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Kritik an Jagdausbildung

  1. [​IMG]
    Vorwurf der Tierquälerei in Lemgo
    • Tierschützer wollen Schliefenanlage schließen lassen
    • Dort werden Jagdhunde für die Fuchsjagd abgerichtet
    • Vorwurf: Füchse werden dort extrem gestresst
    Die Schliefenanlage im Lemgoer Ortsteil Voßheide ist die einzige in Ostwestfalen-Lippe. Die Anlage ist ein künstlicher Fuchsbau, der Rohren und Kammern hat. Das Ganze dient der Ausbildung von Jagdhunden, die dort lernen sollen, Spur und Geruch eines Fuchses zu folgen.

    Vorwurf: Füchse werden extrem gestresst
    Die Wildtiere werden zwar durch ein Gitter vor den Hunden geschützt. Tierschützer sehen in diesem Jagdtraining dennoch eine große Tortur für die Füchse und sprechen von Tierquälerei. Das "Aktionsbündnis Fuchs" beklagt außerdem, dass die Füchse nicht ordnungsgemäß betreut würden.

    Kreis Lippe: Keine Verstöße gegen den Tierschutz
    Der Kreis Lippe dagegen stellt nach Angaben eines Sprechers am Donnerstag 26/7/18 in der Fuchsanlage in Voßheide zur Zeit keine Verstöße gegen den Tierschutz fest. Im September gibt es einen Prozess vor dem Amtsgericht Lemgo. Die Anlage solle sofort schließen, fordern die Tierschützer.



     
    #1 bxjunkie
  2. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

    Also ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

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    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
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  3. Mir ist nie so ganz klar geworden, warum man eine Schliefanlage braucht. Die Jäger, die ich kenne, bilden ihre Russell learning by doing aus.
     
    #2 Cornelia T
  4. Naja, es gibt ja Schliefenanlagen und Schliefenanlagen.
    In Anlagen wie ich sie kenne werden keine wilden Füchse in Tunnel gestopft und grausam gequält oder massiv gestresst. Das sind in Gefangenschaft geborene und an den Menschen gewöhnte Füchse. Und ihre Begegnung mit dem Hund ist gewiss stressig, wird aber zur Routine und ist immer und zu jeder Zeit absolut sicher.

    Ich kann durchaus verstehen, wenn Jäger sagen, dass sie Nachteile darin sehen ihre Hunde learning by doing (also ohne Schliefenanlage) auszubilden. Sowohl für den Hund, als auch für die Füchse.

    @Mauswanderer Dein Mann hat doch viel Erfahrung mit Schliefenanlagen und auch mit der Haltung, Aufzucht und dem Training der Füchse. Vielleicht mögen du oder er noch was dazu schreiben.

    So sieht eine Schliefenanlage übrigens aus. Im Video wird auch kommentiert wozu das ganze Dient und wie dort im Groben gearbeitet wird:

     
    #3 Meizu
  5. Jo. Füchse müssen dezimiert werden, um gefährdete Arten vor ihnen zu schützen, die am Aussterben rummachen, weil wir ihnen die Lebensräume genommen haben. :zustimm:
     
    #4 snowflake
  6. Alternativ könnten wir auch uns Menschen aus der Kulturlandschaft entnehmen, um wieder eine Naturlandschaft daraus zu machen.
     
    #5 Meizu
  7. Immerhin werden die Füchse heutzutage geimpft. In meiner Jugend wurden Bauten vergast und alles geschossen, was zu erwischen war. Etwas hat sich inzwischen schon geändert.
     
    #6 Fact & Fiction
  8. Absolut. Von außen denkt manch einer vielleicht, es sei noch immer so. Aber wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt, merkt man, wieviel Gedanken da (im Idealfall) hinterstecken. Wieviel dazu geschrieben, beobachtet und geforscht wird. Welchen Fuchs im Familienverband kann und sollte man entnehmen, welchen Einfluss hat das, welchen Einfluss hat dieser oder jener Jagddruck (oder auch kein Jagddruck) auf unser Niederwild, welche Krankheiten haben wir im Bestand, wie können wir etwas dagegen tun...
    Auch die Jagd mit Hunden steht immer wieder auf dem Prüfstand. Von den Trainingsmethoden bis hin zur Praxis.
    Parallel kommt der Einfluss von Tierschutz und Gesetzen hinzu.

    Was ich nun auch immer wieder erlebe, ist etwas das ich früher für ein absolutes Paradoxon gehalten habe und erst verstehen kann, seit ich mich dem Ganzen ein wenig annähere: Jäger die den Fuchs als Art wirklch super finden. Interessant, schön, faszinierend. Die alles Wissen was sie über den Fuchs sammeln können aufsaugen. Die den Fuchs, ich würde sagen, lieben. Und ihn trotzdem bejagen.
     
    #7 Meizu
  9. Hier in Luxemburg ist die Fuchsjagd seit 2015 verboten. Die Hobbyjäger bekamen damals die Krise, als das Gesetz verabschiedet wurde und prophezeiten, dass der Bestand angeblich explodieren würde.
    Das Gesetz wurde anfangs des Jahres allerdings zur tiefen Trauer der Hobbyjäger verlängert, weil sich keine negativen Konsequenzen aus der Nichtbejagung ergaben.

     
    #8 Paulemaus
  10. Zu meiner Kinder- und Jugendzeit war der Fuchs einfach nur ein Hassobjekt. Meine Eltern und Großeltern hatten ihn fürchten gelernt: Steckt Menschen und Hunde mit Tollwut an, frisst die eigenen Hühner und Stallhasen (also das eigene Essen). Es gab kein Bewusstsein dafür, dass auch Füchse ihre Rolle in der Natur spielen, geschweige denn dafür, dass sie ein Recht auf Leben haben.

    Mit meinen Spielkumpels hatte ich mal einen Fuchsbau entdeckt, davor spielten die Jungen - wir haben uns Ehrenwort geschworen, das niemandem (!) zu erzählen, weil wir wussten, was sonst passieren würde.
     
    #9 Fact & Fiction
  11.  
    #10 Paulemaus
  12. Um zu beurteilen ob es Nachteile hat oder nicht, müsste ich mich damit beschäftigen. Mit Luxemburg kenne ich mich nicht aus.
    Ich kenne lediglich andere Länder in denen das Fuchsjagdverbot eher Augenwischerei ist, weil der Fuchs trotzdem weiterhin intensiv bejagd wird. Man nennt es nur nicht mehr Jagd, sondern Wildtiermanagement.
     
    #11 Meizu
  13. Soweit ich das mitbekommen habe - ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren - wurde bei der Tollwutbekämpfung von Jagd auf Impfen umgestellt, weil in Studien nachgewiesen wurde, dass durch die Jagd die Tollwut nicht nur nicht ausgerottet werden kann, sondern sich womöglich schneller ausbreitet, weil leer geschossene Reviere von wandernden Zuzüglern auf Reviersuche neu besetzt werden.
    Vor diesem Hintergrund will es mir nicht einleuchten, dass man Tierarten, die der Mensch an den Rand der Ausrottung brachte, nun retten kann, indem man Füchse schießt. Selbst wenn man Reviere, in denen Exemplare der genannten Arten leben, leer schießt, werden sie umgehend wieder besetzt, so jedenfalls mein Kenntnisstand.
     
    #12 snowflake
  14. Sinnvoller wäre das.
     
    #13 snowflake
  15. Von "leerschießen" kann doch keine Rede sein, das macht man aus den von dir genannten Gründen schon lange nicht mehr.
     
    #14 Fact & Fiction
  16. Welches Revier wird denn leergeschossen?
     
    #15 Meizu
  17. Also wie? Schießt man gezielt den Fuchs raus, der plant, am nächsten Tag das Birkhuhn zu fangen, oder wie hab ich mir das vorzustellen?
     
    #16 snowflake
  18. Hier darf weder gejagt werden, noch wird es euphemisch Wildtiermanagement genannt.
    Die Erfahrungen der letzten Jahre sind positiv, trotz Unkenrufen seitens der Hobbyjäger.
     
    #17 Paulemaus
  19.  
    #18 Paulemaus
  20. Schlimmer noch der Wolf :rolleyes:
    ... oder gar ein Bär :eek:
     
    #19 Brille
  21. Welche ?
    Hier haben wir überal eine extrem hohe Mäusepopulation und insgesamt sehr viel auch am Tage sichtbares Wild.
    Bodenbrüter werden nicht groß, weil überall sowohl von den Jagdpächtern, als auch von der Landwirtschaft mit schwerer Technik, kreuz und quer und parallel zu den Wegen durch die Grünflächen gefahren wird.
    Darüber hinaus müsste ich mich erst genauer beschäftigen.
     
    #20 matty
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