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lesenswert Obdachloser mit Hund

  1. Sehr bescheiden.
    Das Idar-Oberstein nicht Mainz ist, ist ja klar, aber ich finde das ein sehr schwaches Argument für einen warmen Platz.
     
    #81 Midivi
  2. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

    Also ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

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    Euer Hund wird euch lieben!

    LG Meike

    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
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  3. Angeblich war es dort kalt, sprich unbeheizt. Ich habe Probleme, dies zu glauben. Dann sagte er zunächst, es habe dort weder Dusche noch Badewanne gegeben. Auf erneute Nachfrage räumte er dann ein, dass es doch Duschen gab....

    Der Hund soll zwischenzeitlich einen schweren Ohreninfekt gehabt haben, hätte sich auch wund geleckt und die Haut aufgebissen haben. Na toll.

    Mein Eindruck ist, dass es ihn störte da draußen am Wald zu leben. Klar, da ist nichts los. Die Abgeschiedenheit störte ihn massiv. Andere wären froh, sich stressfrei in einem geschützten Umfeld erholen zu dürfen. Da hört mein Verständnis auf.

    Persönlich finde ich übrigens, dass in Mainz auch nicht viel mehr los ist. Nicht umsonst spricht man in Bezug auf Mainz von einem Dorf, durch das eine Straßenbahn fährt.
     
    #82 Sheila2006
  4. Nimm es dir nicht zu sehr zu Herzen. Viele Unterbringungen in betreuten Wohneinrichtungen scheitern. Dort sind immer Regeln einzuhalten und das funktioniert nicht immer. Du hast ja selber schon berichtet, dass du zum Beispiel nicht den Eindruck hattest, dass sich dieser Mann unbedingt an die Regeln eines neuen Mietvertrages halten würde. Und wer länger auf der Straße gelebt hat, ist oft (zwangsläufig) ziemlich autonom (geworden), da kann es wirklich schwierig werden, wenn man auf einmal eine Hausordnung einhalten und Rücksicht auf Andere nehmen soll oder Dritte entscheiden, wie und wann bestimmte Dinge zu tun sind (und welche). Dass dann in der Begründung die Anderen "schuld" sind (die Unterkunft, die nicht zumutbar war, die Mitbewohner, mit denen man nicht klarkam, die Mitarbeiter, die die unmöglichsten Sachen gefordert haben, die Ämter, die einem nur Steine in den Weg legten) ist logisch - es ist schlicht und ergreifend einfacher, als ein eigenes Scheitern in Erwägung zu ziehen.

    Zum den vielgescholtenen Jobcentern/ ARGEn: Ihre Aufgabe sind die Leistungsgewährung und die Ausgestaltung und Umsetzung der Wiedereingliederungsvereinbarung, mit denen erreicht werden soll, dass sich die betroffenen Personen irgendwann wieder aus eigenen Mitteln helfen können (und ja, ich weiss, dass die häufig eine farce sind...). Dabei ist es ihnen vollkommen egal, ob der Hilfesuchende einen Hund hat - allerdings führt der Hund umgekehrt eben auch nicht dazu, dass es "besondere Privilegien" gibt. Er bleibt ganz einfach unberücksichtigt.
    (Eigene) Aufgabe des Jobcenters ist nicht die Wohnraumbeschaffung. Die kann zwar in die Wiedereingliederungsvereinnbarung als ein Ziel aufgenommen werden, die Umsetzung erfolgt dann aber mit Hilfe Anderer: Fachstellen für Wohnungsnotfälle, Kommunale Wohnungsämter, Beratungsstellen... je nach kommunaler Ausgestaltung. Auch hier gilt: Der Hund bleibt quasi unberücksichtigt. Niemand wird einem Hilfesuchenden verbieten, einen Hund zu halten, aber der Hilfesuchende kann sich eben auch nicht drauf berufen, dass er wegen des Hundes besondere Unterstützungen erhält.

    Wer keine Unterkunft hat, hat einen gesetzlichen Anspruch darauf, von der Kommune untergebracht zu werden. Das kann in einer Notschlafstelle sein, im Obdach, einer Pension oder in eigenem Wohnraum, die Konzepte der Kommunen sind da sehr unterschiedlich. Auch hier wieder: Er wird untergebracht, der Hund nicht. Wird ihm also z.B. eine Übernachtungsmöglichkeit im Obdach angeboten und er nimmt sich nicht wahr (kann sie nicht wahrnehmen) wegen des Hundes, hat die Stadt ihre Schuldigkeit getan. Sie hat ihm ja eine Unterkunft besorgt...

    ALG II wird unabhängig von einer eigenen Wohnung gezahlt. Wer keine Wohnung hat, bekommt natürlich die Mietkosten nicht erstattet und auch die Stromkosten werden vom Regelsatz abgezogen. Diese Kosten hat er ja nicht. Einige Kommunen ziehen außerdem den Betrag ab, der für die Neuanschaffung von Hausrat anzusparen ist, hierzu gibt es zur Rechtmäßigkeit unterschiedliche Gerichtsurteile.

    ALG II bekommt, wer mittellos ist, wer arbeitsfähig ist (wer in der Lage ist, täglich drei Stunden zu arbeiten - ist ein Hilfesuchender dazu nicht in der Lage, bekommt er Sozialgeld), wer (werk)täglich postalisch und persönlich erreichbar ist (hierzu reicht eine Meldeadresse in einer Beratungsstelle aus, wenn sich der Hilfesuchende dort regelmäßig aufhält - mit der postalischen Adresse besteht auch der Anspruch auf Zahlung der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge), wer sich aktiv um Arbeit bemüht, im Rahmen der Wiedereingliederungsvereinbarungen mitarbeitet (Termine wahrnimmt, Maßnahmen antritt, zumutbare Arbeit (auch 1€ Jobs annimmt usw.) - wer hiergegen verstößt kann sanktioniert werden: Kürzungen bis hin zur Streichung) und wer wirtschaftlich haushaltet (was bei einem Wohnungslosen kaum überprüfbar (und eigentlich auch kaum machbar....) sein dürfte).

    In der Regel wird das Geld monatlich gezahlt, bei Wohnungslosen häufig per Verrechnungsscheck an die postalische Adresse (weil oft auch kein Konto mehr vorhanden ist). Die tägliche Auszahlung ist eher die Ausnahme und gilt für Durchreisende oder andere Personen ohne postalische Meldeadresse. Auch zu Beginn des Leistungsverhältnisses, wenn ALG II beantragt aber der Antrag noch nicht abschließend bearbeitet wurde, kann er erst einmal zu einer täglichen oder wöchentlichen Auszahlung kommen. Aber ansonsten wird eigentlich in jeder Kommune monatlich gezahlt. Der Verwaltungsaufwand wäre ja auch ansonsten riesig...

    Gruß
    Struppel
     
    #83 Struppel
  5. Danke, Struppel, für Deine ausführliche Nachricht!

    Nein, ich nehme es mir nicht so sehr zu Herzen. Es bringt auch nichts sich zu ägern, wie z.B. über einige Ungereimtheiten. So hieß es neulich noch, er habe hier in Mainz absolut niemanden, wo er unterkommen könnte, während er heute sagt, er schlafe bei verschiedenen Bekannten.
    Neulich hieß es, er bekäme keine Wohnung wegen des Hundes, heute heißt es, er bekäme nur deshalb keine Wohnung, weil er Hartz IV bezieht.
    Auf so was habe ich dann auch einfach keine Lust.
     
    #84 Sheila2006
  6. Fürchte ich auch. Ich hatte ja schon halb damit gerechnet, dass er nicht mal zum Bahnhof kommen würde, aus diesem Grund - immerhin hat er es wenigstens versucht.

    Aber - es klappt halt nicht immer.
     
    #85 lektoratte
  7. Ich dachte bis jetzt, dass das Wesen eines Verrechnungsschecks gerade darin liegt, dass er nur auf ein Konto gutgeschrieben werden kann.
    Oder springt in solchen Fällen eine Beratungsstelle o.ä. ein und tauscht den Scheck gegen Bares? Dann könnte man ja auch gleich einen Barscheck schicken.
     
    #86 robert catman
  8. Korrekterweise heisst das, was man bekommt "Zahlungsanweisung zur Verrechnung" und kann nicht nur auf ein eigenes Konto gutgeschrieben werden (was ja ohne Konto tatsächlich keinen Sinn macht) sondern auch bei der Postbank/ Auszahlungsstelle der Post bar eingelöst. Das kostet pauschal 2,10 €, um diesen Betrag kürzt die ARGE den Auszahlungsbetrag direkt. Davon wird nur abgesehen, wenn die Einrichtung eines Kontos nachweislich nicht möglich ist. Und dann werden (glaube ich) auch noch mal Gebühren fällig, die bei der Postbank für die Barauszahlung anfallen.

    Gruß
    Struppel
     
    #87 Struppel
  9. Und deshalb ist an gewissen Tagen im Monat bei der Postbank so viel los!

    Wir hier in Mainz denken z.B. am Münsterplatz das sei unsere Hauptpost. In Wirklichkeit ist das eine Postbank, die zusätzlich auch Postdienste anbietet. Es wäre schön, wenn für die Leute, die nur zur Postbank müssen, eigene Schalter eingerichtet würden. Dann müsste man sich nicht immer ein Buch zwecks Wartezeitüberbrückung mitnehmen, wenn man an diesen Tagen zur Post muss.
     
    #88 Sheila2006
  10. Leider leider schreibe ich fast 10 jahre zu spät.Aber ich platze fast vor wut,über das was ich gerade lesen musste.Bin ich echt der einzige der merkt,das der typ gar keinen bock hat auf das Zimmer,geschweige denn auf sonst irgend was. Der hat sich doch nur auf seinen armen Hund ausgruht.Mit Hund und der Tierliebe der armen leute,lässt es sich doch schön leben.In 2stunden 20€g erbettelt.Der mann könnte jeden Abend ins Hotel gehen,wenn er wolle.Und hat aber kein geld für den Zug.Hahaha.Zum Glück gibt es noch so viele naivechen mit viel Mitleid die da drauf noch herreinfallen.Mitlerweile schätze ich mal wird der arme Hund nicht mehr unter uns weilen,Oder aber schon sehr alt sein.Und damit kann man das arme Tier nicht mehr ausnutzen für sich Geld erbetteln zu lassen.Ohne Hund hätte man ihm nicht ein Bruchteil dessen gespendet als Mit.Jetzt mal zu mir.Ich bin 47 chronich Krank,durch meine Mitlerweile 3Jährige Obdachlosigkeit schwer Depresiv bzw psychosen und Angst zustände hochgradig Suizid gefährdet,wenn Ich nicht bald ne Wohnung oder HotelZimmer zugewiesen bekomme was ich als sozial psychiatrichen Gutachten attestieren lies.Dazu noch ein zweites Gutachten was mir bestätigt,das mein Hund seit 6jahren,mein eiziger sozialer Kontakt sei und es uns beide somit nur im Doppelpack gebe.Was im falle einer trennung bedeutet das ich und auch mein Hund kaputt gingen.Beide Gutachten haben mich noch 20€ gekostet,was ein ziemlich hoher preis ist für 2Blätter klopapier.Denn mehr kann ich nicht damit anfangen.Denn hier in Wiesbaden gtibt es keine Hilfe.Zumindest keine für uns beide.Alleine die gesichter der leute muss man gesehen haben,wenn sie hören das ich mein hund nicht abgeben will für ein dach über meinem koqf.Wenn ich dann noch sage hallo ich bin der HERR Sowieso ich binseit 3jahren Obdachlos,und ich trinke keinen ALKOHOHOL.Das glaubt mir auch fast niemand.Naja Thats Wiesbaden.Ich kommmal zum ende,sonst schreibe ich Morgen immer noch. Ps.Beinahe hätte ich es ja vergessen. FÜr ein eigenes Zimmer,Wäre ich von Wiesbaden bis idar oberstein gelaufen.Und das aber Barfuss Nackt und wenn sie wollen auch noch Rückwärts._._Glaubt mir.._._._aber uns fehlt leider das Glück.DANKESCHÖN!!!
     
    #89 EhrlichWAR 73
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