Hund darf nicht an der Leine an anderen schnüffeln

  • lektoratte
Aber ein angeleinter Hund ist nicht „frei“ und daher sollte man dringend fragen.

Das ist der springende Punkt, @Eddymo

Du kannst ja gar nicht unbedingt wissen, ob der andere Hund verträglich ist.

Bei uns war es so: Mein Junghund wollte auch zu jedem anderen Hund hin. Daraufhin durfte er erstmal ein halbes Jahr oder so beim Spaziergang von sich aus gar nicht an der Leine Kontakt aufnehmen, bis er verstanden hatte, dass "hier" oder "Fuß" eben auch in diesen Fällen gilt. (Ich habe es allerdings nicht unterbunden, wenn der andere Hund zu uns kam, vorausgesetzt, der war freundlich.)

Seitdem erlaube ich es aber je nach Hund und Zeit. Aber der Standard ist schon, dass ich entscheide und es dem Hund erlaube oder nicht, und nicht, dass der Hund grundsätzlich zu jedem hinzieht und ich es ihm dann verbieten muss.

Wobei er bei Hunden, mit denen er keinen Kontakt möchte, schon von sich aus auf die andere Seite von mir wechselt und bei mir bleibt.

Junghundebesitzer sind immer sehr dankbar, wenn wir einfach vorbei marschieren. Zumindest wenn sie gerade dasselbe üben wie wir damals. :)

Wenn ich es richtig verstanden habe, ist es eher die Art und Weise, wie die Leute reden, die dich stört, oder?

Das sehe ich genauso. Wir haben hier auch so ein, zwei Spezialisten, die bei jeder Hundebegegnung jedem mit erhobener Stimme mitteilen, dass ein Hund an der Leine nie, nie, nie - auch nicht ein bisschen, auch nicht, wenn sie sich kennen, auch nicht bei Leinenzwang, auch nicht egal wie gesittet das abläuft - Kontakt haben dürfen, weil so gute Hundeerziehung geht und alles andere das Sozialverhalten des Hunds unwiederbringlich versaut.

Und da frag ich mich dann auch... :hö:
 
  • SaSa22
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Hi lektoratte :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • heisenberg
Das hast Du gut beschrieben @lektoratte . Bei und gibt es hin und wieder auch Kontakt an der Leine, aber eben wenn es passt und ja auch manchmal sind wir es die fragen, ob Kontakt erlaubt ist. Aber niemals entscheidet das der Hund.
 
  • MeikeMitBenny
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LG Meike mit Benny
  • Eddymo
Wie gesagt, Zabi will von sich aus mit anderen Hunden nichts zu tun haben, er findet sie, bis auf besagte handverlesene Ausnahmen, einfach überflüssig.
Er würde auch niemals von sich aus zu einem anderen hinlaufen.
Dementsprechend "erwartet" er dieses Verhalten auch von den anderen Hunden und da das eher selten klappt, obliegt es halt mir das so zu managen, das Zabi "seine Ruhe" hat.
Ich kommuniziere das auch rechtzeitig und freundlich mit uns begegnenden, unbekannten HH's, nur wenn dann trotzdem so Sprüche kommen, Marke "Der will doch nur Hallo sagen/spielen" oder noch besser "Ach, die machen das schon untereinander aus...", dann ist bei mir Schluß mit lustig...:girlhitboy:

Ich finde Respekt und Höflichkeit sowohl unter Menschen, als auch unter Hunden sollte auch bei Hundespaziergängen normal sein. Allein die Individualdistanzen sind bei beim einzelnen Menschen und Hunden jeweils verschieden und einfach hibbelig an der Leine da hineinzuziehen, wahrscheinlich auch noch von vorne auf den anderen Hund zu, ist auch unter Hunden ein unhöfliches Verhalten.
Die Reaktion der anderen kam ja wohl erst, nachdem das so passierte.
Und dann zu sagen, dass es für ihre Hunde kein schnüffeln und spielen an der Leine gibt, ist für mich eine recht normale und angemessene Reaktion.
Ich kenne es eigentlich schon ein Leben lang so, dass man, wenn man mit Hunden an kurzer(!) Leine einander begegnet, man grüßt und geht im normalen Tempo weiter. Wird Kontakt gewünscht, fragt der, der den Kontakt möchte.
Ich weiß nicht, wo das Problem liegt.
(Ich sehe ich keinen Grund wildfremden Hundehaltern zu erklären, warum ich oder der Hund einfach in Ruhe Gassi gehen möchten. Aber das kann in derartigen Fällen sicher jeder halten, wie er ma

Viele Hunde verhalten sich an der Leine anders als ohne, weil sie sich eingeengt fühlen und in ihrem natürlichen Verhalten behindert.
Ich finde Leinenkontakt daher meistens eher unnötig, zudem verheddern sich die Leinen wirklich öfters, insbesondere bei einem jungen, wilden Hund und wenn die Hunde dann ungünstig ineinander verhakt sind gibt es auch schnell mal eine Keinerlei.

Ich hätte dir daher definitiv auch gesagt, dass wir keinen Kontakt an der Leine wollen. Den hätten wir aber auch ohne Leine nicht haben wollen, weil mein klappriger Hundeopa einfach keinen Kontakt zu einem jungen, wilden Hund brauchte.als unser alter krebskranker Bruno, Gott hab ihn seelig noch durch die Gegend zog bekam ich auch kein Verständnis

Hallo zusammen,
also ich ging vorgestern mit unserem Urs 1 Jahr alt die gewöhnliche Runde. Urs ist noch nicht so abrufsicher und deswegen an der Leine. ( Müsste er sowieso da er über 50 cm Schulterhöhe hat). Wir begegnen zwei Frauen die eine mit so nem Flauschihund die andere mit zwei Bordercollies. Urs jung und noch etwas hibbelig wollte schnüffeln, dann zerrten die zwei Damen an ihren Hunden und meinten zu mir: "kein schnüffeln und spielen an der Leine!" Ich musste dann meinen mit Gewalt an der Leine weiterzerren. Ich war sehr perplex über diesen Befehl und dachte mir des können nur Gläubige von Rütter und Co sein. Hab dann im Internet tatsächlich heraus gefunden, dass dies eine Hundeschulenmarotte ist. Früher mit unserem Bruno musste ich mir immer blöde Sprüche anhören weil ich ihn wenn wir die Hunde nicht kannten, abrief und angeleint habe weil er ein Stänkerer war und wir haben aus diesem Grund lange überlegt uns einen neuen zu besorgen.
Nun nach 1,5 Jahren lebt jetzt Urs seit einem halben Jahr bei uns und ich dachte mir so cool Urs verträgt sich mit jeden Hund jetzt kann ich entspannt Gassi gehen. Da hab ich die Rechnung noch nicht mit den Hundeschulenfreaks gemacht. Kann mir jemand einen vernünftigen Grund ausser Läufigkeit, Verletzung, Unverträglichkeit nennen? Und kommt mir jetzt bitte nicht mit weil sich die Leinen verheddern.
Ich glaube, ich hab mich etwas ungeschickt ausgedrückt, nicht mein Hund wollte zu denen sondern umgekehrt. Im übrigen bin ich immer gerne dabei wenn andere Hundebesitzer ihrem Hund etwas beibringen möchten. Ich profitiere ja auch davon.
 
  • Zora-Nadine
Also ich habe ja einen Hund der andere Hunde super findet, egal ob Leine oder nicht. Er möchte tatsächlich nur "Hallo" sagen oder eher abchecken wer sich so in seinem Revier rumtreibt. Wenn er den anderen Hund gecheckt hat ist es auch gut und er geht weiter. Daher ist Kontakt überaus erwünscht und ich versuche Ihm so viel Kontakt zu ermöglichen wie es eben geht.
Mich nervt das teilweise auch etwas, weil andere Hundehalter so überängstlich sind. Gerade die von kleinen Hunden, da werden Hunde hysterisch weggezerrt oder auf den Arm genommen. Oder wenn junge Hunde in uns reinbrettern (was mein Großer ja super findet) hektisch versucht den Hund zurückzurufen. Ich sag dann immer: "Der ist freundlich". Und bevor ich jetzt Haue bekomme, ich frage immer bevor er zu anderen Hunden darf, es sei denn sie laufen auch frei oder ich kenne sie. Und leider höre ich ganz oft: "Nein, der ist viel zu groß" oder "Die kennen sich doch gar nicht" oder "An der Leine geht das nicht" oder was weiß ich. Ich finds immer besonders dann blöd wenn der ander Hund freundlich aufgeregt in unsere Richtung zieht und offensichtlich auch Kontakt möchte.

Meine Hündin ist nicht so verträglich. Generell findet sie andere Hunde überflüssig. Daher nehm ich sie an die Leine bei Begegnungen und manövier sie aus der Situation. Wenn andere Hunde zu Ihr gehen und an Ihr schnüfflen muss sie das halt eben mal aushalten, auch wenn sie es doof findet. Sie weiß das sie die anderen Hunde nicht zu Hackfleisch verarbeiten darfIch finde immer wieder erstaunlich wie schnell die anderen Hunde merken, dass mit Ihr nicht so gut Kirschen essen ist und sie dann auch ganz schnell in Ruhe lassen.
 
  • snowflake
Ich sag dann immer: "Der ist freundlich".
Ich ggfs. auch. Auch neulich wieder: Leute kommen an einer Wegkreuzung im Wald von rechts, sehen uns, sie macht kehrt und leint ihren kleinen Hund an, der ein Stückchen hinter ihnen war. Ich sage mein Sprüchlein: "Der ist friedlich". Und bekomme die schon häufig in der Situation gehörte Antwort: "Aber der nicht!" Was der Kleine beim Vorbeigehen auch prompt bestätigte: "RRRRRRRRRRRRRRRRR!" :D
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • Piate
Wenn der freundliche Hund meinem die Pfote ins Kreuz knallt, finden das weder mein Hund noch ich witzig…..ich bin Kleinhundehalter, sehr wenige von den größeren Hunden können so spielen, dass meine auch Spaß an der Sache hat…..meistens wird sie im Eifer des Gefechts über den Haufen gerannt……und wenn man diese Erfahrung eben ständig macht, reagiert man eben so ……auch wenn der eigene Hund eigentlich auch spielen will……….
 
  • Coony
Und leider höre ich ganz oft: "Nein, der ist viel zu groß" oder "Die kennen sich doch gar nicht" oder "An der Leine geht das nicht" oder was weiß ich. Ich finds immer besonders dann blöd wenn der ander Hund freundlich aufgeregt in unsere Richtung zieht und offensichtlich auch Kontakt möchte.

Wenn mein Hund zum anderen Hund hinzieht, dann gibt es erst recht keinen Kontakt - aus Prinzip. Sonst hat man Ende einen Hund, mit einem Außenfokus auf andere Hunde, was - selbst bei der größten Freundlichkeit - ein Problem sein kann, wenn mal keine Zeit, Lust, wasauchimmer ist.

Und ganz ehrlich, ich traue anderen Hundehaltern mittlerweile nicht einen Millimeter über den Weg (und kann verstehen, wenn andere das auch über Hatari und mich denken) wie oft ist der andere Hund nicht "freundlich" und der andere HH ist gar empört, wenn man keinen Kontakt wünscht. Man kann es ihm ja fast nicht verdenken, er sieht ja meist nur den Hintern von seinem Hund, wie soll er auch wissen, was sein Hund für ein Gesicht zieht.
Jetzt wieder ernst, selbst wenn der Hund freundlich ist und ganz bestimmt zwischen den Hunden alles tutti ist, ich kann dem anderen Menschen nicht trauen.
Es kann immer mal was passieren, Mensch oder Hund. Wo man früher gesagt hat - passiert, Schwamm drüber - geht es jetzt ratz fatz mit Versicherung, Anzeige usw.
Selbst wenn man sagt "mein Hund ist ja versichert, also egal", nein, mir ist es nicht egal. Wenn ich mich zwischen 2 spielende Hunde stelle und ich deshalb auf die Schnurre falle, dann ist das eben Pech, dann hat meine Hose/Jacke eben ein Loch. Mein Pech. Selbst wenn der andere versichert ist.
Reisst sich mein Hund beim Toben ein Kreuzband, dann ist es auch mein Pech und ich reiche nicht die Rechnung beim anderen HH ein.
Und kriegen sich die beiden in die Klamotten, dann zeige ich hinterher niemanden an, auch wenn mein Hund was abbekommen hat.

Also nein.
Kein Kontakt an der Leine.
Aus Prinzip nicht,
 
  • DobiFraulein
Mich nervt das teilweise auch etwas, weil andere Hundehalter so überängstlich sind.
Oder aber, die anderen Hundehalter können ihren eigenen Hund einfach besser einschätzen, als du denkst.

Mein früherer Rüde zB
Der war grundsätzlich verträglich. War er frei und ein anderer Hund war ihm nach dem Abchecken nicht genehm, hat er ruckzuck Distanz dazwischen gebracht, ein Stück weg auf mich gewartet und gut war.
An der Leine wäre das nicht gegangen. Da hätte die Stimmung bei dem für andere Leute offensichtlich freundlichen Hund auch mal umschwenken können.
Warum sollte man als Hundehalter das Riskieren? Ist m.E. absolut unnötig. Ob der andere Hundehalter mich dann blöd findet oder nicht, weil sein Schnuffiwuffi nicht 'hallo' sagen darf, ist mir herzlich egal.
 
  • heisenberg
Ohne Sozialkontakte wäre mein Hund unglücklich. Deshalb lassen wir Hundekontakte zu. Aber eben nur kontrolliert und nach Absprache. Wir laufen gerne zusammen, trainieren oder lassen die Hunde rennen, sofern alle das wollen. Mein Hund "spielt" sehr gerne mit anderen Hunden, hat keinen Futterneid und verteidigt auch nicht sein Spielzeug. Aber genauso gerne läuft er in einer Gruppe einfach nur mit.
Wie gesagt alles nach Absprache und nachdem man sich Hund und Halter angesehen hat.
Der Vorgänger konnte mit ihm bekannten Hunden auch sehr gut, generell eher mit Hündinnen. Für ihn waren 2-3 regelmässige Kontakte ausreichend.
So verschieden sind die Hunde. Nicht jeder Hund braucht ständigen Hundekontakt.
 
  • Eddymo
Also ich habe ja einen Hund der andere Hunde super findet, egal ob Leine oder nicht. Er möchte tatsächlich nur "Hallo" sagen oder eher abchecken wer sich so in seinem Revier rumtreibt. Wenn er den anderen Hund gecheckt hat ist es auch gut und er geht weiter. Daher ist Kontakt überaus erwünscht und ich versuche Ihm so viel Kontakt zu ermöglichen wie es eben geht.
Mich nervt das teilweise auch etwas, weil andere Hundehalter so überängstlich sind. Gerade die von kleinen Hunden, da werden Hunde hysterisch weggezerrt oder auf den Arm genommen. Oder wenn junge Hunde in uns reinbrettern (was mein Großer ja super findet) hektisch versucht den Hund zurückzurufen. Ich sag dann immer: "Der ist freundlich". Und bevor ich jetzt Haue bekomme, ich frage immer bevor er zu anderen Hunden darf, es sei denn sie laufen auch frei oder ich kenne sie. Und leider höre ich ganz oft: "Nein, der ist viel zu groß" oder "Die kennen sich doch gar nicht" oder "An der Leine geht das nicht" oder was weiß ich. Ich finds immer besonders dann blöd wenn der ander Hund freundlich aufgeregt in unsere Richtung zieht und offensichtlich auch Kontakt möchte.

Meine Hündin ist nicht so verträglich. Generell findet sie andere Hunde überflüssig. Daher nehm ich sie an die Leine bei Begegnungen und manövier sie aus der Situation. Wenn andere Hunde zu Ihr gehen und an Ihr schnüfflen muss sie das halt eben mal aushalten, auch wenn sie es doof findet. Sie weiß das sie die anderen Hunde nicht zu Hackfleisch verarbeiten darfIch finde immer wieder erstaunlich wie schnell die anderen Hunde merken, dass mit Ihr nicht so gut Kirschen essen ist und sie dann auch ganz schnell in Ruhe lassen.
Das nenn ich Hundesprache. Und die sollte von Mensch und Hund verstanden werden. Ich musste mir oft anhören was für einen aggressiven Hund ich hätte, weil er die Lefzen hoch zog, geknurrt oder den Pelz hoch stellte.
 
  • DobiFraulein
Ohne Sozialkontakte wäre mein Hund unglücklich. Deshalb lassen wir Hundekontakte zu.
Klar, warum auch nicht.
Man kann ja auch ein Stück mit dem anderen Hundehalter gemeinsam an der Leine in die gleiche Richtung gehen, dann sieht man, wie es zwischen den Hunden läuft. Und dann die Hunde laufen lassen.
Aber fremde Hunde frontal an der Leine aufeinander zu und schnüffeln lassen kann halt auch gerne mal in die Hose gehen, das Risiko ist es mir nicht wert...
 
  • pat_blue
Das nenn ich Hundesprache. Und die sollte von Mensch und Hund verstanden werden. Ich musste mir oft anhören was für einen aggressiven Hund ich hätte, weil er die Lefzen hoch zog, geknurrt oder den Pelz hoch stellte.
Das macht mein Hund, wenn sie mal unsicher ist
 
  • Zora-Nadine
Da mein Hund sehr ruhig ist, sich langsam nähert und nicht spielt und nicht rumhüpft kann er auch problemlos zu kleinen Hunden. Der ist einfach so super souverän bei Hundebegegnungen. Das merken auch die andern Hunde sehr schnell. Gerade Hund die nicht unverträglich sind aber ne große Klappe haben, geben meist augenblicklich Ruhe wenn er sich nähert. Da er auch sehr viele Eskalationsstufen zeigt bevor er agressiv wird habe ich null Bauchschmerzen wenn er zu anderen Hunden hingeht.

Gestern kam eine unangeleinte junge Hündin auf uns zugebrettert und Herrchen schrie total verzweifelt hinter ihr her. Meiner hat nur kurz geschnuppert und gut war. Ich sagte zu dem Besitzer, dass meiner freundlich ist. Trotzdem war der kurz vor dem Herzinfarkt.

Aber mir liegt auch diese immer das schlimmste befürchten Mentalität nicht.
 
  • pat_blue
Da mein Hund sehr ruhig ist, sich langsam nähert und nicht spielt und nicht rumhüpft kann er auch problemlos zu kleinen Hunden. Der ist einfach so super souverän bei Hundebegegnungen. Das merken auch die andern Hunde sehr schnell. Gerade Hund die nicht unverträglich sind aber ne große Klappe haben, geben meist augenblicklich Ruhe wenn er sich nähert. Da er auch sehr viele Eskalationsstufen zeigt bevor er agressiv wird habe ich null Bauchschmerzen wenn er zu anderen Hunden hingeht.

Gestern kam eine unangeleinte junge Hündin auf uns zugebrettert und Herrchen schrie total verzweifelt hinter ihr her. Meiner hat nur kurz geschnuppert und gut war. Ich sagte zu dem Besitzer, dass meiner freundlich ist. Trotzdem war der kurz vor dem Herzinfarkt.

Aber mir liegt auch diese immer das schlimmste befürchten Mentalität nicht.
So wurde mir Belle zerbissen. Das passiert mir nicht nochmal
 
  • Lucie
Als wir noch in München wohnten war das auch anders. Man traf ja selbst bei schlechtem Wetter immer mehrere Hunde. Die Boxer, Bouvier und Schafpudel kannten das nicht anders. Aber selbst da merkte man dass sie so mit 2-3 Jahren das Interesse an fremden Hunden verloren, trafen wir Jugendfreunde freuten sie sich und liefen zur Begrüßung hin. Die lustigste Begegnung hatten wir im Pasinger Stadtpark, meine Bouviers liefen mit mir eine schnelle Runde und kümmerten sich so gar nicht um einen Setter der eine Spielaufforderung nach der anderen machte. Das Frauchen plärrte mir wutentbrannt nach wie asozial doch Mehrhund Besitzer wären. Die Briard sind hier sehr ländlich aufgewachsen, damals lebten Emmi und Sol noch und ich war mit 5 Hunden unterwegs. Selbst wenn wir mal in der Ferne wen sahen, bei 5 drehen die meisten um und laufen einen Bogen. Doro war mit einem knappen Jahr mit mir zum Welpentreffen bei der Züchterin, es waren vom A-D Wurf Hunde dabei die miteinander spielten, einzig meine Doro umkreiste die Truppe und machte nicht mit. Das war beim Welpenkurs schon so und ist bis heute so geblieben dass sie fremde Hunde überflüssig findet, klar gehe ich mit ihr trotzdem auch auf Seminare, sie sagt aber deutlich wenn ihr ein Hund zu nahe kommt.
Leni, E-Wurf aus der gleichen Zucht ist genau das Gegenteil, für die meisten fremden Hunde allerdings zu grob, Briard patschen sich gegenseitig die Pranken auf den Kopf dass es nur so scheppert. In der Bretagne kam in den Dünen aus der Ferne ein Kuvasz auf uns zugestürmt, Herrchen rief erfolglos und drehte sich dann um und ging in entgegen gesetzte Richtung weiter. Ich schaute mir das erst an, entschloss mich aber kurz vor einschlagen dazu Emil und Doro abzuleinen. Er wurde dann ganz elegant und unversehrt ein Stück in die richtige Richtung geräumt, ich hätte auch Leni schicken können, dann hätte ich aber 4 Hunde gehabt, Besitzer war außer Sicht mittlerweile.
 
  • mailein1989


*duckundweg* :sarkasmus:
 
  • heisenberg
Klar, warum auch nicht.
Man kann ja auch ein Stück mit dem anderen Hundehalter gemeinsam an der Leine in die gleiche Richtung gehen, dann sieht man, wie es zwischen den Hunden läuft. Und dann die Hunde laufen lassen.
Aber fremde Hunde frontal an der Leine aufeinander zu und schnüffeln lassen kann halt auch gerne mal in die Hose gehen, das Risiko ist es mir nicht wert...
Frontal machen wir nie, das mag Odin auch überhaupt nicht und ist da eher abwehrend.
 
  • heisenberg
Die Hündin meiner Freundin zeigt Odin öfter mal die Zähne, wenn er ihr zu stürmisch ist. Sie ist 9 Jahre und bremst meinen aktiven Hund sehr souverän aus, wenn es ihr zuviel wird, und Odin gibt dann auch nach.
Seine beste Freundin eine Schäfermix-Hündin ist auch sehr selbstbewusst. Den beiden beim Rennen und Rempeln und Spielen zuzuschauen ist wirklich schön. Am Besten ist ja das Versteckspielen. Odin läuft ins hohe Gras, duckt sich und wartet bis Cassy ihn findet und dann geht das Spiel los. Die beiden sind echte Freunde, kennen sich seit 2 Jahren, sind gleich alt und haben beide power. Das passt einfach.
Ist ein Hund eher ruhig und unterwürfig, dann muss ich schon aufpassen, dass Odin nicht anfängt aufdringlich zu werden. Der testet schon aus, wie weit er gehen kann. Das kann man aber auch als Halter gut unterbinden.
 
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