...es ist so traurig, weil der arme Kerl so im Stich gelassen wurde 

Er hatte ein fröhliches Wesen – und das, obwohl er schon mehrere Brüche in seinem Leben erfahren hat: Rocky hatte jahrelang ein liebevolles Zuhause mit Kindern. Doch da diese Kinder eine starke Allergie gegen das Fell von Rocky entwickelten, musste sich die Familie schweren Herzens von ihm trennen.
Rocky landete im Tierheim. Doch schon bald konnte er in eine neue Familie vermittelt werden: Das Glück schien zurückzukehren, hielt jedoch nur wenige Wochen. Nach rund vier Wochen kam Rocky erneut ins Tierheim zurück. Die neuen Halter seien mit ihm überfordert gewesen, teilt das Tierheim mit.
Die Besitzer hatten dem Tierheim seine Krankheit verschwiegen
Die Französische Bulldogge ist eine Rasse, die als Qualzucht gilt. Die Hunde leiden häufig unter Atemproblemen, empfindlichen Augen und weiteren gesundheitlichen Einschränkungen. Überlastung, Hitze und Treppen sollten für Rocky vermieden werden.
Anfang Oktober verschlechterte sich sein Zustand dramatisch. Rocky erlitt einen epileptischen Anfall, dem weitere folgten. Trotz starker Medikamente hörten die Krämpfe nicht auf. Es kam zu neurologischen Ausfällen. Nach Angaben des Franziskus-Tierheims hatten frühere Halter die Erkrankung verschwiegen. "Wir konnten ihm nicht mehr rechtzeitig helfen", heißt es aus dem Tierheim. Schließlich blieb nur die Entscheidung, Rocky von seinem Leid zu erlösen.


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