weil sich niemand was dabei gedacht hat...)
 
  • procten
Ich selber bin beim Umgang meines Hundes mit Kleinkindern auch sehr vorsichtig und würde meinen Hund nicht herumlaufen lassen, wenn ein Kleinkind auf dem Boden liegt. Wie Du richtig sagst, braucht es nicht viel, damit ein Kind verletzt wird.

Aber auch hier sind die Umstände wichtig und entscheidend. Ist der Hund mit dem Kind aufgewachsen und hat ständig sehr engen Kontakt zu dem Kind, oder ist es das Enkelkind, dass ab und zu u Besuch ist?

Ich vermute, dass die Verletzung sehr gering ist. Dass man den Arzt ruft, auch wenn es nur einen Kratzer gab, halte ich für nicht so unwahrscheinlich, besonders bei einem Enkelkind.

Eine offene Wunde, die durch ein Tier verursacht wurde, würde man glaube ich nicht nur ambulant behandeln, oder? :verwirrt:
 
Wenn dir die Beiträge zum Thema „Österreich: Baby von Hund des Großvaters gebissen“ in der Kategorie „Presse / Medien“ gefallen haben, du noch Fragen hast oder Ergänzungen machen möchtest, mach doch einfach bei uns mit und melde dich kostenlos und unverbindlich an: Registrierte Mitglieder genießen u. a. die folgenden Vorteile:
  • kostenlose Mitgliedschaft in einer seit 1999 bestehenden Community
  • schnelle Hilfe bei Problemen und direkter Austausch mit tausenden Mitgliedern
  • neue Fragen stellen oder Diskussionen starten
  • Alben erstellen, Bilder und Videos hochladen und teilen
  • Anzeige von Profilen, Benutzerbildern, Signaturen und Dateianhängen (z.B. Bilder, PDFs, usw.)
  • Nutzung der foreneigenen „Schnackbox“ (Chat)
  • deutlich weniger Werbung
  • und vieles mehr ...
Oben Unten