Gesucht: umweltsichere, gesunde Amstaff- oder Pitbullhündin, idealerweise nicht älter als zwei Jahre

Das stimme ich dir zu, dies ist hier aber nicht der Fall gewesen. Auch war ihre Begründung der Entscheidung, dass schon mal ein Hund abgehauen ist und überfahren/verletzt wurde. Daher vermittelt sie nicht mehr in uneingezäunte Gärten. Damit war das Gespräch beendet und sie legte einfach auf. Hätte sie uns aber erstmal angehört und ein Gespräch geführt, hätte sie erfahren, dass der Garten abgegrenzt war (liegt an den natürlichen Gegebenheiten vor Ort) also es keine Möglichkeit gibt, abzuhauen. Sie legte aber einfach auf.

Ist jetzt auch egal, das ist 9 Jahre her, der Hund wird da scheinbar nicht mehr vermittelt werden und bei uns zog ein anderer Hund ein, welcher nie vom Grundstück türmen konnte. :)
In zwischen wohnen wir da nicht mehr und es sollte auch nur ein weiteres Beispiel für manche Vermittlungspraktiken sein.
 
Hab das Thema jetzt mal "in vermittelte Tiere" verschoben, das Gesuch ist ja erledigt.
 
Tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, bin lieber in der echten Welt als in der virtuellen ;)
Habe aber eben gesehen, dass der Thread noch offen ist, also werde ich nochmal den aktuellen Stand bekannt geben.

Seit einem Monat ist die neue Hündin bei uns. Sie hatte deutlich mehrt Probleme, als das Tierheim angegeben hatte, aber ich bin mir sicher, das konnten sie in ihren Bedingungen auch nicht herausfinden.
Das meiste haben wir inzwischen schon im Griff, bin froh über den schnellen Fortschritt.
Momentan kämpfen wir mit einer massiven Brustentzündung dank Scheinschwangerschaft, aber heute gab es die ersten Fortschritte. Die Kleine tut mir aber soo leid, wimmert immer noch oft und "leiht" sich daher ab und zu eine Schmerztablette von unserer Oma. Sie hat inzwischen dank mehrer Verletzungen auch schon begriffen, dass Salben helfen und lässt sich brav einreiben und Essigwickel machen.

Hauptprobleme vom Anfang:
Am schlimmsten war, dass offensichtlich Türken versucht haben sie scharf zu machen. Es gab keine Männer im Tierheim, also war für die Leute dort nicht erkennbar, dass Männer ohne Vorwarnung angegriffen werden. Das war beim ersten Mal verdammt knapp, aber ich habe es Gott sei dank gleich gemerkt und sie noch im Flug abgefangen. Sie ging ohne Zwischenstufe auf Angriff direkt an den Hals. Das ist sowas von nicht hundetypisch, dass wir von Scharfmachen ausgehen. Dafür sprach auch, dass nur einzelne Männer, keine Gruppen als Bedrohung empfunden wurden und dass sie am schnellsten und ehesten bei Türken ausgerastet ist. Dank der Hilfe unseres Tierarztes und vielen freiwilligen Helfern ist das inzwischen fast völlig weg. Da wir zusammen mit den Nachbarn gerade zwei Wochen lang sehr viele Handwerker aus verschiedensten Nationen in Haus und Hof hatten, konnten wir schnell feststellen, dass sie ganz offensichtlich keine Probleme mit der Hautfarbe hat (wir hatten sogar einen Schwarzafrikaner da), sondern auf gesprochenes Türkisch aggressiv reagiert. Wenn der Türke eine andere Sprache gesprochen hat war es wieder gut. Inzwischen ist aber alles so gut wie in Ordnung. Wir üben weiter, Freiwillige gibt es genug :)
Anfangs hat sie auch wahnsinnig viel gebellt, was im Tierheim ja auch nicht auffallen kann. Ist nun deutlich besser. Nur türkische Musik hasst sie immer noch. Seufz.
Letzte Baustelle war die Stubenreinheit. Sie war offensichtlich überhaupt nicht stubenrein. Hat einfach so in die Wohnung und sogar ihr Bett gemacht ohne zu beschwichtigen oder wegzulaufen. Sie hat aber sehr schnell verstanden, dass sie im Garten gehen soll und nutzt auch die ihr dort zugewiesene Stelle sehr gut. Nur dass ein Spaziergang zum Erledigen der Geschäfte ist, hat sie immer noch nicht kapiert. Geht nicht pinkeln und rennt dann sofort in ihre Gartenecke, wenn wir wieder zu Hause sind. Wir versuchen jetzt, öfter mit anderen Hunden zu gehen, damit sie es sich abkucken kann.

Positiv
Sie ist außer dem Männerproblem supernett und aufgeschlossen, liebt Besuch und Menschen. Bei einem Besuch bei Leuten Ende 80 hat sie sich angepasst und war ganz vorsichtig.
Sie hat ab und zu Angst, geht aber mutig mit hin um herauszufinden, ob der/die/das wirklich gefährlich ist und reagiert fast nie mehr als zweimal ängstlich auf die gleichen Reize. Das war mir ja wichtig, bin also sehr zufrieden hiermit.
Andere Hunde sind kein Problem, am liebsten will sie mit allen spielen. Hoffe das bleibt so, auch wen sie älter wird.
In der Hundeschule ist sie momentan noch Klassenclown und nicht nur eine handvoll sondern ein armvoll Arbeit. Macht aber trotzdem großen Spaß und einen einfachen Hund wollte ich ja auch gar nicht.

Alles in allem aber ein ganz toller und fröhlicher Hund und wunderbar typischer Staffie.
Schäme mich, eine andere Art Hund in Erwägung gezogen zu haben ;)
 

Anhänge

Dass sie draußen noch nicht pinkelt, kann einfach daran liegen, dass sie es draußen zu aufregend findet. Ich würde daher erstmal immer die gleiche Strecke gehen, damit der Hund nicht zu viele neue Reize bekommt und sich auch mal so weit entspannen kann, dass er sich draußen löst.
 
Nujo, je nach Bundesland MUSS der Garten gesetzlich mind 1,80m eingezäunt sein :kp: von daher kann ich verstehen, dass man dann keinen Staff dahin vermittelt, wenn das nicht der Fall ist.
Bei uns Neuwied RLP ist die Zaunhöhe egal. Als ich mich für einen Staff intressiert hab hieß es ,das an voll berufstäte kein Junghund vermittelt wird. Dann war die Entfernung zu weit und jetzt bekomme ich erstmal einen Pflegi von Pommel.
Meine Freunde haben täglich 100 km gefahren um mit dem Bulldog in den sie sich verliebt hatten Gassi zu gehen.Freitags haben sie gesagt das sie ihn gerne nehmen würden. Günther wurde für Montags reserviert,da Thorsten dann 3 Wochen Urlaub hatte. Samstag mußten beide arbeiten und das wußte das Th.Montags sind sie hin um den Günther abzuholen und bekamen gesagt das Günther Samstags von einer Kollegin vermittelt wurde.Diese hätte nicht gesehen das er für Montags reserviert war. Die haben dann beim Züchter zwei tolle Bulldoggen von 2 und 3 Jahren gekauft.
 
Seit einem Monat ist die neue Hündin bei uns. Sie hatte deutlich mehrt Probleme, als das Tierheim angegeben hatte, aber ich bin mir sicher, das konnten sie in ihren Bedingungen auch nicht herausfinden.

Daraus schlussfolgere ich, dass es doch ein Hund aus dem Tierschutz geworden ist, was mich sehr freut.

Ich wünsch euch eine tolle Zeit mit dem Mädel.
 
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