Geschichte aus unserem Leben

  • Tyson
Diese kleine Geschichte hat meine Frau mir heute überreicht,und ich denke sie ist ganz gut,also amüsiert Euch mal!!!

Das Leben bei Markus und Daniela war nie langweilig. Sunny hatte immer irgend etwas zu jagen oder zu tun. Und wenn auch nur die Beschäftigung darin bestand, Markus und den Hunden auf den Wecker zu gehen. Sunny hatte auch schon mal versucht, Daniela zu nerven, aber die hatte immer sofort Mitleid mit ihr. Stand Sunny mauzend im Flur, sprang Daniela sofort vom Sofa und fragte in der typischen Babysprache: „Na Muschi, was hast du denn?“ Sunny gab sich jetzt schon alles Mühe ihr zu antworten, denn es hörte sich echt so an, als erwartete Daniela eine Antwort, aber außer ein Mauzen kam nichts. Also, versuchte Sunny, Daniela so zu zeigen, was sie wollte. Erst rannte Sunny in die Küche zum Futterplatz. Daniela kam hinterher. Daniela gab Sunny etwas zu futtern und ging wieder ins Wohnzimmer. Ohne ein böses Wort. Ohne zu fluchen.



Bei Markus musste Sunny schon ins Wohnzimmer gehen und im auf den Schoß springen, damit er sie bemerkte. Außerdem fluchte der meistens, wenn Sunny nicht aufhörte ihn zu nerven. Tyson kam eher nach Daniela. Ihn störte es überhaupt nicht, wenn Sunny auf ihm herumkletterte und sich dann bequem auf seinem Rücken niederlies. Er sah sie zwar mit entsetzten Augen an, aber Sunny störte das nicht.

Am liebsten ärgerte Sunny aber immer noch Murphy. Der war immer bereit, hinter ihr herzulaufen und das schönste war, Murphy bekam immer ärger dafür.

Sunny rannte an ihm vorbei, die Treppe rauf, flutschte unter der Schwingtür durch und setzte sich etwa einen Meter von der Tür weg. Sie selber passte unter dieser Tür durch, aber Murphy.... Der Dussel konnte seine Größe nicht so richtig einschätzen und brallte mit voller Wucht gegen die Tür. Ein lautes Krachen war zu hören. Sunny spitzte die Ohren. Gleich war es soweit. Sie reckte schon einmal den Kopf um besser hören zu können. „Murphy! Komm mal hierher!!! Sag mal, spinnst du?!“ brüllte Markus aus dem Wohnzimmer. Sunny duckte den Kopf, um unter der Tür durchzusehen. Murphy drehte mit hängenden Kopf um und trottete zu Markus. Sie hörte noch, wie Markus ihn ausschimpfte.

Zufrieden mit sich und dem Rest der Welt, rollte sie sich auf dem Computersessel zusammen und schlief ein.



Sunnys bekam einen riß. Ein Dackel rannte über das benachbarte Grundstück. „Raus aus meinem Revier!“ fauchte Sunny und blusterte sich auf. „Weg!“ zischte sie.

Eine runtergekommene Frau hatte den Dackel an der Leine und machte keine Anstalten, zu verschwinden. Der Dackel hüpfte aufgeregt vor Sunny hin und her. „Na schön,“ dachte Sunny und trat den Rückzug an. „Ich hole Verstärkung und dann gnade dir Gott,“ schwor Sunny. Sie lief flink hinter dem alten Bretterzaun entlang zum eigenen Grundstück. Immer wieder schaute sie sich um. Als sie durch den Zaun zum Gehege von Tyson und Murphy kam. Berichtete sie ersteinmal, was sich auf dem Nachbargrundstück abspielte. Irgendwie hatte Sunny das Gefühl, dass Murphy noch zu jung für solche Sachen war, denn er sprang wie ein bekloppter am Zaun hoch und murmelte: „ Wo ist er ? Wo ist er? Ich kann ihn nicht sehen! Kann man mit dem Spielen?“ Sunny und Tyson sahen ich nur mitleidig an. „Er ist halt noch klein“, flüsterte Tyson und hörte Sunny aufmerksam zu. „Ein kleiner aufmüpfiger Dackel also, der sich dir unanständig genähert hat, ja“, murmelte Tyson und zog die Stirn in Falten. „Jawohl“, bestätigte Sunny. „Und vor dem Frauchen habe ich mich erschreckt!“ fügte Sunny hinzu.



Für Tyson war die Sache klar. Ein Eindringling auf Claudias und Schickers Grundstück, der auch noch seine Katze belästigte! Das geht zu weit. Sobald sich eine Gelegenheit bietet, wird er diesem Dackel benehmen beibringen.



Daniela saß auf der Terrasse und genoss die Sonne. Tyson und Murphy rannte über den Hofplatz und spielten mit einem Ball. Sunny streifte wieder durch das hohe Gras auf dem Nachbargrundstück. Plötzlich stand vor ihr eine Nase. „Der Dackel“, schrie Sunny und schlug ersteinmal mit der Pfote zu.

Tyson, im Inneren ein Held und Retter, schaute sich suchend um. Woher kam der Schrei? Dann, ohne zu zögern, rannte er auf den kleinen Zaun zu und sprang darüber. Überzeugt, seine kleine Katze zu retten. Selbst ein Drache hätte ihn nicht aufhalten können!

Murphy hingegen, sah ihm nur nach. „Hey, willst du nicht mehr spielen?“ maulte er und spukte den Ball aus. „Vielleicht spielt ja Frauchen mit mir?“ dachte sich Murphy und tapste auf Daniela zu.

Diese allerdings sprang auf, wäre beinah über Murphy gestolpert, rannte ebenfalls Richtung Zaun und sprang wie eine Hürdenläuferin darüber weg. „Irgend etwas tolles muß da ja sein“, dachte Murphy und trabte zum Zaun.

Tyson war nun an dem Dackel angekommen. Allerdings wusste er das nicht. Der Dackel war so klein und das Gras so hoch, dass er den Dackel gar nicht sehen konnte! Allerdings sah er die Frau! Ein lauter Schrei kam über ihre Lippen. Im nächsten Moment sah Tyson nur, das die Frau etwas an einer Leine hatte, das sie hochzog. Etwas dunkelbraunes erhob sich aus dem Gras direkt vor Tyson. Erst zuckte er zusammen, dann allerdings, freute er sich, die Frau wollte scheinbar mit ihm spielen.

Murphy hingegen, konnte es nicht zulassen, dass Tyson alleine mit der Frau spielte. Also rannte er so schnell er konnte an Daniela vorbei und sprang um die Frau rum. Er wollte das Ding, dass mittlerweile über ihren Kopf kreiste zuerst haben.

Die Frau schrie, allerdings hörte sich für Tyson und Murphy so an, als feuerte sie sie an. Freudig sprangen sie abwechseln hoch und versuchten das Ding, was auch immer es war, zu bekommen. Plötzlich packte Daniela Murphy am Halsband. Schrie Tyson an, dass er sich hinsetzen sollte. Tyson setzte sich und starte immer noch die Frau an. Daniela packte ihn ebenfalls am Halsband. „Ist alles in Ordnung?“ fragte Daniela die Frau. „Nein...oh Jimmy“, heulte die Frau. Daniela zuckte leicht zusammen. Die Frau vor ihr begann, ihren Dackel zu küssen und brachte kein zusammenhängendes Wort mehr raus. Total hysterisch rannte die Frau ins Haus. „Hallo...?“ fragte Daniela noch einmal, aber die Frau war schon weg. “Auf gute Nachbarschaft”, murmelte Daniela und führte die Hunde weg.

Daniela versuchte noch den ganzen Abend die Frau anzurufen und zu fragen, wie es ihr ginge. Allerdings war die Frau nicht in der Lage über die Geschehnisse zu reden. Die Frau und der Dackel hatten Angstzustände. Der Dackel schlief angeblich nicht mehr und würde auch nichts mehr fressen. Daniela und Markus entschuldigten sich dafür, dass die beiden Hunde rübergerannt sind. Allerdings wies Markus auch darauf hin, dass die Frau sich total falsch verhalten hätte. Mit seiner Frage, ob sie überhaupt wisse, dass Jimmy ein Hund sei und kein Kind, hatte er die Freundschaft mit der Frau so vertieft, dass alles, was später kam, wohl abzusehen war.



Sunny war nicht gerade stolz auf die beiden Hunde. Sie hatten alles vermasselt. Tyson der Retter! „Pah“, zischte Sunny und drehte ihm den Rücken zu. „Nur spielen wolltest du wieder!“ schimpfte sie. Alles muß man selber machen, dachte sie und schwor, den Dackel zu vertreiben.



Markus und Daniela hatten ein schlechtes Gewissen wegen der Dackelaktion. Allerdings bekamen Murphy und Tyson keinen Ärger. Zuerst dachte Sunny, die beiden hätten mitbekommen, dass sie es war, die die Hunde auf den Dackel aufmerksam gemacht hat, aber auch sie bekam keinen Ärger.

Daniela sagte „Jetzt wissen wir ja, dass die Hunde sich nicht mögen, also passen wir halt auch.“

Naja, wenn sie meint. Allerdings bekam Sunny sehr wohl mit, dass in dieser Aussage nur die Hunde erwähnt wurden. Sie selber wurde nicht erwähnt.



Sunny verbrachte die nächsten Tage auf benachbarten Grundstück. Aber kein Dackel war zu sehen. So vertrieb sie sich die Zeit, die Mäuse zu jagen und brachte Markus und Daniela weiterhin die Mäuse ins Wohnzimmer.



Es war ein paar Wochen später als Sunny die betrübte Stimmung zu Hause bemerkte. Daniela und Markus waren viel am Diskutieren. Andauern nahm Markus Tyson und Murphy in die Arme und sagte immer wieder: „Die nehmen mir meine Hunde nicht weg!“ Später kam Sunny dahinter, dass ihre beiden Spielkameraden durch die Hetzkampagne einer großen deutschen Zeitung mit vier Buchstaben zu Bestien abgestempelt worden sind. Die Menschen hielten sie für Monster und für Menschen gefährlich. Sunny schaute, wenn Reportagen im Fernsehen kamen, immer zu den gezeigten Hunden und zu ihren beiden Gefährten. Eine Ähnlichkeit konnte sie nicht erkennen. Nach der zweiten Reportage hatte sie das Interesse verloren. Sie konnte keine Gemeinsamkeiten zwischen den Hunden im Fernsehen und ihren Mitbewohnern feststellen. Wenn sie genauer darüber nachdachte, konnte sie sich allerdings vorstellen, dass Markus evtl. wegen seiner Wutausbrüche eingeschläfert werden würde. Aber das würde wohl nicht passieren. Also, schob sie das Thema weg.

Allerdings kam das Thema immer wieder.

Als Daniela und Markus mit den Hunden ausgehen wollten, wollte Sunny auch mit. Sie stand als erste an der Haustür. „Ich komme auch mit“, mauzte sie uns lies sich nicht von Murphy von der Tür drängeln. „Ich zuerst!“ winselte Murphy und stupste Sunny mit der Nase an. „Murphy, komm mal her“, lockte Daniela. Sunny drehte ebenfalls den Kopf. Murphy nahm vor Daniela schwanzwedelnd Platz. Noch freute er sich, aber Sunny konnte genau sehen, wie im jeder Glanz aus den Augen entwich, als Daniela im ein Gitter über den Kopf zog. Sunny schluckte. Was ist denn das??

Tyson hatte ja auch so ein Dick auf! Vorsichtig näherte Sunny sich Tyson. „Was hasste denn da?“ fragte sie neugierig und schnubberte mal an dem Ding. „Keine Ahnung“, nuschelte Tyson mit zusammengebissenen Zähnen. „Ich mag das nicht“, plähte Murphy prompt los. Er schüttelte so heftig den Kopf, dass Sunny lieber in Sicherheit sprang. Vorwurfsvoll schaute Sunny zu Markus und zu Daniela. Am liebsten hätte sie den beiden einen Tritt verpasst.

Sunny sprang auf die Treppe und konnte nicht glauben, dass Daniela und Markus tatsächlich so auf die Straße gehen wollten. Ungläubig saß sie auf der Treppe und hatte nicht annähernd noch Lust, mit spazieren zu gehen.



Diese komischen Dinger stellten sich als Maulkörbe heraus. Die erwähnte Zeitung hatte soviel Druck gemacht, dass die Politiker, wie Markus immer lautstark durch das Haus posaunte, ohne Hirn eine Hundeverordnung beschlossen hatten, die besagte, das Murphy und Tyson nur noch mit diesen Dingern spazieren gehen sollten. Die nächsten Wochen und Monate verbrachten Daniela und Markus viel Zeit damit, Hunden zu helfen, die nicht so viel Glück wie Tyson und Murphy hatten. Denn, die anderen Hunde durften nur noch an der Leine geführt werden. Um den Hunden trotzdem genügend Auslauf bieten zu können, ließen Daniela und Markus die anderen Hunde auf unserem Grundstück im Gehege spielen. Manchmal mit und manchmal ohne Murphy und Tyson. Allerdings war Sunny immer dabei. Sie bewachte alles. Die Menschen allerdings mehr, als die Hunde.

Auf kamen viele neue Menschen in das Haus und klagten ihr Leid. Markus nahm das alles mehr mit als Daniela. In dieser Situation benutzte sie mehr den Kopf, während Markus wieder nur mit dem Herz in der Hand versuchte Lösungen zu schaffen.



Sunny fand es eigentlich immer ganz spannend, wenn die fremden Hunde zum Spielen kam. An einem Abend wurde mit ein paar Freunden gegrillt. Tyson war bei Markus´Papa während Murphy mit einem sehr großen Rottweiler spielte. Allerdings fand Sunny diesen Rottweiler ziemlich pervers. Er machte immer eindeutige Bewegungen während er Murphy von hinten umklammerte. Scheinbar gefiel Murphy das auch nicht so richtig, denn einige Zeit später, knurrte Murphy den Rotti an. Markus nahm den Rottweiler aus dem Gehege und machte ihn an der langen Laufkette, die quer über den Hof gespannt war, fest. So etwas gibt es ja wohl nicht. Sunny entschied sich, diesem Rottweiler einmal benehmen beizubringen. So etwas kann er ja schließlich nicht machen. Nicht mit Murphy! Wenn Tyson nicht da war, war es jetzt an ihr, Murphy zu beschützen.



Langsam schlich sie sich an den Rottweiler heran. Als er auf sie dennoch aufmerksam wurde, sprang sie ganz ungeniert auf ihn zu. Sie hielt den Kopf leicht gebeugt. Ihr Schwanz zuckte angriffslustig hin und her. Ihr Fell stand leicht ab. Einen Meter vor dem Rottweiler blieb sie stehen und starte den Hund mit großen Augen an. „Hör mal zu“, knurrte sie und ließ den mächtigen Koloss nicht aus den Augen. „Laß den kleinen in Ruhe, sonst bekommst du es mit mir zu tun!“ Der Rottweiler starte sie an. Er wusste nicht, was er mit so einer dreisten kleinen Katze anfangen sollte. Sie war etwa ein drittel von ihm. Sie hätte bequem auf seinem Kopf schlafen können, so klein war sie.

„Guck mal, Eure Katze“, lachte der Mann und schlug sich mit den Händen auf die Oberschenkel. „Die ist aber mutig“, staunte seine Frau. Alle waren vollkommen fasziniert von dieser Situation. Bis auf Daniela natürlich. „Muschi, komm da weg!“ stammelte sie und machte sich behutsam auf den Weg zu den beiden.

„Laß doch“, sagte Markus und hielt Daniela fest. „Schau, der Hund schaut weg. Er traut sich nicht!“ lachte nun auch Markus und in seiner Stimme war deutlich zu hören, wie stolz er auf seine Katze war. „Die macht sogar einen Rottweiler fertig“, witzelte er. „Habt ihr für die auch einen Maulkorb?“ ulkte der fremde Mann.



Sunny war überzeugt, den Rottweiler überzeugt zu haben. Sie hatte sich lange genug das dämliche Gehabe von Murphy und Tyson beim Spielen mit anderen Hunden angesehen, um zu wissen, dass derjenige, der zuerst wegguckt, verloren hatte. Also, war der Rottweiler besiegt. Was für eine doofe Sitte dachte sie und begab sich mit geschwellter Brust wieder zu Murphy ins Gehege.

Murphy hatte unterdessen einen riesigen Zirkus veranstaltet. Er sprang jaulend am Zaun hoch und wollte nicht, dass der Rottweiler mit seiner Katze spielte. Wenn dann spielt er mit der Sunny, aber nicht der! Sunny kletterte durch den Zaun und ließ sich von Murphy knuffeln. „Ist gar nichts los“, sagte sie zu ihm. Anschließend schaute sie ihm tief in die Augen und dachte nur:“ Meine Güte bist du doof!“ Kopfschüttelnd sprang sie auf den Geräteschuppen.



An einem verregneten Sonntag, sprang Sunny geschwind die Treppe nach oben, stupste die Schlafzimmertür auf und sprang auf das Bett. Vorsichtig prüfte sie die Bettdecke. Hier konnte sie langgehen ohne einzusinken. Langsam und vorsichtig kletterte sie so Markus´ Bauch rauf bis hin zu seinem Kinn. Er schnarchte, wobei er sehr tief Luft holte, was dieses Unterfangen nicht gerade einfach machte, aber endlich war sie angekommen. „Hallo“, mauzte sie zaghaft, „ich habe Hunger!“ Nichts rührte sich. „Hallo“, versuchte sie es noch einmal. Diesmal stupste sie leicht mit der Pfote an seine Nase. „Aufwachen“, säuselte sie. Bei Markus musste man ja bekanntlich etwas vorsichtiger sein. Vor allem wenn man eine Katze war.

Aber Markus reagierte wieder nicht. „Wirst du wohl aufwachen und mir etwas zu essen geben“, forderte Sunny jetzt schon etwas ungeduldig. „Ich habe hunger!!!“

Aber Markus grunzte einmal, holte tief Luft und schlief weiter. „Das langt“, eingeschnappt überlegte sie, was sie jetzt machen konnte, damit Markus wach wurde ohne gleich böse zu sein. Sunny schaute auch den Wecker neben dem Bett. 7.26 Uhr. Lange genug geschlafen.

Sunny pirschte sich noch ein kleines Stückchen näher an Markus´ Kopf heran und schaute ihm in den Mund, den er beim Schnarchen immer wieder öffnete. Sie war sich sehr wohl bewusst, dass ihr Barthaare ihn kitzeln würden, aber Hauptsache er wachte auf und gab ihr etwas zu essen. Aber auch daraufhin wachte Markus nicht auf. Er wedelte einmal mit der Hand vor seinem Gesicht herum, aber mehr nicht. Jetzt wurde Sunny aber wirklich wütend! Was fiel dem denn ein! Daniela war nicht da und der verschlief ihre Essenszeit! Voller Wut beugte sie sich vor und .... biß ihm kräftig in die große Nase. Augenblicklich schlug Markus die Augen auf. Sunny hatte nur kurz reingebissen und als sie sah, dass er die Augen öffnete, schnurrte sie ihm entgegen und wollte sich an seinem Kinn reiben, allerdings wurde sie von seinen Händen gepackt und vom Bett geworfen. „Du blödes Vieh!“ brüllte Markus und massierte seine Nase. „Hau bloß ab!“ Sunny schaute ihn ungläubig an. Sie verstand das nicht. „Bekomme ich jetzt etwas zu essen?“ fragte sie mauzend und sprang wieder auf das Bett. „Ich glaube nicht“, murmelte Tyson unter der Bettdecke. „Essen? Ich auch“, konnte man Murphy vernehmen. „Ruhe“, brüllte Markus „ und du verschwinde.“ Er zeigte auf Sunny. „Der hat bestimmt gestern was getrunken, sonst würde er sich nicht so anstellen“, entschied Sunny. Sie wollte aber noch nicht aufgeben. „Steh auf“, miaute sie. Aber Markus drehte sich nur auf die andere Seite. „Jetzt herrscht Krieg!“ schwor Sunny. Ganz unschuldig schlenderte sie vom Bett weg. Allerdings in eine ganz bestimmte Richtung. „Laß es sein“, warnte Tyson und streckte sich. Er wusste genau, was Sunny nun vor hatte. Voller Elan sprang sie auf die Plastiksäcke mit Altkleidern. Behaglich versuchte sie sich ein Lager zu bauen. Wohl darauf bedacht, ordentlich mit den Pfötchen zu stampfen und schön zu knistern. Sie drehte sich einmal, allerdings wusste sie noch vom letzten Mal, dass sie sprungbereit sein musste, denn wie schon erwähnt, hatte Markus manchmal diese unverständlichen Wutanfälle, und dann war er mit Sachen nach einem.



Markus drehte sich genervt um. „Hör auf!“ warnte er Sunny und starte zur Decke. „Ich warne dich!“ Allerdings sagte ein Blick auf Markus Gesicht, dass er nicht in der Lage war, schnelle Bewegungen auszuführen. „Na, warte, wenn Daniela dich so sieht, bekommst du noch mehr ärger! Vor allem, wenn sie erfährt, dass du mich nicht gefüttert hast!“ säuselte Sunny und knisterte fleißig weiter. „Hör auf!“ brüllte Markus und schlug mit der Faust auf die Matratze.










Nachricht 1 von 9


Grüße an alle

Tyson
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi Tyson :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • watson
Hi Tyson,

einfach herrlich diese Geschichte. Ein Grund mehr euch mal zu überfallen, Sunny muß ich unbedingt kennenlernen.
Sag Daniela meinen Dank für diese wundervolle Geschichte,
watson
 
  • Heidi
Wunderbare Story,Tyson,

sehr spaßig zu lesen.

.........
aber zu Beginn der Geschichte, die Sache mit der Frau und dem Dackel.
---------
Genauso hat meine Tochter das erlebt. Bruno wollte mit dem Dackel spielen, die Frau zog ihren Dackel an der Leine hoch, die hat ihn fast stranguliert, und was geschah?
Genau, der Dackel hat die Frau kräftig mehrere Male in die Hand gebissen, und zwar ziemlich, die hat ganz fürchterlich geblutet.

Ergebnis: meine Tochter kriegte von der Frau ne Anzeige , angeblich hätte Bruno den Dackel gebissen.

Aber Glück gehabt, es gab Zeugen, und die konnten Gott sei Dank die Sache wiederlegen.

Gruß Heidi / Mustang

NS: Die Sache liegt schon 2 Jahre zurück. Heutzutage wäre es wohl eher ander, da wäre wohl Bruno der schuldige.
 
  • tigger
Super,

genauso wie meine Katze mit den drei Hunden.

Allerdings ist die erst 6 Monate, wenn die noch frecher wird - o gott o gott

ciao

****tigger****
 
  • bickrottis
Hallo Tyson !

Wirklich schöne Geschichte ! Sie erinnert mich an unseren Kater und wie der mit drei Rottis umgesprungen ist !
Willst Du die Geschichte nicht an eine Hundezeitung einschicken ? Würde ich machen !

Liebe Rottigrüße von Vera
 
  • Tyson
Hallo Heidi,
das mit dem dackel ist auch wahr!!*lol*

Grüße an alle

Tyson
 
  • Strawberry
Ich sträube mich immer davor so lange Texte zu lesen. Gerade weil ich dann nicht so viele Beiträge in der Mittagspause schaffe. Aber heute dachte ich : "Jetzt mußt Du mal langsam anfangen die Geschichte zu lesen damit Du mit Teil II und III noch hinter kommst."

Oh man, hätte ich gewußt, dass die Geschichte so toll und echt lesenswert ist...

Tyson wirklich super geschrieben von Deiner Frau. Sie sollte ein Buch veröffentlichen. So, genug geschleimt ich muß die anderen Teile lesen. *ggg

Bis dann
Sylvia & Kira
 
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