Hunde und Kinder

  • watson
Der Hund: der beste Freund von Kindern


Warwick (ddp). Neunzig Prozent der Kinder in Großbritannien zählen ein Haustier zu ihren zehn wichtigsten Freunden. Das ergab eine Studie von June McNicholas und Glyn Collis vom Department of
Psychology der University of Warwick in Großbritannien. Die Untersuchung, die demnächst in der Zeitschrift «Child Health and Development» veröffentlicht wird, bestätigt damit die Annahme, dass Tiere für die Entwicklung eines Kindes äußerst wichtig sind: Sie fördern das Wohlbefinden, Selbstwertgefühl und die Fähigkeit zu
teilen. Am besten schnitt der Haus-Hund ab. Allgemein sei die Beziehung zu einem Haustier durch Zuneigung, Vertrauen und Konfliktlosigkeit charakterisiert.

Die Forscherinnen beschrieben den sieben- bis achtjährigen Kindern schwierige Situationen: Krank sein, in der Schule schikaniert werden, jemandem ein Geheimnis anvertrauen wollen. Dann mussten die Kleinen sagen, an wen sie sich in solchen Situationen am ehesten wenden würden - und an wen, wenn die betroffende Person nicht da ist. Die
meisten der Grundschüler wählten auf Platz eins die Mutter als wichtigste Bezugsperson - dicht gefolgt vom Vater. Haustiere wurden vor allem dann genannt, wenn es nicht um reale Hilfestellungen,
sondern um Trost und mentale Unterstützung ging.
 
  • SaSa22
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Hi watson :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • merlin
Hi watson !

Wie Du ja weißt, habe ich auch eine kleine Tochter.

Selbst in Ihrem Alter von 15 Monaten kann ich schon behaupten, das Ihre besten Freunde unsere Hunde sind gefolgt von den Katzen.

Wenn wir ohne Hunde unterwegs sind und nach Hause kommen, ist das erste was sie sagt "wau wau".

Wenn sie die Hunde dann gesehen hat folgt auf der Stelle "Mau" .

Ich finde das total klasse. Sie hat übergaupt keine Angst und liegt am liebsten irgendwo zwischen den Hunden. (natürlich niemals ohne Aufsicht)

Schöne Grüße

merlin
 
  • MeikeMitBenny
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Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

Und unser Benny liebt sein neues Futter! Es hat sich gelohnt!! 

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Euer Hund wird euch lieben! 

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LG Meike mit Benny
  • Alexis
Hi watson,

bei uns ist es gar so, daß Attila von schlechten Mathe-Noten eher erfährt als ich
.
Sabina hat viele Freunde in der Schule und Nachbarschaft, aber Attila ist die Nummer eins! Ich denke mal, weil ein Kind durch einen Hund Freundschaft erfährt, die durch nichts zu erschüttern ist und an die keinerlei Bedingungen geknüpft sind.
Die Loyalität eines Hundes ist eben einfach unschlagbar!

Lieben Gruß
Alexis

 
  • watson
Hallo ihr beiden,

ich kann mich euch nur anschließen. Meinen ersten Hund bekam ich mit 12 Jahren (war natürlich nicht nur mein Hund), aber ich habe es so gesehen. Die erste Zeit war geprägt vom Spott der Mitschüler. Voller Stolz erzählte ich in der Schule, daß wir bald einen DSH bekommen würden, mit Namen Tarzan. Dann kam Tarzan endlich bei uns an, ein 8 Wochen alter Welpe. Das ein Welpe erstmal noch klein und unbeholfen ist war mir schon alles klar - nur daß er sich auf jeden Grasbüschel, jedes Laubblatt legen würde - das wußte ich vorher natürlich nicht. Alleine durfte ich mit ihm nicht spazierengehen, gut war es. Er war ca. 16 Wochen alt als wir wieder einmal mit ihm unterwegs waren, ein Grasbüschel lugte hervor und der Lümmel lag drauf. Die einzige Lösung die wir damals hatten war - ihn auf den Arm zu nehmen um weiterzukommen (natürlich grundverkehrt, typischer Fehler der Hundehalter). Prompt sahen das einige Schulkameraden. Naja, das Gelächter in den nächsten Wochen könnt ihr euch sicher vorstellen
((.
Auf jeden Fall war dieser Hund in seinem kurzen Leben der beste Freund, den ich damals hatte. Er kannte meine Freunde, meine Feinde, die Lehrer und er war für mich da als der erste Liebeskummer kam. Was habe ich ihm das Fell vollgeheult...Ich weiß nicht, ob meine Entwicklung ohne diesen Hund genauso gewesen wäre, ich befürchte - nein. Die Liebe zum Tier wurde mir zwar in die Wiege gelegt, aber die Freundschaft eines Hundes ist mit nichts auf der Welt gleichzusetzen, sie ist einmalig. Schon im Vorschulalter habe ich jeden verdroschen der ein Tier quälen wollte, egal ob derjenige einen Kopf größer war als ich oder nicht. Daran hat sich bis heute nichts geändert, nur daß ich jetzt natürlich nicht mehr verkloppe (bin eine erwachsene Frau). Es gibt andere Möglichkeiten...
Ein Leben ohne meine Hunde ist für mich unvorstellbar, ja unmöglich. Sie sind ein Teil von mir.
Noch haben wir keine eigenen Kinder, aber sollten wir mal welche bekommen, steht es außer Frage, daß sie mit Hunden aufwachsen. Ihr seid mir Vorbild wie man das am Besten regeln kann.

Liebe Grüße
watson
 
  • Roland
Hallo Watson,

wir haben drei Kinder und zur Zeit zwei BM-Hündinnen. Alle Kinder sind mit mindestens einem Hund aufgewachsen oder anders ausgedrückt, jeder Hund den wir hatten (insgesamt vier)ist mit Kindern aufgewachsen oder hat später gelernt mit Kindern umzugehen.
Es hat nie Probleme gegeben und besonders in den letzten Jahren durch Umzug und neue Nachbarn mit vielen Kindern, haben unsere Kinder und unsere Hunde einigen Kindern und deren Eltern die Angst vor Hunden nehmen können. Aus Kindern mit panischer Hundeangst sind zum Teil begeisterte Hundefans geworden, die jetzt ihren Eltern in den Ohren liegen wegen eines eigenen Hundes.
Unsere Hunde werden von den Freunden unserer Kinder wie selbstverständlich bei Besuchen begrüßt und oft sogar auch verabschiedet. Das ist einfach toll, wenn man sieht wie natürlich Kinder und Hunde miteinander umgehen können.

Gruß
Roland
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • watson
Hallo Roland,

wie gesagt, falls sich bei uns zweibeiniger Nachwuchs ankündigt, werde ich euch mit Fragen und Hilferufen überhäufen. Das ist eine Situation die ich selbst noch nicht hatte und ich bin mir sicher, daß ich von euch allen viele wertvolle Tips bekommen werde
)).

Liebe Grüße
watson (die nie ohne Tiere leben könnte)
 
  • Bonita
Ich habe einen "Kampf"schäfer, den man zum Kampf tragen muß, und einen 9jährigen Sohn, mit denen ich seit 1/2 Jahr allein lebe.

Wenn mein Sohn einmal total von der Rolle ist, dann hilft nur noch eines - den Hund zu rufen. Wenn der mit ihm schmust, dann ist die Welt wieder in Ordnung. Zwischenzeitlich bin ich so weit, daß ich den Hund morgens in sein Zimmer schicke, um ihn zu wecken, dann kommt er raus und lacht und der Tag ist gerettet, ansonsten ist er manchmal ungenießbar.

Um nichts in der Welt würde ich diesen Hund hergeben :)

Liebe Grüße
Bonita
 
  • merlin
Hallo Zusammen !

zu Bonita :
Herzlich Willkommen bei der KSG.
Ich hoffe Du hast eine schöne Zeit bei uns.
---------------

Es ist wirklich verblüffend was für einen Einfluss Tiere auf Kinder haben.

Als ich in der Lehre war (Pferdewirt) gab es dort ein 'sog. Experiment' mit zum Teil schwer erziehbaren Kindern.
Sie sollten den Umgang mit Pferden lernen, eben aus dem Grund ob sich Ihr Verhalten ändern würde.

Anfangs hatte man das Gefühl man würde nur gegen Wände reden, aber als der praktische Teil anfing änderte sich plötzlich Ihre Einstellung.
Man konnte es kaum glauben, aber einige von Ihnen waren nach kurzer Zeit wie verwandelt.

Die Liebe zu den Tieren blieb den meißten auch nach diesem 'Lehrgang' erhalten.

zu watson :
Wenn es mal soweit ist, das sich der Nachwuchs ankündigt, kannst Du ohne Bedenken zu mir kommen, ich werde Dir dann mit Rat und Tat zur Seite stehen.


Aber für mich ist eigentlich völlig klar, das Du das alles mit links erledigen wirst.

Ich hatte auch anfangs ein komisches Gefühl, aber ich hab alles auf mich zu kommen lassen, man wächst da praktisch rein.

Ich denke das viel panikmache von Leuten ohne Tiere gemacht wird. Sie haben kein Verhältnis dazu und deshalb sind Ihre Reaktionen gegenüber Tieren anders als sie bei uns sind.

Also,wenn Du mal meine Hilfe brauchen solltest überleg nicht lange sondern meld Dich.

Schöne Grüße

merlin


[Dieser Beitrag wurde von merlin am 26. November 2000 editiert.]
 
  • watson
Hi Bonita,

herzlich willkommen bei den Kampfschmusern und viel Spaß beim Stöbern auf den Seiten
)).


Hi Merlin,

ich komme gerne auf Dein Angebot zurück. Schon die Gewissheit, daß man Hilfestellung bekommt - löst einige kleinere Problemchen sicher von selbst.
Vielen Dank
)

watson
 
  • Naddy
Also ich war 4 Jahre alt, als ich meinen ersten Hund bekam.
Es war ein Collie und er war total wuschelig.
Er zählte von Anfang an zu meinen besten Freunden.

Als ich das Fahrradfahren lernte, lief er neben mir
damit ich nicht vom rad auf die straße falle.
Dafür fiel ich oft in die Büsche. War total zerkratzt - aber besser als vom Gehsteig auf die Straße zu fallen.
Ares und ich waren immer ein unzertrennliches Paar.

Hatte ich Kummer, war Ares der erste der es zu hören bekam.

Tja Ares wurde 12 Jahre alt, als er starb.
Er war in seinem ganzen Leben nur 3 Tage krank und das
waren die 3 letzten Tage. Da konnte er nicht mehr aufstehen.
Erst da merkte man, das er HD hatte.
Er war total unglücklich als er in die Wohnung machte,
weil er nicht mehr aufstehen konnte,
aber ich tröstete ihn und sagte ihm das er nichts dafür kann.

Ich kann nur sagen, Hunde sind sehr gut für Kinder.
Ares war mir immer sehr wichtig.
Und als er starb mußte ich total weinen. Ich war damals
ur fertig.





Liebe Knuddelgrüße aus Wien

Naddy und Chibi
 
  • Beckersmom
Mein Sohn hat an einem Bullterrier das Laufen gelernt.
Dieser Bullterrier war bis zu seinem letzten Lebenstag Spielkamerad, Freund, Knuddeltier und Seelentröster.
So grob er mit uns auch spielte so vorsichtig war er mit ihm.
Kinder lernen so viel durch den Umgang mit Hunden. Manche Eltern sehen hygienische Probleme wenn Kind und Hund zusammen leben.Ich kann das nicht bestätigen. Meinem Sohn hat es nicht geschadet, wenn abwechselnd er und der Hund von der Salzstange abgebissen haben.
Im Gegenteil er war so gut wie nie krank.

Daher ist die Devise unserer Familie: "Ein Tag ohne Hund ist ein verlorener Tag".

Beckersmom
 
  • Kira2000
Ich bin auch mit HUnden aufgewachsen..

Ich war ein paar jahr eohne hund...da besorgte ich mir einen hund zum gassi gehen.. und war wöchentlich -zig mal im Tierheim,.....

Jetzt hab ich ja mein monster...

und ohne sie mag ich gar nicht leben zur zeit


Julia und Kira




 
  • Andrea
Hallo an alle,

auch ich habe 2 Kinder und 2 Hunde. Und ich muss euch sagen, ich könnte mir ein Leben ohne Hunde für meine Kinder und mich, nicht mehr vorstellen. Ich finde, Kinder die mit Tieren aufwachsen, haben ein total anderes Sozialverhalten anderen Tieren und Menschen gegenüber. Meine grosse Tochter (6 Jahre alt), erklärt jetzt schon anderen gleichaltrigen Kindern, wie man mit Tieren umgehen muss. Es gibt einfach nichts schöneres, wenn ich mal traurig bin, und mein Wauzi kommt zu mir, und legt mir seinen Kopf auf meinen Schoss, oder wenn er mich einfach nur anschaut und mich versucht dann aufzumuntern. Das selbe macht er mit meinen Kindern. Ein Tier versteht dich, auch ohne Worte, und das ist das schönste was es gibt.

Viele Grüsse Andrea und Grunznase Shila
 
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