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Neuzugang ein Problemhund? Meinungen gefragt!

  1. Hallo ihr lieben, Schon mal vorab, das könnte etwas länger dauern. Wir haben am Samstag einen Hund aus Spanien übernommen. Fast drei Jahre alt, ein Labbimix, har dort bei einem deutschen Ehepaar gelebt. Wir haben bereits einen Australian Shepherd Rüden der mit allen anderen Hunden kompatibel ist. Auch mit dem Neuzugang versteht er sich. Uns wurde gesagt dass der Hund aus Spanien leinenführig ist, die Grundkommandos beherrscht und sich mit allen Hunden versteht. Dem ist leider absolut nicht so. Es kommt mir so vor als würde er das laufen an der Leine fast gar nicht kennen. Ebenfalls hatten wir jetzt schon zwei mal die Situation dass er andere Hunde angeknurrt hat wenn diese sich "unnatürlich" bewegt haben. An anderen Hunden geht er ohne Mucken vorbei. Für mich ein ganz klares Zeichen davon dass er überhaupt nichts kennt. Bei dem einen Hund handelt es sich um einen Australian Shepherd der mit unserem Aussie spielte. Bei dem anderen Hund handelt es sich um einen Bernersennenhund (6 Monate) der natürlich noch total tapsig ist. Natürlich möchte ich ihm ein paar Tage Zeit geben um sich einzuleben. Von anderen Leuten wurde er bereits als Problemhund bezeichnet, was ich absolut nicht so sehe. Für mich ist dieser Hund einfach nicht erzogen und nicht sozialisiert worden. Aber ist er deshalb gleich ein Problemhund? Ein guter Freund von uns ist Hundetrainer welchen wir schon zu Rate gezogen haben. er hat uns gezeigt wie wir das unterbinden können dass der Hund andere Hunde anknurrt und nach vorne geht. Man hat uns schon geraten den Hund ganz schnell wieder weg zu geben. Das kommt für mich im Moment aber noch nicht infrage da ich es nicht einsehe kampflos aufzugeben, und ich denke dass der Hund dann ein Wanderpokal wird. Natürlich ist die Hundeschule schon in Planung, allerdings möchte ich vorher dass der Hund sich an uns gewöhnt hat und dass er wenigstens die Grundkommandos beherrscht, denn derzeit kann er höchstens Sitz. Zur Zeit gehe ich nicht mit beiden Hunden zusammen raus. Mein Aussie Rüde kann ohne Leine laufen, aber da der Neuzugang ab und zu noch ganz schön in der Leine hängt ist es für mich sicherer mit beiden einzeln zu gehen. So kann ich mich auch auf jeden Hund konzentrieren und keiner kommt zu kurz. Deshalb meine Frage an euch: wie definiert ihr den Begriff problemhund und was denkt ihr? Ich möchte dem hund gerne die Chance geben ein schönes Leben führen zu können. Vielleicht habt ihr ja Erfahrungen die ähnlich waren.
     
    #1 barneytheaussie1012
  2. Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund...



    Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

    Hier der Link zu ihrer Seite!
    Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

    Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte!

    LG Meike

    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
     mehr erfahren Hinweis: Dies ist eine Werbeanzeige. - Bild: © Jeroen van den Broek - fotolia.com
  3. Das knurren würde ich nicht unterbinden, denn knurren ist Kommunikation. Vllt hatte er auf den Junghund einfach keinen Bock und hat das kundgetan? Und gerade Hütehunde haben eine recht eigenwillige Art und Weise sich auf andere Hunde zuzubewegen (schleichend, fixierend), da ist es nicht selten der Fall, dass der eigene Hund das als provozierend empfindet und deswegen vllt knurrt oder Abwehrverhalten zeigt.

    Der Hund ist erst ein paar Tage da, da kann man weiß Gott noch gar kein Urteil bilden.
     
    #2 BlackCloud
  4. Was erwartest du von einem Hund, der erst seit Samstag bei euch ist?
    Alles neu.
    Keine vertrauten Menschen.
    Im Revier eines unbekannten Rüden.

    Klar zieht der noch an der Leine, er kennt euch nicht, kennt die Gegend nicht, neue Gerüche, fremde Geräusche - denk dir einfach, wie es dir gehen würde, wenn man dich am Londoner Piccadilly Circuit mit den Worten "da sind Norman und Inge, du lebst jetzt bei denen" aussetzen würde.
    Da würde dir auch erstmal die Düse gehen und die ersten Tage alles auf "Achtung" stellen.
    In so einer Phase wärst du auch nicht gut auf andere Leute zu sprechen, die dir so begegnen, obwohl du eigentlich mit anderen Menschen gut kannst.

    Wie so ein Hund wirklich bei dir ist, sieht man doch erst, wenn er "angekommen" ist. Geht bei dem einen schneller, beim anderen langsamer, aber auf jeden Fall länger als ein paar Tage.

    Wenn ihr doch keinen Bock auf einen anderen Hund, oder speziell diesen Hund habt, dann ist das okay. Unüberlegt, aber okay.
    Aber gebt dem Kerl eine Chance.
    Lasst ihn ankommen, setzt eure Kern Regeln durch, aber schaut doch erstmal wer der Hund ist, bevor ihr anfängt am Wahrheitsgehalt der Vermittlungsangaben zu zweifeln.
     
    #3 Coony

  5. Danke für die Antwort, dass wir ihm Zeit lassen müssen ist mir klar. Mich haben nur diese Aussagen total verunsichert, weshalb ich mich an aussenstehende wenden wollte. Ich möchte ihn gerne behalten. Ich bin nicht jemand der ein Tier wieder weggibt weil es nicht von heute auf morgen klappt. Aber dass er als Problemhund bezeichnet wurde hat mich extremst verwirrt. Deshalb sorry falls es irgendwie komisch rüberkam.
     
    #4 barneytheaussie1012
  6. Hallo, und danke für die Antwort. Dass man sich noch kein Urteil bilden kann sehe ich genauso. Mich hat nur die Aussage dass wir ihn schnell wieder abgeben sollen weil er wohl ein "Problemhund" ist verunsichert. Und der Junghund hat sich keineswegs angepirscht oder sonst was. Er war auch noch ein paar Meter von dem neuen entfernt. Unser Freund der Hundetrainer meinte dass er wahrscheinlich nie Kontakt zu Junghunden hatte, und deshalb die quirlige Art total gruselig fand. Was ich mir auch gut vorstellen kann.
     
    #5 barneytheaussie1012
  7. Coony hat ja schon alles gesagt. Mich würde trotzdem interessieren, in welcher Welt ein Hund, der mal knurrt oder der noch keine Leine kennt, ein "Problemhund" ist. Auch ganz unabhängig davon, daß der neu bei euch ist. Nach dieser Definition kenne ich ja bei uns fast nur "Problemhunde", gemessen an der Leinenführigkeit.
     
    #6 guglhupf
  8. Danke, genau das meine ich. Ein "Problemhund", wenn es den überhaupt gibt, ist für mich was anderes. Die Aussage hat mich sehr verunsichert, und ich wollte ein paar Meinungen von unbeteiligten hören. Denn eigentlich ist er eine absolute Knutschkugel. Zwar kennt er keine Grenzen, aber ich denke dass man das mit viel Übung und Konsequenz hinbekommen würde.
     
    #7 barneytheaussie1012
  9. Mir wurde ein Problemhundeworkshop empfohlen, weil mein Hund auf der Fährte hektisch wurde. Ich wundere mich über gar nichts mehr :D
     
    #8 Crabat
  10. Unglaublich! Und genau sowas bringt einen dann total aus dem Konzept. Den ganzen Tag gehe ich mit dem Gedanken durch die Gegend dass man das mit viel Geduld und Konsequenz hinbekommt und dann kommt jemand daher und redet von einem Problemhund.
     
    #9 barneytheaussie1012
  11. Naja andere Leute schnacken halt gerne und werfen dann ohne Ahnung, aber in voller Inbrunst mit Begriffen um sich. "Problemhund" klingt ja erstmal klasse - du hast einen Aussie, da kennst du solche Experten, die dir erklären wollen, wie so ein Hund zu halten ist, doch bestimmt Zuhauf.

    Wenn mir jemand sagen würde, der Hund wäre mit den paar "Macken" (was keine Macken sind) nach den paar Tagen, ein "Problemhund", würde ich freundlich lächeln und sagen "ja neh, is klar. Passt schon". Geballter Kompetenz widerspreche ich in solchen Fällen gar nimmer. :D
     
    #10 Coony
  12. Ich schliesse mich den anderen an. Und knurren bitte auf keinen Fall verbieten.
     
    #11 pat_blue
  13. Das bezog sich nicht auf den Junghund, sondern auf den Aussie.
     
    #12 BlackCloud
  14. Naja - das ist halt auch Definitionssache.

    Für manche Leute muss jeder Hund "so mitlaufen können", das ist quasi das kleine Hundeinmaleins des Familienhundes... ;)

    Und jeder Hund, der das nicht kann und an dem man eben "mit Geduld und Konsequenz" arbeiten muss - hat ein Problem, das sich nicht sofort abstellen lässt, und ist demnach ein "Problemhund". ;)

    Mir hat mal eine wohlmeinende andere Hundebesitzerin empfohlen, ich müsse mit meinem (generell artgenossenunverträglichen) Hund dringend in die Hundeschule gehen. Und als ich ihr zurief, dort wäre ich bereits einmal die Woche, im Einzeltraining, antwortete sie anklagend: "Und wieso spinnt der immer noch so???" :D

    Also ob sich quasi durch das regelmäßige Betreten eines Hundeplatzes (oder regelmäßige Traingslektionen) alle Probleme in Luft auflösen würden... :rolleyes: :lol:

    Fazit: Nicht ärgern, nur wundern! ;)
     
    #13 lektoratte
  15. Achso, sorry Der Aussie hat mit meinem Aussie gespielt, und das geht unter Aussies nunmal etwas wilder zu. Kann ich schon verstehen dass der Neuzugang das nicht so toll fand.
     
    #14 barneytheaussie1012
  16. Mir kommt es auch nicht so vor als wäre er mega aggressiv gegenüber Artgenossen, das kann ich mir auch nicht vorstellen. Denn in Spanien war er oft mit anderen Hunden unterwegs. Ich wünsche mir einfach dass er und unser Ersthund Kumpels werden, und dass er irgendwann auch ohne Leine laufen darf.
     
    #15 barneytheaussie1012
  17. Der ist vielleicht auch einfach die Begegnung mit anderen Hunden an der Leine nicht gewohnt und dadurch verunsichert, kann das sein?
     
    #16 lektoratte
  18. Was hast Du denn erwartet, was am Samstag bei Dir einzieht? Ein Hund, der alle Regeln schon kennt, sich nahtlos in Euer Leben einführt und fortan dazugehört?
    Der Hund ist naturgemäß erst mal völlig durch den Wind. Er hat sein Zuhause verloren, eine lange Reise hinter sich und ist nun bei Euch, wo erst mal alles fremd ist.
    Was tut Ihr dafür, damit er schnell ankommen kann? Wie gestaltet Ihr ihm seine erste Zeit?

    Ein Problemhund ist er sicher nicht, denn er kommt mit Eurem Hund offensichtlich gut klar und ist Euch gegenüber aufgeschlossen. An Leinenführigkeit kann man übrigens arbeiten ;)
     
    #17 Paulemaus
  19. Das wird schon alles werden.
    Ich habe einen ehemaligen Problemhund zu hause und in den letzten Jahren eine Reihe von Problemhunden erlebt.
    Das, was du beschreibst, ist für die Gesamtheit der von dir geschilderten Umstände eher normal.
     
    #18 matty
  20. Übrigens:

    Mein jetziger Hund war definitiv leinenführig in seinem alten Zuhause, und er kannte auch die Grundkommandos und noch ein paar mehr.

    Die ersten Tage nach seinem Umzug zu uns war alles vergessen und er rannte durch die Gegend wie ein aufgescheuchtes Hühnchen. Und dann kam alles langsam, peu a peu, zurück. :hallo:
     
    #19 lektoratte
  21. Kann sein, das weiss ich aber nicht. Wäre aber leicht heraus zu finden.
     
    #20 barneytheaussie1012
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