Kreuzbandriß! Hund auch ohne OP behandelbar?

  • stutzi
Meine Hündin hat einen Kreuzbandriß und soll die TPLO Operation nächste Woche bekommen. Ich habe mit einigen Physiotherapeuten und einer Hundebesitzerin gesprochen, die eigentlich von einer OP erstmal abraten. Man kann durch gezieltes Muskelaufbautraining die Stabilität des Gelenkes erreichen. Natürlich muß vorher der Stumpf des Kreuzbandes entfernt werden, da dieser Verursacher des SChmerzes im Moment ist. Beim Menschen wird ja auch so verfahren!

Hat jemand von euch Erfahrungen dieser Art gemacht?

Bin um jeden Tip dankbar!

Gruß Heike und eine traurige Georgia
 
  • SaSa22
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Hi stutzi :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • wurschti
Hallo Heike!

Uns wurde auch von mehreren Seiten von der TPLO Methode abgeraten, unter anderem von Frau Schürmann.

Da Frieda gewicht- und größenmäßig im unteren Grenzbereich für diese OP war, haben wir uns für die Over the Top-Methode entschieden.
Frieda wurde also ein Kreuzband aus körpereigenen Material gegeben.

Ob nur die reine Entfernung des Zerstörten Kreuzbandes ausreicht kann ich Dir nicht beantworten.

Mitfühlende Grüße
Nela
 
  • MeikeMitBenny
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LG Meike mit Benny
  • Klopfer
Smokey hatte auf beiden Seiten einen Kreuzbandriss (als das erste verheilt war ist das zweite gerissen) und ist beide Male nach der TPLO Methode operiert worden. Müsste ich es wieder tun (was ja zum Glück nicht mehr passieren kann), würde ich alles genau so machen wie bei den ersten Malen.

Durch "nichts tun und abwarten" hat sich an Smokeys erstem Knie Arthrose gebildet. Das zweite Bein ist relativ schnell operiert worden und ist dementsprechend "Jungfräulich" was Arthrose angeht :)

Ich weiß nicht, wenn ich meinen Hund sowieso in Narkose legen muss, dann lass ich das alles einmal richtig machen. Wer garantiert dir, dass es wirklich das richtige Muskeltraining ist und ob das Knie wirklich so stabil wird wie es erhofft wird? Im schlimmsten Fall muss dann doch noch ein zweites Mal operiert werden, der Hund kriegt Arthose und hat im Alter schlimme Schmerzen.
Bei der ersten OP konnte er nach 2 Tagen wieder alle Beine belasten und bei der zweiten OP ist er aus dem OP stolziert als wenn nie irgendwas gewesen wäre. Als der Verband nach einer Woche ab war, ist er gelaufen ohne zu humpeln. Und es war das schönste ihn nach den 8 Wochen Heilungszeit endlich wieder unbekümmert rennen zu sehen. :)

Ausser 2 fetten Narben (unsere Schuld, er hat sich die aufgeleckt) und S.exy O-Beinen sieht man nichts von dem was mal war.

Was waren denn die Gründe von den "Physiotherapeuten" und den "anderen Hundehaltern"?

Ich kann dir nur den Fall der Nachbarshündin von meinen Eltern erzählen. Der Goldi hatte nen Kreuzbandanriss, der "Wunderheiler" sagte auch, das kriegt man mit Muskeltraining wieder hin (klar, er möchte auch irgendwie Geld verdienen...) und letztendlich lief die Hündin bis vor knapp 5 Wochen auch mit nem schicken Verband rum. Nun läuft sie wieder auf allen Vieren, will toben und ist das totale Gegenteil von dem was sie vor der OP war.
Laut dem Herrchen hat er wohl knapp 1,5 fach soviel Geld bei dem komischen Hundephysiologen gelassen wie die OP dann gekostet hat.

wurschti schrieb:
Da Frieda gewicht- und größenmäßig im unteren Grenzbereich für diese OP war, haben wir uns für die Over the Top-Methode entschieden.
Darf ich fragen, wie groß und schwer Frieda ist? Als wir damals zur Kontrolle waren, wartete mit uns ein wirklich kleiner Mix, der auch so operiert worden ist.
 
  • wurschti
wurschti schrieb:
Da Frieda gewicht- und größenmäßig im unteren Grenzbereich für diese OP war, haben wir uns für die Over the Top-Methode entschieden.
Darf ich fragen, wie groß und schwer Frieda ist? Als wir damals zur Kontrolle waren, wartete mit uns ein wirklich kleiner Mix, der auch so operiert worden ist.
Klar darfste fragen :)!
Frieda ist ca. 45 cm hoch und ca. 28 kg schwer.
Der operierende Arzt meinte, daß er die TPLO-Methode bei großen, schweren Hunden unbedingt anrät (ich meine mich erinnern zu können er sagte so ca. ab 30 - 35 kg Körpergewicht), bei Kleineren/Leichtgewichtigeren wäre aber die anderen Methode eine sehr gute Alternative ggf. auch die bessere Wahl.
 
  • Midivi
Unsere Tierheimhunde, die Kreuzbandriss hatten wurden alle nach TPLO operiert und das Ergebnis war immer einwandfrei.
Ich würde auf jeden Fall die OP machen, schon alleine wegen der Athrose-Gefahr.
Irgendsoeinen Naturheil-Hokuspokus wurde ich nicht machen.
Dein Hund muß doch eh in Narkose, so oder so......
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • stutzi
Vielen Dank für eure Meinung!

Ich will die OP nicht anzweifeln und will sie ja auch machen lassen. Hat mich interessiert ob es auch nur durch Muskelaufbautraining geht das Gelenk zu stabilisieren. Die Arthrosegefahr ist natürlich gegeben...
Mir ist es auch lieber mein Schatzi hat keine SChmerzen mehr und ist relativ schnell wieder fit!

Gruß heike
 
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