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Habt ihr schonmal ein Tier überfahren?

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  1. Ja

    39 Stimme(n)
    54,9%
  2. Nein

    32 Stimme(n)
    45,1%
  1. Letztes Wochenende hatte ich eine sehr außerirdische Erfahrung, die mir immer noch durch den Kopf geistert.

    Mein Mann, die Kinder und ich waren auf einer Familienfeier. Da die Kinder so um Mitternacht sehr müde waren, ließ ich meinen Mann weiterfeiern und bin mit den Kindern alleine nach Hause gefahren. Da ich nicht gerne nachts durch den Wald fahre, bin ich die Hauptstrasse gefahren. Kurz nach dem Ortseingangsschild fuhren die Autos vor mir plötzlich zickzack. Also bin ich ganz langsam gefahren... Auf der Straße lag ein Hase, überfahren, aber er lebte noch. Ganz verzweifelt hat er versucht sich mit den Vorderpfoten vom Asphalt zu ziehen. Also hielt ich an (die Kinder schliefen schon), zog meinen Pullover aus (warum nehme ich eigentlich nie eine Decke mit?), Pullover über den Hasen und ab zum Tierarzt. Der war dann doch etwas erstaunt (und im Nachtdress), also ich so im BH vor ihm stand, mit einem zuckenden Pullover in der Hand. Für den armen Hasen konnte er nichts mehr tun, aber er hat ihn wenigstens eingeschläfert.

    Warum mich das nicht los lässt...

    Hätte nicht mal jemand anhalten können, auch wenn es "nur" ein Hase war? Alle konnten sehen, dass er noch gelebt hat! Und warum hat mein Tierarzt (!) gesagt: Warum bist du nicht nochmal drüber gefahren, wäre billiger gewesen. (!!!) Hallo? Da gehe ich jetzt ürbigens nicht mehr hin.

    Na ja, auf jeden Fall fiel mir bei dieser Gelegenheit mein Unfall wieder ein, den ich schon erfolgreich verdrängt hatte. Vor ein paar Jahren habe ich mit 30 km/h (!) eine Katze überfahren. Ich hatte mich verfahren, links und rechts nur noch Acker... Da ich verzweifelt nach einen Haus suchte, um nach dem Weg zu fragen, fuhr ich ganz langsam. Plötzlich sah ich einen schwarzen Schatten, es machte "klong". Mein Herz hat so wild geklopft, es hätte eigentlich raushüpfen müssen, ich habe noch nie so gezittert. Die tote Katze habe ich ein paar Meter weiter gefunden, samt der Einfahrt zu einem Hof. Da bin ich dann hin. Tausend Gedanken im Kopf, wie soll ich das jetzt sagen, als Katzenbesitzer weiß ich wie das ist, wenn man so eine Nachricht bekommt... Der Mann, ein älterer Herr, war sehr nett. Er hat mich beruhigt, wir haben die Katze begraben und uns auch noch lange unterhalten. Es war eine wilde Katze, also hatte ich kein Herz gebrochen, aber die Sekunden vor der Tür werde ich nie vergessen... Und mein schlechtes Gewissen holt mich doch immer wieder ein.

    Bis auf eine Amsel und eine Taube (tut mir echt leid, aber ich konnte nicht ausweichen) hatte ich (auf Holz klopf) sonst keine Unfälle.

    Deshalb meine Frage: Ist euch das auch schon passiert?

    LG
    Tina
     
    #1 Pizza
  2. Bei mir wars bis jetzt zum Glück "nur" ne Maus.
     
    #2 Shiva
  3. :( Mir ist vor einigen Jahren im Urlaub an der Ostsee ein Kaninchen in den Wagen gelaufen. Ich hab den Knall gehört, habe angehalten und das arme Viecherl in stockfinsterer Nacht gesucht. Ein paar Meter weiter fand ich das Kaninchen in einem Straßengraben. Mehr tot als lebendig:heul: Ich hab den armen Wurm dann auf eine Decke gepackt, mitgenommen und und unserem Pensionswirt bescheid gegeben, dessen Freund ein Tierarzt im Ort war. Der kam mitten in der Nacht noch und erlöste den Kleinen, er bedankte sich bei uns, daß wir nicht so gleichgültig weitergefahren sind. Als wir das anderen Gästen im Haus erzählten, kam von den meisten: Einschläfern??Von denen gibts doch hier genug die Schaden anrichten, da braucht man keine Rettungsversuche starten....:verwirrt: Mein Urlaub war gelaufen....:(

    Gruß Flocke
     
    #3 Flockebw
  4. ich selbst hab mal eine maus "erwischt" und ein vögelchen ist mir an die scheibe geprallt.
    bei beiden habe ich nachgesehen, ob sie noch leben. waren tot.

    schlimmer: einem freund von mir ist ein kitz in den geländewagen gerannt. die mutter hat es geschafft und das kitz war nicht zu sehen. plötzlich schrie etwas ganz furchtbar. da wir ja wegen der ricke quasi standen sind wir sofort aus dem wagen und sahen das kleine bündel. die wirbelsäule war kaputt, aber das kleine lebte noch und schrie wie verrückt.
    meinem bekannten versagten die nerven und es war klar, dass das tier nur noch schnellstens erlöst werden sollte! das mußte ich dann tun.
    anschließend fuhren wir zum nächsten förster/jäger. der hat sich bedankt für das korrekte eingreifen und erstmal nen kaffee gemacht. wir haben noch einen moment geredet - wir waren schon unter schock gewesen.
    das möchte ich nicht nochmal erleben !!!

    war auch schon als hundeführer (mit hund von bekanntem jäger) auf nachsuchen dabei .....
     
    #4 wolfdancer
  5. Ich saß nur mal mit im Auto, als ein wirklich großer Rehbock von links nach rechts über die Landstraße schoß und über unser Dach hinweg setzte. Das hat vielleicht gescheppert... Aber er ist einfach weiter gerannt, hat nur das Dach total zekratzt mit seinen Hufen, scheinbar hatte er sich nichts getan.
     
    #5 Bulli-Maus
  6. Oh ja, die zwei Mäuse hatte ich unterschlagen. Einen Wildunfall hatte ich noch nicht, aber ich musste oft bei einem helfen, sowohl Mensch und Tier. Da wir in unserem vorherigen Haus in Alleinlage mitten im Wald wohnten, dort aber eine Nebenstrasse zur Hauptstrasse entlang ging, passierten dort häufig Unfälle mit Rehen und Füchsen. Da ich den Förster (leider) persönlich kannte, habe ich ihn dann immer angerufen, habe versucht die Leute zu beruhigen oder auch mal die Polizei zwecks Unfallaufnahme für die Versicherung angerufen. Für die Menschen gingen die Unfälle eigentlich immer recht harmlos aus, nur für vor allem die Rehe nicht und ein schreiendes Reh ist echt hardcore. Das geht ganz schön an die Nieren.

    Am "coolsten" war der Autofahrer vor mir, der ein Reh erwischte, anhielt und noch während ich ausstieg um zu helfen, das Reh in seinen Kofferraum packte und von dannen fuhr. Ich war so verblüfft, ich hab mir noch nicht mal das Kennzeichen merken können.

    Seit unserer Zeit im Wald mache ich regelmäßig einen Erst-Hilfe-Kurs.

    LG Tina
     
    #6 Pizza
  7. Ja. :(

    Ich bin nachts ne ziemlich kurvige Landstrasse durch den Wald heimgefahren.
    Tempo 80, ich bin nicht mal 60 gefahren, weil ich da aufgewachsen bin, und den Wildwechsel dort kannte...
    Komme um eine Kurve, und seh ein Reh rechts am Strassenrand, zieh nach links weg, aber das Reh hat nen Satz gemacht, und ist mir quasi trotzdem ins Auto gesprungen...

    Besonders tragisch war, dass es es noch lebte, und ich mit dem stark blutenden Reh in den Armen am Strassenrand sass, bis der Förster kam.
    Ich werde diese Augen nie vergessen - hat mich auch ne Weile in Alpträumen verfolgt - und es mir auch nie verzeihen. :( :( :(
     
    #7 Christy
  8. In Namibia lässt sich das leider nicht vermeiden. Da sind schon so einige Vögel vor den Wagen geraten (Perlhühner, Wachteln etc.). Außerdem Frösche, Schlangen, Mäuse usw. Gott-sei-Dank konnten wir den Wildschweinen, Hunden usw. immer ausweichen, wenn auch oft nur knapp.
    LG
    Mareike
     
    #8 bones
  9. Leider habe ich vor Jahren einen Hasen erwischt :(

    Zum Glück war sein Genick sofort durch und er auf der Stelle tot.

    Das Geräusch, das durch das Anschlagen seines Körpers am Unterboden entstand, werde ich nie vergessen.

    Ich weiß nicht, wie oft ich bereits sterbende Tiere gesehen habe und bei ihnen bleiben mußte, bis "es vorbei" war :(

    watson
     
    #9 watson
  10. Ich denke, das ist nahezu allen Autofahrern schon passiert.
    Meistens bemerkt man das ja kaum, wenn es sich um ein kleines Tier (Maus, Wurm, Schnecke etc) handelt. Doch schon die vielen Insekten an der Frontscheibe sprechen ja Bände......
    Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei größeren Tieren (immerhin handelt es sich ja um Wildtiere, wo eine Behandlung etwas problematischer ist, als bei Haustieren) Förster und Tierärzte "kurzen Prozess" machen.
    Daher handhabe ich es seit längeren so, dass ich Tiere mit offensichtlich schweren Verletzungen sofort töte, ehe ich einen Förster benachrichtige. Die Zeit, bis dieser mit einer Flinte kommt, soll sich das Tier nicht quälen müssen.
    Grüße Klaus
     
    #10 kangalklaus
  11. Mal abgesehen von Schnecken, Fröschen was man glaub ich gar nicht so mitbekommt beim Fahren, war es vor ganz langer Zeit mal ein Hase. Ich habe ihn auf einer Moorstrasse im Dunkeln angefahren. Er lief weg, direkt ins Moor, ich stieg aus konnte ihn nicht mehr sehen, habe auch nichts gehört. Bin dann wieder eingestiegen und weitergefahren. Ob er überlebt hat oder gestorben ist , weiß ich nicht. :rolleyes:
     
    #11 Ines2
  12. Habe schon zweimal ein böses Erlebnis gehabt:

    Habe einmal ein Reh mit dem seitlichen Kotflügel vorne erwischt. Es war zum Glück auf der Stell tot.

    Schlimmer war aber ein Unfall auf der Autobahn in Österreich. Bin mit meinem Bruder nachts von Wien in Richtung München gefahren. Ich habe auf dem Beifahrersitz gedöst bis es plötzlich einen urlauten Knall gab. Ich bin hochgeschreckt und mein erster Gedanke war, dass mein Bruder in eine dunkle Unfall- oder Pannenstelle reingerast war. Aber nein, es war ein riesengrosser Hirsch! Das Auto war vorne um mind. 1 m gekürzt, die Motorhaube hatte sich noch oben geschoben. Mit letztem Schub sind wir auf den Seitenstreifen gerollt. Es fing fürchterlich an zu qualmen - zum Glück war es nur das ausgelaufene Kühlwasser. Unser Auto und auch den Hirsch haben sie dann abgeholt. Der Hirsch hatte nur einen kleinen Riss in der Bauchdecke. Aus der Nase tröpfelte etwas Blut. Er war zum Glück sofort tot.

    Bei Geschwindigkeit von ca. 140 km/h gegen einen solchen "Gegenstand" zu prallen ist echt heftig sag ich Euch. Nie wieder möchte ich so etwas erleben.

    Habe noch oft an die beiden Tiere, die ich auf dem Gewissen habe, gedacht... :(
     
    #12 Staffmama
  13. Bisher hab ich ausser einem Vogel noch nichts erwischt.
    Es ist mein größter Albtraum, daß ich mal ein Reh erwische.
    Wenn es auf der Stelle tot wäre, ginge es es grade noch, aber ich hab die Panik, daß das arme Tier noch lebt und schreit.
    Ich wüsste nicht, wie ich es erlösen soll, hab nix im Auto womit das gemacht werden kann. Und ich weiss auch nicht, ob ich ein Tier töten könnte :(
    Auf meinem Weg nach Hause muss ich immer durch den Wald, sobald es düster wird fahr ich fast nur noch Schrittgeschwindigkeit. Hat schon so manchen Autofahrer genervt und manchem Reh das Leben gerettet.
    Ich hoffe, daß die Rehe auch weiterhin ein Einsehen mit mir haben und nicht zu knapp vor mein Auto rennen.
     
    #13 Heather
  14. GsD habe ich noch kein Tier (außer Insekten oder Schnecken) überfahren... Aber letzte Woche ist es mir fast passiert... Mann war mir da schlecht :heul:...

    Ich war auf dem Weg nach Hause, und ich fahre da schon immer vorsichtig weil ja meine 2 Katzen sich da auch rum treiben, da rennt eine Katze in einem Affenzahn von links voll vor mein Auto...
    Ich hab sie wirklich nicht gesehen und die war so wahnsinnig schnell, keine Ahnung wie sie das gemacht hat :verwirrt:... Ich hab keinen Aufprall und nichts gehört und bin trotzdem ausgestiegen und hab nachgeschaut ob sie nicht doch irgendwo liegt! Es war ein echt ätzendes Gefühl und ich war so froh das ich sie nicht erwischt habe! Bin um auf Nummer sicher zu gehen 10 min später mit dem Dicken nochmal vorbei gelaufen und hab nochmal alles abgesucht...
    Da hatten wir wohl beide Glück!
     
    #14 Shima
  15. Toi, toi toi, bisher hatte ich das Glück noch nie ein Tier überfahren zu haben.
     
    #15 Eluria
  16. in amerika ist mir mal ein waschbär vors auto gelaufen, ihm ist zum glück aber nix passiert.

    allerdings muss ich sagen, das die amerikanischen highways mit toten tieren aller art gepflastert sind, ich habe noch sie viele totgefahrene tiere gesehen, bis hin zu hunden, die auf dem mittelstreifen lagen.

    aber dort gibts auch keine wildschutzzäune so wie hier an den autobahnen, daher können die tiere, egal was, ungehindert auf die highways laufen.
     
    #16 angel
  17. Ich hab mal ein Eichhörnchen erwischt. Als ich nachgesehen habe (mitten in der Nacht) war ich der Meinung es lebte nicht mehr, das sah wirklich übel aus. Zur Sicherheit bin ich nochmal drüber gefahren, auch wenn es mich wirklich Überwindung gekostet hat. Aber was hätte ich machen sollen mitten in der Nacht auf einer Landstraße irgendwo zwischen Kayhunde und Hamburg?!

    Letztens ist uns ein Hase in unseren Chevy Pick-Up gelaufen. Ich hab es nur noch im Radkasten scheppern hören. Bei 2,9 Tonnen war aber nichts mehr zu machen, leider.

    Ansonsten haben wir unfreiwillig eine Taube mitgenommen. Hatten uns die ganze Zeit gewundert wieso uns die entgegen kommenden Autos anhupen und mit der Lichthupe anblinken. Die Taube muss schon länger am Kühlergrill gehangen haben wie eine Kühlerfigur und wir haben es nicht bemerkt.

    Bis denne,

    eure Klopfer :D
     
    #17 Klopfer
  18. Ich habe glücklicherweise noch nie ein Tier (außer Insekten) überfahren. Ein paar Mal war es aber ziemlich knapp.

    Ich habe einmal mitbekommen wie eine kleine Katze überfahren wurde.
    Dieses Geräusch, wenn das Tier erwischt wird:( .
    Die Katze hat danach noch 1, 2 Minuten gelebt, ihr ganzer Bauch war voller Blut, dann ist sie gestorben :( .

    So etwas möchte ich nie wieder sehen müssen ...
     
    #18 Lana
  19. Also, außer Kröten (vor zwei Jahren gabs davon so viele auf Wanderung, dass man nicht ausweichen konnte und unweigerlich welche erwischt hat), Insekten usw. hab ich noch keins überfahren.

    Dafür hat meine Mutter schon ein Wildschwein und ein Rehkitz erwischt. :(
    Dem Reh konnten wir damals noch ausweichen, aber für das Kitz waren wir zu langsam... oder zu schnell, wie mans sieht.
    Wir haben das Kleine allerdings "zum Glück" so erwischt, dass das Genick gebrochen ist und es nicht groß leiden musste.
     
    #19 Elrowiel
  20. Ja, leider. 2 Spatzen und eine Ratte. Fast mal einen Dachs, aber da hab ich noch Glück gehabt. Hasen und größere Tiere noch gar icht *toitoitoi*
     
    #20 Meike
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