Lebt ihr werdenden Muttis noch?

  • DobiFraulein
Man erinnert sich vor allem an vieles aus seiner eigenen Kindheit nicht oder nur rosarot oder aus Erzählungen oder halt einfach aus der Kindperspektive. Auch zu meiner Zeit gab es immer Kinder, welche bei Klassenfahrten geweint haben und Heimweh hatten und mit ihrer Laune auch andere ansteckten.
Ich finde es nur mühsam, wenn es immer heißt "Die Kinder/Jugendlichen von heute sind zu faul/ zu unselbstständig/ zu aufmüpfig/ zu egoistisch/ zu verzogen/ kennen keine Grenzen etc.." ich denke jede Generation durfte sich dies anhören und in jeder Generation gab es welche, bei denen es passte und genug bei denen es nicht passte. Man sollte aufhören zu verallgemeinern und alle Eltern und Kinder anzusprechen.
Hm
Ich hab ja zum einen meine Nichten und Neffen aufwachsen sehen (die sind jetzt zwischen 32 und 20) und erlebe seit über 20 Jahren regelmäßig Auszubildende
Natürlich kann man das nicht verallgemeinern und es trifft nie für alle zu
Aber unterm Strich werden sie m.E. heute später erst reifer, werden später erst selbstständig und haben mehr die Erwartungshaltung, dass ihnen viel zusteht an Hilfen usw während sie selbst weniger liefern müssen
Ich finde schon, dass man die Generation, die unter Helikoptereltern aufgewachsen ist, gut erkennt
 
  • SaSa22
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Hi DobiFraulein :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • lektoratte
Mein Eindruck war bisher: Je älter man selbst wird, desto unselbstständiger und unerfahrener kommen einem jüngere Leute vor.

Aber wenn man mal so zurückblickt, dann war man in dem Alter, wo man dachte, man weiß eigentlich das Wichtigste und wie das Leben so ist, irgendwie vielleicht doch nicht ganz so "lebenserfahren", wie man gedacht hat. Und eigentlich war der Unterschied vielleicht gar nicht so groß. :lol:

Also, mir geht das zumindest so.

Aber es kann schon auch sein, dass da beides zusammenkommt.

Um das wirklich beurteilen zu können, hab ich zwischendurch zu wenig mit jüngeren Leuten oder Schülern zu tun gehabt.

Und ich kann es auch jetzt eigentlich nicht, weil mein eigenes Kind halt nicht so ganz der Norm entspricht.

Der ist faktisch seit dem Kleinkindalter in seiner körperlichen und emotionalen Entwicklung (bis auf das logische Denken) 1,5 bis 2 Jahre hinter dem Standard zurück. Und das ist bisher so geblieben. Wenn ich den wie ein jüngeres Kind behandele, handele ich richtig und muss nur aufpassen, den Absprung nicht zu verpassen und ihm zu viel abzunehmen.

Wie es bei einem "normalen" Kind ist, werde ich ohne Zweifel dann eher früher als später erfahren, wenn das kleine Ü sich dran macht, durchzustarten.

Der wiederum lässt sich nur höchst ungern was abnehmen. Zumindest wenn es um angenehme Sachen geht. :D
 
  • DobiFraulein
Doch, Auszubildende erlebe ich regelmäßig
 
  • matty
Man war , sofern es man überhaupt haupt gibt und allgemeingültig sowieso nicht, war vllt nicht lebenserfahrener, aber man mußte das meiste halt beizeiten selbständig tun. Da waren Hilfsangebote unter ganz normalen Bedingungen nicht unbedingt üblich oder auch die Idee, wen man nicht gerade Anspruch auf Unterhalt beim Studium und danach hat, dass die Eltern notfalls finanziell aushelfen, gab es bei mir und meiner Freundinnen z B. nie.
Heute scheint mir das schon beinahe üblich zu sein.

Als Kinder und Jugendliche hatten wir aber auch vieles leichter, weil einfach wegen der fehlenden technischen Möglichkeiten zu überwachen oder nachzufragen, die Freiheiten dieser Altersgruppe deutlich größer waren.
 
  • Lucie
:tuete: Das war ich und ich werde es als Nichtmutter auch lassen in Zukunft, für mich war das einfach so ein aha Effekt zu dem worüber ich paar Stunden davor gestolpert bin, Rasenmäher Mütter z.B. und warum das bei uns mehr vorkommt als in Nachbarländern. Ich schlage mich täglich im Job damit herum und steige damit hier wieder aus. Ich wollte auch keinem auf die Füße treten, ich war mit 14 halt anders, mit 8-9 fand ich die Tagesfahren vom Stadtjugendamt gruselig, weiß also sehr wohl was gemeint ist.
 
  • lektoratte
Ich war in der 4. Klasse schon anders. Ich hab nie zuhause angerufen oder geschrieben - wenn ich weg war, war ich weg. :D

In der 9., 10. waren Klassenfahrten doof, aber ich wäre nie im Leben auf die Idee gekommen, mich abholen zu lassen.
Dann waren sie halt doof.
Meine Eltern hätten mir außerdem auch was gehustet.

Der Große will auch nicht abgeholt werden. Trotz Handy. ;)

Für den ist da so einiges doof, aber das gehört auch dazu.
 
  • Paulemaus
Ich denke gelegentlich, dass vielen Kindern heute die Gelegenheit fehlt, Herausforderungen zu meistern. Einerseits, weil die Kids nicht mehr so frei aufwachsen können wie früher. Als ich Kind war, spielten wir die meiste Zeit draußen in der Gruppe und wurden von den Eltern gerufen, wenn wir reinkommen sollten. Kindergartenweg und Schulweg meisterten wir nach drei Tagen allein, was uns Gelegenheit gab, unbeaufsichtigt auch mal Dummheiten zu machen. Es gab Respektpersonen, deren Autorität wir nicht in Frage gestellt haben und die uns die Grenzen aufgezeigt haben, wenn wir über die Stränge schlugen. Wobei meine Kinderfreunde und ich Sorge hatten, dass die Eltern davon erfahren, weil es dann zuhause noch mal einen Anpfiff gegeben hätte.

Neben der eingeschränkten Freiheit, die sowieso dazu führt, dass Eltern die Kinder mehr im Blick haben müssen, ist für mich aber oft irritierend, wie sich bei einigen Eltern alles nur ums Kind dreht und versucht wird, dem Kind auch noch das letzte pieksige Steinchen aus dem Weg zu räumen und alles übertoll zu finden, was ihr kleines Schätzchen macht. Und wenn Schätzchen nicht gut drauf ist, wird alles dafür getan, dass es sich wieder wohlfühlt. Spätestens in der Grundschule wird das Kind Probleme bekommen, weil es sich als Nabel der Welt fühlt und plötzlich feststellt, dass es Regeln gibt. Ich meine damit aber ausdrücklich nicht Kinder, die durch ADHS, Autismus, geistiger Behinderung... Schwierigkeiten mit Regeln und angemessenem Verhalten haben.
 
  • lektoratte
Dem kann ich zumindest im ersten Teil nicht widersprechen.
Es ist leider wirklich so, dass aufgeräumte, durchbesiedelte Wohnorte wie unserer fast keinen Platz für freies Spielen vorsehen, und viele Großstädte gar keinen.

Zu den Eltern: Kann ich schlecht beurteilen. Ich sehe halt die Eltern aus der Elternperspektive, wie sie jetzt sind, und da sehe ich bei manchen was, das mir gefällt und bei manchen auch was, das mir missfällt. Bei einigen wenigen denke ich mir auch: „Grundgütiger!“ :rolleyes:

Aber letztlich habe ich keinen Vergleich zu, sagen wir, vor 20 Jahren.

Zu meiner Zeit als Kind war vieles anders. Aber das ist 40 Jahre her und sehr vieles davon möchte ich nicht mehr unbedingt zurück.

Ich kann aber mal anekdotisch einwerfen, was die frühere Klassenlehrerin vom großen Kind mal zu mir gesagt hat:
Dass nämlich mein ansonsten höchst anstrengendes Kind das einzige wäre, das sie immer grüßen würde, und das einzige, das immer bitte und danke sagt - und einer von sehr wenigen Jungs, der nicht immer alles als erster haben will. Das war übrigens schon in Klasse 3 (!)

Andererseits sehe ich jetzt die Klasse vom Kleinen, und die sind einfach alle mehrheitlich lieb und gut erzogen und freundlich, und die wenigen schwierigen Kandidaten werden davon tatsächlich positiv beeinflusst.

Es sagen aber auch alle Lehrer, dass das heute leider nicht mehr die Regel ist - auch in den Parallelklassen nicht. Da wurden zufällig einfach die entsprechenden Kinder zusammengesteckt.

Noch in Unterschied, vielleicht: Im
Jahrgang vom Kleinen sind 2/3 Mädchen, im Jahrgang vom Großen waren es 3/4 Jungs.

Aber dass ist es nicht nur allein.
 
  • Lille
Aber dass ist es nicht nur allein.
Mal unabhängig davon, dass sich Dir Kinder und Eltern sicherlich heute anders verhalten, als vor 40 Jahren:
Meiner Erfahrung nach (und ich habe Hunderte Schulklassen erlebt) haben unabhängig von dem, was die Kinder von Zuhause aus mitbringen, die Lehrer*innen einen nicht zu unterschätzenden Anteil an der Klassendynamik und dem Benehmen der Kinder. Manche haben es einfach super drauf und machen aus einem Haufen Chaoten eine tolle Klassengemeinschaft, die sich noch dazu (kindgerecht) zu benehmen weiß.
Andere schaffen es, eigentlich gut erzogene Kinder eskalieren zu lassen :sarkasmus:
 
  • matty
Da die selbe Klasse gar nicht so selten von verschiedenen Lehrern von mustergültig bis extrem verhaltensauffällig eingeschätzt wird, ist da wohl etwas dran.
Generell ändert sich am Verhalten nicht so richtig was, ansonsten wären diese
Schüler irgendwann bei so einigermaßen ok.
 
  • lektoratte
Meiner Erfahrung nach (und ich habe Hunderte Schulklassen erlebt) haben unabhängig von dem, was die Kinder von Zuhause aus mitbringen, die Lehrer*innen einen nicht zu unterschätzenden Anteil an der Klassendynamik und dem Benehmen der Kinder.

Dem kann ich weder aus Schüler- noch aus Elternsicht widersprechen. :D

Und ich sehe durchaus Punkte, die aus meiner Sicht die Klassenlehrerin vom Großen hätte damals anders machen können (oder die ich anders gemacht bzw. erwartet hätte, nach dem Beispiel meiner eigenen Klassenlehrer oder mir bekannter Lehrer), in Sachen Klassengemeinschaft.

Andererseits ist die aber an sich bekannt dafür, dass auch schwierige Schüler bei ihr gut in der Spur laufen, und kümmert sich auch um die, die ihr selbst nicht so liegen... also., an der Schule gilt sie als Lehrerin, die auch schwierige Klassen gut "in den Griff kriegt", ans Lernen bringt und zur Mitarbeit motivieren kann.

Was ja erstmal schonmal gut ist. Was aus meiner Sicht schade war, war, dass ihr das gereicht hat. Also, dass sie ernsthaft dachte, wenn die Klasse gut mitarbeitet und nicht eskaliert, ist alles super - und überhaupt keinen Blick dafür hatte, was zwischenmenschlich da sonst im Argen lag. Also, im Detail. Wer da wen wie subtil ausgrenzte und so weiter. War ihr entweder egal oder sie hat das gar nicht wahrgenommen. (Aufgrund einiger Gespräche, die ich mit ihr hatten, denke ich, letzteres. Was sie bemerkt hat, ist sie auch angegangen.)

Aber ich sag's mal so: In der Grundschule werden die Eltern ja noch relativ stark eingebunden, bei Schul- und Sportfesten und so weiter, und ich bei freier Arbeitseinteilung war dann relativ oft da (jetzt etwas weniger, weil sehr viele Kinder kleinere Geschwister haben und die Mütter also noch zuhause sind). Ich habe also die Kinder und die Eltern in beiden Klassen live erlebt.

Und in dem Fall sind es klar die Kinder (und also mutmaßlich die zugehörigen Eltern), die den Unterschied machen. Es ist sicher auch ein Verdienst der Lehrerin, aber die hat selbst zu mir gesagt, das könne und wolle sie sich nicht allein selbst zugute halten. Die Klasse würde es einem extrem einfach machen. :nixweiß:

Da sind ganz viele nette, soziale, hilfsbereite und mitfühlende Kinder drin, die auch aufeinander aufpassen oder gucken, dass alle was abkriegen. Nicht nur, natürlich. Aber die Klasse als solche ist extrem kooperativ.

Es gibt ein Kind dort, dass von der Schule zwangsweise eine Klasse nach oben gestuft wurde, gegen den Willen der Eltern, obwohl es eines der Jüngsten in seinem Jahrgang war.
Der ist ein kleiner Schlauberger, aber ansonsten fehlt es ihm ganz gewaltig. Der ist wirklich in jeder Hinsicht noch klein, und leider kein so ganz angenehmer Charakter.

Seine Mutter meint, der litte so unter den Kindern in der Klasse. Die seien oftmals gemein zu ihm. Ich habe Kind und Klasse erlebt. Für die Art und Weise, wie er sich oftmals benimmt, sind die anderen sehr nett zu ihm und er ist recht gut in die Klasse eingebunden, wird auch zu Geburtstagen eingeladen, hat Spielbesuch und umgekehrt.

Als der Junge auf der Klassenfahrt Heimweh hatte und 2 Stunden am Stück geweint und behauptet hat, die Jungs aus seinem Zimmer hätten ihn ganz schlimm verhauen (dazu siehe unten*) - haben die Jungs aus dem anderen Zimmer ihn von sich aus mit zu sich genommen und er hat bei einem von denen mit im Bett geschlafen, "damit er nicht so traurig ist". Oder, um mal meinen Sohn zu zitieren: "Wir hatten ja L im Zimmer und der hat auch die ganze Zeit geweint, weil er so Heimweh hatte, da hat einer mehr ja auch nicht mehr gestört."

Der Große wurde maximal ausgelacht und auch darum ausgegrenzt, weil er recht oft weinen musste - ohne dass er noch Geschichten dazu erfunden hätte. Und alle das "nervig" fanden.

Nee, da liegen allein von der Grundeinstellung der Kinder her Welten dazwischen.

* Das Kind hat Angst vor ganz vielem. Und weil es aber nicht "der Kleine" oder "der Angsthase" sein will, erfindet es Geschichten. Leider auch oft welche, in denen die Mitschüler fies zu ihm waren. - Wenn es sich etwas nicht traut, sagt es: "Ich kann nicht, ich bin verletzt, XY hat mich geschlagen/getreten/mit dem Stuhl gehauen." - Auch wenn nachweislich nichts davon passiert ist. Auch wenn nachweislich der Mitschüler gar nicht da ist (Dann war es auf einmal "gestern" Auch wenn gestern Sonntag war. :lol: ).

Für die Mitschüler ist das irgendwo zwischen nervig und lästig. Und ich meine, er bräuchte da Hilfe, denn er macht das ja nicht aus Bösartigkeit, sondern weil er offenbar Probleme hat - und Probleme, mit diesen Problemen umzugehen. Er weint ja dann tatsächlich, und hat Angst, weil er sich wie mein Großer immer vorstellt, was alles passieren kann. Seine Mutter meint aber, was er erzählt, stimmt.

Dabei ist eigentlich ganz offensichtlich, dass es das nicht immer tut. Und auch, warum das so ist.

Ich denke, ich sollte ihr einfach mal von neueste Veränderung in ihrem Leben berichten. Seit der letzten Fliegerbombenentschärfung ist sein Vater bzw. ihr Mann Sprengmeister und Bombenentschärfer und reist in der ganzen Welt herum, um die gefährlichsten Bomben zu entschärfen, und alle bewundern ihn dafür.

Meines Wissens arbeitet er recht konventionell bei einer Bank. :lol:
 
  • Lille
Ich denke, ich sollte ihr einfach mal von neueste Veränderung in ihrem Leben berichten. Seit der letzten Fliegerbombenentschärfung ist sein Vater bzw. ihr Mann Sprengmeister und Bombenentschärfer und reist in der ganzen Welt herum, um die gefährlichsten Bomben zu entschärfen, und alle bewundern ihn dafür.

Meines Wissens arbeitet er recht konventionell bei einer Bank. :lol:
:lol:

Fantasie hat er jedenfalls!
 
  • kitty-kyf
Seine Mutter meint aber, was er erzählt, stimmt.
Freyja hat das ja auch drauf.
Jemand hat mit ihrer Flasche Fußball gespielt. Das Kind hat mir felsenfest überzeugt erzählt, dass es zwei Kinder aus der anderen Klasse waren. Ich hab 10 mal nachgefragt ob die das wirklich waren. Es hieß immer: ja, ganz sicher.

Also hab ich ihre Lehrerin drauf angesprochen.
Und die Lehrerin hat die Lehrerin der anderen Klasse angesprochen. Und die hat mit den zwie Kindern gesprochen und die hatten von überhaupt nichts ne ahnung.
Darauf hin wurde natürlich Freyja wieder gefragt und dann hat sie erklärt, dass sie nur ANGENOMMEN hat, dass es diese Kinder gewesen sein müssten.
Und ich stand dann da wie doof.
Aber Freyja macht das eben auch nicht mit Absicht. In ihrem Kopf ist das dann so gewesen.
 
  • Lille
Das ist eine ziemlich coole Auslegung von Gabelstapler, Chapeau. Sie hat Witz!
 
  • Lille
Heute auf dem Flug waren viele wirklich sehr kleine Kinder. Trotz zwei Stunden im Flugzeug, alle wieder raus, Rundlauf durch die Passkontrolle Einreise, den Security Check zum zweiten Mal, die Passkontrolle Ausreise zum zweiten Mal, nochmals drei Stunden am Gate, wieder rein ins Flugzeug, drin nochmals eine Stunde auf den Abflug warten, waren die wirklich allesamt sehr, sehr lieb.
Erst beim Landeanflug fing eines an zu weinen. Und dann gibt's echt noch Leute, die sich aufregen.
Ehrlich, weinendes Kind ist niemandes Traumszenario, aber nach dem Tag hatte ich vollstes Verständnis, dass es irgendwann mal gut war für die Kleinen.
 
  • lektoratte
Grade beim Start und bei der Landung haben sehr kleine Kinder (bis mittleres Kindergartenalter) oft Probleme mit den Ohren, weil die Gehörgänge noch so eng sind. (Sagt meien Schwägerin, dei mit und ohne Kinder Vielfliegeri war und is.)

Die kriegen also dann uU Ohrenschmerzen, und wenn man Pech hat, hat man drei, vier so kleine Bolzen im Flugzeug sitzen, die alle büllen wie am Spieß...

Als ich das letzte Mal geflogen bin, fand ich es hardcore, da waren tatsächlich mehrere Babys und Kleinkinder an Bord und alle brüllten - auch wenn es zum Glück ein kurzer Flug war - aber die haben sich das ja auch nicht ausgesucht und schreien nicht zum Spaß oder um Erwachsene zu ärgern.
 
  • Carli
Grade beim Start und bei der Landung haben sehr kleine Kinder (bis mittleres Kindergartenalter) oft Probleme mit den Ohren, weil die Gehörgänge noch so eng sind. (Sagt meien Schwägerin, dei mit und ohne Kinder Vielfliegeri war und is.)

Die kriegen also dann uU Ohrenschmerzen, und wenn man Pech hat, hat man drei, vier so kleine Bolzen im Flugzeug sitzen, die alle büllen wie am Spieß...

Als ich das letzte Mal geflogen bin, fand ich es hardcore, da waren tatsächlich mehrere Babys und Kleinkinder an Bord und alle brüllten - auch wenn es zum Glück ein kurzer Flug war - aber die haben sich das ja auch nicht ausgesucht und schreien nicht zum Spaß oder um Erwachsene zu ärgern.
Ich hatte schon "Kind brüllt ununterbrochen während des gesamten Fluges" . Ich frag mich immer warum muss man mit Säuglingen fliegen. Ein paar Jahre das Urlaubsziel einschränken, das Kind hatte sich den Flug sicher nicht gewünscht.
 
  • Lille
Geschrien wie am Spieß hat keines, das eine hat dann halt doll geweint. Aber wie gesagt, nach der Odyssee völlig verständlich.
Auch in dem kleinen knallvollen Raum vorm Gate waren alle erstaunlich ruhig.

@Carli naja, es gibt schon mehr als einen Grund abseits von Urlaub, warum man mit Kleinkindern fliegt.
 
  • snowflake
Bei dem geschilderten Szenario der Abfertigung hätte ich vielleicht auch irgendwann gebrüllt. :tuedelue:

Schon besser, dass ich nicht fliege.
 
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