Hündin "Hexe", 9 Jahre, Blasenkrebs - Therapie?

  • Schnüppchen
Hallo und liebe Grüße an alle, die dieses Thema lesen und/oder leider selbst betroffen sind.
Unsere Hündin Hexe oder Hexle bekam dieses Jahr im August 2022 leider die Diagnose Blasenkrebs und Tumor in der Milz. Hexle hatte bis August 2022 keine Beschwerden, außer dieser seltsame Juckreiz in den Ohren und an den Backen/Schnauze links und rechts. Da denkt man, Hefepilze oder Grasmilben? Und die Reise ging dann los. Erste Tierärztin verordnete eine Salbe ohne Abstrich. Funktionierte 1 - 3 Tage. Nächste Tierärztin, ich bestand als Hexles Tante auf einen Abstrich, den liess meine Schwester bei der zweiten Tierärztin machen und es wurde Blutgenommen. Salbe, Ergebnis abwarten. Ergebnis: hohe Leberwerte, Blut im Urin. Außer weiterhin Juckreiz keine Anzeichen, dass etwas mit der Blase nicht stimmen könnte. Es folgte ein Ultraschall, aber kein farbgebendes. Wir waren nicht zufrieden mit der Untersuchung und wechselten in die Tierklinik Heilbronn. Dort wurden alle möglichen Bilder geschossen, erneute Urinuntersuchung mit speziellem Verfahren, das zu 80 - 90 % bösartiger Tumor führte in der Blase. Milztumor musste raus bzw. die ganze Milz und Blasentumor gerade noch so operabel. OP gut verlaufen, alles erwischt und Metacam kam zum Einsatz. Nächstes Ultraschallbild 4 Wochen später, erneut Blasentumor, die Blasenwand verdickt und weiss. Chemo wurde von der Onkologin empfohlen. Wir machten uns schlau im Internet und fanden die dentritische Zelltherapie, die für meine Schwester die bessere Option darstellte wegen weniger bis keine Nebenwirkungen. Die Chemo wollte sie ihrem Liebling nicht antun. Ich empfahl noch Ferrum phosphorikum und Zistuspulver wegen ihrem Immunsystem, denn ich las, dass die Milz, die nicht mehr da ist, für die Hauptarbeit fürs Immunsystem zuständig ist.
Also meldete sich meine Schwester beim zuständigen Arzt für die dentritische Zelltherapie und die empfahlen, sofort loszulegen, keine Zeit zu verlieren. Der erste Zyklus sollte sofort beginnen, 3 x Blutabnahme und 9 Tage später die Hauteinspritzung der aufbereiteten Zellen/Bluti m Abstand von jeweils 4 Wochen.
Mit den Nerven bereits völlig am Ende, kamen dann auch Komplikationen bei den Therapien. Bei der 1. Blutabnahme verfuhr sich der Fahrer dieser speziellen Klinik/Reinraumlabor dieser Einrichtung. Denn Blut nimmt der Haustierarzt ab, genau nach Anweisung dieser Institution und das Blut musste zu einem bestimmten Zeitpunkt an diesem Tag vom Kurier abgeholt werden. wer nicht kam, war der Kurier. Also 1. Blutabnahme war umsonst und landete im Müll. Eine Woche später Neuer 2. Versuch. Dieser gelang und 9 Tage später bekam Hexle ihr aufbereitetes Blut wieder zurückgespritzt. So, nun nach 4 Wochen 3. Versuch. dasselbe nochmals. Dieses mal ging wohl das aufbereitete Blut im Reinraumlabor kaputt und war nicht verwendbar. Alles nochmal. Neu eine Wocher später Blutabnahme, abholen durch Kurier, aufbereiten und neu spritzen. Nun beim letzten von 3 Zyklen war Hexle am Montag wieder beim Tierarzt, und es geht ihr weiterhin gut, aber die Tierklinik mag sie nicht mehr. Denn Blutabnahme ist in den letzten Malen schwieriger bei ihr geworden und es funktioniert nicht mehr auf Anhieb.
Und bei diesem letzten Mal wurde meine Schwester vom Haustierarzt darauf hingewiesen, dass Hexle es nicht schaffen wird, dass er die rote Grenze ziehen würde, sobald sich irgendetwas von der Blase lösen würde und die Harnröhre verstopfen würde. Meine Schwester soll sich nun darauf einstellen, Hexle einschläfern lassen zu müssen. Schlagartig sind alle Hoffnungen mit dieser Therapie flöten gegangen. Wir hatte große Hoffnungen in diese Therapie gesetzt und diese wurden brutal zunichte gemacht. Hexle fühlt sich weiterhin großartig, sie spielt, geht lange spazieren, uriniert normal und hat einen prächten großen Hunger, ist ein Nimmersatt geworden.
Die Zelltherapie muss vollständig bezahlt werden, was heisst, auch die 2 misslungenen Versuche. Die Zelltherapie ist preislich genauso wie die Chemo. Kostet auch viel Geld, und dann gelingen 2 davon nicht, müssen jedoch zusätzlich auch bezahlt werden. Und dann der Hammer, dass alles umsonst sein soll.
Ich hoffe, dass die Blasenverdickung aus der Op stammt, dass sich evtl. die Blase entzündet hat und/oder Heilungsprozess der OP? Die Milz ist entfernt und dieser Tumor war gutartig. Von Anfang an gab es keine Beschwerden bis auf den Juckreiz, der hartnäckig blieb.
Ich bin unendlich traurig, dass wir Hexle verlieren sollen und meine Schwester ist fix und fertig. Sie hat sich nun entschieden, die letzte Behandlung der 3 Zyklen fertig zu machen und dann möchte sie nichts mehr weiter unternehmen, außer das Zystuspulver und das Ferrum phosphorikum für das Immunsystem. Es war geplant, im Februar 2023 den nächsten Zyklus der Zelltherapie zu machen, aber im Moment hat sie leider alle Hoffnung verloren, da bin ich völlig bei ihr, denn es ist für mich unvorstellbar, dass das alles umsonst gewesen sein soll.
Hat noch irgendjemand eine Idee oder auch Erfahrungen, die ähnlich verlaufen sind?
Bin für jeden Tipp sehr dankbar.
liebe Grüße an alle
 
  • SaSa22
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Hi Schnüppchen :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • Schorschi
Ich weiß, das Metacam bei Blasenkrebs eingesetzt wird. Alles Gute für den Hund!

.
 
  • MeikeMitBenny
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LG Meike mit Benny
  • Dunni
Einer meiner Hunde wurde mal fälschlicherweise ein Blasentumor diagnostiziert, als durch eine Blasenentzündung die Blasenwand stark verdickt war.
Drück euch die Daumen, dass euer Hund noch eine lange beschwerdefreie Zeit hat. Zur Therapie kann ich leider nichts beitragen.
 
  • Schnüppchen
Hallo Dunni, herzlichen Dank für die Info. Auch ich hoffe es sehr stark, dass es sich "nur" um eine Blasenentzündung handelt. Da freu ich mich für Dich, dass es ein Irrtum war, da warst Du sicherlich super Happy drüber :) Wünsche Euch weiterhin alles Gute und weiterhin viel Glück
 
  • Schnüppchen
Hallo Schorschi, herzlichen Dank fürs Daumendrücken und für den Link. Nochmal was interessantes zum Lesen. Werde es an meine Schwester weiterleiten und hoffe, dass es sie doch ein bischen aufbaut und wir noch zusätzlich etwas für die Kleine tun können, fürs Immunsystem. alles Liebe und alles Gute
 
  • SaSa22
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
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