Fleisch gehört dazu

Ob jemand Fleisch und Eier isst oder nicht ist fuer mich sekundaer, wichtiger waere es, BEWUSSTER zu essen...
Dazu gehoert fuer mich im Uebrigen auch, die Preise fuer Produkte zu bezahlen, die sie wirklich wert sind. Nahrungsmittel (insbesondere Fleisch) fuer immer billiger und in immer groesseren Packungen ist fuer mich ein grosser Teil des Problems.

Ja.
 
  • 11. Dezember 2025
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Hi Consultani ... hast du hier schon mal geguckt?
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@HSH2

Vegetarier bzw. Veganer entscheiden sich in der realen Welt dazu, auf Tierische Produkte zu verzichten, weil die real existierenden Zustände so sind, wie sie nun mal sind und nicht so sind, wie es theoretisch eventuell möglich wäre.

Diese Menschen haben ihre Gründe für ihre Lebensart genauso wie Fleischesser ihre Argumente haben.

In dem Artikel wird aber so getan, als ob sowohl die ethischen Gründe als auch die moralischen Gründe dumm und zudem verlogen sind. Genauso werden die ökologischen und die gesundheitlichen Gründe dieser Leute als dummes Zeug abgetan.

Obwohl ich seit über 20 Jahren Vegetarier bin, stehe ich Argumenten der Gegenseite offen gegenüber und kommen immer wieder ins Zweifeln. So dumme und überhebliche Argumente, wie die in dem Artikel, habe ich aber schon tausende Male gehört und empfinde sie als Zumutung. Auf so einem primitiven Niveau zu diskutieren habe ich nach über 20 Jahren wirklich keine Lust mehr. Das wäre so, wie wenn ein Tierschützer, der sich seit 20 Jahren mit Listenhunden beschäftigt, eine ernsthafte Diskussion darüber führt, ob "Kampfhunde" pro Zahn 3 Tausend Tonnen Beißkraft haben und keine Schmerzen empfinden.

Da ich niemanden missionieren will, habe ich da gar kein Bedürfnis auf so primitive Argumente einzugehen. Man muss auch kein Vegetarier sein und sich auch nicht Jahre lang mit den Thema befasst haben, um die Argumente des Artikels als primitiv zu erkennen.

Da wird das Leben einer Bohne mit dem einer Kuh verglichen und der Schluss gezogen, dass man auch Tiere essen kann, wenn man keine moralischen oder ethischen Bedenken hat eine Bohne zu essen... und alle Nutztiere wie Schweine und Kühe essen nur Gras, was der Mensch eh nicht essen kann und deshalb ist es viel schlimmer, wenn Soja angebaut wird, um Vegetarier zu ernähren... und weil irgend eine Veganerin wieder zur Vegetarierin wurde, ernähren sich alle Vegetarier ungesund und sind auf dem Holzweg...

Wie gesagt, ich respektiere jeden Menschen, der anders leben will, auch wenn ich selber kein Fleisch esse, aber genauso will ich auch nicht missioniert werden, vor allen Dingen nicht auf so eine dumme Weise.
 
  • 11. Dezember 2025
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LG Meike mit Benny
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@HSH2

Vegetarier bzw. Veganer entscheiden sich in der realen Welt dazu, auf Tierische Produkte zu verzichten, weil die real existierenden Zustände so sind, wie sie nun mal sind und nicht so sind, wie es theoretisch eventuell möglich wäre.

Diese Menschen haben ihre Gründe für ihre Lebensart genauso wie Fleischesser ihre Argumente haben.

In dem Artikel wird aber so getan, als ob sowohl die ethischen Gründe als auch die moralischen Gründe dumm und zudem verlogen sind. Genauso werden die ökologischen und die gesundheitlichen Gründe dieser Leute als dummes Zeug abgetan.

Obwohl ich seit über 20 Jahren Vegetarier bin, stehe ich Argumenten der Gegenseite offen gegenüber und kommen immer wieder ins Zweifeln. So dumme und überhebliche Argumente, wie die in dem Artikel, habe ich aber schon tausende Male gehört und empfinde sie als Zumutung. Auf so einem primitiven Niveau zu diskutieren habe ich nach über 20 Jahren wirklich keine Lust mehr. Das wäre so, wie wenn ein Tierschützer, der sich seit 20 Jahren mit Listenhunden beschäftigt, eine ernsthafte Diskussion darüber führt, ob "Kampfhunde" pro Zahn 3 Tausend Tonnen Beißkraft haben und keine Schmerzen empfinden.

Da ich niemanden missionieren will, habe ich da gar kein Bedürfnis auf so primitive Argumente einzugehen. Man muss auch kein Vegetarier sein und sich auch nicht Jahre lang mit den Thema befasst haben, um die Argumente des Artikels als primitiv zu erkennen.

Da wird das Leben einer Bohne mit dem einer Kuh verglichen und der Schluss gezogen, dass man auch Tiere essen kann, wenn man keine moralischen oder ethischen Bedenken hat eine Bohne zu essen... und alle Nutztiere wie Schweine und Kühe essen nur Gras, was der Mensch eh nicht essen kann und deshalb ist es viel schlimmer, wenn Soja angebaut wird, um Vegetarier zu ernähren... und weil irgend eine Veganerin wieder zur Vegetarierin wurde, ernähren sich alle Vegetarier ungesund und sind auf dem Holzweg...

Wie gesagt, ich respektiere jeden Menschen, der anders leben will, auch wenn ich selber kein Fleisch esse, aber genauso will ich auch nicht missioniert werden, vor allen Dingen nicht auf so eine dumme Weise.


Huch.....dann habe ich einen anderen Beitrag gelesen. Da stehen lediglich Gegenargumente die Du zulassen kannst oder nicht.
Das sind deshalb doch keine primitiven Argumente nur weil Du es anders siehst.
Verstehe ich nicht so ganz warum Du so extrem reagierst.
 
  • 11. Dezember 2025
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
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Sehe ich als Fleischesser tatsächlich auch wie Max und Nova...oh Gott ..oh Gott....ich stimme einen Veggi ausnahmslos zu
 
Hmm....ich gestehe, ich bin eine Sündigerin und esse Fleisch.
Kenne mich somit nicht unbedingt mit der veganen Lebensart aus. Mich würde nun interessieren ob demnach auch ausschliesslich vegane Kleidung getragen wird, vegane Möbel und natürlich auch Bettwaren sowie vegane Kosmetika benutzt werden.
 
Im Artikel geht es um das bewusstere Essen, darum, daß Du auf den Alpwiesen kein Getreide anbauen, dafür aber Schafe weiden lassen kannst, die nebenbei noch die Kulturlandschaft offenhalten. Das Plädoyer für die jetzige Massentierhaltung, welches Procten sich daraus zusammenspinnt, wurde so nie gehalten.

Naja, jeder liest in den Artikel hinein, was er/sie will. Alpwiesen werden mit keinem Wort erwaehnt, und stellen einen sehr geringen Anteil der "3,4 Milliarden Hektar Weideland" dar. Wenn alles Fleisch, das konsumiert wird, von Tieren stammt, die sich gluecklich auf nachhaltig bewirtschafteten Weiden ernaehren, dann wuerden die Schnitzel auf dem Teller aber ganz schoen schrumpfen.

Erwaehnt werden Steppen und Praerien. Ein weiterer grosser Anteil dieser 3,4 Mrd Hektar Weideland ist extensive Weidewirtschaft in Suedamerika auf abgeholzten Flaechen. Mit Steppen kenne ich mich nicht so aus, aber ich lebe in der Praerie - in einer Gegend, die sehr viel Rindfleisch produziert und darauf auch sehr stolz ist.
Ganz so einfach wie "wir essen ja gar kein Gras, also lassen wir die Rinder drauf weiden und essen dann die Rinder" ist es auch nicht. Auch Beweidung kann zu massiver Erosion und Umweltzerstoerung fuehren.
Ich denke, wir sind uns alle einig, dass man sowohl Ackerbau als auch Weidewirtschaft unverantwortlich oder nachhaltig betreiben kann, aber das wir fuer Nachhaltigkeit auch als Konsumenten unsere Ansprueche zurueckschrauben muessen.

Was mir an dem Artikel ein bisschen sauer aufstoesst ist, dass - mal wieder - zwei Lager gebildet werden: "Vegetarier / Veganer" und "Fleischesser". Warum kann man nicht mal zwei Lager "bewusst und nachhaltig" und "nicht nachhaltig / egal-Mentalitaet" bilden?
 
Hmm....ich gestehe, ich bin eine Sündigerin und esse Fleisch.
Kenne mich somit nicht unbedingt mit der veganen Lebensart aus. Mich würde nun interessieren ob demnach auch ausschliesslich vegane Kleidung getragen wird, vegane Möbel und natürlich auch Bettwaren sowie vegane Kosmetika benutzt werden.

Als ich vegan gelebt habe, musste ich auf solche Sachen achten und man glaubt gar nicht, wo überall etwas tierisches drin ist, oder ein Stück Leder dran genährt wird.
 
Hmm....ich gestehe, ich bin eine Sündigerin und esse Fleisch.
Kenne mich somit nicht unbedingt mit der veganen Lebensart aus. Mich würde nun interessieren ob demnach auch ausschliesslich vegane Kleidung getragen wird, vegane Möbel und natürlich auch Bettwaren sowie vegane Kosmetika benutzt werden.

Als ich vegan gelebt habe, musste ich auf solche Sachen achten und man glaubt gar nicht, wo überall etwas tierisches drin ist, oder ein Stück Leder dran genährt wird.


Ich weiß ja nicht ob die Frage jetzt komisch ist und ist vor allem nicht böse gemeint aber sind deine Tiere auch vegan, also ernährst Du Sie vegan?
 
Oh nein :lol: jetzt geht die Diskussion in die Richtung :lol:

Aber zur Frage: Nein, meine Hunde ernähre ich nicht vegan und mich selber auch nicht. Ich habe es aber mal versucht und dann sein lassen.
 
Ich weiß ja nicht ob die Frage jetzt komisch ist und ist vor allem nicht böse gemeint aber sind deine Tiere auch vegan, also ernährst Du Sie vegan?


und selbst wenn.. was hat das denn hiermit zu tun?

ich gebe zu, ganz ohne Fleisch gehts bei uns auch nicht- aber meist nur 1 x die Woche udn wenn dann vom Fleischen aus dem Dorf. Wir versuchen darauf zu achten WO es herkommt, leider ist es für die dauerhafte Ernährung unbezahlbar.

Und mein Hund bekommt Fleisch.. wie es sich gehört :love:
 
Und mein Hund bekommt Fleisch.. wie es sich gehört :love:

...ist ja auch gut so.
So wie es sich liest, geht es ja auch wohl mehr um's Zeichensetzen und bewussten Handeln.

Ich esse weiterhin Fleisch, aber weniger als früher und unsere Hunde bekommen auch Fleisch.

Dafür rauche ich absolut vegan.
 
Ich finde den Artikel auch recht fragwürdig..

"Anstelle der Tierhaltung mehr Getreide oder Soja für die wachsende Menschheit anzubauen, löst weder das Welthungerproblem noch schont es die Umwelt. Von den rund fünf Milliarden Hektar urbarem Land auf dieser Erde sind 3,4 Milliarden Weideland. Mehr als zwei Drittel der nutzbaren Flächen dienen also der Erzeugung tierischer Lebensmittel. Und das ist keineswegs Verschwendung, sondern eine ökologische Notwendigkeit. Diese Flächen sind für Ackerbau ungeeignet. Die einzige Möglichkeit, auf diesen Flächen nachhaltig Nahrung zu gewinnen, ist die Tierhaltung".

Jop, diese Flächen werden aber nicht für Tierhaltung genutzt. Entweder wird darauf Soja angebaut, die Flächen werden mit Dünger vergiftet und ein Teil der Länder mit unseren Fleischresten überschwemmt und zur Abnahme gezwungen, dass die Bauern eigene Tiere -mangels Absatz - nicht mehr verkaufen können.

"Was passiert, wenn man Weideland wie die großen Steppen und Prärien für Weizen und Mais umpflügt oder die Wälder für Sojafelder abholzt, ist hinlänglich bekannt: weltweit kam es in der Folge derartiger landwirtschaftlicher Eingriffe zu Erosionen und Versalzung, und das Bodenleben erstarb. Am Ende bleibt nur Staub und Wüste, wo zuvor über Jahrmillionen Nahrung und Mutterboden entstanden, wo unvorstellbare Co2-Mengen gebunden waren, die das Umpflügen freisetzt. "

Und gemacht wird es trotzdem weiterhin, das Bodenleben erstarb wegen dem massiven Einsatz von hochgiftigen Pestiziden. Und das gerade Mais den Boden absolut auslaugt ist hinlänglich bekannt.Und dass alles Leben ringsherum gleich mit erstarb, die Menschen krank wurden.. weiß auch jeder. Die normale Wiese reicht schon lange nicht mehr für Kuh und Schwein.

Davon mal ab: Eine heutige Hochleistungskuh würde mit reiner Weidehaltung verhungern. Diese Kühe sind so gezüchtet, dass sie spezielles Futter brauchen um die Leistung zu bringen, damit der Körper einigermaßen stabil ist. Und das ist natürlich? Ich esse diese Tiere bestimmt nicht -zusätzlich kann man sich noch damit befassen, dass Kühe beim Schlachten altersmäßig gerade mal Jungtiere sind, körperlich aber völlig ausgelaugt. Was ist denn an so einer Holsteiner dran?
Ich bin kein Veggi, aber ich ernähre mich bewußt und verzichte weitgehend auf Fleisch. Und ich beschäftige mich eingehend mit dem Thema. Vegetarier essen das genmanipulierte Sojazeug eh nicht, sondern speziell dafür angebautes Soja. Meist aus biologischem Anbau, der völlig anders vonstatten geht.

Ein weiteres häufig vorgebrachtes Argument ist das gesundheitliche: tierisches Eiweiß und tierische Fette wurden zwar zu unrecht, jedoch so lange und intensiv verunglimpft, dass viele Vegetarier ernsthaft glauben, wenn sie darauf verzichten, werden sie automatisch gesünder.

Naja dass man es - wenn - nur in Maßen genießen soll und darauf überall hingewiesen wird, dass der Verdacht besteht dass rotes Fleisch krebserregend ist, das hat sie dann weggelassen.

Nun ist der Mensch von der Natur als Omnivore (Allesesser) konstruiert, was nichts anderes heißt, als dass wir mit einer aus tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln zusammengesetzten Kost am besten fahren. Man kann sich ohne Fleisch sehr gesund ernähren. Doch eine rein pflanzliche Kost, wie sie Veganer als besonders gesund propagieren, liefert niemals alle Nährstoffe, schon gar nicht für Kinder oder Schwangere.

Ähm.. nö! Der Mensch kann alles essen und muss gar nix. Das heißt, auch ohne Fleisch sind wir gesund, haben keine Mangelernährung. Es wird sogar vermutet dass gewissen Krebsarten mit Fleischkonsum in Zusammenhang stehen - auffällig ist die ansteigende Zahl der Brustkrebserkrankungen im asiatischen Raum, seit dort mehr Fleisch gegessen wird.

Ich finde den Artikel auch als "nicht Veggi" ziemlich schlecht recherchiert und er könnte wunderbar von der Fleischlobby geschrieben sein, die haben ja mächtig Interesse daran dass der Absatz nicht sinkt.

Und die gute Frau vergisst in ihrem ganzen Artikel darauf hinzuweisen, dass kaum Weidetiere draußen stehen - einzig Ziegen und Schafe widersetzen sich der Massentierhaltung (na noch paar mehr) - sondern eben in Ställen zu unwürdigsten Bedingungen. Vollgepumpt mit Medis (wurde mir durch meinen Tierarzt der einen Schweinemaststall betreut) bestätigt. Hühner werden eingepfercht, nach ihrem Tod im Chlorbad von Bakterien gereinigt, die sie durch die Haltung haben könnten.

Jop, sehr gesund!
 
Naja, jeder liest in den Artikel hinein, was er/sie will. Alpwiesen werden mit keinem Wort erwaehnt, und stellen einen sehr geringen Anteil der "3,4 Milliarden Hektar Weideland" dar. Wenn alles Fleisch, das konsumiert wird, von Tieren stammt, die sich gluecklich auf nachhaltig bewirtschafteten Weiden ernaehren, dann wuerden die Schnitzel auf dem Teller aber ganz schoen schrumpfen.

Erwaehnt werden Steppen und Praerien. Ein weiterer grosser Anteil dieser 3,4 Mrd Hektar Weideland ist extensive Weidewirtschaft in Suedamerika auf abgeholzten Flaechen. Mit Steppen kenne ich mich nicht so aus, aber ich lebe in der Praerie - in einer Gegend, die sehr viel Rindfleisch produziert und darauf auch sehr stolz ist.
Ganz so einfach wie "wir essen ja gar kein Gras, also lassen wir die Rinder drauf weiden und essen dann die Rinder" ist es auch nicht. Auch Beweidung kann zu massiver Erosion und Umweltzerstoerung fuehren.
Ich denke, wir sind uns alle einig, dass man sowohl Ackerbau als auch Weidewirtschaft unverantwortlich oder nachhaltig betreiben kann, aber das wir fuer Nachhaltigkeit auch als Konsumenten unsere Ansprueche zurueckschrauben muessen.

Was mir an dem Artikel ein bisschen sauer aufstoesst ist, dass - mal wieder - zwei Lager gebildet werden: "Vegetarier / Veganer" und "Fleischesser". Warum kann man nicht mal zwei Lager "bewusst und nachhaltig" und "nicht nachhaltig / egal-Mentalitaet" bilden?
Die Alpen waren ein Beispiel. Ich bin in der Rhön geboren, Mittelgebirge, Kalkstein, nährstoffarme Böden, dafür gute Weiden mit Kräutern und Gräsern, ideal für Kühe und Schafe. Die Viehhaltung hat dort jahrhundertelange Tradition, zum Ackerbau eignet sich der Boden nicht. Ebenso ist dies in Thüringen, im Becken 1A Böden, die natürlich landwirtschaftlich genutzt werden, in den Bergen Wiesen und Weideflächen.
Was will man beispielsweise den Samii erklären, wenn man kommt und die Rentierzucht verbietet? Oberhalb Stockholms wächst nicht mehr viel.
Der größte Produzent von Lammfleisch ist China. Die Steppen der Inneren Mongolei, das Grasland, wird seit Jahrtausenden nachhaltig durch Nomaden bewirtschaftet, sonst gäbe es das nicht mehr. Teilweise wurde es bereits durch Ackerbau zerstört, Bodenerosion und Vordringen der Wüste sind das Ergebnis.
Wie sähe das grüne Irland aus, wenn plötzlich überall Kartoffeln und Bohnen angebaut würden?
Die radikale Abkehr von tierischen Produkten ist Schwachsinn und löst weder das Hungerproblem, noch stärkt es regionale Erzeugnisse. Im Gegenteil, man gräbt denen noch zusätzlich das Wasser ab, die biologisch arbeiten und infolgedessen früher oder später den Preiskrieg verlieren. Dem Billigdiscounter sind 50 Kunden mehr oder weniger egal.

Ansonsten stimme ich Dir weitgehend zu, wobei das Radikale eher seitens der Veganer praktiziert wird, denn ich esse sowohl Gemüse als auch Fleisch, nur eben möglichst von nebenan und sauber erzeugt, etwas, was beim Veggie auf Dauer schwer werden dürfte.
Zurückschrauben der Ansprüche ist wohl eher eine Wunschvorstellung, denn das wird auf breiter Ebene nicht funktionieren. Geht nur darüber, den "Wettbewerb" bezüglich von "Wer verramscht den billigsten Müll" zu unterbinden und faire Preise für Erzeuger zu schaffen.
Trifft natürlich für den Erzeuger unseres geliebten Kaffees, dessen Billigpreis auch auf Ausbeutung basiert oder unsere Levis zu.
 
Ansonsten stimme ich Dir weitgehend zu, wobei das Radikale eher seitens der Veganer praktiziert wird, denn ich esse sowohl Gemüse als auch Fleisch, nur eben möglichst von nebenan und sauber erzeugt, etwas, was beim Veggie auf Dauer schwer werden dürfte.

Ich denke das radikale Missionieren geht tatsächlich mehr von Vegetariern/Veganern aus. Da gibts echt einige die den Schuss nicht mehr gehört haben, Schwanzvergleich á la: wer ist "veganerer" :rolleyes:

Allerdings würde ich im Gegensatz dazu sagen, dass sich die Allesesser in Summe weniger darüber Gedanken machen was sie essen und wo es herkommt. Ist meine subjektive Einschätzung da man halt einfach isst was man schon immer gegessen hat, alles andere "neue" "fremde" lehnt man erstmal grundsätzlich ab.

Zurückschrauben der Ansprüche ist wohl eher eine Wunschvorstellung, denn das wird auf breiter Ebene nicht funktionieren.

Da hast Du leider recht. Vor allem im Hinblick darauf, dass wir immer mehr Menschen auf dieser Erde werden. Wir sind jetzt schon viel zu viele :( Wenn alles so weitergeht wie bisher wirds noch richtig katastrophal werden. ich hoffe nur, dass ich bis dahin nicht mehr lebe um das mitansehen zu müssen.

Bis dahin muss einfach jeder selbst seinen Weg finden um morgens noch in den Spiegel schauen zu können.

Geht nur darüber, den "Wettbewerb" bezüglich von "Wer verramscht den billigsten Müll" zu unterbinden und faire Preise für Erzeuger zu schaffen.
Trifft natürlich für den Erzeuger unseres geliebten Kaffees, dessen Billigpreis auch auf Ausbeutung basiert oder unsere Levis zu.

Leider auch eine Wunschvorstellung. Wo Profit rausgeschlagen werden kann wird Moral hinten angestellt. Ich glaube nicht, dass sich da in Kürze etwas ändern wird. Erst wenn die essentiellen Ressourcen (Wasser, Luft, Nahrung, Erdöl) knapp werden bleibt einem nichts naderes mehr übrig, aber dann ist es leider schon zu spät :(
 
Leider auch eine Wunschvorstellung. Wo Profit rausgeschlagen werden kann wird Moral hinten angestellt. Ich glaube nicht, dass sich da in Kürze etwas ändern wird. Erst wenn die essentiellen Ressourcen (Wasser, Luft, Nahrung, Erdöl) knapp werden bleibt einem nichts naderes mehr übrig, aber dann ist es leider schon zu spät :(
Ja, momentan sieht es nicht so aus, daß sich etwas ändert. Es geht eher mit voller Fahrt in die verkehrte Richtung.
Aber es gibt immer mehr Leute, die sich Gedanken machen, auch wenn sie in der Masse kaum auffallen.

Auch die Landwirtschaft wurde im Laufe der Zeit weiter industrialisiert, Ersatz des Menschen durch die Maschine und aufgrund immer neuer Mastmethoden kann auch auf Weidehaltung bei den Tieren verzichtet werden. Die Folgen kennen wir alle: Skandale, wie Schweinepest und BSE bei Rindern bzw. Scrapie bei Schafen. Ein Umdenken und vor allem ein geändertes Verbraucherverhalten könnte in der Landwirtschaft eine Wende zur naturnahen Erzeugung von Lebensmitteln, wie Fleisch, führen. Vorreiter sind die bekannten ökologischen Anbauverbände wie Bioland, Demeter und Gäa. Dem besonderen Schutz von vom Aussterben bedrohter Nutz- und Haustierrassen hat sich die GEH mit dem Arche-Projekt verschrieben. Bauern, die auf Bio umstellen, oder Neueinrichter können mit der Förderung ihrer Vorhaben rechnen. Bei einem kontrollierten Viehbestand unter 1,4 Großvieheinheiten je Hektar ist nicht mit Schädigungen der vorhandenen Vegetation zu rechnen, wobei ein ausgewachsenes Rind 1 und ein Schaf 0,1 Großvieheinheit darstellen. Die Beweidung durch Schafe oder Rinder stellt im Vergleich zur Mahd oder gar dem Einsatz von chemischen Spritzmitteln einen natürlichen, kostengünstigen und schonenden Weg dar, die jeweilige Flora und Fauna zu erhalten und damit auch bedrohten Pflanzen- und Tierarten einen entsprechenden Lebensraum zu bewahren.
alternativen-03.jpg

Aufmerksam wird jeder Vorgang auf der Weide registriert
Diese Form der extensiven Tierhaltung praktizieren wir als Bioland-Betrieb seit 1993 in einem Landschaftsschutzgebiet in der Magdeburger Börde. Während in Bereichen der intensiv bewirtschafteten Ackerflächen viele heimische Tierarten in ihrer Existenz bedroht sind, können wir seit einigen Jahren die Ansiedlung neuer Feldhasen- und Fasanenpopulationen auf unseren Weideflächen beobachten. Den Beweis, daß eine ökologisch vernünftige Weidewirtschaft auch nicht den Artenreichtum der Pflanzen beeinträchtigt, haben wir bereits in mehrjährigen Bestandsaufnahmen für das Umweltamt angetreten (Veröffentlichung im "Fleischrinderjournal" 3/96). Schon nach dem ersten Winter ohne erwähnenswerte Zufütterung - bei Schnee Heu und Stroh -, kamen die ersten Wildkräuter zum Vorschein, die man aufgrund des zu starken Grasbewuchses bis dahin nicht bemerkte, und die zum Teil auch nicht vorhanden waren. Durch die Rinderhaltung, die im Laufe der Jahre durch Schafe und Pferde ergänzt wurde, kamen viele Singvögel, die zum einen ihre Nahrung in den "Kuhfladen" suchten, zum anderen aber Samen von anderen Pflanzenarten mitbrachten.
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Eßt mehr Biofleisch!


http://www.meine-hirtenhunde.de/pages/hirtenhunde.html
 
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