Nachtblindheit bei Hunden ?

Carrrie

Gibt es sowas ?
Ich hab folgendes Problem: Zeus ist nachts ziemlich unsicher. War er schon immer, ich weiß das und reagiere entsprechend. Wenn sich uns Personen direkt nähern fängt er das knurren an. Aufgefallen ist mir, wenn die Person dann recht nahe ran kommt ist Ruhe, völlig uninteressant.Oder wenn das mehrere Leute sind die sich unterhalten. Jetzt hab ich das mal genauer beobachtet, letztens kam uns eine Freundin unserer Kinder entgegen, Zeus kennt sie gut, hat null Probleme mit ihr. Von Weitem: Knurr, Bell... Sie ruft ihm zu : He Zeus spinnste jetzt? Er hört ihre Stimme: umschalten auf Schmusebetrieb :verwirrt:
Also hab ich das gestern Abend mal getestet:
Er macht sowohl bei mir, als auch bei Peter die selbe Welle wenn wir weitweg sind. :uhh: Und er hört sofort auf wenn man näher rankommt oder ihn anspricht :unsicher:
Kann das sein das er im Dunkeln nicht weit sieht / oder nur Schatten und auf die Entfernung nicht einschätzen kann was da Unheimliches auf ihn zu kommt?
 
  • 23. Januar 2026
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Carrrie, Hunde sehen eh ganz anders als Menschen.

Sie sehen viel unschärfer auf Entfernung und Nachts ist ihre Sicht noch mehr eingeschränkt - zumal sie dann ja auch sowieso noch wachsamer sind.

Wenn die betreffenden Personen näher gekommen sind, kann er sie dann am Geruch identifizieren, aber vorher wird er niemanden deutlich erkennen können.

Lass die Leute doch was sagen, wenn sie auf Euch zukommen, dann kann er schon vorher hören wer es ist und regt sich nicht unötig auf. Hunde haben nicht die Pupillen von Katzen, die sich dem Licht anpassen können, sondern orientieren sich im Dunkeln viel mehr über das Gehör und den Geruchssinn.
 
Amy schrieb:
Carrrie, Hunde sehen eh ganz anders als Menschen.

Sie sehen viel unschärfer auf Entfernung und Nachts ist ihre Sicht noch mehr eingeschränkt - zumal sie dann ja auch sowieso noch wachsamer sind.

Wenn die betreffenden Personen näher gekommen sind, kann er sie dann am Geruch identifizieren, aber vorher wird er niemanden deutlich erkennen können.

.
Schon klar aber soooo schlecht das er auf 50m nicht mal erkennt das da ein Mensch kommt und kein Ungeheuer? Es geht ja gar nicht darum das er die Person nicht erkennt - er hört sofort auf zu motzen wen er merkt: Ist ja nur ein Mensch. Das funktioniert auch bei Fremden.

Amy schrieb:
Lass die Leute doch was sagen, wenn sie auf Euch zukommen, dann kann er schon vorher hören wer es ist und regt sich nicht unötig auf. Hunde haben nicht die Pupillen von Katzen, die sich dem Licht anpassen können, sondern orientieren sich im Dunkeln viel mehr über das Gehör und den Geruchssinn.

Naja es dürfte schwierig werden wildfremde Leute auf die Entfernung zu animieren was zu sagen. Im Normalfall verschwinden die still und leise :(
 
Carrrie schrieb:
Schon klar aber soooo schlecht das er auf 50m nicht mal erkennt das da ein Mensch kommt und kein Ungeheuer? Es geht ja gar nicht darum das er die Person nicht erkennt - er hört sofort auf zu motzen wen er merkt: Ist ja nur ein Mensch. Das funktioniert auch bei Fremden.

50 m sind eine Menge für Hunde im Dunkeln. Versuch das mal: lass ihn tagsüber beim Spazierengehen mal 50 - 100 m vorlaufen (wenn er das überhaupt macht, sonst gib ihn jemand mit, der mit ihm so weit vorgeht und hock Dich hinter ihm ohne was zu sagen in einer hohen Wiese hin, duck Dich und beweg Dich nicht. Er wird Dich wahrscheinlich erst mal nicht sehen und Dich nur finden, wenn er seine Nase einsetzt. ;)

Für Hunde sind unbewegliche Objekte, grade auf Entfernung nur sehr unscharf zu erkennen - sobald Du aufstehst oder Dich bewegst wird sein Bild scharf und er erkennt Dich.

Nachts ist es so ähnlich, alles verschwimmt für ihn und wird unscharf, da Bewegungen undeutlicher zu erkennen sind.

Nachtrag: der Gehör- und Geruchssinn sind beim Hund nicht umsonst so stark ausgeprägt - die Augen kommen erst an dritter Stelle. Ist das was Neues für Dich???
 
Hallo Carrie,
hab das Gleiche Problem mit Gonzo. Tagsüber ein Sonnenschein und am liebsten jeden abknutschen...aber nachts kommt es mir vor als wenn er fast nichts sieht und auch erstmal als Bedrohung ansieht. Sobald das "Ding" sich als Mensch entpuppt ist alles in Ordnung. Bei Menschen gibt es Nachtblindheit ja auch, deswegen habe ich eigentlich angenommen, dass es bei Hunde auch vorkommen kann....ich lass mich aber gerne eines besseren belehren :D !!!
Liebe Grüsse, Christina Lena
 
Amy schrieb:
Nachtrag: der Gehör- und Geruchssinn sind beim Hund nicht umsonst so stark ausgeprägt - die Augen kommen erst an dritter Stelle. Ist das was Neues für Dich???

Neu nicht ;)

Aber soooooo extrem wie bei Zeus ist mir das einfach noch nicht untergekommen. Man muß praktisch vor ihm stehen, ehe er rafft was oder wen er da vor sich hat. Das ist einfach ein deutlicher Unterschied zu anderen Hunden .
 
Hm, in einer Zeitung habe ich kürzlich das Gegenteil gelesen. Nämlich das Hunde nachts ebenfalls gut sehen, weil sie nicht so extrem Farben erkennen wie wir (deshalb leuchten die Augen auch im Dunkeln). Das sie nachts wachsamer sind, hängt u. a. mit ihrem Jagdverhalten zusammen. Viele Hunde sind in der Dämmerung wachsamer als im hellen. Kommt auch immer ein bißchen auf die Rassen an und wozu sie ursprünglich gezüchtet waren.

Das Dein Hund, Carrie, nicht knurrt, wenn derjenige näher dran ist, liegt vielleicht daran, daß er dann erkennen kann, daß der Entgegenkommende harmlos ist. Von Weitem kann er das wohl nicht so gut einschätzen.
 
Die Erfahrung dass Hunde direkt Nachblind sind habe ich nicht machen können. Bei Bubbles ist es auch tagsüber so, dass er Personen auf Entfernung einfach nicht erkennt (da sind manchmal 30m schon zuviel). Erst auf die letzten 20 bis 10 m fängt dann der Schwanz an zur Peitsche zu werden.
Stark aufgefallen ist es uns wenn wir bei meinen Eltern zu Besuch waren und mein Vater mit Bubbles raus geht. Bubbles fängt sich an wie ein blöder zu freuen wenn er blonde Frauen sieht. Allerdings nur bis sie eben auf die ca. 20 m ran sind, dann sieht er, okay, nicht Frauchen, also geht er einfach weiter. Da gab es schon die urst komischen Situationen. Mittlerweile hat sich das aber ziemlich gebessert, denn seitdem er öfters mit der Nase arbeiten muss, habe ich das Gefühl, dass er kaum noch was auf das gibt was er sieht, sondern er steht mittlerweile wenn jemand weiter weg ist mit hoch erhobenen Kopf da und versucht Witterung zu bekommen. Wenn er sie hat ists okay, wenn er keine bekommt, dann muss man da eben unbedingt hin (macht er aber nur wenn ich nicht dabei bin, konnte das aber schonmal vom Küchenfenster meiner Eltern aus beonbachten, hab mich fast weggeschmissen vor Lachen). Bevor er den "Trick" mit der Witterung hatte ist er wenn er ohne Leine war wie ein besenkter hingerannt, hat seinen Fehler meist kurz vor der Person bemerkt, ist umgedreht und ohne "kommentar" wieder zurück gekommen.

LG, Madlen
 
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