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Erschreckende Doku über Rechtsrock Festival

  1. Danke für deine Erläuterungen.
     
    #81 HSH-Halter
  2. Weil es unter anderem eine komplette Polizeireform nach sich ziehen würde. Vermutlich fehlen jedem von uns die Einblicke, wie weit das gehen würde. Mehr Polizeibeamte, andere gesetzliche Möglichkeit.

    Und das in einem Staat in dem es Monate dauert und das Miteinander (oder Gegeneinander) von mindestens 2 Behörden benötigt, um einen Zebrastreifen auf der Straße vor einem Kinderspielplatz einzurichten.
     
    #82 HSH-Halter
  3. Und Höcke fragt in einer Stellungnahme zum Anschlag von Halle, was das nur für Menschen sind, die anderen Menschen soetwas antun können.
    Es möge dem Mann mal jemand einen Spiegel reichen!
     
    #83 HSH-Halter

  4. Das ist die Realität, da nutzt auch keine Polizeireform.

    Chemnitz, 9. März. Vor dem Heimspiel des Chemnitzer Fußballclubs rollen Anhänger in der Südkurve ein weißes Kreuz auf schwarzem Hintergrund aus. „Ruhe in Frieden, Tommy“ steht auf einem Transparent. Salbungsvoll verliest der Stadionsprecher einen Gedenktext für den Verstorbenen, dessen Gesicht auf der Videoleinwand erscheint. Vermummte Anhänger des Chemnitzer FC entzünden vor schwarzen Transparenten weiß-rote Pyrotechnik.

    Haller hatte Anfang der 1990er-Jahre die Hooligan-Gruppierung HooNaRa gegründet. Abkürzung für Hooligans, Nazis, Rassisten. Er war im März an Krebs gestorben.
    „Selbst FußballexpertInnen, die dann dazu befragt wurden hatten schon ihr Erstaunen bekundet, dass das in dem Stadion mittels der offiziellen Möglichkeiten des Vereins möglich war. Also mit Stadiontafel, mit Stadionsprecheransage, mit Reaktion der Fanbeauftragten. Mit Reaktionen aus der Stadt, die für den Fußball verantwortlich sind. Und das hat eine neue Qualität damit gefunden, dass es eine Relativierung bestimmter Gewaltphänomene im Sport durch offizielle Stellen gibt.“
     
    #84 matti
  5. Man muss weder Geschichte noch Politikwissenschaft studiert haben, um den tieferliegenden Grund für das Erstarken der Nazis (und damit sind jetzt alle gemeint, die aus diesem braunen Sumpf kriechen) herauszufinden. Es hat nach 1945 keine wirkliche Entnazifizierung gegeben. Weder im Osten noch im Westen.
    Das hat in den 70ern im Westen zum linken Terror geführt und in Deutschland insgesamt zum Rechtsterrorismus (NSU etc.).
    Wir müssen diesen Kräften entgegentreten. Mit allen Mitteln.
    Und wir dürfen uns nicht darauf zurückziehen auf die Suche nach anderen “Schuldigen“ (Polizei, Politik, Migration etc.).
    Also A.rsch hoch und auf die Straße!
     
    #85 embrujo

  6. Berlin steht auf! #keinfußbreit
    Sonntag 13.00 Uhr
     
    #86 embrujo
  7. Dazu passt die schon ältere, aber immer noch gültige Literatur



    https://www.amazon.de/Odessa-wahre-Geschichte-Fluchthilfe-NS-Kriegsverbrecher/dp/3935936400



     
    #87 matti
  8. Für mich ist das alles so schwer vorstellbar.

    Ich kenne keinen mit irgendwie nationalsozialistischen Gedankengut. Das schlimmste was ich hörte waren so Aussagen wie "den Türken traue ich nicht." oder "den Flüchtlingen wird alles in den Hintern geschoben." Wobei man bei genauem Nachfragen doch zugab, dass die Aussage unüberlegter Blödsinn war....

    Über Juden habe ich noch keinen einzigen schlechten Kommentar gehört.

    Wobei, wenn ich darüber nachdenke hat mir meine Freundin (sie ist Friseurin) doch erzählt, dass es einige schlimme Aussagen zu Flüchtlingen gab bei ihr im Salon.

    Aber dass es echt so schlimm ist, das überrascht mich jetzt. Oder ich laufe irgendwie mit Scheuklappen rum....
     
    #88 Melli84
  9. Es ist u.a. auch dieser subtile Antisemitismus, der sich z.B. darin äußert, dass die Erinnerungskultur in Frage gestellt wird oder auf der Kollektivschuld rumgeritten wird. “Es muss doch endlich mal Schluss sein“ NEIN, muss und darf es nicht. Offenbar MÜSSEN wir Deutsche immer und ständig daran erinnert werden, wer für die Shoah verantwortlich war, von welchem Land die zwei Weltkriege ausgingen und wer soviel Leid über Millionen Menschen gebracht hat.
    Ich werde mich bis an mein Lebensende dieser Verantwortung stellen und gegen jede Form von Rassismus und Antisemitismus sowie Ausgrenzung kämpfen.
     
    #89 embrujo
  10. Naja nö. Kollektivschuld find ich auch kacke.
    Ich fühle mich nicht schuldig. Ich bin nicht schuldig. Die Schuldigen sterben aus.
    Aber Verantwortung fände ich gut. Die Verantwortung, aus den Fehlern unserer Großeltern zu lernen und sowas nie wieder zuzulassen. Und das auch an unsere Kinder weiterzugeben.
    Ich bin mit meinen Aliens nicht ins KZ um ihnen eine Erbschuld einzubläuen. Aber sie sollen das Grauen kennenlernen, das von Deutschen verursacht wurde. Sie sollen lernen auf Anzeichen zu achten, den Mund aufzumachen und Courage zu zeigen. Und vor allem lernen sie, dass der Rassegedanke ein ausgemachter Haufen Sch.eiße ist, denn wenn gehören wir alle der Rasse Mensch an.

    Also doch, mit Schuld darf und sollte mal Schluss sein, denn sonst wird das einem Miteinander ewig im Weg stehen. Und das bräuchten wir jetzt mehr als je zuvor.
     
    #90 Nune
  11. Danke für den Beitrag
    Ich wusste nicht, wie ich es vernünftig formulieren soll, ohne falsch verstanden zu werden
     
    #91 DobiFraulein
  12. @Nune @DobiFraulein das meinte ich ja auch. Vllt. hab ich mich verquer ausgedrückt.
    Es gibt eben viele Menschen, die sagen (zurecht) es gibt keine Kollektivschuld. PUNKT. Und damit ist für die dann Schluss. Nix mit Verantwortung. Ich hoffe, es wird deutlich, was ich meine.:verwirrt:
     
    #92 embrujo
  13. Ja, jetzt schon. :respekt:
    Das war vorher nicht ganz deutlich.
    Es gibt ja auch genug, die auch meiner Generation noch immer die Schuld zuweist.
    Und das halte ich für falsch. Denn bin ich, 40 Jahre nach dem Krieg geboren (übrigens am Tag der Befreiung von Auschwitz), Täter, ist jeder Jude in meinem Alter Opfer.
    Aus einer Täter/Opferbeziehung heraus wird aber nie ein Miteinander auf Augenhöhe.
    Ich weiß nicht wies die Mehrheit der Juden sehen, die Zwei die ich kenne, wollen so wenig in die ewige Opferrolle gestopft werden, wie ich in die des Täters. Wir wollens eher besser machen. Gemeinsam.
     
    #93 Nune
  14. @Nune ja, genau so sehe ich es auch.
     
    #94 embrujo
  15. Immerhin, Horst Seehofer greift jetzt durch. Er wird ein Verbot der Organisation Combat18 intensiv prüfen. :zustimm:

    Wobei, eigentlich, Horsti..Combat18 gibts schon so lange...das kommt jetzt schon ein wenig spät.

    Man darf allerdings auch nicht zu viel erwarten, rechtsradikale Netzwerke sind für unsere Politiker ja eher Neuland.

    Köhler meint, insgesamt sei das Wissen über Rechtsterrorismus und Rechtsterroristen unzureichend. "Das ist etwas, das man nicht nur den Sicherheitsbehörden vorwerfen kann, sondern auch der Wissenschaft, der Politik, der Gesellschaft. Wir haben in Deutschland absoluten Nachholbedarf."

    Vollidiot
     
    #95 matti
  16. In den USA ist das Verhältnis zwischen Schwarz und Weiß oft sowas von strange.

    Es wird ja hier sehr ausgiebig der Sklaverei der Schwarzen gedacht und aufgearbeitet was ha an sich super ist.

    Aber viele Weiße sind so verkrampft im Umgang mit Schwarzen und haben solche Panik was falsch zu machen, dass sie sich dann lieber ganz fernhalten.

    Einige Schwarze wittern gleich Rassismus, also wenn z.B. ein Weißer mal nicht grüßt oder nicht zum Kindergeburtstag kommt und bleiben ebenfalls unter sich.

    Ich als Deutsche ging da total unbefangen ran und habe tatsächlich etwa zum gleichem Anteil schwarze, weiße und hispanische Freunde.

    Meist bleiben diese Gruppen aber unter sich.
     
    #96 Melli84
  17. Ja, ich denke, da ist es ähnlich.

    Von wegen Täter-Opfer-Beziehung. Das macht ein unbelastetes Miteinander von beiden Seiten aus schwer.

    Das mit dem "Nicht zum Kindergeburtstag kommen" persönlich Nehmen erlebe ich hier eher mit Türken. Als ich neulich eine Einladung absagen musste, weil wir verreist waren, wusste ich genau: Die Kinder müssen jetzt mindestens zweimal zusammen spielen (einmal dort und mindestens einmal auch bei uns), damit das nicht damit endet, dass das Ü nie wieder eingeladen und ich nur noch kühl gegrüßt werden... :sarkasmus:

    Daran habe ich mich brav gehalten und wir mögen uns noch. :)

    Ansonsten mischt es sich hier auch eher zögerlich (am ehesten noch über die Kinder) - aber so krass segregierend wie in den USA habe ich das hier bisher nicht erlebt.
     
    #97 lektoratte

  18. Sowas wäre mir ja zu kompliziert. Wenn wir zum Geburtstag keine Zeit haben , haben wir keine Zeit. Wenn die kinder nachher 5 mal bei uns spielen und gar nicht bei den anderen oder 10 mal bei den anderen und nicjt bei uns oder im Zweifel gar nicht mehr miteinander, dann sollen sie mich halt kühl grüssen und sich gehatet fühlen, das ist dann deren Problem nicht meins . Und so halte ich es wie "nune" so schön sagt mit allen Menschen. Ich bin nicht dafür verantwortlich was die sich aus meinem Verhalten zu sammen reimen.
     
    #98 mausi
  19. Da die Kinder eh gern zusammen spielen, war es jetzt nicht so das große Problem... ;)
     
    #99 lektoratte
  20. Kollektivschuld ist bei der nachfolgenden Generation Unsinn.

    Kollektivverantwortung vielleicht. Obwohl man aufpassen sollte, dass es nicht wieder zu einer Kollektivschuld wird.
     
    #100 HSH-Halter
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