Diese Mail ist eben an die BZ raus.
Die Adresse ist: redaktion@bz.de
Offenbar ist von den Machern dieser Artikel ein wesentlicher Teil der Urteilsbegründung nicht verstanden worden. "Die Gefährlichkeit der verschiedenen Hunderassen ist nicht bewiesen!" Das heißt, es handelt sich um eine nicht bestätigte Annahme.
Wie arrogant ( ich benutze dieses Wort, um nicht auf die tatsächlichen menschlichen Qualitäten der Schreiberlinge Bezug nehmen zu müssen) muss man eigentlich sein, um eines der wenigen, inhaltlich und sachlich einwandfreien Urteile zur Hundeproblematik für das eigene Geltungsbedürfnis derart zu missbrauchen?
Mit derart manipulierenden Artikeln und untertitelten Fotos schüren sie eine abstrakte Panik vor Hunden und Hundehaltern. Nicht nur, dass Sie ohnehin fehlinformierte Menschen wissentlich in Angst versetzen und somit den sozialen Umgang der Menschen untereinander massiv gefährden, sie stellen in unverantwortlichem Maße auch die Kritikfähigkeit eines der höchsten deutschen Gerichte in Frage. Die Angst der Menschen, das Leid vieler Hundebesitzer und der Tod von noch nicht zu beziffernden Hunden beziehen sie in ihr Kalkül zur Auflagenverbesserung ohne jede Rücksicht mit ein. "BAD NEWS ARE GOOD NEWS", dieses Motto scheint in Ihrem
Haus offenbar auch dann jede Priorität zu genießen, wenn die Nachricht jedweder realistischen Grundlage entbehrt.
Sehen Sie Ihre Leser eigentlich nur als Zeitungskäufer, oder als Menschen mit einem Informationsbedürfnis? Für mich stellt sich diese Frage nun nicht mehr. Mit seriösem Journalismus hat der Stil Ihrer Zeitung nichts gemein, er ist vielmehr kriminell.
Einseitige Berichterstattung, Panikmache durch wissentliche Manipulation und gezielte Falschinformation, Außerachtlassung bzw. Verschweigen von wesentlichen Fakten, das ist Kriegspropaganda, kein Journalismus.
Ich will hier mit Bestimmtheit nicht an Ihr Gewissen appellieren, denn das besitzen Sie offenbar nicht, ich möchte Ihnen nur mitteilen, dass ich Ihre Form der Berichterstattung als Kriegserklärung gegen das soziale Denken an sich und als Verachtung menschlicher Gefühle und tierischen Lebens empfinde und dass ich diese Kriegserklärung annehme.
Sowas wie Sie und Ihresgleichen gehören auf die andere Seite der Mauer vor dem Fall, aber nicht in eine moderne Gesellschaft.
Um strafrechtliche Konsequenzen zu vermeiden, sage ich Ihnen nicht, was ich tatsächlich von Ihnen halte, das können Sie sich ja sicher denken. Sie sind es, die jeden Morgen in diese Fratze sehen müssen.
Mit der Ihnen gebührenden Achtung
Uwe Peter Willemsen.
Das schlimmste Übel an dem die Welt leidet ist nicht die Stärke der Bösen, sondern die Schwäche der Gutem