Gibts auch schon einen ich freu mich über....Thread?

  • Paulemaus
Ich freue mich, dass wir uns in Frankreich richtig wohl fühlen und unser Haus nach und nach immer wohnlicher und schöner wird. Und auch, dass beim Möbelaufbauen ein Ende absehbar ist.
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi Paulemaus :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • embrujo
Ich freue mich, dass ich mir nächste Woche ein Womo anschaue. :D :cool:
 
  • Carli
Nein.
Aber warum klingt das so negativ bei dir durch ?
Das ist mir bei ettlichen aufgefallen, mit denen ich darüber gesprochen habe :gruebel:.
Die Beiden leben doch künftig nicht in einem Gefängnis, sondern in ihrem eigenen Bereich, als freie und mündige Menschen, die auch weiterhin tun und lassen können was sie wollen.
Nur das immer jemand da ist, wenn sie Unterstützung brauchen, das sie ihre Medis korrekt und pünktlich bekommen und die Mahlzeiten, wenn möglich, in der Gemeinschaft eingenommen werden.
Noch dazu haben sie dort, wenn sie wollen, mehr Ansprache und Unterhaltung, als wenn sie weiterhin alleine zu Hause hocken.
Ich kann da gegenüber ihrer Wohnung nur Vorteile für sie sehen :dafuer:.
Wenn meine Mutter das nur auch so sehen könnte :( Wobei sich eigener Wohnbereich eher nach betreutem Wohnen anhört? Ein Einzelzimmer hat Mutter. Morgen werde ich sie besuchen und mir ihre aktuelle Klageliste anhören. Ich freu mich schon total :rolleyes:
 
  • Candavio
Wenn meine Mutter das nur auch so sehen könnte :( Wobei sich eigener Wohnbereich eher nach betreutem Wohnen anhört? Ein Einzelzimmer hat Mutter. Morgen werde ich sie besuchen und mir ihre aktuelle Klageliste anhören. Ich freu mich schon total :rolleyes:
"Wohnbereich" heißt, das es auf der Etage ein gemeinsamen Speisezimmer und zwei Gemeinschaftszimmer gibt, in denen gespielt wird, Fernsehen geguckt, gelesen, gequatscht,....
In einem der beiden ist auch eine kleine Teeküche, wo man sich mal ein Heißgetränk machen kann und in dem Kühlschrank ein paar Sachen lagern.
Mein Vater kriegt aber seinen eigenen für seine Cola und ein paar Bierchen, Allo-frei natürlich ;)
Dazu noch jeweils eine schöne, recht große Terrasse, mit Markise oder Schirmen und bequemen Möbeln zum Draussen sitzen.
Und halt die Zimmer der Bewohner, oder Gäste, wie sie dort genannt werden.
Einzel- und Zweibett- Zimmer.
 
  • Carli
Einerseits vergleichbar oder eben auch nicht. Dank völlig unterschiedlicher Menschen. Mutter braucht immer eine Extraeinladung die nicht kommt. War schon zu meiner Kindheit so. Also alle und alles doof und zuhause wäre alles besser. Wo alles und alle doof waren :rolleyes:
Aber, um den Thread noch rumzureißen: Ich freue mich auf meinen Urlaub. Meine Freundin, die ich dank 500 km Fahrt viel zu selten sehe wird sich im Camping üben. Andere Freunde haben mich überredet mal eine Woche echten Urlaub in unserem Wohnwagen an der Ostsee zu machen. Meine Oldie-Katzen weiß ich daj
daher gut versorgt ( und bin notfalls in 1 Stunde wieder Zuhause. )
 
  • Carli
Dieses Tag und Nacht da sein, sprich da wohnen, das ist hier ja mit "Polin" gemeint, denn nur so ist es für die Meisten erschwinglich. Aber mobile Pflege ist ja u.U. auch eine Option.
Und nicht immer die beste Lösung. Alle zwei Monate neue "Polinnen", oft schlecht deutsch sprechend und immer jemand Fremdes im eigenen Haus. Und gibt es nur eine Wohnung muss ein Raum abgetreten werden. Kunden mussten wegen Corona von "Polin" auf mobile Pflege wechseln und sind damit deutlich glücklicher.
 
  • lektoratte
Und nicht immer die beste Lösung. Alle zwei Monate neue "Polinnen", oft schlecht deutsch sprechend und immer jemand Fremdes im eigenen Haus. Und gibt es nur eine Wohnung muss ein Raum abgetreten werden.
Nachbarn von uns hatten das so, als mobile Pflege nicht mehr ausgereicht hat.

Und für die pflegebedürftige und zusehends verwirrte Person im Haus war dieser ständige Wechsel ganz schwer zu verkraften. Die meisten Pflegekräfte dort waren sehr nett - aber so richtig gut war das trotzdem alles nicht.
 
  • toubab
Und nicht immer die beste Lösung. Alle zwei Monate neue "Polinnen", oft schlecht deutsch sprechend und immer jemand Fremdes im eigenen Haus. Und gibt es nur eine Wohnung muss ein Raum abgetreten werden. Kunden mussten wegen Corona von "Polin" auf mobile Pflege wechseln und sind damit deutlich glücklicher.
Fremdsprachen sind ein muss, wir hatten die gleiche frauen im turnus, haupt person war erzebeth, die am meisten da war, sie sprach english und ein paar brocken hollaendisch, die anderen deutsch.
wir hatten glück mit dem haeuschen, jede frau ( es waren zwei) hatte ein eigenes schlafzimmer, und noch ein zimmer mit fernseher. Kurz, den ganzen oberen stockwerk war für die damen. Zweimal die woche kamen abwechselnd noch zwei hollaenderinnen, die meine mutter mir dem auto mitgenommen haben zum einkaufen und irgendwo ein kaffee zu trinken. Des Weiteren staendig besuch.... meine mutter war zu frieden.
 
  • Lucie
Nach diesem Urteil wird es so und so sehr schwer werden bezahlbare "Hausengel" zu finden und für die meisten auf mobile Pflegedienste oder stationäre Aufnahme im Heim rauslaufen.
 
  • heisenberg
Das neue maßgefertigte Geschirr ist gekommen, endlich. Es paßt sogar und der Hund trägt es gerne :) und es verrutscht so gut wie gar nicht :applaus:
 
  • matty
Heute beim Morgengassi kreiste über uns nicht der Motorparagleiter, sondern der Adler. :)
 
  • snowflake
Und nicht immer die beste Lösung. Alle zwei Monate neue "Polinnen", oft schlecht deutsch sprechend und immer jemand Fremdes im eigenen Haus. Und gibt es nur eine Wohnung muss ein Raum abgetreten werden. Kunden mussten wegen Corona von "Polin" auf mobile Pflege wechseln und sind damit deutlich glücklicher.
Ich hab's hier in der Nachbarschaft in verschiedenen Fällen von außen miterlebt, und im einen Fall dachte ich mehrfach "Ausbeutung", weil die Polin auch den Garten in Ordnung hielt. Aber womöglich machte sie das ja auch freiwillig, soll ja Hobbygärtnerinnen geben.
Im anderen Fall war zumindest die eine, die wie bei Liesbeths Mutter turnusmäßig wiederkam, Maria, quasi ein Familienmitglied.
Wo ich dann öfter dachte: für mich wäre das nichts. Die war ziemlich kommunikativ, mir wäre das zu viel gewesen.
Platz war hier nirgends das Problem, sind ja alles Eigenheime.
 
  • toubab
Das einzige was die frauen im garten gemacht haben, war rauchen, sonnst nichts. Und einmal im jahr ein grundputz durch eine firma.
 
  • kaukase
Ich freu mich über den schönen Tag, den ich gestern mit meiner Mama und meiner Freundin hatte.
 
  • sleepy
Und nicht immer die beste Lösung. Alle zwei Monate neue "Polinnen", oft schlecht deutsch sprechend und immer jemand Fremdes im eigenen Haus. Und gibt es nur eine Wohnung muss ein Raum abgetreten werden. Kunden mussten wegen Corona von "Polin" auf mobile Pflege wechseln und sind damit deutlich glücklicher.
Bei uns Zuhause ist das ganze Dorf "voller Polinnen" (die tatsächlich nicht immer Polinnen sind, sondern manchmal auch Rumäninnen, Bulgarinnen oder Albanerinnen, aber dieser Begriff "Polin" hat sich im Dorf fest eingebürgert für eine 24-Stunden-Pflegekraft).

Wenn ich mal schätzen müsste, sind wahrscheinlich mindestens 80% aller Erfahrungen mit diesen Pflegekräften positiv. Die Patienten und auch die Angehörigen sind mit dieser Lösung durch die Bank sehr zufrieden. Die Patienten sind vor allem glücklich, daß sie auf diese Weise in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können.

Sicher ist es auch schon vorgekommen, daß eine Kraft ihren Dienst gar nicht erst angetreten hat z. B., aber dann hat die Agentur binnen 24 Stunden Ersatz organisiert.

Einige Patienten waren/sind charakterlich extrem schwierig oder äußerst anspruchsvoll, aber auch da hat sich immer eine Lösung gefunden.

Ein ziemlich mürrischer Nachbar meiner Eltern z. B. hat schon als junger Mann einen Arm verloren und hatte im hohen Alter einen Schlaganfall, nach welchem die andere Seite gelähmt blieb, also dann beide Arme nicht mehr einsatzfähig waren. Im Kopf noch topfit, auch noch imstande, ein paar Schritte zu gehen usw., aber schon das Öffnen des Reißverschlusses um mal auf die Toilette zu gehen, konnte er dann nicht mehr... Also kam das Thema "Polin" auf. Eine fremde Frau, die ihm jedes Mal die Hose aufmachen und seinen Pipimann rausholen sollte, war dem alten Mann aber eine unerträgliche Vorstellung. Also schlug die Agentur ihm einen Mann als Pflegekraft vor, was schon besser aufgenommen wurde. Bekommen hat er dann den "Jatzek", einen "älteren", fröhlichen, auch noch passenderweise gut katholischen Herrn, der gut kochte und ruckzuck mit der ganzen Nachbarschaft befreundet war. :D
Der Patient ist schon lange verstorben, aber der Jatzek schreibt bis heute Weihnachtskarten an die ganze Nachbarschaft und ruft zu den Geburtstagen die Leute an. :)

Ein anderer Nachbar hatte einen jungen Polen als Pfleger, der ebenfalls ganz schnell Kontakt zur Dorfbevölkerung hatte. Zu uns schon allein deshalb, weil er gern nachts auf meinem Grundstück schlief, daß an das Grundstück seines Patienten grenzt. Mein Vater entdeckte dort nämlich eines Morgens ein Kissen und eine Bettdecke im Gras... Es stellte sich heraus, daß der Pfleger es liebte, dort unter dem offenen Schlafzimmerfenster seines Patienten auf dem moosigen Rasen zu schlafen und den Sternenhimmel zu betrachten. :lol:

Wir selbst hatten auch eine Polin, die viele Jahre mit meiner Mutter zusammen meine Patentante gepflegt hat. Da es damals noch gar keine Agenturen gab, war sie über Mundpropaganda vermittelt worden und sprach tatsächlich kein Wort deutsch, als sie ankam. Aber sie war offen, fleissig und liebevoll zu meiner Tante, die da schon schwerst dement war. In Rekordzeit lernte sie deutsch (okay, natürlich kein Hochdeutsch, sondern Platt... :lol: ) und wurde für uns zum Familienmitglied. Bis heute besteht der Kontakt, (gerade heute besucht sie mit ihren Enkelkindern meine Eltern).

Wenn sie alle paar Wochen, später nur noch alle paar Monate, für 4 Wochen nach Polen fuhr, kam ihre Cousine als Vertretung. Wenn mal gar keine andere Lösung möglich war, war meine Mutter notfalls noch da oder die Tante ging für ein paar Wochen in die Kurzzeitpflege.

Was ich mit all den Geschichtchen sagen will: sicherlich gibt es, wie immer und überall im Leben, auch bei diesem Thema negative Erfahrungen. Will ich nicht abstreiten. Aber ich glaube aus den Erfahrungen, die wir in der Familie selbst gemacht und in unserem Dorf miterlebt haben, daß diese Lösung grundsätzlich eine hervorragende ist.
 
  • Paulemaus
Es hat doch grade ein Urteil gegeben , dass die ausländischen Pflegekräfte mit dem Mindestlohn bezahlt werden müssen? Eine Pflegerin hatte geklagt und Recht bekommen.
 
  • Candavio
Was meiner Ansicht auch völlig rechtens und schon lange fällig ist :dafuer: .
Aber diese an sich schöne Sache künftig nur noch schwer finanzierbar macht...
 
  • Candavio
Das mein Vater jetzt so ein tolles Zimmer hat :toll:
Lt. Hausprospekt hat ein stationäres Zimmer als "Grundausstattung": ein Pflegebett, einen Pflegenachttisch, ein komplett ausgestattetes Bad, einen Einbauschrank im Flur und Anschluß für TV / Telefon.
Also eingekauft, Kühlschrank, TV z.B. und einiges an Möbeln aus der Wohnung eingepackt...
Als ich dann in sein Zimmer kam, hab ich erstmal :eek: :gruebel:
Bett und Nachttisch ok...und ein Tisch, zwei Stühle im Zimmer, zwei auf dem Balkon, süd-west-Seite mit Markise, und eine hübsche, helle, ordentlich große und neue Kommode auf der ein TV stand. Dazu noch eine recht große Yucca-Palme und ein nettes Blumengesteck auf der Fensterbank.
Mords-Einbausschrank im Flur...
Ich öffne die erste Tür...eine kleine Spüle und zwei Kochplatten.
Tür drunter... ein Kühlschrank, größer als der, den wir ihm gekauft hatten.
Der Rest war dann aber wirklich "Schrank" ;), vorallem mit ausreichend Platz zum Hinlegen :dafuer:.
Somit haben wir die Hälfte der mitgebrachten Sachen wieder mitgenommen...:sarkasmus:.
Das Zimmer ist komplett neu renoviert, ein schöner heller PVC-Boden in Laminat-Optik, sein Bett jetzt mit "seiner" Bettdecke, Kopfkissen und fröhlich bunter Bettwäsche, sein Lieblingssessel samt Hocker, durch Zufall farblich perfekt zu den vorhandenen Gardinen passend, daneben steht ein kleiner Beistelltisch und eine Stehlampe.
Auf der Kommode steht sein neuer, richtig großer TV und am Tisch zwei Stühle aus der heimatlichen Küche.
Den Kühlschrank hab ich mit Cola, alk-freiem Weißbier und seiner Lieblings-Schoki gefüllt :licklips:
Dazu haben wir heute noch ein paar Bilder aus der Wohnung aufgehängt und jetzt schaut das Ganze wirklich gemütlich aus :dafuer:.
Morgen hole ich im Baumarkt noch einen Duschvorhang, ein Badregal und einen kleinen Tisch für den Balkon, bringe es Mittwoch hin und dann passt das :D.
 
  • Lucie
klingt bis auf Schränke im Gang super, vergiss aber nicht dass du für jedes Gerät, wurscht ob Fernseher, Fön, Rasierer, Kühlschrank dieses Wapperl brauchst .
 
  • tessa
Ich freu mich über die gelungene Aktion gestern und heute...

... ein Gast hatte 2 Wochen das Haus Windhund gebucht, 3 Leonberger, Mutter und 16jährige stark pubertierende Tochter. Die beiden waren letztes Jahr in unserem Haus Wachhund und beide begeistert, alles tutti.
Diesmal rief nach 1 Woche, am Samstag, die Mutter an und kündigte die Abreise an, die Tochter wäre unerträglich, nur am motzen, nichts war ihr recht zu machen, ihr wäre langweilig, Riesenzoff... Katastrophe. Die Mutter war total geknickt, weil sie gerne den Urlaub fortgesetzt hätte, aber so hätte es keinen Sinn.

Tja, Gast reist ab, eigenes Verschulden, Geld futsch, das bleibt beim Vermieter. Nu könnten wir als Vermieter uns freuen, Haus steht ´ne Woche leer und ist trotzdem bezahlt, man könnte bissl was machen, aber die Frau tat mir leid. Ist ja auch eine Stange Geld.
Also gestern abend gegen 10 Uhr einen Post bei FB gestartet: "Nachmieter gesucht ab sofort". Jessas, war das eine lange Nacht, und morgens ging es gleich um 7 Uhr weiter, zig Leute, teils Stammgäste, teils neue, wollten prüfen, ob es bei ihnen so dermaßen spontan klappen könnte. Dummerweise Wochenende, da ist es schlecht, den Chef mit Urlaubswunsch zu nerven...

Wir hätten das Haus 5 x vermieten können, Wahnsinn, wie spontan manche Leute sind.

Unsere Putzfee hatte auch Zeit, um heute morgen einzuspringen und zu reinigen und heute Abend sind glückliche Gäste angereist, die sich total gefreut haben, dass sie doch noch was gefunden haben. Und ich habe der Dame mit den Leonbergern das Geld für die neu vermieteten Übernachtungen gerade zurück überwiesen. Die hat sich vielleicht gefreut, die hatte gar nicht damit gerechnet, dass wir so spontan Nachmieter finden... :D

Und der eine Post bei Facebook (wir werben ja schon gar nicht mehr, weil wir so gut gebucht sind), hat dann gleich so viele Leute auf unsere HP gelockt, dass wir daraus 5 Buchungen für 2022 und 2023 generieren konnten... :D
Der Post auf FB auf unserer Seite und der Seite des Ferienhauses wurde über 100 x geteilt und erreichte über 11.000 Personen. Whow :verlegen:

Gruß
tessa
 
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