Hilfe bei 13 Wochen jungem Welpen bitte :-)

  • heisenberg
Man muss halt auch klar benennen, dass Wegschieben nichts bringen wird. Wenn man das mit dem Fuß regeln möchte, dann geht es um Wegkicken. Fakt.
Solange Hundehalter im Alltag um den heissen Brei herumreden, weil keiner mehr was sagen oder gar zeigen möchte, werden sich die Tierheime weiter füllen.
Tabuisiert Strafe nicht.
So meinte ich das auch. Ich wollte es nur "netter" ausdrücken.
Ich musste hier schon öfter körperlich werden. Und ich kann aus Erfahrung sagen, dass das keinen meiner 2 Dobermännern geschadet hat. Im Gegenteil ;)
 
  • SaSa22
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Hi heisenberg :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • Crabat
So meinte ich das auch. Ich wollte es nur "netter" ausdrücken.
Ich weiß. Aber ich glaube das ist verwirrend.
Denn wenn sie denkt andere Hunde lassen sich wegschieben, dann kann sie ja nur folgern ihr Hund wäre irgendwie „krasser“. Aber dem ist denke ich nicht so. :)
 
  • MeikeMitBenny
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
  • toubab
Ich habe auch den eindruck das es sich um ein normalen, knackigen hund handelt, der nur das macht was man ihm machen lässt. Je nach leidensfaehigkeit vom halter kann das formen annehmen. Ich habe eine kurze lunte und finde nicht das ein windelpupser mich zu beissen hat, weil es ihm gerade danach ist.

und die welpen glauben auf anhieb, das es mir ernst ist.

sofort klare grenzen setzen vorkommt verwirrung und gibt dem hund sicherheid.
 
  • snowflake
Wenn man das mit dem Fuß regeln möchte, dann geht es um Wegkicken. Fakt.
Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass die Kleine bei Wegkicken noch denken könnte "fein, jetzt spielt sie mit!" und erst recht aufdrehen.
Ich würde sie wohl, wie es auch @matty und @Gone in a flash geschrieben haben, im Nacken packen und fixieren, bis sie Ruhe gibt, denke ich.
Zusammen mit dem Abbruchkommando natürlich.
 
  • Crabat
Ja aber es ist nur einfach, wenn man es eh schon kann ;)
Sie muss es sich zeigen lassen. Und heutzutage ist es auch schwierig jemanden zu finden, der es gut zeigen kann (und will). Leider.

@snowflake Ja, wie man es selbst kann und es passt. Ein harter schneller Stoß hat den Vorteil dass die Aktion mit Schreckeffekt kommt und sofort wieder vorbei ist. Bei einem Fixieren/Halten kann der Hund sich auch winden und „gewinnen“, wenn es dumm läuft. Es gibt eben kein Rezept.
 
  • SaSa22
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  • snowflake
Sie muss es sich zeigen lassen. Und heutzutage ist es auch schwierig jemanden zu finden, der es gut zeigen kann (und will). Leider.
Stimmt, sie sollte nichts davon selbst probieren, schon weil sie vermutlich alles nur halbherzig und unsicher machen würde. Sie ist ja auf der gewaltfreien Schiene.
Die von @embrujo mehrfach vorgeschlagene Trainerin würde es ihr wohl zeigen, denke ich. Aber die ist halt leider nicht in ihrer Nähe.
 
  • embrujo
Stimmt, sie sollte nichts davon selbst probieren, schon weil sie vermutlich alles nur halbherzig und unsicher machen würde. Sie ist ja auf der gewaltfreien Schiene.
Die von @embrujo mehrfach vorgeschlagene Trainerin würde es ihr wohl zeigen, denke ich. Aber die ist halt leider nicht in ihrer Nähe.
Deshalb mein Hinweis, Isabella einfach mal anzurufen. Vielleicht kennt sie auch jemand, der näher dran ist.

Edit Sie hat übrigens Erfahrung mit solchen Schnappschildkröten. Kann man hier im Forum auch nachlesen.
 
  • Gone in a flash
Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass die Kleine bei Wegkicken noch denken könnte "fein, jetzt spielt sie mit!" und erst recht aufdrehen.
Ich würde sie wohl, wie es auch @matty und @Gone in a flash geschrieben haben, im Nacken packen und fixieren, bis sie Ruhe gibt, denke ich.
Zusammen mit dem Abbruchkommando natürlich.

Hierzu nochmal. Ob dieser Hund nun so ist/reagiert, wissen wir natürlich nicht. Was ich bestätigen kann, das es Hunde gibt, die dann genauso wie du es beschreibst, reagieren.
Crunch ist zum Beispiel so. Da brauchte ich auch, um diese Spirale zu verstehen. Du springst mich an? Ok, hier mein Knie. Es kam wie es kommen musste (heute sage ich, natürlich), bei diesem Hund.
Es war in ihrer Welt eine Einladung, einfach noch massiver zu werden. Mit der nächsten Stufe: der menschlichen Verletzung. Das erforderte dann einen gänzlich anderen Ansatz, wie ich ihn zum Beispiel sonst oder bei Shorty verfolge.
Sie wird vollkommen anders gehändelt, weil es Hunde gibt, die bei Druck mit noch mehr Druck und/oder dann (wirklich ernster) Beschädigungsabsicht reagieren. Und man so das Gegenteil vom eigentlich erwünschten Verhalten, erreicht. Aber des ja nochmal n anderes Thema. :)
Fande nur gut das du diesen Punkt auch hier reingeworfen hast.
 
  • matty
Stimmt, sie sollte nichts davon selbst probieren, schon weil sie vermutlich alles nur halbherzig und unsicher machen würde. Sie ist ja auf der gewaltfreien Schiene.
Die von @embrujo mehrfach vorgeschlagene Trainerin würde es ihr wohl zeigen, denke ich. Aber die ist halt leider nicht in ihrer Nähe.
Sie kennt aber evtl. jemanden in der Nähe. Sie ist wirklich freundlich und man kann sie einfach mal fragen.
Sie hat inzwischen viel Erfahrung und kann auch viele Hinweise zur Beschäftigung solcher Hunde geben.

Zu dem in Nacken.packen, wie ich es mache, da gibt es kein Winden.
Richtig Zupacken, Festhalten und so neben sich absetzen, (verbal und körpersprachlich entsprechend unterstützt), dass der Hund erst mal weiß, was Fakt ist. Die Kleine scheint ja durchaus auf den Kopf gefallen zu sein, die begreift das schon.
Aber, ich glaube auch, es sollte erst mal jemand machen, der Erfahrungen hat.
Wichtig wäre es schon und danach geht es mit Sicherheit Hund und Halterin deutlich besser.
Ich denke nicht, dass es viele Trainingsstunden dafür braucht. Wenn es verstanden ist, können die beiden selbstständig weiter trainieren und ggf bei Problemen noch mal nachfragen.
 
  • heisenberg
Vielleicht kann ja auch mal jemand aus der Familie mitlaufen und die Situation filmen.
 
  • Cornelia T
Meine art von backpfeifen, die übrigens nur ein paar junge kollegen gebraucht haben, kommen schnell, wort und emotionslos, und das leben geht weiter. 1 x und das hat immer gereicht weil die überraschung sehr gross war.

hier ist schon viel wasser den fluss runter. Jemand sollte das zeigen wenn man selber nicht die richtige reflexe hat.

Ich bin auch Backpfeifen Austeiler.Das beruht auf dem Tip eines langjährigen Russellzùchters.
Es muß Zack machen und danach ist der Drops gegessen Es wird nicht nach gekartet. Man ist nicht sauer auf den Hund.
Der Hund weiß was angesagt wurde. Er kann sich darauf einstellen und hat Sicherheit.

Das ist nämlich der Sinn der Sache. Nicht den Hund zu verprügeln sondern einen klaren Rahmen vor zu geben in dem er sich bewegen kann.
Deine Hündin @Lobsi wird auf Dauer mit der Situation unglücklich.
Hunde brauchen klare Ansagen für ihr Leben.

Zu dem Thema "eher weich gespùlt".
Es macht Sinn sich von einem Trainer klar machen zu lassen was dein Hund für ein Auftreten braucht.
Meine Russell sind je nach Linie mehr oder weniger hart im Nehmen
Der Eine versucht es eher mit Rafinesse, der Andere mit dem Kopf durch die Wand.
Wenn du da verbal eine Ansage machst, mußte du das auch in Ton und Gestik richtig rüber bringen sonst lachen die sich tot.
 
  • pat_blue
Ich hab so einen Welpen bisher erst 1x gesehen, die war auch vom Vermehrer und hat die Halterin blutig gebissen.
"Lustigerweise" nur sie. Die war damals mehrfach bei mir und meiner Dogohündin, da hat sie nie Anstalten dazu gemacht. Weder Belle noch ich hatten jemals einen Kratzer. Trotz Spiel mit den Händen.
Da wurde der Welpe schlussendlich weiter vermittelt, war da in der Konstellation, vielleicht nicht das schlechteste. Aber die Halterin hatte noch eine zusätzliche Geschichte, die Kombination war wirklich nicht gut.


Mich würde interessieren, ob dein Hund das auch bei anderen macht?

(Ich habe nur schon öfters gemerkt, dass Hunde bei anderen sich auch anders benehmen können, wie die DSH meiner Eltern.)
 
  • MadlenBella
Wurde schon erklärt, auch nur bei der Halterin. Weder bei anderen Hunden, noch Menschen.
 
  • snowflake
Ganz so hat sie es nicht gesagt. Sondern dass sie es bei den anderen Familienmitgliedern auch macht, nur nicht so extrem. Was ja alles mögliche bedeuten kann.
 
  • MadlenBella
nein...sie ist bei Welpen (Welpenkurs), wie auch erwachsenen Hunden super! Sie rauft nicht zu dolle mit gleichaltrigen, lässt ihre Spielpartner ebenfalls mal die Oberhand, das wechselt ganz toll. Erwachsenen Hunden gegenüber ist sie unterwürfig. Fremdem Menschen begegnet sie ebenfalls unterwürfig...
So stand es auf Seite 8.
 
  • matty
Das ist aber noch mal etwas anderes, als der Umgsng mit Menschen, zu denen sie eine Beziehung hat.
Da wurde es so beschrieben, wie @snowflake schreibt und zusätzlich ist die TE auch die, die größtenteils Umgang mit dem Hund hat.
 
  • MadlenBella
@pat_blue fragte ob sie das auch bei anderen Menschen macht. Ich hab mich auf dieses Zitat bezogen, das andere habe ich wohl überlesen.
 
  • pat_blue
Sorry ich hatte nicht alles hier gelesen.

Danke für die Zitate
 
  • Cornelia T
2 Punkte wollte ich noch anmerken.

Wenn ich Recht erinnere schrieb @Gone in a flash das sie nie gemein zu ihren Hunden ist.
Das sehe ich auch so. Klare Ansage und nie nach karten
Es ist doch viel schonender, angenehmer fùr den Hund, besonders für einen Welpen, der noch viel lernen muß wenn er eine klare Ansage bekommt.
Maulkorb oder am Baum anbinden oder was weiß ich was man sich noch einfallen läßt statt ein Mal beherzt zu reagieren, empfinde ich als schwieriger zu verknüpfen und stressiger für einen Welpen/Junghund.

Zum Zweiten, ich hab ja Russell jeglicher Prägung bei mir rum laufen.
Die Genetik stimmt bei allen, aber Aufzucht und Haltung waren sehr unterschiedlich bevor sie zu mir kamen
Wenn die Genetik tatsächlich das Problem bei @Lobsi s Hund ist, dann ist die Mõglichkeit der Korrektur eingeschränkter als bei einem durch Haltung vermurksten Hund.
Aber wer hat das beurteilt und aufgrund welcher Angaben?
 
  • snowflake
Es ist doch viel schonender, angenehmer fùr den Hund, besonders für einen Welpen, der noch viel lernen muß wenn er eine klare Ansage bekommt.
Maulkorb oder am Baum anbinden oder was weiß ich was man sich noch einfallen läßt statt ein Mal beherzt zu reagieren, empfinde ich als schwieriger zu verknüpfen und stressiger für einen Welpen/Junghund.
Das sehe ich auch so.
 
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