Hund mit unterdrückter Aggression

christina44

Hallo ich bin neu hier und würde mich gerne mit jemanden austauschen die vielleicht die selben probleme haben wie wir.
Seit Anfang Febuar haben wir einen dreijährigen Jackrusselmix von privat übernommen. Über seine vorgeschichte wissen wir nicht viel ausser das man hin woll als Handtaschenhund gehalten hat und das er schon vier verschiedene Vorbesitzer hatte.
Nach kurzer zeit zeigte er sich sehrb Aggressive an der Leine, ob Mensch oder Hund das war im egal er sah nur jemanden und rastete aus., bis heute hat er mich in verschieden abständen acht mal gebissen, nie fest aber ich war sein prellbock das haben wir mitlerweile mit unterstützung von einer trainerin in den griff bekommen, dachten wir. Ich muss dazu sagen das er Angriffe startet die aus dem nichtskommen. man geht z.b an einem kind vorbei nichts und beim nächsten schiesst er nach vorne und versucht zu beissen.( in der ganzen zeit truck er draussen Maulkorb) . Bis gestern dachte ich wir haben es geschafft m aber dann schnappte er meinem jüngsten ins gesicht , kein Knurren , kein Anfixieren nichts. Er hat ihn nicht verletzt gott sei dank. Aber ich war geschockt.
Nach rücksprache mit unserer Hundetrainerin hat unser hund eine unterdrückte Aggression die wir jetzt abtrainieren müssen. Jetzt trägt er maulkorb wenn meine kinder in der nähe sind.Wenn ich den raum verlasse geht er mit ansonsten bleibt er im Korb .
Vielleicht kennt ja jemand die selben oder ähnliche Probleme vielleicht habt ihr noch ein paar tipps für mich
.
Danke
 
  • 23. Januar 2026
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Hi christina44 ... hast du hier schon mal geguckt?
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Unterdrückte Aggression? Da ist nichts unterdrückt. Der langt ja zu. Was heisst er hat dich 8x gebissen? Mit Löcher? Oder abschnappen?
Deinem kleinen Sohn? Hat er Verletzungen? Hoffe nicht?
 
Naja, ich denke, was gemeint ist ist eine Art "Triebstau"

Der Hund hat mal gelernt, nach vorn zu gehen.

Er hat jetzt gelernt, dass das unerwünscht ist. Also lässt er das bleiben und verhält sich dgedeckelt, bis der Druck zu groß wird. Und dann langt er zu, auch wenn die Situation gar nicht mehr passt.

Die Agression, die zB Hundebegenung No. 5 auf dem Gassi abkriegt, wurde von Hund 1 gelegt und bei den nächsten drei Hunden immer ein bisschen hochgekocht. Hund 5 macht vielleicht gar nichts, aber dem Russel platzt bei Hund 5 die Hutschnur - "ohne" Anlass.
 
Den begriff unterdrückte aggression war mir bis gestern völig unbekannt. als er mich gebissen hand war meine hand in seinem Maul aber löcher habe ich keine . Gott sei dank war der biss nicht schlimm paar kratzer an der Stirn . Ich bin mit schäferhunden gross geworden , meine letzten waren ein bernadienermix und eine Staff hündin. aber diese Verhalten kenn ich nicht .
So unvorhersehbar .
 
Also dann hat er nicht gebissen. Ich finde das schon mal einen guten Anfang. Aber ganz ehrlich, ich würde eine Trainerin suchen, die sich mit Terriern besser auskennt. Ich finde es gut, hat er einen Maulkorb an, wenn er um Kinder ist. Lieber sicher gehen.
 

Im Grunde dasselbe wie "unterdrückte Aggression".

Der Impuls, nach vorn zu gehen, um einen Konflikt zu lösen, wird einmal unterdrückt, kann dann aber eventuell durch ständige stressige Begegnungen nicht weiter abgebaut werden und so summiert sich das Bedürfnis (der Trieb) auf, bis es sich unter Umständen bei einem relativ kleinen Anlass entläd.

Es ist ein Modell, um bestimmte Verhaltensweisen zu erklären.

Ich meinte damit: Der Hund schleppt nicht ständig unterdrückte Aggressionen mit sich herum. Er kann aber das Bedürfnis, einen bestimmten Konflikt aggressiv zu lösen, nicht so lange unterdrücken, bis es nicht mehr da ist, sondern "verschleppt" es dann quasi.

Das passiert (so die Theorie) vor allem dann, wenn dem Hund ein bestimmtes Verhalten zwar verboten, aber keine gute Alternative gezeigt wird.
 
Oh ja als er das erste mal draussen so reagiert hat haben wir ihn einem maulkorb gekauft. Wir wollten nichts riskieren. Da ich ja nur grosse hunde hatte muss ich sagen das wenn man besitzer von einem kleineren hund ist .Wird man viel von anderen leuten angesprochen.
Ich mein er ist klein und süss die Kinder rennen auf ihn zu erwachsene bleiben stehen und sagen dann . Muss das sein mit dem maulkorb so ein kleiner hund was der schon anrichten. Man hat immer das gefühl such rechtfertigen zu müssen .
Nervig
wir haben eine private hundetrainerin die sagte ja auch wir sollten ihn in die hundebox sperren und ihn komplett auf null setzten das heisst kein Spielen Kein Streicheln, weil er das auch getan hat aus Dominaz getan hat kurz gesagt es geht ihm wol zu gut
 
Oh ja als er das erste mal draussen so reagiert hat haben wir ihn einem maulkorb gekauft. Wir wollten nichts riskieren. Da ich ja nur grosse hunde hatte muss ich sagen das wenn man besitzer von einem kleineren hund ist .Wird man viel von anderen leuten angesprochen.
Ich mein er ist klein und süss die Kinder rennen auf ihn zu erwachsene bleiben stehen und sagen dann . Muss das sein mit dem maulkorb so ein kleiner hund was der schon anrichten. Man hat immer das gefühl such rechtfertigen zu müssen .
Nervig
wir haben eine private hundetrainerin die sagte ja auch wir sollten ihn in die hundebox sperren und ihn komplett auf null setzten das heisst kein Spielen Kein Streicheln, weil er das auch getan hat aus Dominaz getan hat kurz gesagt es geht ihm wol zu gut


Suche schnell einen anderen trainer.
 
Ich sage es mal so, Wir sperren ihn nicht weg weil das ist für mich keine lösung und auch nicht artgerecht.
Aber er bleibt im korb und verlässt mit mir den Raum.
Maulkorb bleibt drauf.
Weiterhin fange ich an bestimmte Situationen zu provozieren . Wie soll er lernen das seine Raktrion falsch ist, wenn ich ihn darauf nicht korrigiere.
 
Das mit der Dominanz ist gefährlicher Bullshit, such dir nen anderen Trainer.

Abgesehen von allem anderen Mist, zeigst du dem Hund deine "Dominanz" bestimmt nicht durch wegsperren.
 
Schritt 1: waere fuer mich ein gruendliches Durchchecken beim TA, um irgendwelche koerperlichen Beschwerden au eruieren.

Schritt 2: Hundetrainer finden, dessen/deren Ausbildung fundierter ist (=animal behavior sciences), das geht ueber Dominanztheorien weit hinaus und in die Hintergruende fuer dieses Benehmen.
 
Im Grunde dasselbe wie "unterdrückte Aggression".

Der Impuls, nach vorn zu gehen, um einen Konflikt zu lösen, wird einmal unterdrückt, kann dann aber eventuell durch ständige stressige Begegnungen nicht weiter abgebaut werden und so summiert sich das Bedürfnis (der Trieb) auf, bis es sich unter Umständen bei einem relativ kleinen Anlass entläd.

Es ist ein Modell, um bestimmte Verhaltensweisen zzzu erklären.
Das ist einfach Frust.
Es gibt keinen Trieb sich mit Menschen oder Hunden zu kloppen.
Triebstau ist in der Verhaltenbiologie eigtl nicht existent, aber allgemein spricht man davon wenn ein natürlicher Trieb solange unterdrückt wird, bis die Impulskontrolle kaum/nicht mehr ausreicht.
Bei diesem Hund geht es aber vermutlich um Unsicherheit und fehlende Lösungen, nicht um unterdrückte Triebe.
 
Durchgecheckt ist er alles ok.
Wieso kann es keine Dominaz sein ?
Er hatte ja vier vorbesitzer und er ist nie erzogen wurden , und mitlerweile hat man den Eindruck das er gelernt hat , wenn ihm was nicht passt die Zähne einzusetzten.
Wie gesagt am Anfang war er sehr unsicher , laute geräusche hektische bewegungen,
er war sehr nervös lief viel hin und her .
 
Also dann hat er nicht gebissen. Ich finde das schon mal einen guten Anfang. Aber ganz ehrlich, ich würde eine Trainerin suchen, die sich mit Terriern besser auskennt. Ich finde es gut, hat er einen Maulkorb an, wenn er um Kinder ist. Lieber sicher gehen.

Ich würde auch sofort einen Trainer suchen.
Einen, der erkennt, was dahinter steckt und auch die Ansprüche der Rasse nicht außer acht lässt.
Triebstau ist es mit Sicherheit nicht. Aggression ist kein Trieb, also ist Triebstau Unsinn.
 
Er muss kopfarbeit leisten , sein futter suchen . Wir nutzen einen karton füllen ihn mit genug papier und verstecken ein paar futtestücke
Mit futterbeutel haben wir auch angefangen , den mir ist bewusst das er ein Jagdhund ist und das wir so sein jagdverhalten umlenken müssen.Gleichzeitig braucht er viel bewegung und ob wohl er seine bedürfnisse befriedigen . kommt dieses verhalten zum vorschein.
 
es hat sich viel zum positiven verändert. aber das gestern hätte ich ihm nicht zugetraut.
Was mich geschockt hat und man sich fragt Wieso?
 
Durchgecheckt ist er alles ok.
Wieso kann es keine Dominaz sein ?
Er hatte ja vier vorbesitzer und er ist nie erzogen wurden , und mitlerweile hat man den Eindruck das er gelernt hat , wenn ihm was nicht passt die Zähne einzusetzten.
Wie gesagt am Anfang war er sehr unsicher , laute geräusche hektische bewegungen,
er war sehr nervös lief viel hin und her .

Unerzogenheit und auch "gelernt haben die Zähne einzusetzen" hat halt einfach 0 mit Dominanz zu tun.
 
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