Legehennen brauchen Hilfe

  • watson
Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

40 Millionen Legehennen in Deutschland brauchen jetzt jede Stimme!
Bundesministerin Renate Kuenast will ein Gesetz verabschieden, dass
jede Form der Kaefighaltung mit Uebergangsfristen verbietet. Doch
viele Bundeslaender wollen im Bundesrat dagegen stimmen.

Der Bundesverband der Tierversuchsgegner - Menschen fuer Tierrechte
e.V. hat daher mit Starttermin August 2001 eine bundesweite
Postkartenaktion an die Ministerpraesidenten der Bundeslaender ins
Leben gerufen, die er auch im Internet fortsetzt, um moeglichst
viele Menschen zu erreichen. Die Entscheidung des Bundesrates
ueber Annahme oder Ablehnung des Gesetzentwurfes der Bundesministerin
Kuenast faellt voraussichtlich am 19. Oktober.

Diese Aktion ist sicherlich vorerst die letzte Moeglichkeit, auf
die Entscheidungen zum Schicksal der Legehennen Einfluss zu nehmen.
Bitte lassen Sie die Hennen JETZT nicht im Stich und schreiben Sie
an Ihren Ministerpraesidenten. Eine Briefvorlage und ausfuehrliche
Informationen finden Sie unter:

Ihr Bundesverband der Tierversuchsgegner - Menschen fuer Tierrechte

Bundesverband der Tierversuchsgegner -Menschen für Tierrechte e.V.
Datum: 16.08.2001
Geschäftsstelle
Bundesverband:
Roermonder Straße 4a
52 072 Aachen
Internet:

Es schreibt Ihnen:
Stephanie Elsner
Pressereferentin
Tulpenweg 3
33758 Stukenbrock
Fon 0 52 07 - 92 92 63
Fax 0 52 07 - 92 92 64
eMail: elsner@tierrechte.de

Legehennen brauchen Hilfe!
Bundesverband der Tierversuchsgegner-Menschen für Tierrechte ruft zum
Endspurt auf:
Mit einer bundesweiten Postkartenaktion an die Ministerpräsidenten der
Bundesländer ruft der Bundesverband der Tierversuchsgegner - Menschen für
Tierrechte e.V. jetzt Bürgerinnen und Bürger auf, sich für das Verbot
jeglicher Käfighaltung von Legehennen in Deutschland, so wie es der von
Bundesministerin Renate Künast vorbereitete Gesetzesentwurf vorsieht, stark
zu machen.
"40 Millionen Legehennen haben noch immer keine Lobby und brauchen jetzt jede
einzelne Stimme aus der Bevölkerung, denn es ist ungewiss, ob der
Künast-Entwurf im Oktober die Zustimmung des Bundesrates erhält. Diese Aktion
ist vorerst sicherlich die letzte Möglichkeit, auf die Entscheidungen zum
Schicksal der Legehennen Einfluss zu nehmen", so Dr. Eisenhart von Loeper,
Jurist und Vorsitzender des Bundesverbandes der Tierversuchsgegner-Menschen
für Tierrechte.
Nach Informationen des Verbandes wollen mindestens 9 der 16 Bundesländer die
dauerhafte Nutzung eines sogenannten ausgestalteten Käfigs durchsetzen.
Dieser würde den Hennen statt 550 qcm (ca. 1 DIN-A-4-Blatt) dann 750 qcm/pro
Huhn Bodenfläche gewähren und die Ausführung ihrer Grundbedürfnisse nur
ansatzweise zulassen. Deshalb sei die Haltung der Hennen in diesen Käfigen
genauso wenig mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom Juli 1999 zu
vereinbaren, wie die Haltung in den üblichen Batteriekäfigen, die selbst in
der EU ab dem Jahr 2012 verboten sind. Zu diesem Urteil kommt auch die
Fachgruppe "Juristen für Tierrechte", die jetzt mit einer juristischen
Beweisführung, dass die Käfighaltung von Legehennen gegen geltendes Recht
verstößt, an die Justizminister der Bundesländer herangetreten ist.
Um möglichst viele Menschen zu erreichen, wird die Aktion "Volksentscheid -
Gib den Hennen eine Stimme!" auch über das Internet fortgesetzt unter:

Kontakt:
Dr. jur. Eisenhart von Loeper, Tel.: 0 74 52 - 49 95 oder 01 75 - 5 96 03 32

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"Wess Brot ich eß - des Lied ich ............. (Robo tvgsaar)
Niedersachsen braucht Druck -
siehe nachf. Artikel
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Käfighennenverbot: Tierschutz kontra Umwelt (17.08.2001)

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(aho) - Niedersachsen geht auf Konfrontationskurs zur Bundesregierung.
Umweltminister Wolfgang Jüttner (SPD) lehnt nach einem Bericht des Weser
Kurieres vom 17. August 2001 das von Bundesverbraucherschutzministerin
Renate Künast (Grüne) geplante Käfighennenverbot ab. "Freilandhühner
sind eine massive Belastung für Gewässer und Luft", zitiert die Zeitung
Minister Jüttner; Der Vorschlag der Verbraucherministerin sei auf den
entschiedenen Widerstand der für Immissionschutz und Wasserwirtschaft
zuständigen Beamten seines Hauses gestoßen, sagte Jüttner. Wegen der
massiven Belastungen für Wasser und Luft sei eine Haltung der
vorhandenen Hennenbestände im Freiland nicht darstellbar (14 Millionen
Legehennen gibt es in Niedersachsen). Aus Gründen des Tierschutzes wolle
niemand ein weitere Käfighaltung von Leghennen. Angesichts der
vorhandenen Zahl der Tiere sei aber ein Haltung in riesigen Fabriken mit
Anlagen zum Herausfiltern der Schadstoffe möglich, die Luft und Wasser
belasteten. Jüttner sprach von "einem richtig schönen Konflikt", der in
den nächsten Monaten auf Bundesebene ausgetragen werden müsse.

Zuvor hatte schon Landwirtschaftsminister Uwe Bartels (SPD) sein Nein
kundgetan; Künast zwinge mit ihren Plänen die deutschen Hühnerbarone,
ins Ausland abzuwandern; Freilandhaltung sei außerdem hygienisch
bedenklich und führe zu Kannibalismus unter den Hennen.


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Rolf Borkenhagen
Vorsitzender
Tierversuchsgegner Saar - Menschen für Tierrechte
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi watson :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • Alexis
Hallo watson,

also zu den 'Argumenten' der Batterien-Befürworter fällt mir überhaupt nichts mehr ein!


Ich hole Eier beim Bauern, da sehe ich die Hühner über's ganze Gelände laufen!

Protestschreiben wird erledigt; ich hoffe, daß alle, die das lesen, mitmachen!

Liebe Grüße
Alexis


-sic gorgiamus allo subjectatos nunc-
 
  • MeikeMitBenny
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Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

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LG Meike mit Benny
  • shevoice
Ich kaufe schon lange die teureren Eier vom Markt oder wo draufsteht, daß sie nicht von Legehennen stammen, da kann man leider auch nicht immer drauf gehen (wie mit dem Delfinfreundlich gefangenem Thunfisch).

Allerdings will man auch nicht auf Nudeln und Brot und ander Lecker"ei"en verzichten.

Also auf zum Protestbrief!!!!!!!!!!


shevoice
 
  • Sabine G
Da ich regelmäßige Besucherin dieser Site bin, habe ich das schon erledigt. Um so mehr, als daß am Rande unserer Ortschaft eine solche "Farm" steht. Jede/r, der sich die Hände vor seinem 20-Pfg.-Frühstücksei reibt, sollte sich das mal da ansehen. Sie/er würde das Kotzen kriegen.

Aus dem Grunde kaufe ich übrigens prinzipiell Hartweizennudeln.

Gruß, Sab. :verlegen:)





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