<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Tahoma, Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>ZOOVIERTEL: „Hier soll wieder Ruhe einkehren“
Dass des Kanzlers Umzugspläne in der ansonsten eher beschaulichen Plathnerstraße für ein wenig ungewohnte Unruhe sorgen würden, damit haben viele Anwohner im Zooviertel ja gerechnet. Doch was sich in den vergangenen Wochen – seitdem Bauarbeiter, umringt von Sicherheitsleuten, geheimnisvoll hinter dem Bretterzaun des neuen Kanzlerdomizils an der Ecke Leisewitzstraße werkeln – in der ruhigen Wohngegend abspielt, zerrt vielen Anliegern gewaltig an den Nerven. „Vor allem die Medien stressen“, sagt Bärbel Heckemüller, Mitarbeiterin des Heizungs- und Sanitärgeschäftes Hottenrott schräg gegenüber des Reihenendhauses aus den dreißiger Jahren. Inzwischen sei fast jeder Fernsehsender mit einem Filmteam da gewesen, und auch Fotografen würden ständig um das efeuberankte Haus herumschleichen. Seit Harald Schmidt den Kanzlerumzug zur Show-Chefsache erklärt hat, wird vor allem Anke Kasper vom Edeka-Markt gegenüber von Reportern belagert – öfter als ihr lieb ist. Der Late-Night-Mann hatte die 37-Jährige zum „Liebling des Monats“ gekürt, nachdem sie Schmidt gnadenlos am Telefon hatte abblitzen lassen. Sie habe keine Zeit zu telefonieren, weil sie sich um ihre Kunden kümmern müsse. Inzwischen war Show-Pianist Helmut Zerlett bei der selbstbewussten Marktleiterin zu Gast. „Jetzt reicht es aber langsam mit dem Rummel“, sagt Kasper. Viel wichtiger ist ihr, dass sie wegen der prominenten Nachbarn keine Kunden verliert. Denn die Stadt hat auf Anordnung der Polizei rund um den weißen Putzbau des Kanzlers Halteverbotsschilder aufgestellt. Insgesamt fallen 22 Parkplätze in der Plathner- und der Leisewitzstraße weg. Dort sollen in Zukunft Sicherheitsleute und Polizisten stehen, um auf den Kanzler und seine Familie aufzupassen. Kasper hat jetzt einen Anwalt eingeschaltet, weil sie das Ausbleiben von Kunden fürchtet. Anwalt Rainer Himstedt hält die Sperrung von 22 Plätzen für übertrieben. Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf setzt auf eine friedliche Lösung: „Vielleicht können einige Sperrungen auf das Wochenende beschränkt werden, wenn mein Mann zu Hause ist.“ Sie hat die Polizei gebeten, ihr Konzept noch einmal zu überprüfen. „Ich warte“, sagt Anke Kasper. Andere Anwohner freuen sich indessen auf den neuen Nachbarn. „Es ist doch schön, Prominenz in der Nähe zu haben“, sagt Martha Effmert. Die momentane Aufregung werde sich bald legen, und im Übrigen sei ihr die Kanzlerfamilie sehr sympathisch: „Frau Schröder-Köpf läuft hier ganz locker in Jeans über die Straße.“ Andreas Kroitzsch findet die Hauswahl der Schröders sehr gelungen. „Mir gefällt es, dass er in einem relativ normalen und offen einsehbaren Haus wohnt“, sagt der 45-Jährige, „das signalisiert: Ich gehöre dazu.“ Den Aufstand um den Kanzlerumzug kann eine junge Mutter aus der Nachbarschaft nicht nachvollziehen: „Dass Schröder um die Ecke wohnt, ist doch nichts Neues.“ Vorher habe er ja auch im Zooviertel gewohnt. Die Polizeipräsenz nebenan gefällt ihr gut: „Wir fühlen uns jetzt besser bewacht.“ Was sich alles ändern wird, wenn die Plathnerstraße zu einer der bestüberwachten Gegenden der Stadt wird, werden die kommenden Wochen zeigen. Bald wollen die Schröders in ihr geräumiges Domizil mit drei Etagen und 300 Quadratmetern Garten einziehen. Torsten Eichler, Geschäftsführer des Getränkemarkts Fröhlich in der Plathnerstraße, rechnet damit, dass der Kanzler mal reinschaut: „Bei dem Presserummel um uns müsste er sich das schuldig sein.“
Katrin Wernke
[/quote]
Was mir dazu gerade einfällt:
"Helmut" Schröder ist doch bekannt für seine qualifizierten und wissenschaftlich fundierte Äußerungen zu unseren Hunderassen:
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Tahoma, Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
Kampfhunde von der Straße
Schnell und entschlossen reagiert die Politik auf Attacken von Kampfhunden in den letzten Tagen. "Diese Kampfmaschinen müssen von der Straße”, forderte Bundeskanzler Gerhard Schröder, nachdem ein sechsjähriger Junge in Hamburg Opfer eines Kampfhundes wurde. Am Mittwoch, 28. Juni, beschlossen sowohl die Innenministerkonferenz der Länder als auch das Bundeskabinett harte Maßnahmen, die solche schrecklichen Vorfälle in Zukunft verhindern sollen.
"Eins ist klar: Bei allem Respekt vor der Freiheit des Einzelnen, sich Hunde zu halten, bei dieser Art von Kampfmaschinen, die Kinder auf Schulhöfen und auf Straßen gefährden, kann es keine Rücksicht geben”, sagte der Kanzler. Innenminister Otto Schily erklärte, dass alle Diskussionen, ob nun die Hunde oder deren Halter die Verantwortung hätten, überflüssig seien. Kampfhunde stellten eine "tödliche Gefahr” dar; sie müssten von den Straßen verschwinden.
[/quote]
(Übrigens ist diese offizielle SPD-Äußerung auf dem SPD-Server zur Zeit nicht abrufbar. Aber im cache von Google findet man es noch: )
Würde sich der Hundehasser nicht feuen, wenn vor seinem neuen Haus am Wochenende viele Hunde spazierengeführt werden? Natürlich ganz vorschriftsmäßig und von adrett angezogenen Leuten. Die Beachtung durch die Presse wäre uns sicher ...
Nur so 'ne Idee...
ciao
Andreas
Dass des Kanzlers Umzugspläne in der ansonsten eher beschaulichen Plathnerstraße für ein wenig ungewohnte Unruhe sorgen würden, damit haben viele Anwohner im Zooviertel ja gerechnet. Doch was sich in den vergangenen Wochen – seitdem Bauarbeiter, umringt von Sicherheitsleuten, geheimnisvoll hinter dem Bretterzaun des neuen Kanzlerdomizils an der Ecke Leisewitzstraße werkeln – in der ruhigen Wohngegend abspielt, zerrt vielen Anliegern gewaltig an den Nerven. „Vor allem die Medien stressen“, sagt Bärbel Heckemüller, Mitarbeiterin des Heizungs- und Sanitärgeschäftes Hottenrott schräg gegenüber des Reihenendhauses aus den dreißiger Jahren. Inzwischen sei fast jeder Fernsehsender mit einem Filmteam da gewesen, und auch Fotografen würden ständig um das efeuberankte Haus herumschleichen. Seit Harald Schmidt den Kanzlerumzug zur Show-Chefsache erklärt hat, wird vor allem Anke Kasper vom Edeka-Markt gegenüber von Reportern belagert – öfter als ihr lieb ist. Der Late-Night-Mann hatte die 37-Jährige zum „Liebling des Monats“ gekürt, nachdem sie Schmidt gnadenlos am Telefon hatte abblitzen lassen. Sie habe keine Zeit zu telefonieren, weil sie sich um ihre Kunden kümmern müsse. Inzwischen war Show-Pianist Helmut Zerlett bei der selbstbewussten Marktleiterin zu Gast. „Jetzt reicht es aber langsam mit dem Rummel“, sagt Kasper. Viel wichtiger ist ihr, dass sie wegen der prominenten Nachbarn keine Kunden verliert. Denn die Stadt hat auf Anordnung der Polizei rund um den weißen Putzbau des Kanzlers Halteverbotsschilder aufgestellt. Insgesamt fallen 22 Parkplätze in der Plathner- und der Leisewitzstraße weg. Dort sollen in Zukunft Sicherheitsleute und Polizisten stehen, um auf den Kanzler und seine Familie aufzupassen. Kasper hat jetzt einen Anwalt eingeschaltet, weil sie das Ausbleiben von Kunden fürchtet. Anwalt Rainer Himstedt hält die Sperrung von 22 Plätzen für übertrieben. Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf setzt auf eine friedliche Lösung: „Vielleicht können einige Sperrungen auf das Wochenende beschränkt werden, wenn mein Mann zu Hause ist.“ Sie hat die Polizei gebeten, ihr Konzept noch einmal zu überprüfen. „Ich warte“, sagt Anke Kasper. Andere Anwohner freuen sich indessen auf den neuen Nachbarn. „Es ist doch schön, Prominenz in der Nähe zu haben“, sagt Martha Effmert. Die momentane Aufregung werde sich bald legen, und im Übrigen sei ihr die Kanzlerfamilie sehr sympathisch: „Frau Schröder-Köpf läuft hier ganz locker in Jeans über die Straße.“ Andreas Kroitzsch findet die Hauswahl der Schröders sehr gelungen. „Mir gefällt es, dass er in einem relativ normalen und offen einsehbaren Haus wohnt“, sagt der 45-Jährige, „das signalisiert: Ich gehöre dazu.“ Den Aufstand um den Kanzlerumzug kann eine junge Mutter aus der Nachbarschaft nicht nachvollziehen: „Dass Schröder um die Ecke wohnt, ist doch nichts Neues.“ Vorher habe er ja auch im Zooviertel gewohnt. Die Polizeipräsenz nebenan gefällt ihr gut: „Wir fühlen uns jetzt besser bewacht.“ Was sich alles ändern wird, wenn die Plathnerstraße zu einer der bestüberwachten Gegenden der Stadt wird, werden die kommenden Wochen zeigen. Bald wollen die Schröders in ihr geräumiges Domizil mit drei Etagen und 300 Quadratmetern Garten einziehen. Torsten Eichler, Geschäftsführer des Getränkemarkts Fröhlich in der Plathnerstraße, rechnet damit, dass der Kanzler mal reinschaut: „Bei dem Presserummel um uns müsste er sich das schuldig sein.“
Katrin Wernke
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Was mir dazu gerade einfällt:
"Helmut" Schröder ist doch bekannt für seine qualifizierten und wissenschaftlich fundierte Äußerungen zu unseren Hunderassen:
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Tahoma, Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
Kampfhunde von der Straße
Schnell und entschlossen reagiert die Politik auf Attacken von Kampfhunden in den letzten Tagen. "Diese Kampfmaschinen müssen von der Straße”, forderte Bundeskanzler Gerhard Schröder, nachdem ein sechsjähriger Junge in Hamburg Opfer eines Kampfhundes wurde. Am Mittwoch, 28. Juni, beschlossen sowohl die Innenministerkonferenz der Länder als auch das Bundeskabinett harte Maßnahmen, die solche schrecklichen Vorfälle in Zukunft verhindern sollen.
"Eins ist klar: Bei allem Respekt vor der Freiheit des Einzelnen, sich Hunde zu halten, bei dieser Art von Kampfmaschinen, die Kinder auf Schulhöfen und auf Straßen gefährden, kann es keine Rücksicht geben”, sagte der Kanzler. Innenminister Otto Schily erklärte, dass alle Diskussionen, ob nun die Hunde oder deren Halter die Verantwortung hätten, überflüssig seien. Kampfhunde stellten eine "tödliche Gefahr” dar; sie müssten von den Straßen verschwinden.
[/quote]
(Übrigens ist diese offizielle SPD-Äußerung auf dem SPD-Server zur Zeit nicht abrufbar. Aber im cache von Google findet man es noch: )
Würde sich der Hundehasser nicht feuen, wenn vor seinem neuen Haus am Wochenende viele Hunde spazierengeführt werden? Natürlich ganz vorschriftsmäßig und von adrett angezogenen Leuten. Die Beachtung durch die Presse wäre uns sicher ...
Nur so 'ne Idee...
ciao
Andreas
