Nach 20 Jahren "Hundeerfahrung"? - ParsonJackrussell erklärt mir die Welt neu?

  • Nedy
Erst mal zu mir, ich bin 41 Jahre, arbeite täglich 6 Stunden im Pflegedienst in der Altenpflege. Letztes Jahr im November habe ich meine 13 Jahre alte Bullterrierhündin erlösen lassen, weil sie Krebs hatte. Das war für mich sehr schlimm, sie war der liebste Kamerad und gute Freundin, wir gingen durch dick und dünn und verstanden uns ohne Worte und Komandos, einfach der beste Kumpel und Schmusebacke. Ich muss etwas ausholen, damit ihr Paulchens Entwicklung versteht. Meine Lilli durfte alles, Bett,Couch, hörte aber aufs Wort, wenn ich nur ganz leise flüsterte, geh auf deinen Platz, nie Futterneidisch, konnte ihr Knochenreste aus dem Hals zerren, war niemals agressiv. Heute frage ich mich, wie ich das gemacht habe, ohne tausend Bücher von Hundepsychologen gelesen zu haben. Die stapeln sich dafür seit einem halben Jahr in meiner Wohnung. Am Anfang hatten sie den Titel der ängstliche Hund, dann der dominante Hund und jetzt bin ich bei Cesar Millan "Du bist der Rudelführer". Nur leider bin ich es scheinbar absolut nicht. Nach Lillis Tod sollte sofort ein neuer Hund her, das war klar. Da ich arbeite, dachte ich an einen älteren Hund aus dem Tierheim. So ein Quatsch, früher habe ich auch mit Welpen gearbeitet, hatte die Zeit. Also ins Tierheim,hatten nur große Hunde im Zwinger die dort schon Jahrelang sitzen und schon mit gefletschten Zähnen am Zwinger hochspringen. Ich war verzweifelt, ich wollte doch "eine neue Lilli" und das sofort (Selbstironisch, verdienterweise). Die Mitarbeiter im Tierheim wollten mir gerne helfen, sie hätten noch einen kleinen jackrussellmischling seit 3 Wochen,ca. 1 Jahr alt, sehr ängstlich, aber mit viel Liebe wird das schon. Erwartungsvoll lies ich mir den kleinen Hund zeigen, der sich mit eingeklemmten Schwanz gleich hinter der Betreuerin versteckte. Na ja dachte ich, das ist ja keine Lilli, eher eine kleine struppige Ratte und streicheln lies er sich auch nicht. Aber wie blöd kann mann auch sein, wenn man seinen Schmerz und die Leere über den Verlust auf Biegen und brechen ausfüllen will. Nun, wenn ich so darüber nachdenke, habe ich mir gedanklich ein Auge zugehalten, das andere zusammengekniffen und irgendwie wurde mir das Kerlchen symphatisch. Und sie sagten ja mit viel Liebe wird das schon. Übrigens wurde der Hund herumirrend aufgefunden, weiteres war nicht bekannt. Ich sollte mir übers Wochenende überlegen, ob ich ne Probewoche mit Paul zu Hause machen wollte. Noch am Selben Abend rufe ich natürlich im Tierheim an und sage, ich hole ihn Montag ab! Montag geholt für eine Woche Probe und Dienstag gleich angerufen, sie sollen den Vertrag fertigmachen, den behalte ich! Ob ich mir das auch gut überlegt hätte und nicht die Woche abwarten wollte... Ne, Ne ...... ich hatte ja wieder einen kleinen Hund, den mache ich mir schon zu einer neuen Lilli. Übrigens die letzten Worte beim Kaufvertrag klingen mir noch in den Ohren...Sie werden sehen, der ist nur liiieeeb! Also wollte ich ihm von Anfang an alle Liebe schenken, er hatte ja wahrscheinlich bisher nie welche gehabt, sonst wäre er ja nicht so ängslich. Paul sah man die erste Zeit in der Wohnung gar nicht, er verkroch sich einen Etage höher in anderen Räumen. Das ging natürlich nicht, also alle Türen zu und Paul zu mir auf die Couch geholt, der arme Kerl und auserdem bekam ich ihn ja sonst nicht zu Gesicht. Auf der Couch habe ich ihn dann liebevoll ständig gestreichelt und ihm zugeflüstert, er brauch jetzt keinen Angst mehr zu haben ich pass schon auf ihn auf. Und damit er nicht mehr so ängstlich kuckt, wollte ich ihn auf der Couch beim Streicheln mit Leckerlis verwöhnen und bestechen. Schlieslich sollte er doch verstehen, wie gut ich es mit ihm meine und er jetzt ein sicheres neues Heim hat. Gassi gehen ging gar nicht, zwei meter, dann sperrte er sich, zerrt änstlich an der Leine, wollte sofort wieder rein. Mein Freund bekam ihn übrigens, wenn ich nicht zu Hause war, nie zu Gesicht. Kam ich von der Arbeit, meinte er lustig, ach der Paul ist ja auch da, hab ihn noch garnicht gesehen. Jeder Spaziergang war ein Krampf. Wenn in 100m ein Eichhörnchen einen Pfurz lies, es muss ein Eichhörnchenpfurz gewesen, sein, denn ich sah und hörte,meistens nicht, was ihn plötzlich zu Tode erschreckte und er panisch losrennen wollte. Einmal nach der Spätschicht wollte ich Paul noch mal einen Gassirunde "ums Haus zerren" und ihn doch endlich zu seinem Geschäft zwingen, viel mir der Griff von der Laufleinen unterwegs aus der Hand. Es machte kurz peng, und Sekunden später peng,peng,peng, immer schneller und immer weiter weg, bis Ruhe war. *******, dachte ich voll Panik, den siehste nie wieder, der rennt bis auf die Bundesstraße, und wo willste den überhaupt suchen.Nach Hause rennen, Handy holen, Freundin rufen, suchen!!! Saß zitternd, vor der Tür, der arme Kerl. Also schnell rein auf die Cuch, trösten, streicheln,Leckerlie, trösten... Gott sei dank war er wieder da!!! Ach komm doch mit ins Bett, wollt er erst gar nicht...aber ich wollte und holte ihn mir schon, er sollte sich ja endlich enger an mich binden und verstehen wie gut ich es meinte. Nun mein Freund hat auch nichts gegen Hund im Bett und so konnte er ihn da ja wenigstens mal sehen und ihn streicheln...also Hund in die Mitte. Zu dem Zeitpunkt hatte ich aber schon gemerkt, das ich Paul mit aufgezwungener Zärtlichkeit nicht zutraulicher machen konnte, eigentlich ärgerte es mich auch ein bischen, schließlich gab ich mir ja solche Mühe. Paul bekam so einen anderen Blick, von dem ich zu meinem Freund immer sagte, lass ihn mal, nicht so eng und nah..."der klotzt schon wieder blöde" Dieses blöde klotzen machte mir Angst. Der Hund wurde steif und angespannt und schmatzte komisch, bewegte sich in Zeitlupe. Ach Quatsch, was du wieder siehst,legt ihn in die Mitte zwischen uns, isst Lakritze im Bett, nimmt ein Stück aus seinem Mund. Ge Paul, was deine Mutter wieder denkt.... gibt ihm das Lakritz, Lakritz fällt ins Bett, Freund greift danach um es ihm wieder zu geben, plötzlich......ein knurren, keifen, schnappen, schnappen, keifen, Zähne, Fell, Zähne, eine keifende Furie zwischen uns, so was hab ich noch nie gesehen. Ich hatte Panik, pure Angst, Ohnmacht, hielt mir die Decke vors Gesicht. Dann flog was weißes im Bogen übers Bett und knallte an den Schlafzimmerschrank, schüttelte sich und lief langsam krurrend zur Tür. Immer noch der blöde Blick drauf. Lautes Schimpfen,raus. Ich war wie gelähmt, was war das, diese Agression. Im Tierheim hatten sie doch gesagt, mit viieeel Liebe.... wird das schon. Und es wurde immer besser. Zu dem Zeitpunkt, legte ich die Bücher über ängstliche Hunde weg, neue Lektüre musste her, der dominante Hund. Bett war jetzt tabu, Vergas ich die Schlafzimmertür zu schließen, konnte ich sehen und riechen das er drinn war, alles vollgeseicht, als hätte jemand einen Eimer Wasser ins Bett geschüttet. Auch die Couch wurde tabu, nachdem er nur noch blöde von der Seite klotzte, und wir uns nebeneinander von der Seite beide blöde und misstrauisch anklotzten. Meine Gefühle zu ihm wurden immer gespaltener. Ich muss sagen, Auslauf uund Bewegung bekam er genug, den erten halben Kilometer musste ich ihn durchs Dorf zerren, grad wenn Leute unterwegs waren, also in den Wald, ist gleich um die Ecke bei mir. Dort taute er dann auch auf und entspannte. Auch besuchten wir die Hundeschule. Beim ersten mal auf dem Hundeplatz waren nur größe ältere Rüden, Rotweiler, Schäferhund, Dobermann, aber die Trainerin meinte, wir kucken mal. Ich hatte Schiss, dachte nur, wenn der hier auch so das Maul aufreißt, machen die kurzen Prozeß. Aber oh Wunder, Paul tobte, spielte, rämpelte, versuchte den Rottweiler aufzureiten. Alle Hundehalter lachten, außer der vom Rottweiler. Ich war froh, das alles so gut lief, Paul lies sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Mein Mutterherz fasste wieder Hoffnung, wenigstens mit anderen Hunden kommt er super zurecht. Die Trainerin meinte, Paul wäre ganz schön rotzfrech und triebgesteuert, beim nächsten mal sollte ich doch die Gruppe mit Hunden in seiner Größe besuchen, denn mit den Großen Rüden, wenn noch ne Hündin dabei ist, kanns auch mal ins Auge gehen. Also zu der kleien Gruppe hin, Hier lief auch alles super, die Spielrunden waren immer die schönsten. Bei den Übungen schämte ich mich, da Paul nach nem halben Jahr üben vielleicht zu Hause Sitz macht, aber keinesfalls auf dem Platz. Die Trainerin meinte ich solle mich nicht vor den anderen schämen, Paul wäre durch die anderen Hunde S.exuell so fixiert, das er gar nicht auf Kommandos reagieren kann, das wird schon. Wenn die anderen übten, war Paul mehr mit pinkeln beschäftigt. In einem seperaten Raum wollte sie mir mit Paul Tipps geben, wie wir Sitz trainieren, doch auch sie konnte ihn nicht dazu bringen, ich solle halt nicht die Geduld verlieren. Vielleicht sollte ich mal übers Kastrieren nachdenken. Naja, wenigsten gabs da noch die Spielstunden. Zu Hause liefs solala, keine couch, kein Bett, keine rumliegenden Leckerlies, die zur Gefahrenquelle werden konnten, Futter nur noch aus der Hand. Durch Zufall lernte ich die Vorbesitzer von Paul kennen, als mir eine Frau an der Ampel die Hintertür vom Auto aufrupfte und rief, Flecki, Flecki, Flecki, das ist doch unser Flecki. Ich dachte, die ist doch wohl bescheuert, Paul bekam schon große Augen...Sie hatte noch einen Jungen dabei, der auch sagte, das ist ein Hund von uns. Die Frau bettelte, ich solle ihr,doch mal ein paar Straßen weiter zu ihrem Grundstück folgen, also wartete ich, bis sie in ihr Auto stiegen und folgte generft. Jetzt muss ich erzählen, das in der Nähe von meinem Hundeplatz ein riesiges Grundstück liegt, wo ich mich schon oft fragte, welches Messis dort so viel Müll zusammengetragen haben. Und wie ich so hinterherfahr, denk ich noch, na das wird doch wohl nicht dort... Dort wars! Nun konnte ich mich auch mal auf dem Grundstück von dieser Ansammlung von allem was man nur sammeln und stapeln kann, beeindrucken lassen. Weit auf dem Grundstück stand ein kleiens Häuschen und die Frau rief ihren Mann, der in dreckiger Unterhose rauskam, und schrie immer kuck mal, wer da ist, unser Flecki... Der kuckte komisch und sagte, wo haste den Hund jetzt her. Na die Frau hat gesagt, die hat ihn aus dem Tierheim, das kann gar nicht sein. Sie erzählten, das sie wegen diesem Hund ein riesiges Theater am Hals gehabt hätten, mit dem Amtstierartzt und der Polizei. Sie züchten aus Hobby Jackrussell, Hobbyzucht sei ja erlaubt, 3 Würfe pro Jahr und da sie nicht verheiratet sind, seine Frau auch 3 Würfe pro Jahr. Sie hätten aus Mitleid einem Mann, der kein Geld hatte, den Flecki, weil er schon ein bischen älter war für 150 € verkauft, normal nehmen sie 500 - 600 €. Der hätte doch dankbar sein müssen, ne sie wurden tagelang überwacht, und die Nachbarn wurden befragt, wegen illegaler gewerblicher Hundezüchtung und wahrscheinlich auch, denke ich mir, wegen schlechter Haltung. Jedenfalls war die Polizei mit Amtstierarzt da und haben das Grundstück durchsucht. Dort läuft ja noch mehr Getier rum, ich sah 3 Ziegen Pferde, Enten, Hühner ect. Irgendwo hatten sie auch noch ne Kuh im Stall stehen, die nicht angemeldet war bei der Tierseuchenkasse, da hatten sie ihn natürlich am *****. Jedenfalls jammerte er nur und schimpfte auf den Mann, der den armen Flecki auch noch ausgesetzt hat und sie noch angezeigt. Wer weis, was der dem armen Hund angetan hat, bei uns war das der liebste Hund, hatte nie Angst. Auch war der Mann im Gegensatz zu seiner Frau der festen Überzeugung, das Flecki mindestens 2 Jahre war, als sie ihn verkauften. Hunde sah ich übrigens nicht, die hörte ich nur, aber wie, kreischend und keifend aus einem Schweinestall mit zugehangenen Fenster. Die Frau brachte mich zum Tor und wir liefen an dem Schweinestall mit den kreischenden Hunden vorbei. Sie sagte, Flecki, willst du mal die Mama sehen? Ach lieber nicht, die beißt dich! Auch ich hatte keine Lust, zu Fragen, ob ich mal die Hunde sehen kann, aus Angst, was mich erwarten würde, ich hatte einen Kloß im Hals. Eins wusste ich jetzt, Flecki war weitaus älter wie gedacht und hatte sein ganzes Leben (wenigstens 2 Jahre) mit wer weis wie viel keifenden, steitenden Hunden in einem dunklen Schweinestall verbracht, ohne jemals eine Prägung auf den Menschen bekommen zu haben, oder mit kanz normalen Alltagssituationen konfrontiert worden zu sein. Es gibt so was wie ein "Kasper Hauser" Syndrom auch bei Hunden, wenn sie in der Prägephase nichts kennenlernen, nicht mal streicheln. Deshalb die Angst vor allem. Für mich erklärte sich jetzt viel, was mir jedoch noch mehr Sorgen machte. Ich hatte einen ängstlichen Hund, der jeden Tag seine Umwelt erstmal mehr kenenlernen muss, der aber hormonell sehr triebgesteuert und dominant war. Alle guten Voraussetzungen zusammen!!! Er hatte noch nie gelernt, einen menschlichen Rudelführer zu haben und durch mein Fehlverhalten, meine Liebe, mein trösten, streicheln meine für ihn gesehene menschliche Schwäche, hatte er auch jetzt keinen. Er war der Boss. Nachdem ich nun das zweite Buch von Cesar Millan dem Hundeflüsterer gelesen habe, lerne ich viel über Hunde, nur die Umsetzung ist schwer. Wie hatte ich nur meine Lilli erzogen, die immer lieb war, die im Bett lag und der ich manchmal im Bett den letzten Zipfel vom Wurstbrot in den Mund geschoben hab, obwohl sie die ganze Zeit nicht einmal bettelte oder wartet und friedlich neben mir schlummerte. Die ich den ganzen Tag knuddeln und rumzerren konnte und die bei einem Fingerzeit in ihr Körbchen ging?Ich versuche alles bei mir zu resetten, bei Paul brauche ich es nicht, für ihn ist jeder Tag - Tag null. Alles kann immer wieder besser, neu anfangen. Paul denkt nicht, klotzt die jetzt blöde, weil sie sauer ist, das ich sie gestern angeknurrt habe. Ich muss lernen, ihn nicht blöde anzuklotzen und denken, der klotzt genauso blöde wie gestern...gleich knurrt er wieder. Durch meine Unsicherheit bin ich schwach, kann ihm keine Sicherheit geben, kein Rudelführer sein. Das schlimme ist, hast du so einen Hund, kommt jeder in gebeugter Haltung...na was hat er denn, komm, ich tu dir doch nichts. Kannste tausendmal sagen, lass ihn, das macht ihm Angst, nicht ansprechen, nicht ankucken, der kommt schon irgendwann. Aber ich war ja genauso, hab ihn auch nicht gelassen, die erten Tage, hab ihn geholt auf die Couch, na was haste denn...ichtu dir doch nichts. Heute weis ichs besser, wir hatten halt beide einen ****** Start. Cesar Millan hat gesagt, jeder Mensch bekommt den Hund, den er verdient. Das ist nicht böse gemeint. Durch Paul habe ich schon viel gelernt, was an meinem Verhalten falsch ist, meine Schwäche, labilität, meine Inkonsequenz. Hunde riechen deine Gefühle, Angst und Schwäche kannst du niemals vor ihnen verbergen, denen kannst du nichts vormachen. Ich versuchte jeden Tag mehr Paul zu durchschauen, sein Verhalten zu hinterfragen, Paul hatte mich schon am ersten Tag durchschaut. Ich versuche nicht mal kurz zu denken, na... klotzt....ertappt.
Demnächst wollen wir umziehen, neue Möbel, "neue Couch"! Die alte wurde schon so oft vollgepinkelt, ich war verzweifelt, ich hab alles Mögliche probiert. Hab den Seichhals nie erwischt, hinterher ankreischen bringt ja nichts. Klar, hab ich am Anfang auch gemacht, wenn ich plötzlich was nasses am Hintern Spürte. Hab ihm das Seichkissen um die Ohren gehauen bis er knurrend und fletschend vor mir stand. Oft hab ich vor Wut gedacht, ****** egal, wenn der dich jetzt beist, so schlimm wirds nicht werden, schiebst ihm noch nen Arschtritt hinterher. Aber ich habe gelernt, das dies auch ein Zeichen von meiner Schwäche ist. Bin ich nicht Rudelführer wirds nur eine kampf auf gleicher Ebene und mit ihm beißen wollte ich mich ja auch nicht! Ich hab jetzt, wenn ich ins Bett geh oder nicht zu haus bin, zwei riesige schwarze Autohundeschutzdecken auf dem Sofa und vorn am Zipfel ne aufgeschlagene Zeitung. Wenn bei mir mal jemand reinkommt, der denkt er ist bei Bestatter, nützt ja nüscht... Da ich jetzt ne neue Coutsch plane und die Seicherei nicht aufhören will, trägt Paul jetzt seit 3 Tagen ne Halskrause. Ich will sagen, ich hab zum Äußersten gegriffen. Schnipp, schnapp. Hört sich gemein an, aber ich habs auch gemacht, weil ein Spaziergang mit Paul belastend ist. Da kannste sonst was machen, er hat nur die Nase unten und alle 2 Schritte wird markiert. Es war mein zweiter Besuch mit Paul beim Tierarzt. Er meinte gleich zur Schwester... für den gleich Maulkorb. Wenn ich jemandem erzähle, das sich der Tierarzt und zwei Schestern auf den Hund werfen mussten, um ihn für die Narkose vorzubereiten, grinsen alle blöd, was der kleine, ängstliche ********. Wenn ich dann noch erzähle, wie er vor Wut strampel, schreit und Schaumblasen vorn aus dem Maulkorb kommen und die Schwester sagt, das ist keine Angst, das ist pure Agression, grinsen sie nur noch blöder. Beim letzten Theater beim Tierarzt meinte er, mit dem werden sie noch ihr blaues Wunder erleben, der ist sehr dominant. Dieses mal meinte er, als sie zu dritt den Hund fixierten....Wissen sie das sie eine totale Waffe zu Hause haben, eine derartige Agession ist sehr gefährlich und früher oder später wird er sie beißen, bei der kleinsten Unart solle ich ihn auf deutsch gesagt verwackeln, sonst habe ich das bald nicht mehr in der Gewalt. Das fand ich garnicht lustig und macht mich nachdenklich, ob wir beide auf dem richtigen Weg sind?
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi Nedy :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • Hovi
Bitte?

Was ist denn jetzt Deine Frage?

Wenn ich Deinen Text (der mangels Absätzen extrem schwer zu lesen war) richtig verstanden habe, hast Du einen sehr unsicheren jungen Terrier daheim, dem Du (mangels eigener Führungsqualität) die Führungsrolle übertragen hast. Unfreiwillig zwar, aber er hat sie und kommt damit nicht klar.

Zu allem Überfluss hast Du ihn jetzt auch noch kastrieren lassen und seine Unsicherheit damit möglicherweise (!) nochmal verstärkt.

Tipp: übernimm die Führung (nicht mit Gewalt, sondern mit Souveränität) und entlaste Deinen Hund. Am besten mit Hilfe eines Trainers, der sein Handwerk versteht. Sonst kann es tatsächlich sein, dass er Dich irgendwann mit den Zähnen maßregelt.
 
  • MeikeMitBenny
  • #Anzeige
Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
  • Buroni
@Hovi: RESPEKT!

ich hab nur den Text gesehen und gar nicht erst angefangen das zu lesen;)

(Sorry, ich finde es fast unverschämt so einen Text einzustellen, klar, hier bekommt keiner Geld fürs Lesen aber trotzdem kann man sich ein wenig Mühe geben - das kann ja so keiner lesen)
 
  • Ruhrlady
oh oh
Aufzucht falsch
Haltung in den ersten zwei Jahren falsch
Halterwechsel, Haltung unwissendermassen falsch
Massregelungen falsch,
Behandlung falsch und inzwischen liest man auch die falschen Gefühle gegenüber dem Hund raus...
bitte hol dir schnellstens einen kompetenten Trainer,
hier im Forum gibt es Rasseexperten, CorneliaT z. B. die dir auch wertvolle Tipps geben können...

du mußt einiges ändern, es geht ja schon schief....

ich wünsche dir echt dass das gelingt...

und übrigens, ich finde deine Überschrift gut, so ist das tatsächlich, wenn man jahrelang einen Hund hatte, heißt das nicht, dass man den nächsten völlig anderen Charakter auch handeln kann....
ich habe das auch erlebt und sammle in meiner Th-Arbeit immernoch unterschiedliche Erfahrungen und lerne dazu, ...
 
  • Paulemaus
Meine erste Frage an Dich wäre, ob Du den Hund überhaupt behalten möchtest.

Die Frage kommt mir in den Sinn, weil Du ihn Dir "schöngeredet hast" beim Kennenlernen und er so gar nicht ist, wie Du es Dir erhofft hast.

Dass Du einen Haufen der jetztigen Probleme selbst verursacht hat, ist Dir wohl klar.
Du hast dem Hund Nähe aufgezwängt, bis er steif wurde.
Das "komische Schmatzen" ist eine Form der Beschwichtigung -Dein Hund hatte schlicht Panik.

Mich wundert nicht, dass er nach so viel Zwang irgendwann nach vorne gegangen ist.
Ich weiss, wie gefährlich auch kleine Hunde beissen können, weil ich selbst einen kleinen Giftzwerg hier habe.
Sie hat ebenfalls eine schlechte Vergangenheit und wenn sie das Gefühl hat, sie wird bedrängt, ist bei ihr Schluss mit lustig.

Es gibt nun zwei Möglichkeiten:
Entweder Du suchst ihm ein kompetenteres Zuhause.
Oder aber Du startest neu und zwar mit einem guten HT.
Bücher lesen ist das Eine, die Umsetzung das Andere.
Und nicht jedes Lernprogramm passt zu jedem Hund.

Wie ich das verstehe, konnte der Hund noch gar nicht wirklich ankommen, da Du ihn nicht "lassen" konntest.
Damit meine ich, dass Du nicht geschaut hast, was der Hund mitbringt und von dem Punkt mit der Arbeit angefangen hast, sondern Du hast ihm Deine Vorstellungen übergestülpt.

Zu einer souveränen Führung gehört nicht, dem Hund wütend ein Kissen um die Ohren zu hauen, bis er knurrt und fletscht.
Damit verschärfst Du nur die Situation und bist alles andere als eine ernstzunehmende Führung.

Im Übrigen würde ich den TA wechseln.
Wenn der Hund beim TA so ausflippt, würde ich nicht zulassen, dass sich 3 Leute auf einen kleinen Hund werfen, sondern mit einer leichten Sedierung arbeiten.

Du bist ganz sicher nicht auf dem richtigen Weg.
Wenn Du etwas ändern möchtest (ich finde schon, da Du viele Probleme verursacht hast, wäre es auch Deine Aufgabe, daran zu arbeiten), suche Dir möglichst schnell einen guten Trainer, der sich den Hund vor Ort anschaut.
Je nachdem, ob der Kleine aus Agression so ist (wie der TA meinte) oder schlicht, weil er mit allem überfordert ist, wird das Trainingsprogramm aussehen.
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
  • herzschlag
Und klemm dir mal die Nummer mit der Dominanz. Dein Hund ist in erster Linie völlig verunsichert und haltlos.
Führung übernehmen ist super, aber nicht mit dem Gedanken "Ich muss den dominieren, weil er sonst mich dominiert". Damit schaukelst du dich nur auf in eine feindliche Haltung gegenüber deinem Hund, das kann der nicht gebrauchen.
 
  • Cornelia T
Sorry, aber in der Mitte deines Textes habe ich das Handtuch geschmissen! Bitte, bitte Absätze und den Text strukturieren.

Normalerweise bin ich für diplomatischen Umgang mit anderen Usern. Aber sorry, nachdem was ich gelesen habe, geht mir die Hutschnur hoch.
Der arme Hund! Vermutlich war deine Lilli der pflegmatischteste Hund der Welt. Oder vielleicht besonders leidensfähig.
Wenn ich mir vorstelle mich würde jemand so behandeln, wie du deinen Hund behandelt hast....grrrrr!

Angesichts einer solchen Unfähigkeit dem Hund gerecht zu werden und dem was der Hund deshalb bis jetzt mitgemacht hat, rate ich zu einem Zuhause in dem er wert geschätzt ud richtig behandelt wird.

Ruhrlady, danke das du an mich denkst, aber im Moment bin ich echt wütend, was der kleine Kerl bis jetzt aus zu stehen hatte und nicht sehr hilfsbereit.
 
  • Bine1976
Sorry, aber in der Mitte deines Textes habe ich das Handtuch geschmissen! Bitte, bitte Absätze und den Text strukturieren.

Normalerweise bin ich für diplomatischen Umgang mit anderen Usern. Aber sorry, nachdem was ich gelesen habe, geht mir die Hutschnur hoch.
Der arme Hund! Vermutlich war deine Lilli der pflegmatischteste Hund der Welt. Oder vielleicht besonders leidensfähig.
Wenn ich mir vorstelle mich würde jemand so behandeln, wie du deinen Hund behandelt hast....grrrrr!

Angesichts einer solchen Unfähigkeit dem Hund gerecht zu werden und dem was der Hund deshalb bis jetzt mitgemacht hat, rate ich zu einem Zuhause in dem er wert geschätzt ud richtig behandelt wird.

Ruhrlady, danke das du an mich denkst, aber im Moment bin ich echt wütend, was der kleine Kerl bis jetzt aus zu stehen hatte und nicht sehr hilfsbereit.

leider kann ich mich da auch nur cornelia anschließen. :heul:

ich hab auch nur bis zur hälfte gelesen, danach brannten mir die augen. absätze wären klasse. :unsicher:
 
  • Wiwwelle
Ich habe alles gelesen ..und muss sagen..ein Wahnsinns geduldiger Hund wenn er bis jetzt noch nicht wirklich zu gebissen hat
 
  • Bine1976
so, jetzt hab ich es doch alles gelesen und bin geschockt über so viel gewalt dem total traumatisierten hund gegenüber. :sauer:

jetzt kann ich cornelia noch besser verstehen, dass sie da keine tips geben kann/mag. :(

mein tip an die TE: gib deinen armen hund in hundeerfahrene hände ab!!! :unsicher:
 
  • Mayerengele
Auch wenn wirklich viel schief gelaufen ist und Ihr so einiges wieder auszubügeln habt:

ich finde es schonmal gut, dass Du verstanden hast, dass was falsch läuft, und dass auch 20 Jahre Hundeerfahrung nicht helfen, wenn der Neue so anders ist, als die zuvor.

Damit hast Du anderen HH schon einiges voraus (man konnte hier nur allzu oft lesen, dass man doch sooo viel Erfahrung hat und es doch klappen muss).

Dein Einstieg war ein schlechter, sich einen Hund schön reden ist keine gute Basis für das Zusammenleben... auf der anderen Seite kann es auch bei Liebe auf den ersten Blick hinterher Schwierigkeiten geben, auf die man nicht gefasst war und mit denen umzugehen man zuerst lernen muss.

Suche Dir einen guten Trainer in Deiner Nähe - vielleicht kann Dir hier auch jemand einen guten Tipp geben, wenn Du preisgibst, aus welcher Ecke Du kommst - und fang nochmal von vorne an.

Es sei denn - und da möchte ich mich den Vorrednern anschließen:
wenn Du tatsächlich schon das Gefühl hast, diesen Hund nicht mehr zu wollen, dann gesteh Dir das ein und suche ein schönes neues Zuhause für ihn.
 
  • Buroni
so, jetzt hab ich es doch alles gelesen und bin geschockt über so viel gewalt dem total traumatisierten hund gegenüber. :sauer:

jetzt kann ich cornelia noch besser verstehen, dass sie da keine tips geben kann/mag. :(

mein tip an die TE: gib deinen armen hund in hundeerfahrene hände ab!!! :unsicher:

Ich habs mir jetzt auch mal angetan... für nen Troll ist es mir zu viel Text, aber was dort steht ist einfach zu trollig... mal wird der Hund Zwangsgekuschelt und dann wieder vetrimmt?
Mehr kann man wohl nicht falsch machen... :(

Noch kurz zu der Situation beim Tierarzt: der Hund hatte keine Wut, der hatte wohl eher Todesangst!
Wie soll sich denn ein 10 kg Hund fühlen, wenn sich über 100kg Mensch auf ihn stürzen?

Traurig, dass zu so einem unfähigen Besitzer dann noch so ein unfähiger Tierarzt kommt - für den Hund ist es das pure Grauen!
 
  • braunweißnix
Traurig, dass zu so einem unfähigen Besitzer dann noch so ein unfähiger Tierarzt kommt - für den Hund ist es das pure Grauen!

das ist es doch

a.

falsch beraten im tierheim, eindeutig. hund falsch eingeschätzt. interessentin ebenso. (letztendlich hat sie sich an den rat, in ihrem vermögen, an den vermeintlichen tip gehalten)

b.

die trainerin, die zur kastra rät und in als dominant einschätzt

c.

der tierarzt, der in das gleiche horn bläst.

d.

hinzu kommen die vermeintlich "guten" hundebücher

und letztendlich e.

die völlige verunsicherung der te, weil sich sich an punkte a-d gehalten hat. eigentlich hat sie es doch richtig versucht..hat sich einen trainer gesucht, hat sich belesen..alles was immer vorgeschlagen wird, oder nicht?!





mehr als: fang nochmals ganz von vorne, bei null an. such dir einen kompetenten trainer.vllt. kann dir hier auch einer einen tip geben. und nehme dort einzelstunden, lass den trainer bei dir zu hause einschätzen, könnt ich da grade nicht weiter zu sagen. vllt. denkst du auch über eine abgabe nach, allerdings wer soll den denn nehmen?


(waren das eigentlich genug absätze, ohne unverschämt zu sein?)
 
  • Bine1976
[für nen Troll ist es mir zu viel Text, aber was dort steht ist einfach zu trollig... mal wird der Hund Zwangsgekuschelt und dann wieder vetrimmt?
Mehr kann man wohl nicht falsch machen... :(

ehrlich? an troll hab ich auch gedacht...................aber leider ist es wohl echt. :heul:
 
  • Ruhrlady
nein das ist nicht trollig, das klingt total verzweifelt und alles wird nur noch schlimmer, GERADE wegen dem Hund habe ich an dich Cornelia gedacht, unsere Beiträge hatten sich übr überschnitten...weißte ich erlebe in der täglichen Th-Arbeit viele solcher Fälle...wahrscheinlich habe ich mich schon zu sehr dran gewöhnt ;))) aber in den meisten Fällen sind die Leute nicht so ehrlich... hier weiß man wenigstens woran man ist...
 
  • onda
ganz ehrlich? meine jrt hündin hätte sich schon längt gewehrt... aber hallo
 
  • Buroni
nein das ist nicht trollig, das klingt total verzweifelt und alles wird nur noch schlimmer, GERADE wegen dem Hund habe ich an dich Cornelia gedacht, unsere Beiträge hatten sich übr überschnitten...weißte ich erlebe in der täglichen Th-Arbeit viele solcher Fälle...wahrscheinlich habe ich mich schon zu sehr dran gewöhnt ;))) aber in den meisten Fällen sind die Leute nicht so ehrlich... hier weiß man wenigstens woran man ist...

Ok, vielleicht treibe ich mich zu sehr mit Hundtanten und in Hundeforen herum, um tatsächlich glauben zu können, dass jemand so mit seinem Hund umgeht...:( schöne heile Welt...
 
  • *maggy*lein*
Hallo Nedy,

auch ich muss deinem Zwerg Respekt zollen, dass er, wie du selbst schreibst, die "Zwangs-Liebkosungen" ziemlich lange über sich ergehen hat lassen - ohne zu mucken.
Das es ihm nicht geheuer war, "sagte" er dir ja des öfteren ... nur, dass du ihm nicht "zugehört" hast.

So wie ich es verstanden habe, hast du einen Nachfolger für deine verstorbene Hündin gesucht - am besten 1:1
So etwas gibt es nicht.
So etwas wird es nicht geben.
Die Versuche, ihn so zurecht zu biegen, dass er iwie und iwann so wird, wie deine Hündin es war, finde ich pers sehr ungerecht, dem "Neuen" gegenüber ... er konnte und kann deine Erwartungen nicht erfüllen.

Wie kommst du eigentlich auf die Idee, der Zwerg ist "dominant"?
Weil er endlich mal "Klartext" geredet hat? ...
Zum "Klartext reden", hast aber allein DU ihn gezwungen...

Unter aller S** finde ich die Behandlung deines TA.
So sollte kein vernünftig arbeitender TA mit einem Hund umgehen - es gibt andere Mittel und Wege.
... Als HH jedoch dabei zu stehen und zuzusehen, wie sich das kleine Teil mit aller Macht versucht zu wehren, finde ich pers noch viel gruseliger ... Ist kein Vorwurf an dich, ich vergleichs hier nur mit mir selbst ...
Die ERklärung, dass es halt ein "dominanter Hund" ist und er jetzt durch die Behandlung eben durch muss - darf der liebe Hr. Tierarzt sich da hin stecken, wo die Sonne niemals scheint ...

Ich sag dir ehrlich, ich habe keine Ahnung, wie du zu deinem Hund stehst ... Liebe bei Abholung im TH wars zumindest nicht - eher rein egoistisches Denken von dir, dass du SOFORT wieder einen Hund haben willst und eine große Portion Schönrederei ( sich den Hund selbst schön reden ) ebenso.

Such ein gutes neues Zuhause für ihn, falls du nicht 100%ig hinter ihm stehst.

Behältst du ihn, hör auf, selbst weiter an ihm herumzudoktorieren ... das hat der Hund nicht verdient - kein Hund.
Warum kein Trainer? ... Warum fährst du auf der "Dominanz-Schiene"?
Warum der Entzug von Sofa & Co?
Warum nur Handfütterung?

DAS, ist keine Basis für einen *Neubeginn* - das erinnert mich eher an David gegen Goliath ...
Soll heißen - kein Zusammen, eher ein Gegeneinander.

Denk mal drüber nach ... du hattest einen ängstlichen Hund, der sich nicht mal anfassen lassen wollte ... er hat sich nicht mal blicken lassen, als er mit deinem Freund alleine zuhause war.
Er ist wahrscheinlich, unter aller Würde aufgewachsen und sein bisheriges Leben, verbrachter er auch nicht in Saus und Braus ...

Aus deinem ängstlichen Hund - ist durch DICH - nun ein "dominanter" Hund geworden? ...
Ich bitte dich allen Ernstes ... Glaubst du das wirklich?

Wie gesagt, fass meinen Post nicht als Vorwurf auf ... Schau dich aber bitte nach ein geeignetes neues Zuhause oder einen wirklich guten Trainer UND vor allem nach einem neuen TA um ... und klopf die Hundebücher, egal von wem sie sind, erst mal in die Tonne.
Bücher sind Theorie ... KÖNNEN manchmal in der praktischen Umsetzung eine Ergänzung sein ...

Die Gefahr, etwas falsch umzusetzen, wäre mir pers in eurem Fall viel zu hoch - denn im Zweifelsfall, wirds der Zwerg ausbaden müssen.

P.S.:
Ich hoffe inständig, du hast dich selbst mitlerweilen besser im Griff?!
so was - wie du oben geschrieben hast ( dem Hund die Kissen um die Ohren zu schlagen ) - geht nicht ... gar nicht.
Denk drüber nach, warum er so "geworden" ist - wie er jetzt ist. LG
 
  • Paulemaus
das ist es doch

a.

falsch beraten im tierheim, eindeutig. hund falsch eingeschätzt. interessentin ebenso. (letztendlich hat sie sich an den rat, in ihrem vermögen, an den vermeintlichen tip gehalten)

Zur Ehre des Tierheims sei gesagt, dass die TE den Hund schon am 2. Tag übernehmen wollte und das TH sogar gefragt hatte, ob sie nicht das Ende der Probewoche abwarten möchte.

Im Übrigen meinte das TH, dass der Hund viel Liebe braucht.
Das glaube ich sogar.
Wahrscheinlich haben sie sich im TH schlichtweg nicht vorstellen können, dass unter Liebe Zwangskuscheln verstanden wird. :rolleyes:

Unter "Viel-Liebe-geben" hätte ich (und wahrscheinlich auch Du) verstanden, ihn erst mal ankommen zu lassen.
Erste Regeln, aber keine Überforderung und viel Ruhe.
Tagesablauf kennenlernen, Umgebung erkunden.
Die TE verstand darunter aber, den Hund im Bett mit Lakritz zu füttern, bzw. füttern zu lassen.
 
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