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Leinenpflicht

  1. Hallo,


    diese Frage macht mich irgendwie irre und nach vielen Diskussionen im Bekanntenkreis würde ich gerne noch mehr Meinungen hören.


    Thema Leinenpflicht. Diese gibt es in vielen Gebieten nicht nur zur Brut- und Setzzeit sondern das ganze Jahr über ich halte mich dran..punkt. Ich laufe dann mit einer 10 m Flexibandleine ( Hund am Geschirr angeleint. Nein ich habe mir damit auch nicht meine Leinenführigkeit kaputt gemacht…leine ich sie am Halsband an der kurzen Leine an trabt sie brav neben mir) durch die Feldwege. Nun wurde ich letztens von einem Jäger ziemlich barsch angesprochen

    „Die Leine ist verboten! Maximal 3-4 m Leinenlänge ist erlaubt! Damit der Hund keine Kitze etc. am Wegesrand aufspürt. Außerdem könnte ich bei 10 m Länge den NIEMALS halten wenn der einem Reh hinterherläuft.!“ Ok, ich also Flexileine auf ca. 3 m festgestellt und nach Hause gedackelt… dann ging aber das Kopfkino los.


    1. Ich in meiner Gemeinde geschaut. Da gibt es keine vorgeschriebene Leinenlänge (somit schon mal keine gesetzliche Grundlage)


    2. Es leuchtet mir schon ein das, wenn der Hund mit Volldampf losspurtet mir das Ding aus der Hand reissen könnte…ABER das könnte eine feste 1 m Leine auch wenn ich die locker in der Hand halte und nicht um den Körper gebunden habe


    3. Wenn die Tiere (Hasen, Rehe, bodenbrütende Vögel) so nah am Wegesrand sitzen wären doch auch 3-4 m zu lang?


    4. Ich habe außer 2D-Tieren (platt gefahren) noch nie ein gesundes Wildtier so nach am Wegesrand gesehen.


    Mich würden eure Meinungen dazu sehr interessieren. Gern auch kontrovers ;)


    PS.: Auch eine 3 m Schleppleine kann dir aus den Händen gerissen werden.
     
    #1 Lale12
  2. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

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    --
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  3. Das könnte daran liegen, dass die Jungtiere sich ganz ruhig halten und sich ducken.... Immerhin ist das der Sinn der Sache, dass die Jungtiere nicht auffallen
     
    #2 christine1965
  4. Da bist du offenbar auf einen blöden Jäger gestoßen.

    Ich würde das stumpf ignorieren, du hältst dich ja ans Gebot.

    Ich lasse meinen Hund eigentlich immer frei laufen, weil er sicher abrufbar ist und auf dem Weg bleibt.

    Mir kam ein Jäger auch schon mit dem Wegrandargument. Ganz ehrlich, die Tiermutter die ihre Brut da zurücklässt ist ein bisschen blöd und dann wäre es auch besser wenn die sich nicht vermehrt. Kenne auch kein gesundes Wildtier, das nicht zusieht Abstand von uns zu halten.
     
    #3 IgorAndersen
  5. @Lale12 Ich bin vollkommen bei dir.
    Die Leinenpflicht sagt nicht, dass es eine kurze Leine sein muss. Auch wenn das dem Jäger so passen würde. Und natürlich kann dir eine Leine aus der Hand gerissen werden, wenn der Hund unversehens volle Kanne durchstartet und dich kalt erwischt. Ich könnte mich allerdings nicht erinnern, dass mir das bei so einer Gelegenheit jemals passiert ist, und ich gehe seit Jahrzehnten mit mehreren Flexis. Die Gefahr halte ich deshalb für vernachlässigbar. (Ich habe schon aus Unachtsamkeit/Nachlässigkeit Flexis fallen lassen, aber nie, weil ein Hund Wild sah und durchstartete.)
    Meiner Mutter ist es vor ewigen Zeiten mal passiert, als sie mit meinem ersten Hund spazieren ging, dass er tatsächlich ein Rebhuhn direkt am Rand des Feldwegs erwischte. Er war damals an einer 2m-Leine. So viel dazu. Und ich selbst bin mal fast über einen Hasen gestolpert, der bis zum letzten Moment in seiner Sasse hocken blieb. Der startete allerdings dann schneller als mein Hund und kam mit dem Schrecken davon.
    Also wenn Tiere wirklich versteckt am Wegrand hocken, ist m.E. die Leinenlänge wirklich egal.
     
    #4 snowflake
  6. Ich hab meine auch immer an der festgestellten 10m Flexleine. Und ja, sie hat mich bei Rehen schon aus den Schuhen gerissen. Der Arm war aber noch am Griff:D.

    Wenn Du vorausschauend läufst dann ist es auch mit so einer Leine händelbar. Lass Dich nicht verrückt machen.
     
    #5 Rudi456
  7. Aber hoffentlich auch noch am Körper? :woot:
     
    #6 mailein1989
  8. Unsere sind an der Leine. 8m Flexi und der Rüde an der 5m oder 2m Leine.
    Feld und Wiese tabu, bzw. Wiese halt nur maximal einen Meter zum wälzen oder so.

    Uns ist aber auch schon passiert das wir Wildtiere direkt am Rand hatten und der Hund einer Freundin leider damals direkt drauf getreten ist. Das Kitz hat das überlebt und die Mutter hat es auch wieder geholt. Ja aber passiert eben.

    Ansonsten finde ich die Aussage vom Jäger blöd.
    Ich denke man weiß seinen Hund ja einzuschätzen, bzw weiß man ob er durchstartet.

    Aber ja mir hat ja auch schon mal ein Jäger unterstellt mein damaliger Hund würde jagen. Die Diskussion hab ich mit den Worter der jagt nicht, beendet. Ich kenn wohl meinen Hund besser als ein Jäger.
     
    #7 mailein1989
  9. Dachte zwar im ersten Moment mein Arm ist doppelt so lang aber er ist ganz geblieben, unaufmerksam und das war die Strafe:baby:
     
    #8 Rudi456
  10. Kannst den Jäger ja beim Nächsten Mal fragen, wo das steht.
     
    #9 DobiFraulein
  11. Der Jäger war einfach nur ein Dummschwätzer. Einer dieser Wichtigtuer eben. Dein Hund ist sicher angeleint, fertig.

    Mir ist vor einigen Jahren der hiesige Förster mal "extra" hinterher gefahren (ich hatte daraufhin auch so einen hirnrissigen Anpfiff wegen des Hundes erwartet...), nur um mir zu sagen, daß er mich schon eine Weile "beobachtet" und ihm aufgefallen sei, daß mein Hund immer angeleint sei, im Wald und auf den Feldern. Das sei eine "Ausnahme", wie er leider immer wieder feststellen müsse und das fände er richtig super.

    Mein Hund hing grundsätzlich, auch an diesem Tag, an 20 Meter (!!!) Schlepp... Also wenn der Förster das sogar noch extra "lobt", wird es wohl okay sein. ;)
     
    #10 sleepy
  12. Ich schon, und mein früherer Hund hat leider auch einige erwischt - an der 1,5-m-Leine.
     
    #11 lektoratte
  13. @Lale12

    In Hamburg scheint es schon so zu sein, dass die Leine "kurz" zu sein hat... 10 m ist nicht kurz.

    Vgl. hier:



    Niedersachsen hingegen schreibt landesweit keine Leinenlänge vor - Hautpsache, der Hund kann nicht "streunen oder wildern". Wenn er das eh nicht tut und gut im Gehorsam steht, bist du fein raus. Manche Gemeinden haben strengere Regelungen.

    Für Schleswig-Holstein habe ich gefunden:

    Da habe ich so meine Zweifel bei 10 m, bei aller Liebe. ;)

    Aber eine konkrete Vorgabe von 3-4 m sehe ich auch da nirgends.
     
    #12 lektoratte
  14. Hm, hier ist viel Wild und das am Weg, auf dem Weg, neben dem Weg...es gibt kein Gassi ohne. Keins.
    Hier ist Leinenpflicht in der Brut- und Setzzeit (NDS). Die Jäger hier sagen nichts wegen 10 m Schleppleine, oder Flexileine.

    Das Argument dass eine Tiermutter am Weg kein Junges ablegt, teile ich aber nicht. Die Äcker sind bestellt und gespritzt. Es gibt wenig naturnahe Wiesen. Und wenn dort morgens um 5.00 ein Kitz abgelegt wird, ist dort keiner. Dass ein HH dort um 8.00 Uhr lang kommt, weiß keine Ricke.
    Ich sage auch manchmal „suizidgefährdeter Hase“ wenn sie erst kurz vor knapp hochgehen. Aber das ist natürliches Verhalten. Nicht Schuld des Hasen. ;)

    Ich würde einfach weiter mit Deiner Flexi gehen.
     
    #13 Crabat
  15. Definiere "sicheres Einwirken". ;)
    Wenn ich bei der Flexi die Stopptaste drücke, macht der Hund keinen Schritt mehr vorwärts. Natürlich kann er noch seitwärts und rückwärts gehen.
    Mit einer 10m-Schleppleine könnte ich (also ich persönlich) dagegen nicht sicher einwirken.
     
    #14 snowflake
  16. @snowflake

    Stimmt.

    Irgendwie hatte ich "festgestellte Flexi" gelesen... aber das steht da ja gar nicht. Das war bei @Rudi456 :hallo:

    Aber mit der 10-m- Flexi und nem schnell durchstartenden 30-kg-Hund hab ich ja auch so meine Erfahrungen gemacht. Die waren... abenteuerlich. :mies:
     
    #15 lektoratte
  17. Naja auch bei den Flexis dauert es, bis die greifen. Das typische Flexigeräusch kommt ja nicht von ungefähr. ;)
     
    #16 Coony
  18. Das stimmt. Man muß sich da rein finden. Aber was zu Anfang ein einziges Kuddelmuddel ist, wird mit der Zeit einfach ein "Werkzeug" mit dem man umgehen lernt. Und - egal, ob 4 Meter oder 20 Meter - eine Leine kann man ja schließlich auch kürzer halten, als sie ist. Wenn ich mit 20 Meter Seil an eine unübersichtliche Stelle komme oder zwischen hohen Wiesen durchlaufe, wo mit Wild am Wegrand gerechnet werden könnte, nehme ich die Leine kurz.

    Hätte der Jäger freundlich darauf hingewiesen, daß man doch bitte bedenken solle, daß zur Zeit auch an den Wegrändern Kitze im hohen Gras liegen könnten und man deshalb doch bitte an diesen Stellen die Leine kurz fassen möge, wäre das schon eine ganz andere Situation gewesen. Aber stattdessen gleich so garstig... Naja, wahrscheinlich nehmen sich in der Masse da oft beide Seiten nix...
     
    #17 sleepy
  19. In Bayern gibt es keine Leinenpflicht, soviel ich weiss.
    Wir treffen ab und an den Jagdpächter, er meint, so lange die Hunde auf dem Weg bleiben (und abrufbar sind) sieht er keine Gefahr.

    Er hat uns gelobt, auf den ersten Ruf sind alle Hunde gekommen und haben sich gesetzt.

    Und das wird auch in einer grösseren Hunderunde (natürlich nicht im Wald) geübt - bei Walkern, Radfahrern und Joggern. Oder anderen angeleinten Hunden.
     
    #18 CurlyWurly
  20. Das kann ich absolut unterschreiben. Hier (NDS) gibts auch keinen Gassigang, bei dem man kein Wild sieht, besonders Rehe, momentan auch Hasen stehen/liegen/laufen überall rum. Auch direkt neben dem Weg. Dazu jede Menge Störche, Fasane, brütende Kiebitze habe ich heute entdeckt, auch keine 10 Meter neben dem Weg.

    Wir waren heute mit den Hunden am Kanal, alle Hunde brav an der Flexi (8 Meter) und die Hunde müssen derzeit auf dem Weg bleiben, nur zum Kanal runter dürfen sie in die Böschung. Hier sagt auch keiner was wegen der Flexi, Hauptsache der Hund ist angeleint.

    Leider gibts genug, denen die Anleinpflicht egal ist, ich war angesichts der ja doch sehr selten gewordenen Kiebitze, heilfroh, dass die Person, die mit dem Auto in den Kanalweg gefahren ist (verboten), um dann da die Klappe zu öffnen und 4 große Hunde unangeleint auf Felder und Wiesen stürmen zu lassen, bei unserem Anblick schnell ihre Hunde wieder eingesammelt hat und weggefahren ist.

    Das Argument: "Mein Hund jagt ja nicht, der will sich nur mal austoben" halte ich angesichts seltener Bodenbrüter, deren Gelege auch durch Platttrampeln gefährdet ist, für ziemlich schwach. Die wenigsten Hunde bleiben brav auf dem Weg... warum sind sie denn abgeleint? Damit sie "sich austoben" können, und das geht auf dem Weg ja eher nicht.

    Gruß
    tessa
     
    #19 tessa
  21. Jipp. Da bin ich ganz bei Dir.
    Ein Tier ist mitnichten "dumm", wenn es das macht.

    Natürlich gibt es kommunale Verordnungen oder auch Schutzgebietsverordnungen, die die Leinenlänge festlegen. Was ich nachvollziehen kann.
    Insofern macht es Sinn, für die eigene Kommune da mal reinzuschauen, wenn Du bei der nächsten Begegnung argumentativ auf der sicheren Seite sein willst.
     
    #20 Lille
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