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Ist der dritte Hund eine gute Idee?!...mein erster Thread

  1. Hallo zusammen,

    ich bin ganz neu in diesem Forum, daher kurz was zu meiner Person:
    Mein Name ist Andre, ich bin 28 Jahre alt und meine Frau und ich haben zwei Malteser Rüden. Der Kleine ist fast genau fünf Monate alt und unser Großer (wobei das für einen Malteser eine wirklich schmeichelhafte Beschreibung ist :D) ist ca. 16 Monate alt. Beide sind nicht kastriert.
    Wir überlegen nun daran, sobald es Krisen-bedingt wieder möglich ist, einen dritten Hund dazu zu holen.
    Da ein dritter Rüde wahrscheinlich für eine gehörige Überdosis an Testosteron im Haus sorgen würde, sollte es eher eine Hündin sein. Tatsächlich sind wir in einem der Tierheime in unserer Umgebung auch fündig geworden und sind "dort" (auf deren Website) auf "Happy" gestoßen.
    Happy ist eine ca. achtjährige Havaneser-Mix Hündin, die als sehr geduldig, verträglich und lieb beschrieben wird.
    Selbstverständlich würden wir (samt Hunden) Happy einige Male besuchen, bevor sie dann zunächst auf Probe zu uns käme.
    Dennoch wollte ich vorher einmal hier nachfragen, wie ihr (als wahrscheinlich wesentlich erfahrenere Hundehalter, als wir es sind) die Situation, bzw. die Erfolgschancen, einschätzt.:gruebel:

    Also nochmal kurz und bündig:
    Im Haushalt:
    Bilbo, Malteser, 5 Monate, Rüde (nicht kastriert)
    Kili, Malteser, 16 Monate, Rüde (nicht kastriert)

    dazu kommen soll:
    Happy, Havaneser- Mix, 8 Jahre, Hündin (kastriert)

    Frage(n:(
    - Kann das klappen, bzw. wie kann das klappen?
    - Könnte eine ältere, gesetztere Hundedame vielleicht auch die potenziell auftretenden Aggressionen zwischen den zwei Rüden reduzieren (oder könnte es eher schlimmer werden)?


    Wir sind war eher Anfänger, dennoch ist uns natürlich klar, dass Vieles sowohl vom Charakter bzw. der Persönlichkeit des einzelnen Hundes, als auch und vor allem von der Führung und Leitung der Halter abhängt. Auch wissen wir, dass sich der Kleine schon in den Anfängen der Pubertät befindet (durch Tierärztin, sowie Hundetrainer, vor allem aber sein Verhalten bestätigt) und wir besser warten, bis er aus dem Gröbsten raus ist.
    Uns geht es einfach darum, mal Erfahrungen von routinierteren Hundehaltern hören/lesen zu können, um entweder entsprechend präpariert an die Sache ran zu gehen, oder womöglich doch lieber die Entscheidung zu treffen, es so zu belassen wie es ist.

    Wenn ihr bis hier gekommen seid (sorry für den langen Text! :nixweiß:), bedanke ich mich schonmal für's Lesen und freue mich auf eure Antworten.

    Cheers
    :Prost:

    Andre
     
    #1 Andre2506
  2. Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

    Also ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

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    Euer Hund wird euch lieben!

    LG Meike

    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
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  3. Eigentlich hast du alles schon geschrieben ;)
    Ich persönlich würde zu zwei jungen Rüden kein 3. Hund holen. Egal welchen Geschlechts.
    Aber hier hats einige Mehrhundehalter, die da besser Bescheid wissen.
     
    #2 pat_blue
  4. Seh ich auch so. Ich würde auch erstmal zwei "fertig" machen und erwachsen werden lassen.

    Keiner hier hat ne Glaskugel und kann sagen, wie es wird. Alle deine Szenarien können eintreten.
     
    #3 MadlenBella
  5. Und das kann gewaltig in die Hose gehen ;) Ich würde wenn es unbedingt ein dritter Hund sein soll, einen weiteren Rüden dazuholen. Ansonsten läufst du Gefahr das sich die Rüden in die Plünnen bekommen wegen der Hündin. Das muß nicht passieren (ich hatte jahrelang genau diese Konstellation und alles ging gut) aber es birgt Konfliktpotential dem man wenn möglich aus dem Weg gehen sollte.
    Ich bin inzwischen davon ab 3 Hunde haben zu wollen..drei sind mMn immer einer zuviel.
     
    #4 bxjunkie
  6. Was kann denn schlimmstenfalls passieren? Die Rüden bekommen sich wegen der Hündin ins flicken. Oder die Hündin wird von den Rüden über Gebühr belästigt/genervt. Oder eine Kombination von Beidem. Da hilft nur probieren und bei Bedarf der Situation entsprechend managen. Inwieweit die Hunde vor einem Neuzugang "fertig" sein müssen ist sicher Geschmackssache. Es kann die Sache erleichtern, aber zwingend notwendig ist es nicht.
     
    #5 HSH Freund
  7. Ich habe seit vielen Jahren die Kombi aus Rüden (zum Teil kastriert und auch unkastriert) und einer Hündin.
    Das birgt durchaus Konfliktpotential wenn Madam dann läufig ist. Damit muss man umgehen können/wollen.
    Die jetztige Hündin ist allerdings kastriert und damit läuft das alles schon sehr viel entspannter ab. Aber auch da, kann klappen, muss aber nicht.
    Generell halte ich lieber Rüdengruppen. Wenns knallt isses meist eher n "viel Lärm um nichts". Verallgemeinern lässt sich sowas nicht. Man kann für jede Konstellation pro und contra finden.
    Am Ende hilft nur ausprobieren. Lass die Hunde sich kennenlernen und entscheide dann.
     
    #6 Nune
  8. Nach 30 Jahren "Einzelhundehaltung" kann ich leider nicht mit Erfahrungswerten dienen. Aber wenn ich mich in dieser Situation befände, würde ich mir keinen dritten Hund dazu holen. Nicht jetzt, nicht bei zwei so jungen Kerlen, die höchstwahrscheinlich schon genug Aufmerksamkeit fordern. Zumal du geschrieben hast, daß ihr noch "Hundeanfänger" seid, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Je nachdem, wie die beiden Jungs sich entwickeln, würde ich vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt nochmal drüber nachdenken, aber, wie gesagt, im Moment nicht.
     
    #7 sleepy
  9. Ist die Gefahr tatsächlich auch so groß, wenn die Hündin kastriert ist? Dachte bisher, dass das hauptsächlich bei intakten Hündinnen der Fall ist. Ich kenn mich in der Mehrhundehaltung ja nicht so gut aus und das würde mich jetzt schon interessieren :)
     
    #8 MyEvilTwin
  10. Danke, die Frage habe ich mir auch gestellt (und nicht getraut zu schreiben) ;)
     
    #9 Pyrrha80
  11. Wie gesagt, hier läufts jetzt mit der kastrierten Hündin zwischen den Jungs deutlich entspannter ab. Aber das ist halt kaum allgemeingültig. Trotz allem hängts zum größten Teil am Charakter aller beteiligten Hunde.
    Da die anvisierte Hündin ja aus dem TS ist, kann man quasi von ausgehen, dass sie auch kastriert ist.
     
    #10 Nune
  12. Also ich hab die Erfahrung nie gemacht. Bei mir ist es immer gut gegangen. Aber ich habe tatsächlich im Molosserforum darüber gelesen. Da wurde auch eine Hündin ins Haus zu zwei Rüden gebracht, die bis dahin völlig unaufällig und harmonisch miteinander gelebt haben. Das Ende vom Lied war, das erst die Hündin ging und weil das an der Situation nichts änderte zwischen den Rüden, mußten auch diese getrennt werden. Einer wurde vermittelt. Die Besitzerin hat sich unglaubliche Vorwürfe gemacht die Hündin je dazu geholt zu haben.
    Ich muß mal suchen ob ich den Thread noch finde, dann verlinke ich ihn mal zum nachlesen.
    Deshalb bin ich da vorsichtig mit Prognosen.
     
    #11 bxjunkie
  13. Passieren kann das immer, sogar völlig ohne Hündin. ;) Aber Ja, eine intakte Hündin hat in einer Rüdengruppe das größte Konfliktpotential.
     
    #12 HSH Freund
  14. Ich hatte auch zwei Rüden und hätte ohne Bedenken eine Hündin dazu genommen.
    Aber:
    • Beide Rüden waren kastriert
    • Beide Rüden waren "fertig", also schon ein paar Jahre alt
    • Beide Rüden waren schon gemeinsam mit z. T. mehreren läufigen Hündinnen auf engem Raum ohne Probleme zusammen
    Dass ich es trotz nicht gemacht habe, hatte andere Gründe.
    Allerdings bin ich auch ein Freund davon, erstmal die vorhandenen Hunde soweit "fertig" zu haben, dass sie einen sehr zuverlässigen Grundgehorsam haben, bevor ich mir einen weiteren anschaffen würde. Das ist halt meine persönliche Präferenz.
     
    #13 Lille
  15. Aber die hier genannte Hündin ist ja lt. TE kastriert... warum also sollten sich da die intakten Rüden prügeln wollen?
     
    #14 Pyrrha80
  16. Ich lasse Yuma z.b. grundsätzlich nicht in der Kombi 2 Rüden + 1 Hündin laufen. Egal ob die kastriert ist oder nicht.
    Sie riecht trotzdem nach Hündin, sie ist trotzdem eine Hündin und das reicht teilweise schon, je nach Rüde.

    Um Konflikt und Geprolle bzgl der Hündin aufkommen zu lassen muss sie nicht zwangsläufig intakt sein.
    Bei einer intakten würde ich das Potenzial nochmal deutlich höher einschätzen wenn sie läufig ist.
     
    #15 Yuma<3
  17. Ich hatte immer nur höchstens zwei eigene Hunde, aber dazu dann durchaus mal den Hund von einem Ex, daher kann ich ein paar Erfahrungen beisteuern:

    Ich finde drei Hunde in der Tat blöd zu händeln, natürlich kann man auch zwei oder drei Leinen in eine Hand nehmen, inbesondere bei kleinen Hunden, aber wenn man dann noch einen Regenschirm dabei hat, Kot aufsammeln will oder so wird das doch nervig, auch meist schon bei nur zwei Leinen.
    Die Dynamik in einem Dreiergespann ist auch nochmal eine andere als bei einem Duo, kann also gut sein, dass man einen oder zwei gut führen kann, aber wenn der dritte im Bunde ist dann doch mal rumgepöbelt wird, weil die kleinen Biester genau wissen, dass man nicht alle gleichzeitig maßregeln kann. Es ist durchaus ein weiterer Weg ein Trio komplett erzogen zu haben, als wenn man nur einen oder zwei Hunde hat. Wenn alle erzogen sind, kann man sicherlich auch ganz entspannt rumlaufen, aber bis dahin kann es schon viele Nerven kosten.

    Mein Duo war für mich gut zu kontrollieren, aber die Schäferhündin meines Ex hat mir das oft gesprengt, mein Rüde hat sich dann gerne mal als Beschützer aufgespielt... Ich würde mir keinen Dritthund dazu holen, bin aber derzeit auch mit einem Hund ganz gut bedient.
     
    #16 IgorAndersen
  18. Handling etc. muss man natürlich gucken, aber wir reden von Maltesern und Havanesern, nicht von 3 DSH, ich denke das kann man hinbekommen :D Eventuell ist da ein Regenschirm sogar mal ganz praktisch :lol:

    Ansonsten kann man sich die Hündin doch angucken, schauen wie die drei harmonieren und dann entscheiden. In die Zukunft schauen kann ja eh keiner, aber zu zwei jungen, anscheinend einigermaßen netten Rüden (sonst würde man ja nicht über einen dritten Hund nachdenken) eine ältere Hündin ähnlichen Formats dazuzuholen finde ich persönlich nicht dramatisch, wenn die Voraussetzungen halt stimmen.
    Die zwei Hodenträger müssen halt Benehmen lernen, aber das müssten sie ja sowieso.
     
    #17 MissNoah
  19. Diesen Punkt sollte man nicht unterschätzen. Und zwar egal bei welcher Geschlechterkombination. Das ist wie mit der besten Freundin (bzw. dem besten Freund), wenn jemand Drittes dazu kommt. Kann gut gehen, kann aber auch zu Eifersüchteleien führen. Das kann sich mit der Zeit einspielen, muss es aber nicht.
     
    #18 Fact & Fiction
  20. Genau so.
    Ist mit drei Kindern ja ähnlich. Meine Schwägerin sagte damals immer, es ist immer einer zu viel oder einer zu wenig :D.
    Ich finde eine ungerade Zahl, egal ob bei Hunden, Pferden, Menschen, eher ungünstig.

    In meiner Hundelaufbahn gab es einige Jahre drei Hunde gleichzeitig und ich habe mir damals geschworen, nie wieder drei Hunde. Meine drei waren unkastrierte Rüden (ich bin kein Hündinnenmensch ;)). Untereinander hatten sie keine Probleme, gut, es waren große Hunde, das ist mit Kleinhunden, was das Handling betrifft, nicht vergleichbar und sie waren erzogen, liefen also fast ausschließlich ohne Leine. Ich wollte keinen Leinensalat aus drei Leinen in der Hand haben. Ein Mensch hat zwei Hände und die reichen m.E. komfortabel für zwei Hunde, nicht für drei. ;) Es geht alles, drei Hunde sind aber etwas, was ich mir freiwillig und ohne Not nie wieder antun würde.

    Offensichtlich ist auch noch gar nicht geklärt, ob die beiden Rüden untereinander dauerhaft harmonieren, der junge Hund ist erst 5 Monate alt, da kann sich noch viel tun. Sollte ein dritter Hund in Erwägung gezogen werden, dann frühestens in ein paar Jahren, wenn die beiden Hunde "fertig" sind. Besonders in Anbetracht der Tatsache, dass die Halter über wenig Hundeerfahrung verfügen.
     
    #19 Morris
  21. Erstmal vielen Dank für die vielen Antworten!:applaus:
    Es ist tatsächlich so, dass im Moment verstärkt kleinere Spannungen zu merken sind, da der Kleine anfängt zu pubertieren und der Große ihm (auch schonmal etwas eindringlicher) klarmachen will, wer der Boss ist.
    Dennoch spielen sie wie gewohnt miteinander, legen sich von sich aus in's gleiche Körbchen, etc.
    Wenn es Streit gibt, dann um Futter.
    Wie im Ursprungsbeitrag schon geschrieben, würden wir die Hunde sich kennenlernen lassen und bei mehrfachen Besuchen schauen, ob sie sich generell verstehen.
    Auch war es prinzipiell so gedacht, dass wir mit der eigentlichen Aufnahme von Happy, noch ein bisschen warten, was in Anbetracht der aktuellen Gesamtlage, ja ohnehin nicht anders geht.
     
    #20 Andre2506
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