Leben wie im Schwarzwaldhaus - Tipps und Tricks sowie Erfahrungsberichte

  • Leroy
@lupita11 hat es - offensichtlich als Einzige, zumindest als einzige hier Schreibende - auf Anhieb verstanden! :) :zustimm:
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi Leroy :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • lupita11
Es sei denn, ich klemme die Leitung(en) der Heizung nicht um.
Es kann mir doch keiner erzählen, dass ein Elektriker es nicht fertigbringt, festzustellen, welche Leitung zu welchem Abnehmer gehört und das entsprechend an den richtigen Zähler zu hängen. Also irgendwo in der Gegend muss es doch einen Elektriker geben, der den Beruf auch gelernt hat.
:cool:
 
  • einbiest
Ist das anstrengend, ehrlich.
 
  • Leroy
@snowflake hingegen hat offensichtlich überhaupt GAR NICHTS verstanden.

Nicht einmal die Tatsache, daß es die von ihr besagte Heizung überhaupt nicht gibt.....?



Läßt mich schon nachdenklich werden.
Wirklich.
 
  • lektoratte
Strom kann schon tückisch sein.

Wir haben ja nur ein kleines Haus - Wohnfläche ca. 120 qm, plus Keller.

Die Leitungen sind ein Ding für sich. Wir haben vor vier Jahren nen neuen Sicherungskasten bekommen, und der überforderte Elektriker ergriff irgendwann irre lachend die Flucht und floh, bevor er im Keller die Arbeiten abgeschlossen hatte.

Einige Steckdosen sind jetzt immer noch tot. Mein Vater hat zwar gemeint, er wisse, an welche Leitung die gehörten, aber so ganz genau halt doch nicht mehr, und nun ist er es ja auch...

Einige verlaufen kreuz und quer. Es gibt/gab teils zugemörtelte frei endende Kabel in der Wand, ohne Anschlussdose. Teils mit, teils ohne Strom.

Ich kann mir schon vorstellen, dass das sehr schwierig sein kann.

Wir haben es beim Bad zB irgendwann aufgegeben und die Leitungen komplett neu angelegt. Da waren so viele Seltsamkeiten allein bei der Elektrifizierung dieses 4,5 qm-Raumes (und des Durchlauferhitzers), das war schon sportlich.
 
  • DobiFraulein
Ich würde jedenfalls beim Netzbetreiber nicht zu laut meckern, dass sie ständig den günstigen Heizstrom abstellen
Sonst merken die noch, dass da auch alles andere darüber betrieben wird
In der Regel sind sie da nicht ganz so amused, völlig unabhängig davon, wer das falsch verkabelt hat
 
  • lektoratte
@Leroy

Ich kann dir als Elektrikertochter einigermaßen sicher sagen, was da los ist...

Die Verkabelung und die Sicherungen entsprechen nicht der Stromlast durch die Konvektoren. Möglicherweise wurden genau die falschen Kabel für den falschen Stromkreis verlegt. (Wir brauchten für unser Bad für den neuen Durchlauferhitzer auch ein stärkeres Kabel.)

Heißt aber tatsächlich, im Notfall alles aufstemmen und die Kabel neu ziehen. Und nen verlässlichen Elektriker muss man erstmal finden.

(Unser letzter ist nicht die Offenbarung, aber er hat sich ganz wacker geschlagen. Neu verlegen ist aber auch einfacher, als alte Leitungen aufspüren und korrekt verdrahten, in denen die Adern nach Lust und Laune, aber nicht nach Farbe belegt und angeschlossen wurden.)

Ich fühle da also durchaus mit dir und kann gut verstehen, dass du keinen weiteren Versuch wagen möchtest.

Aber: Wenn man sich mit Nachtstrom nicht auskennt (ich tue das ein wenig, weil meine Eltern jahrelang eine Nachtspeicherheizung hatten) ist das wirklich nicht ganz einfach zu verstehen, wie das alles zusammenhängt.
 
  • lupita11
Vlt. nochmal kurz in Ruhe:

Es ist ja nicht so, dass von jeder Steckdose und jedem Licht ein eigenes Stromkabel in den Zählerschrank führt. Dann hätte man ja bei einem normalen Haus 50 Leitungen oder so, die alle im Zählerschrank bzw. Sicherungskasten enden. @snowflake , dann bräuchtest du auch für jede Leitung eine einzelne Sicherung. So was macht kein Mensch.

Grob gesagt wird je Raum eine Leitung vom Sicherungskasten aus in den entsprechenden Raum gelegt und dort splittet sich diese Leitung in einer Abzweigdose in mehrere Stromleitungen, die zu den einzelnen Steckdosen führen. nur so funktioniert es, dass am deinen Sicherungen steht Badezimmer, Kinderzimmer, etc. und nicht Steckdose 1, Steckdose 2 usw.

Wenn jetzt die Elektro-Heizkörper an derselben Zuleitung hängen wie der gesamte Raum, führt von ihr also gar keine einzelne Leitung bis in den Sicherungskasten. Wäre das so, hättest du recht und man könnte den Strombezug der Heizkörper relativ einfach separieren. So sollte es auch sein - ist es in diesem Fall aber nicht.
 
  • einbiest
Entschuldigung - Aber man kann hier ja kaum allen Unwissenheit unterstellen.

Ehrlich...manchmal glaub ichs als nicht.

Da poltert eine quer durchs Forum, in einer Art und Weise...aber lassen wir das....und am Schluss heisst es dann "das können halt die meisten nicht verstehen weil sie keine Ahnung haben".
 
  • wilmaa
Das hat sie so aber nicht geschrieben. Sie schrieb "von den hier Schreibenden ist lupita die einzige die es verstanden hat". Was zu diesem Zeitpunkt auch so war.
Zumindest ich lese das nicht als "Ihr habt ja alle keine Ahnung"
 
  • lupita11
Können wir es nicht mal alle schaffen, uns an die grundlegenden Regeln der Nettiquette zu halten?
 
  • snowflake
@snowflake hingegen hat offensichtlich überhaupt GAR NICHTS verstanden.
Nicht einmal die Tatsache, daß es die von ihr besagte Heizung überhaupt nicht gibt.....?
Nein, gibt es sie nicht, diese Heizung? Das hast du selbst aber auch nicht verstanden, denn du hast ja selbst geschrieben, es gebe sie.
Korrekt. Diese elektrische Fußbodenheizung existiert tatsächlich NUR im unteren Bad. Leider ist der Betrieb dieser auch mittels Heizstrom immens teuer.
Dass es sie doch nicht gibt, hat übrigens auch Lupita nicht verstanden, denn die schrieb
Und dann zahlst du für den Heizungsstrom den vollen Preis...
und das ist ja hinfällig, wenn es die Heizung gar nicht gibt. Dann hängt man eben einfach alles an den Hausstromzähler. Es sei denn, man legt Wert darauf, den Stromanbieter zu behumsen.
 
  • lupita11
Nein, gibt es sie nicht, diese Heizung? Das hast du selbst aber auch nicht verstanden, denn du hast ja selbst geschrieben, es gebe sie.

Dass es sie doch nicht gibt, hat übrigens auch Lupita nicht verstanden, denn die schrieb

und das ist ja hinfällig, wenn es die Heizung gar nicht gibt. Dann hängt man eben einfach alles an den Hausstromzähler. Es sei denn, man legt Wert darauf, den Stromanbieter zu behumsen.
das stimmt natürlich. Wenn keine Elektro-hzg angeschlossen ist und auch nicht werden kann, will die Leitungen nicht dafür ausgelegt sind, macht es keinen Sinn, nicht zum normalen Tarif zu wechseln.
 
  • embrujo
Korrekt, bis hierher hast Du es richtig verstanden:
Das Haus wurde von mir von Anfang an so konzipiert, daß es zentral mittels dieses Ofens als winterlicher Hauptheizung gewärmt werden kann.
Zusätzlich gibt es extra dafür vorgesehene (und entsprechend verkabelte/angeschlossene) Steckdosen, an welche entweder Marmorplatten, Konvektoren oder Radiatoren angeschlossen werden könnten.
Dies ist aber leider aufgrund der "maroden" Elektrik nicht möglich, weil mir dann sofort alle Sicherungen durchknallen.
EIN Schwelbrand in der Wand des Sicherungskastens langt mir, das versuche ich also nicht noch mal.

Korrekt. Diese elektrische Fußbodenheizung existiert tatsächlich NUR im unteren Bad. Leider ist der Betrieb dieser auch mittels Heizstrom immens teuer. Für mich persönlich bräuchte ich diese nicht, da würde mir ein deutlich günstigerer Konvektor genügen, der hin und wieder mal 30 Min. läuft - aber naja, alles für die Miezen halt :love: sie sind alt und sollen es schön haben, also läuft das Dingens.
Sie danken es mir, indem sie teils zu viert oder fünft im Bad auf dem Boden herumlungern :love:


Oh Du Oberschlaue! Super Idee!! Komm her und mach das bitte!! :D
Denn VIER Elektriker haben bisher den/die Fehler nicht finden können, ergo auch nicht beseitigen!!
Und Du kannst das?? Oder weißt jemanden, der das per Ferndiagnose so bestätigen und dann auch reparieren kann??
Super!!! :dafuer:


Der Stromversorger ist übrigens lediglich für die Stromversorgung bis in den Zähleranschlußkasten hinein verantwortlich, alles danach ist "Privatvergnügen". Inkl. aller damit verbundenen Kosten.
Der Zähleranschlußkasten steht draußen an der Grundstücksgrenze. Von dort geht die gesamte Verkabelung in 1,20 m Tiefe über das Grundstück zum Haus und endet im Sicherungskasten (*) welcher in der Badezimmerwand sitzt.
Von diesem Sicherungskasten aus gehen die Leitungen alle quer durch das Haus. INNERHALB der Wände.


(*)Sicherungskasten: Welcher mir bereits einmal in meinem Beisein explodierte (und damit den Schwelbrand sowie Verletzungen auslöste). IN der Wand des Holzhauses. Und IN meinem Gesicht und Oberkörper.
Ein zweites Mal brauch ich net!
Es hätte mich das Augenlicht kosten können!
Oder gleich das Leben, inkl. das aller meiner Tiere.
Denn so schnell ist keine Feuerwehr der Welt, den Vollbrand eines Holzhauses noch löschen zu können!


Einen fünften Elektriker werde ich nicht holen, mangels der Fähigkeit sowie der Lust auf einen erneuten Rohbauzustand des gesamten Hauses.
Ergo den jetzigen Zustand eben einfach so ertragen, wie er nunmal leider ist.
Bin ja schon seit Jahren dran gewöhnt.
Schön ist es trotzdem nicht!

Und die Unsicherheit bleibt --- ob nicht noch mal was passiert....



Was aber eben auch bleibt, ist die Erkenntnis, daß dieses angeblich so reiche und fortschrittliche Land es nicht einmal schafft, auch nur die ganz normale alltägliche Stromversorgung zu sichern und aufrecht zu erhalten.
Ganz abgesehen von all den von der Regierung begünstigten E-Autos, die ja noch in Massen gekauft sowie betrieben werden sollen.
Mit welchem Strom denn bitte???
Was für ein Sermon. *Amen.

Warum sollte ich dir bei deinem offenbar vermurksten Bauprojekt Hilfe anbieten?
Ich habe schon mindestens ein größeres Haus auf dem Lande mit saniert und bei vielen Umbauprojekten mitgeholfen.
Wenn jemand von meinen Freunden zu mir käme und mir erzählen würde, er hätte da so ein Holzhaus in Bayern erstanden, bei dem die Elektrik murksig ist, würde ich ihm raten, alles neu "auf Putz" zu verlegen. Und zwar ohne Rücksicht auf den Heizstrom, der ja eh nicht benötigt wird und die Fußbodenheizung.
 
  • IgorAndersen
Entschuldigung - Aber man kann hier ja kaum allen Unwissenheit unterstellen.

Ehrlich...manchmal glaub ichs als nicht.

Da poltert eine quer durchs Forum, in einer Art und Weise...aber lassen wir das....und am Schluss heisst es dann "das können halt die meisten nicht verstehen weil sie keine Ahnung haben".

Ich finde, hier poltern mehrere durchs Forum. Ist also nichts Neues.
 
  • einbiest
Da will ich mal nicht widersprechen.
 
  • Brille
Die nächste Kältewelle ist im Anmarsch – also aufgerüstet :dwarf:


Die Solaranlage liefert auch wieder Strom :girl_dance:
Ich kann abends wieder lesen.

Der Zisternendeckel rührt sich derweil kein bisschen :girl_mad:
(Salz habe ich noch nicht gestreut)
Aber gestern hat es getaut und dann geregnet (die Nacht dann aber wieder Frost und Schnee), da hab ich alles an Gießkannen und Eimern am Regenrohr vom Vordach gefüllt.
Teilweise gesiebt und in den Keller gestellt.
Nächste Woche soll es ja mal länger über Null Grad werden... schauen wir mal
 
  • Leroy
@Brille Super Idee, und dann noch aufgehübscht - sofern die Türe nicht benötigt wird, kannst Du das den Winter über so lassen oder?

Ich frage mich bloß schon die ganze Zeit, wie Du es schaffst, ohne krank zu werden direkt vor dem Fenster zu schlafen. Das ist doch auch so eine Kältebrücke? *denk
Diese dicken Thermovorhänge, wie man sie von früher noch aus den Lokalen kennt, wären da sicherlich praktisch.
Oder mit Motorradmaske, Wollmütze und -schal schlafen - das ginge auch ;)


Wegen des Zisternendeckels würde ich wenn überhaupt nur Speisesalz zum Streuen nehmen. Sollte etwas in das Wasser geraten, ist das nicht schlimm - willst es ja nicht trinken.
Mit Flamme zum Enteisen an die Platten zu gehen, dürfte sich äußerst kontraproduktiv auswirken. Davon ließe ich lieber die Finger.
 
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