Hundebegegnungen mit kranken Hunden

Bulligang

15 Jahre Mitglied
Ich hab mal wieder eine Frage

Seit kurzem wissen wir ja das unser Jamie an einem Nierenproblem leidet.
Wir haben unseren Wuffi seit er acht Wochen alt ist und seither wurde er schon öfters, gebissen und oder gepackt, so gegen 10mal...
Er hat noch nie einen streit angefangen, sondern immer die anderen.

Meine Frage an euch:

Kann es sein, dass die anderen Hunde es merkten, dass er nicht top Gesund ist und ihn aus diesem Grund immer packen?
Ich frage mich dass, weil ja auch Hunde vor uns Menschen merken wenn ein Hund bald über die Regenbogenbrücke geht.

Habt ihr auch schon so ähnliches erlebt oder gehört?

Danke für eure antworten
 
Ob es daran liegt.. ich weiß nicht...

Bakkies merkt sofort wenn es Spike schlechter geht und er kümmert sich dann wirklcih rührend um ihn. Er steht wirklich stundenlang neben seinem Körbchen, legt seinen Kopf auf Spike´s Bauch, leckt ihm die Ohren und winselt dabei das einem selber die Tränen kommen.
 
ja, das kenne ich absolut!
grade bei meiner form der rudelhaltung erlebe ich das gelegentlich.
als sky so abgebaut hat ist er oft gemobbt worden von den anderen - als schwächstes glied der gruppe.
es kam häufiger zu attacken auf den alten kerl und er wurde bevorzugt da gegnabbt, wo er körperliche ausfälle hatte (hinterhand, beine allgemein, rechtes ohr).
als ich hier stress mit zwei hündinnen hatte konnte ich ähnliches beobachten:
die leithündin ist zwar mental stärker, aber hat ebenfalls körperliche mängel.
die jüngere hat sich den angriff nur herausgenommen, weil die das "sah" - und ging bevorzugt auf die entsprechenden stellen los!
kommt im rudel ernsthafter stress auf und es endwickelt sich eine "gruppenkeilerei", dann haben diejenigen die a**karte, die "krank" sind.
mittlerweile habe ich aber ein konstantes rudel und in der hinsicht keinen zoff mehr.

mit gizmo war es auch so: immer wenn stress aufkam hat er es abgekriegt! intern und extern!
ich sehe da schon einen zusammenhang.
 
was wir mittlerweile beobachtet haben, ist das unsere kleine den grossen mächtig beschützt wenns ihm nicht besonders geht. Zu hause, haben wir im Rudel aber einen stress oder unruhen, sondern fremde Hunde gingen immer unbegründet auf unseren los.

Aber ist schon komisch, das es solch ein verhalten gibt...
 
imeine haben nicht viel kontakt zu fremdhunden.
hmmm, wenn ich so sinniere, dann ist es so, dass meine sich schon umeinander kümmern, weil jeder seinen platz hat.
in der zeit, wo immer wechsel war durch vermittlungshunde, da nutzte öfter mal einer die schwäche eines anderen aus.

aber generell denke ich schon, dass ein "angeschlagener" hund von anderen hunden erkannt wird und eher gezielt attackiert wird, als ein "gesunder".
 
wolfdancer schrieb:
aber generell denke ich schon, dass ein "angeschlagener" hund von anderen hunden erkannt wird und eher gezielt attackiert wird, als ein "gesunder".

Kann ich nun gar nicht bestätigen. Becker ist schwerst herzkrank - trotzdem hat noch kein anderer Hund versucht das irgendwie auszunutzen.
Vielleicht liegts auch an mir und meinem "bösen Blick" :D
 
Wolfdancer hat sicherlich Recht damit, dass es innerhalb eines größeren Rudels schon mal dazu kommt, dass die Schwäche eines Hundes von anderen Rudelmitgliedern zu ihren Gunsten ausgenutzt wird - was letzten Endes eine Form des Mobbings ist in meinem Augen.

Bei den Gassigängen und Begegnungen mit fremden Hunden liegt es meiner Meinung nach aber nicht an der Schwäche oder Behinderung eines Hundes, wenn er öfter attackiert wird. Da liegt es wohl eher an Hundehaltern, die ihre Hunde, meist etwas unsicher und in der Unsicherheit nach vorne gehend, vollkommen "im Regen stehen lassen", die einfach machen lassen.
Wir haben hier ein paar davon und es gibt einen Haufen Leute, die ihnen nach Möglichkeit aus dem Weg gehen. Diese Hunde sind - ein Rüde ausgenommen - nicht komplett unverträglich oder böse, aber schlichtweg mit manchen Situationen hoffnungslos überfordert.
 
So etwas ist, glaube ich, normal in einem Hunderudel. In freier Wildbahn könnte es sich vor allem in harten Zeiten kaum leisten, ein krankes Tier mit "durchzufüttern", so etwas ist menschliches Gedankengut. Eine Bekannte von mir hatte ein ansonsten völlig intaktes Dreier-Rudel, in dem das älteste Tier epileptische Anfälle hatte. In diesen Momenten hätte sie die Hunde nicht alleine lassen können.
 
Wie schon weiter oben erwähnt, haben wir im eigenen Rudel keine Probleme, unsere Hündin geht zwar spielerisch immer auf seine Ohren, da er dort am empfindlichsten ist, aber sonst spielt sie.

Dachte eben einfach, das andere Hunde vielleicht merken dass er gar nicht so gesund ist. Wenn nämlich ein anderer Hund auf ihn zu kommt ist er immer sehr lieb und unterwirft sich. Im übrigen würde ich meinen Bulli nie voraus schicken, und einfach machen lassen, dass ist mir viel zu heikel, da ja sowieso meiner immer verkloppt wird :sauer: ...und die anderen dann total erstaunt sind, das meiner nicht retour gibt sondern sich auf den Rücken wirft...
 
Wenn dir die Beiträge zum Thema „Hundebegegnungen mit kranken Hunden“ in der Kategorie „Allgemeines“ gefallen haben, du noch Fragen hast oder Ergänzungen machen möchtest, mach doch einfach bei uns mit und melde dich kostenlos und unverbindlich an: Registrierte Mitglieder genießen u. a. die folgenden Vorteile:
  • kostenlose Mitgliedschaft in einer seit 1999 bestehenden Community
  • schnelle Hilfe bei Problemen und direkter Austausch mit tausenden Mitgliedern
  • neue Fragen stellen oder Diskussionen starten
  • Alben erstellen, Bilder und Videos hochladen und teilen
  • Anzeige von Profilen, Benutzerbildern, Signaturen und Dateianhängen (z.B. Bilder, PDFs, usw.)
  • Nutzung der foreneigenen „Schnackbox“ (Chat)
  • deutlich weniger Werbung
  • und vieles mehr ...

Diese Themen könnten dich auch interessieren:

M
Hey, ich antworte dir, weil ich das von meiner großen kenne! Sie hat stark fixiert, an der Leine gezogen und war echt schwer zu beruhigen. Allerdings hatte ich am Anfang das Glück, andere Hundebesitzer haben uns gemieden. Was aber daran lag, das hier ein Amstaff gewohnt hat der sehr aggressiv...
Antworten
1
Aufrufe
712
zweiherzliebe
Z
DieAne
Entschuldigung. Ich habe gerade geschaut, wer das traurig gab. Es war ich.:woot:. Smartphone und breiter Damen halt.:hallo:
Antworten
24
Aufrufe
4K
matty
Staff_Buddy
Dann war es der falsche Trainer. Ziel des Trainers kann ja.nur sein, für diesen Hund mit seinem Menschen den Weg zu finden, dass sie zusammen finden, dass der Hundehalter lernt, seinen Hund zu führen, egal ob mit oder ohne Halti. Wenn der Trainer merkt sein Haltitraining oder das Halti ist...
Antworten
83
Aufrufe
7K
matty
Jeli75
Ich würde sie erst mal in einer Umgebung ohne jede Ablenkung machen und wenn der Hund es so gelernt hat, dass er nicht mehr nachdenken muß, das Gehirn schon mehr oder weniger bei der Übung entlastet wird und der Hund dich nur noch anschauen muß, um zu wissen, wie es lang geht, dann klappt es...
Antworten
12
Aufrufe
1K
matty
Staffanie
Ich drücke mal die Daumen, dass es weiter so läuft. Falls du noch hingehst, schau es dir besser erst mal ohne Hund genau an. Nicht, dass du dir die mühsam erarbeiteten Erfolge auf Grund von Erfahrungen, die dein Hund gar nicht braucht, zu nichte machst. Eine gut geführte Raufergruppe...
Antworten
37
Aufrufe
6K
matty
Zurück
Oben Unten