Gewöhnung ans Körbchen

catty

10 Jahre Mitglied
Hallo! Ich hab mir im wahrsten Sinne des Wortes einen Schosshund angeschafft.
Ich wollte eigentlich immer schon einen kleinen Hund, so eben zum Knuddeln. Aber natürlich soll er eigentlich schon richtig erzogen werden.
Nun ich hab einen Zwergrehpinscher mit 10 Wochen. Er will nur auf dem Schoss sitzen, oder rumgetragen werden, er geht absolut nicht ins Körbchen. Auch nachts ist er momentan noch in meinem Bett, wo er aber durchschläft, eng an mich gekuschelt.
Ich wollte es eigentlich vermeiden einen Hund im Bett zu haben, aber nun haben mir Freunde gesagt, wenn er so klein ist, kann da noch nichts passieren,wenn ich ihn ein, zwei Wochen bei mir im Bett habe, da er noch die Mutterwärme sucht.
Leider habe ich absolut keine Erfahrung mit Hunden, und könnte ein paar Tips gebrauchen, damit es uns von Anfang an gut geht.
Ich muss ihn auch mal jetzt schon mal alleine lassen, zwangsweise, da ich einige Stunden vormittags arbeite, und die Kinder ja auch in der Schule sind.
Ich könnte wirklich einige tipps gebrauchen.

catty
 
Ich finde es an sich nicht schlimm, einen Hund im Bett zu haben. Obwohl meine Maus auch einen eigenen Plazt hat und nicht ins Bett darf. Bei so einem kleinen Hund hätte ich allerdings Angst, ihn versehentlich im Schlaf zu erdrücken. Wenn du den Hund wirklich nicht im Bett haben möchtest würde ich folgendes tun:

Das Körbchen (kuschelig weich) ersteinmal neben das Bett stellen. Und ein getragenes T-Shirt o. ä. mit reinpacken. Dann den Hund rein und kräftig loben wenn er drinn bleit. Dann ins Bett legen und Hundi weiter loben und immer wenn er aufsteht würde ich ihn zurück in sein Körbchen bringen und wieder kräftig loben wenn er drinnbleibt. Schritt für Schritt kannst du dann das Körbchen wenn du willst weiter vom Bett entfernen, je nachdem wo du dann das Körbchen stehen haben willst.

Bei mir hat das anfangs nicht geklappt, die Hunde haben dann zwar auf ihrem Platz gelegen wenn ich ins Bett bin, aber sobald die gemerkt haben, dass ich eingeschlafen bin, haben sie sich wieder ins Bett gemogelt :) . Nach langem üben hat es aber dann doch geklappt.

Das Alleinsein würde ich Schritt für Schritt üben. Da bin ich aber nicht so bewandert und andere hier können dir bestimmt eher Tipps in dieser Sache geben.
 
Hallo,
ich würde dir raten dem Hund ein schönes, kuschliges Plätzchen zu machen, aber eben nicht im Bett, sondern neben dem Bett. Sonst lernt dein kleiner, das er im Bett schlafen darf, kenne das von ner Freundin, deren Hund, allerdings etwas größer pennt nur noch im Bett, weil er da auch erst rein drurfte.
Ans Körbechen hab ich meine mit leckeries gewöhnt. Habe angefangen, da ein leckerlie reinzulegen und es ihr dann gezeigt und immer wenn die im Körbchen war hab ich sie gelobt. Das hat auch fast 2 Woche gedauerd, aber jetzt liebt sie den Platz und will den auch nicht hergeben.
Und nachts habe ich meinen Hund in einer Box, damit sie lernt, sich zu melden, wenn sie muss, aber meine pennt durch. Vielleicht wäre so eine Hundebox auch für dein Hund etwas? Kann die erste zeit nervig sein, wenn Hundchen quikt, aber wenn man das übersteht, dann akzeotiert der Hund die Box und meine geht da auch schon freiwillig rein.
 
Vielen Dank erst mal für die Tipps.
Ich hab das Körbchen.Problem nicht nur Nacht ssondern eben auch unter Tags. Sie will nur auf meinen Schoss und rumgetragen werden. Ich lege sie dann schon wenn sie bei mir eingeschlafen ist ins Körbchen aber dort schläft sie meist dann nicht lange, und dann ist sie mir auch schon wieder unter den Füssen drin. Sie friert auch sehr leicht, sie ist eben noch ein richtiges kleines Welpenbaby. Ich will ihr aber nicht unbedingt um Haus was überziehen, sondern eben nur beim Spaziergang.
Mein Mann sagt ich soll meinen Tagesablauf jetzt nicht nur nach dem Hund richten. Ich kann auch nícht die ganze Zeit rumsitzen mit dem Hund auf dem Schoss, ich muss ja auch kochen, putzen und so weiter.

catty
 
Java schrieb:
Und nachts habe ich meinen Hund in einer Box, damit sie lernt, sich zu melden, wenn sie muss, aber meine pennt durch. Vielleicht wäre so eine Hundebox auch für dein Hund etwas? Kann die erste zeit nervig sein, wenn Hundchen quikt, aber wenn man das übersteht, dann akzeotiert der Hund die Box und meine geht da auch schon freiwillig rein.

:wand: Das hab ich völlig vergessen. Die Stubenreinheit über Nacht. Die Box ist diesbezüglich eine super Sache, eine Bekannte von mir handhabt das auch so und es klappt super.

Hatte bisher nur Hunde, die schon Stubenrein zu mir kamen. :)
 
Ich würde das nicht mit einer Box machen. Finde ich irgedwie blöde...
Leg ein paar Leckerlies in das Körbchen. Du musst selbst entscheiden, ob du deinen Hund im Bett haben willst oder nicht. Unsere schläft auch im Bett! Aber wenn sie es nicht soll, dann musst du da von Anfang an konsequent sein und nicht einmal so und das andere mal wieder im Korb...!
Wegen dem Rumtragen und ständig auf den Schoss: Verhätschel dein Baby nicht so, wenn du dem kleinen das angewöhnst, dass es immer rumgetagen wird und auf dem Schoß sitzen darf, dann wirst du das so schnell nicht mehr los. Das ist ein Hund wie jeder andere auch. Ignorier das Verhalten einfach mal wenn es auf den Arm will und du wirst schnell feststellen, dass es akzeptiert wird.
Oder willst du einen "Paris Hilton-Hund" der eigentlich kein Hund ist sondern ein Püppchen, dass nie selber laufen will/darf?

Schon klar, es ist noch ein Baby, aber was du dem kleinen jetzt angewöhnst wird er sich merken und imer einfordern. Behandle das Baby wie einen Hund, der selber läuft, neben satt auf einem liegt (okay, manchmal auch auf ;) ) und selbständig wird.

Wegen dem allein bleiben:
Alles ganz langsam angehen!!! Das ist das wichtigste, alles Stück für Stück. Anfangs nur für ein paar Sekunden den HUnd allein lassen, dann mal 1 Minute, dann ein paar Minuten länger, usw... Das ganze aber über mehrere Tage/Wochen/Monate verteilt, je nach dem wie es klappt. Merkst du, dass das Baby theater macht, dann musst du wieder einen Schritt zurück gehen. Eigentlich ähnlich wie wenn du dein Kind ans "Aleinsein" gewöhnen würdest. Anfangs würdest du das Kind auch nicht länger als ein paar Minuten allein lassen.
 
Unserer wurde innerhalb einer Woche stubenrein (war 11Wochen alt, als er zu uns kam), plus die üblichen "Unfälle" wenn der Herr sich freuen musste^^. Wie? Einfach alle 2std. raus. Anfangs hält der noch nicht lange aus, aberman merkt ja, wie viel da rinnt und kann die Abstände erhöhen.
Jetzt mit knapp 20Wochen reicht eine Abendrunde um 22uhr und dann um 7 die Frührunde..wobei man ihn da zerren muss:D
 
Meine ist schon ziemlich stubenrein. Ich hab ein Katzenklo aufgestellt und da geht sie super rein, ab und zu passierts mal dass sie daneben macht, aber ich hab sie nun seit Montag,das war erst 4 mal der Fall. Nachts merke ich wenn sie keine Ruh mehr gibt, dann bring ich sie vorsichtshalber aufs Klo, ich muss meistens ja auch einmal raus, somit passt das.
Gestern war ich das erste mal mit ihr draussen, aber sie friert so leicht, sie ist aber super an der Leine mitgegangen, hat sich aber ziemlich erschrocken, als ein riesiger Schäferhund neben ihr dann auch noch gebellt hat. Vor lauter Schreck hat sie mich auch noch gebissen, als ich sie hochnehmen wollte.

catty
 
catty schrieb:
...ich hab sie nun seit Montag,...
Gestern war ich das erste mal mit ihr draussen, ...
catty


Versteh ich das richtig?
Du hast sie seit Montag und warst gestern zum ersten Mal mit ihr draussen???

Meine Mom hat drei Chihuahuas...(kamen nacheinander ausn Tierschutz übrigens),gerade die beiden Mädels sind auch "zarte Püppchen" und wollen im Nassen/Kalten nicht stundenlang spazieren gehen, frieren auch fix...Darauf geht meine Mom auch ein und ich auch,wenn ich sie mal hier habe, dann gibts halt ne kurze Runde zum "entleeren" (vor allem ohne auf der Stelle stehen bleiben) und dann gehts eben zurück nach Haus.
Auf vier Pfoten!

Drinnen können sie dann herzlich gerne auf meinen Schoss sitzen...wenn ich aufn Sofa rumlümmel und eben auch dazu Lust habe...hab ich was anderes vor... können sie auch nicht auf meinen Schoss sitzen. Ganz einfach.

Zum Thema Katzenklo....mal ganz sarkastisch frag: Kuscheln, hätscheln, aufn Arm nehmen, gleich wegen Arbeit mehrere Stunden alleine lassen...warum habt ihr denn nicht ZWEI Katzen aufgenommen statt eines (kleinen) Hundes, der -nach meinen Eindrücken, *Sorry*,wenns falsch ist- nicht Hund sein darf/soll...???

Bett: Entweder du erlaubst es JETZT für die Ewigkeit...oder du verbietest es jetzt...Mal hü,mal hott is nix was Hunde gut verstehen können...

Auch ein kleiner Hund ist ein HUND...und darauf solltet ihr euch flugs einstellen (Welpenschule z.B. , Fach-Literatur usw.)

Sorry...du bist neu hier...und ich grad nicht wirklich "nett"...obwohl ich mich wirklich sehr darum bemühe....Vielleicht (hoffentlich) hab ich ja auch alles nur völlig falsch interpretiert...da würde mich meine Fehleinschätzung glatt sehr freuen...
 
catty schrieb:
Meine ist schon ziemlich stubenrein. Ich hab ein Katzenklo aufgestellt und da geht sie super rein, ab und zu passierts mal dass sie daneben macht, aber ich hab sie nun seit Montag,das war erst 4 mal der Fall. Nachts merke ich wenn sie keine Ruh mehr gibt, dann bring ich sie vorsichtshalber aufs Klo, ich muss meistens ja auch einmal raus, somit passt das.

Ich dachte du hättest einen Hund.....
Für was braucht man ein Katzenklo?????
Dafür habe ich NULL Verständnis. Was soll das denn?
Wenn der Hund muß, dann geht man vor die Tür.

catty schrieb:
Gestern war ich das erste mal mit ihr draussen, aber sie friert so leicht, sie ist aber super an der Leine mitgegangen, hat sich aber ziemlich erschrocken, als ein riesiger Schäferhund neben ihr dann auch noch gebellt hat. Vor lauter Schreck hat sie mich auch noch gebissen, als ich sie hochnehmen wollte.

Wie?? Du hast sie seit Montag und warst gestern mit ihr draußen? Wieso das denn?
Warum muß man einen Hund hochnehmen nur wenn ein großer Hund kommt?
Sie hat sich sicherlich erschrocken, als du sie auf den Arm nehmen wolltest und hat deshalb geschnappt.

Wenn sie friert gibt es im Handel diverse Mäntel, die man dem Hund anlegen kann.

catty schrieb:
Auch nachts ist er momentan noch in meinem Bett, wo er aber durchschläft, eng an mich gekuschelt.
Ich wollte es eigentlich vermeiden einen Hund im Bett zu haben, aber nun haben mir Freunde gesagt, wenn er so klein ist, kann da noch nichts passieren,wenn ich ihn ein, zwei Wochen bei mir im Bett habe, da er noch die Mutterwärme sucht.

Das ein Welpe seine Mutter und seine Geschwister die ersten Tage vermisst ist klar.
In deswegen mit ins Bett zu nehmen halte ich für den falschen Weg.
Ich hätte ihm vor dem Bett ein schönes kuscheliges Körbchen gemacht, wenn du nicht willst, das er mit im Bett schläft.
Will er trotzdem rein, konsequent bleiben und ihn wieder ins Körbchen setzen.
Der Hund muß lernen, was er darf und was nicht.

catty schrieb:
Ich muss ihn auch mal jetzt schon mal alleine lassen, zwangsweise, da ich einige Stunden vormittags arbeite, und die Kinder ja auch in der Schule sind.
Ich könnte wirklich einige tipps gebrauchen.

Der Hund ist 10 Wochen alt und muß stundenlang alleine bleiben?
Was soll das denn?
Da wäre wohl ein älterer, erwachsener Hund aus dem Tierheim wohl mehr als angebrachter gewesen.
Das ist absolut nichts für so einen jungen Hund

Mir kommt es so vor, als ob ihr euch überhaupt nicht bewusst seit, was ihr euch da für ein Tier geholt habt und was das alles mit sich bringt an Zeit und Verantwortung.
Da kann ich echt nur den Kopf schütteln.


Kimsky schrieb:
Zum Thema Katzenklo....mal ganz sarkastisch frag: Kuscheln, hätscheln, aufn Arm nehmen, gleich wegen Arbeit mehrere Stunden alleine lassen...warum habt ihr denn nicht ZWEI Katzen aufgenommen statt eines (kleinen) Hundes, der -nach meinen Eindrücken, *Sorry*,wenns falsch ist- nicht Hund sein darf/soll...???

Auch ein kleiner Hund ist ein HUND...und darauf solltet ihr euch flugs einstellen (Welpenschule z.B. , Fach-Literatur usw.)
.

Genau das Gleiche ging mir auch durch den Kopf und auch ich habe versucht das Ganze so höflich wie möglich zu formulieren - auch wenn es mir schwer gefallen ist.
 
Die meisten legen sich ja einen jungen Hund zu. Da dürften alle, die in die Arbeit gehen keinen Hund anschaffen oder versteh ich das richtig?
Nein ich war nicht das erste mal mit ihr draussen, aber das war der erste längere Spaziergang für uns, es war ja auch schön warm. Ein Mäntelchen für draussen hab ich bereits gekauft und ich werde auch noch selber was stricken.
Ich hab es mir eigentlich schon gut überlegt, einen Hund ja oder nein. Es war ja auch vor zwei Jahren schon die Frage nach Hund oder Katze, also hab ich schon lange überlegt.
Das mit dem Katzenklo hat man uns so gesagt, als wir den Hund bekamen.
Nun die Antworten von euch sind nicht gerade sehr aufbauend, aber ich hoffe wir kommen trotzdem klar, denn ich bin eigentlich gegen ein Tier anschaffen und wenns nicht klappt wieder weggeben, also ich werd mich da schon durchbeissen.

catty
 
Entschuldigung, aber was erwartest du.
In Jubelschreie werden wir hier sicherlich nicht ausbrechen. :unsicher:

Punkt 1: - bitte beantworten
Ein Hund der ein Katzenklo benutzen muß
Das ist für jeden Normal-Hundehalter völlig absurd. Wa soll der Käse?
Hund ist Hund und sollte auch dementsprechend behandelt werden.
Ansonsten hätte ich mir eine Katze angeschafft.
Wenn er auf's Klo muß gehst du mit ihm schnellstens raus und lobst und ganz doll, wenn er draußen sein Geschäft gemacht hat.

Wer hat euch den Schwachsinn mit dem Katzenklo eigentlich erzählt?

Punkt 2:
Ein 10 Wochen alter Welpe, der stundenlang alleine bleiben muß
Jeder VERNÜNFTIGE Hundehalter der sich einen Welpen holt sieht zu das der Hund nicht so lange alleine ist.
Geht man arbeiten, dann kann man einen Hundesitter organisieren oder besser:
Man holt sich gleich ein erwachsenes Tier das alleine bleiben kann.

Und komm nicht mit dem Argument: Die meisten legen sich einen jungen Hund zu. Das ist nämlich Quatsch. Wenn dem so wäre würden wir Tierheime gar nix mehr vermitteln.

Punkt 3: - bitte beantworten
Ich würde gerne mal wissen, warum du dir einen Welpen angeschafft hast.

Punkt 4:
Nur weil du 2 Jahre überlegt hast dir einen Hund anzuschaffen heißt das übrigens nicht, das es die richtige Entscheidung gewesen ist. :unsicher:

Punkt 5:
Geh auf alle Fälle in eine GUTE Hundeschule, damit der Hund und vor allem du noch was lernst.
Welpenstunde, Grunderziehungskurs etc.
Ich bin der Meinung bei euch fehlt es noch massiv an den grundlegenden Dingen.
Evtl. könnte ja ein User hier eine gute Hundeschule empfehlen.

Punkt 6: - bitte beantworten
Du hast die Frage noch nicht beantwortet, warum du den Hund hochnehmen musstest nur weil ein Schäferhund euren Weg gekreuzt hat. Das würde ich gerne wissen.

Punkt 7: - bitte beantworten
Welche GUTEN Hundesachbücher hast du schon gelesen vor der Anschaffung des Hundes?
Evtl. kann man hier auch einige Empfehlungen aussprechen.
 
Was ist denn an den Antworten nicht sehr aufbauend ?

Das auch ein kleiner Hund ein Hund ist...oder dass man auch mit kleinen Hunden absolut konsequent sein muss beim Regeln-aufstellen...oder die Frage, warum du deinen Hund überhaupt hochnehmen wolltest, als der Schäferhund bellte ??

Das mit dem rausgehen hast du ja nun richtig gestellt...auch wenns aus den ersten Posts nicht anders zu deuten war.

Klar...können sich auch arbeitende Leute einen jungen Hund anschaffen...aber die Zeit sollte eben gegeben sein...den Hund einzugewöhnen und auch ans Alleine-bleiben langsam ranzuführen. (Mit Urlaub,Hundesitter usw.)

Einen Welpen gleich merhere Stunden im Hauruck-Verfahren allein zu lassen...find ich persönlich ziemlich daneben. ("Hauruck" würd ichs auch bei einem ausgewachsenen Hund finden, aber da ist die Chance doch gegeben...das er sich schneller eingewöhnt und zurecht findet).

Ich drück euch die Daumen...dass euer Hund (wie heisst sie denn?) gut mit euren Verfahren zurecht kommt und nicht ein Leben lang unter argen Verlassens-Ängsten geplagt wird...naja...

Ein Katzenklo...mh...vielleicht bei einem so kleinen Hund als absolutes Notfall-Örtchen zu..."akzeptieren" (wärs für mich nicht)...aber bitte...wenn du merkst,dass der Hund muss...dann raus mit ihr (und mit dir)...natürlich auch nachts...

Ich habe extra geschrieben...dass auch meine Mom drei "Kleinsthunde" hat...die ausn Tierschutz kommen...die eine Hündin war auch son Wohnungshocker mit Katzenklo...sie kannte keine anderen Hunde und war mehr "Zitteräffchen" als alles andere.(Und schliesslich Scheidungswaise :unsicher: ) Es brauchte enorme Zeit...ihr wieder das Leben als Hund "beizubringen".
Heut versteht sie sich total gut mit meinen drei Grossen...lebt selbst im Rudel mit zwei anderen Chis...und versteht sich mit Nachbarsdogge genauso wie mit Nachbars Dackel zur anderen Seite...Sie flitzt in Dänemark am Strand durchs Watt...und kuschelt sich danach an den wärmenden Ofen oder einen menschlichen Schoss.
Kleiner Hund...aber Hund eben...



Natürlich war meine Frage nach den Warum-nicht-lieber- Katzen provokativ...aber sieh mal:...Wenn ich nicht die Zeit habe, einen Hund (einen Welpen zudem) langsam an das Leben in/mit meiner Familie zu gewöhnen (weil kein Urlaub,kein Hundesitter,keine Hilfe, keine Zeit und auch kein Einsehen,wozu das nötig sein soll...), ich nachts nicht unbedingt rausmöchte und auch tags nicht unbedingt im 2 Stunden-Takt und zur Stubenreinheit ein Katzenklo meine Ansprüche befriedigt...ich gerne herze...und kuschle...und was aufn Arm verhätschel...und mich erschreck,wenn ein Schäferhund bellt...dann stellt sich mir doch die Frage: warum nicht lieber zwei (!) Katzen(welpen)? Die auch mit einer Wohnungshaltung durchaus zufrieden wären...und die sich nicht unbedingt daran gewöhnen müssen, dass auch Schäferhunde bellen....

Geht ihr denn zur Welpenschule? Ist nicht nur für die Entwicklung des Hundes enorm wertvoll...auch Mensch lernt da viel und lernt u.U. andere nette Hundemenschen kennen, mit denen man dann bei Wind und Wetter (ggf. kurze) Spaziergänge machen kann...

Sieh mal :) Kleiner Hund & Schäferhund & andere...sie sprechen eine Hundesprache...
 

Anhänge

Kimsky schrieb:
Einen Welpen gleich merhere Stunden im Hauruck-Verfahren allein zu lassen...find ich persönlich ziemlich daneben. ("Hauruck" würd ichs auch bei einem ausgewachsenen Hund finden, aber da ist die Chance doch gegeben...das er sich schneller eingewöhnt und zurecht findet).
Da hast du völlig recht.

Kimsky schrieb:
Ein Katzenklo...mh...vielleicht bei einem so kleinen Hund als absolutes Notfall-Örtchen zu..."akzeptieren" (wärs für mich nicht)...aber bitte...wenn du merkst,dass der Hund muss...dann raus mit ihr (und mit dir)...natürlich auch nachts...

Für mich nicht zu akzeptieren. Würde bei uns einer ins Tierheim kommen und sagen er stellt ein Katzenklo für seinen Hund auf, den würde ich mal höflich durch die Blume fragen ob er noch alle Latten am Zaun hat.
Ne also, das geht überhaupt nicht.
Dann sollen sich solche Leute ein Stofftier anschaffen.
Mit einem Hund muß man raus - Punkt.
Wer dazu keine Lust hat, der will auch keinen Hund.

Kimsky schrieb:
Natürlich war meine Frage nach den Warum-nicht-lieber- Katzen provokativ...aber sieh mal:...Wenn ich nicht die Zeit habe, einen Hund (einen Welpen zudem) langsam an das Leben in/mit meiner Familie zu gewöhnen (weil kein Urlaub,kein Hundesitter,keine Hilfe, keine Zeit und auch kein Einsehen,wozu das nötig sein soll...), ich nachts nicht unbedingt rausmöchte und auch tags nicht unbedingt im 2 Stunden-Takt und zur Stubenreinheit ein Katzenklo meine Ansprüche befriedigt...ich gerne herze...und kuschle...und was aufn Arm verhätschel...und mich erschreck,wenn ein Schäferhund bellt...dann stellt sich mir doch die Frage: warum nicht lieber zwei (!) Katzen(welpen)? Die auch mit einer Wohnungshaltung durchaus zufrieden wären...und die sich nicht unbedingt daran gewöhnen müssen, dass auch Schäferhunde bellen....

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
 
catty schrieb:
Meine ist schon ziemlich stubenrein. Ich hab ein Katzenklo aufgestellt und da geht sie super rein, ab und zu passierts mal dass sie daneben macht, aber ich hab sie nun seit Montag,das war erst 4 mal der Fall. Nachts merke ich wenn sie keine Ruh mehr gibt, dann bring ich sie vorsichtshalber aufs Klo, ich muss meistens ja auch einmal raus, somit passt das. Gestern war ich das erste mal mit ihr draussen, aber sie friert so leicht, sie ist aber super an der Leine mitgegangen, hat sich aber ziemlich erschrocken, als ein riesiger Schäferhund neben ihr dann auch noch gebellt hat. Vor lauter Schreck hat sie mich auch noch gebissen, als ich sie hochnehmen wollte. catty

Hallo Catty,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zu Deinem neuen Hund! :hallo:

Das Du Dir so viele Gedanken über Euer Zusammenleben machst, finde ich super. Aller Anfang ist für alle schwer - jeder fängt schließlich einmal an :))

Aber: Das Du die Kleine an ein Katzenklo gewöhnst anstatt mit ihr raus zu gehen, wie man es mit einem Hund machen sollte, finde ich doch etwas befremdlich (oder habe ich da etwas falsch verstanden?).

Auch ein kleiner Hund ist und bleibt ein Hund - und hat seine Bedürfnisse, was soziale Kontakte, Auslauf an der frischen Luft und Beschäftigung angeht. Dies hat nichts mit der Rasse und/oder der Größe des Hundes zu tun. Kleine Hunde können, sollen und müssen sehr wohl auch mit größeren ihrer Art Kontakte pflegen können - ein sofortiges hochnehmen empfinde ich als falsche Reaktion Deinerseits.

Hast Du schon einmal überlegt, mit der Kleinen eine gute Welpenschule zu besuchen? Dort bekommst Du und der Hund sicher wertvolle und gute Tips zum gemeinsamen Zusammenleben :)
 
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