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Erschreckende Doku über Rechtsrock Festival

  1. Also ich hab keine Angst davor. Mein Post zielte eher darauf ab, dass wir uns alle mal in Erinnerung rufen sollten, dass auch Millionen von Deutschen irgendwann mal geflüchtet sind. Und dass Deutschland bzw. Europa finanziell durchaus in der Lage sind, im Zweifel auch die Flüchtlinge, die jetzt unter zum Teil menschenunwürdigen Bedingungen in der Türkei leben, aufzunehmen.
     
    #261 embrujo
  2. Naja, von wem hat die Türkei sich denn im Sommer Waffen für knapp 185 Millionen Euro liefern lassen? Richtig, von uns.
    Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten.
     
    #262 Nune
  3. :) Naja, da liegen grad mal 2 Wochen zwischen den Treffen. Aber sieh an, so schnell kanns also auch gehen.
    Wäre das doch in anderen Bereichen auch so, dann könnte man sich echt überlegen in Europa zu bleiben.
     
    #263 matti
  4. Ach, angesichts gewisser Aussagen von Politkern rechne ich bei einer richtigen Krise mit einigem, was im Moment unvorstellbar erscheint. :)
    Ich habe übrigens keine Waffen an die Türkei verkauft und auch nicht die Parteien gewählt, die das zugelassen haben. Warum sollte ich also das ausbaden, was die Politik vergeigt?
     
    #264 Paulemaus
  5. Wenn die 3.6 Millionen Flüchtlinge in Europa und damit naheliegend in großer Zahl in Deutschland aufschlagen, dürfte es das Sozialsystem richtig zerlegen. Aber ist schon okay. Es gibt ja kaum Rentner, die Pfandgut sammeln und sich an der Tafel anstellen müssen. Auch das Gesundheitssystem ist hervorragend, ebenso das Bildungssystem, es gibt jede Menge bezahlbaren Wohnraum, eine Rezession ist nicht in Sicht und auch sonst ist alles paletti.
    Immerhin wird die Flüchtlingsindustrie boomen. Ist ja auch schon was.
     
    #265 Paulemaus
  6. Ich finde es - völlig wertfrei - sehr interessant, wie hier der Ton gerade umschlägt.
     
    #266 La Traviata
  7. Naja, vorher gings um Juden. Jetzt um Moslems. Da darf der Wind schon mal um 180 Grad drehen. :kp:
     
    #267 Nune
  8. Das Flüchtlingsthema ist irgendwie total allgegenwärtig in Deutschland.

    Im Sommer an einem See ging eine Frau mit Hund und in diesem See dürfen Hunde während der Badesaison nicht schwimmen. Eine Frau ließ ihren Hund los, dass er trinken konnte.

    Sofort beschwerte sich ein Rentnerehepaar und fing an zu wettern "Ja, ja über die Flüchtlinge schimpfen, aber selbst keine Regeln beachten." Die Frau schaute mich an und sagte "Ich kenne die Herrschaften gar nicht."

    Sofort mischten sich mehrere Leute ein, dass es ja so wäre, dass die Deutschen oft auf Flüchtlinge schimpfen, aber dann ihre dreckigen Köter ins Wasser lassen bzw. Regeln nicht beobachten. Andere meinten, dass er die Meinung der Frau zu Flüchtlingen doch gar nicht kennt und sie in Ruhe lassen solle.

    Ich dachte mir nur: sind jetzt alle balla balla oder wie kommt man vom Hund im Wasser bitte auf Flüchtlinge und warum muss da dann jeder seinen Senf dazugeben?
     
    #268 Melli84
  9. Immer diese Vergleiche.Meinst du wirklich,ohne Flüchtlinge hätten die Rentner mehr Geld?Träum weiter.
     
    #269 Schorschi
  10. Nein, hätten sie nicht. Weil seit Jahren Parteien gewählt wurden, die am Sozialabbau richtig eifrig gearbeitet haben, angefangen mit Hartz4. Aber wenn die Situation schon so prekär ist, die Parteien munter weiter gewählt werden und es eher schlimmer als besser werden wird, macht es wenig Sinn, die Situation noch zu verschlimmern.
     
    #270 Paulemaus
  11. Nein, aber das ist Wasser auf die Mühlen der AfD. :(

    Die Zahlen sind ja längst bekannt und das macht viele Bürger wütend. In der Einrichtung in der ich gearbeitet habe, haben wir unbegleitete minderjährige Flüchtlinge betreut. Wie in den Kostenbestätigungen zu sehen war bekam mein Träger für jeden Flüchtling knapp 6.000€ im Monat. Dazu kamen etwas über 150€ die der zu betreuende Flüchtling bekam. Es waren "nur" 150€ weil sie bei uns in der Einrichtung voll verpflegt wurden. Dazu wurden alle weitere Kosten wie Taxifahrten übernommen.

    Das eine ist: Jugendhilfe ist generell teuer. Völlig egal ob deutscher Jugendlicher oder Flüchtling. Heimerziehung und sonstige betreute Wohnformen kosten richtig Geld, je nach Fall zwischen 3.000€ und 8.000€ pro Monat/pro Kind und bis zu 16.000€ pro Monat bei Spezialeinrichtungen. Darum ist es völlig normal, dass ein jugendlicher Flüchtling monatliche Kosten zwischen 4.000€ und 9.000€ verursacht.
    Das andere ist: Erklär das mal einem Rentner, der Flaschen sammeln muss.
     
    #271 Meizu
  12. Soziale Ungerechtigkeit und Krisen wie Altersarmut, Arbeitslosigkeit und Co. sind ein Nährboden für rechtsextreme Ideologien.
    Die Wirtschaftskrise 1929 und die Einschnitte durch den Vertrag von Versail waren grundlegende Wegbereiter für den Nationalsozialismus.
    Ich glaube dass nur ein wirtschaftlich und sozial starkes Land viele Flüchtligne aufnehmen und integrieren kann. Aber wenn es an einer Ecke anfängt zu bröckeln, dann befürchte ich das schlimmste. :(
     
    #272 Meizu
  13. Die Jugendhilfe hat da aber auch nicht viel dazu gelernt. Ich habe 1990-1993 in einem Heim gearbeitet, in denen auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge lebten. Es waren zwei junge Türken und 6 junge Tamilen. Wobei "jung" relativ ist, denn alle waren sehr deutlich über 18 und hätten damals den Anspruch auf die Betreuung nicht gehabt. Schon damals war bekannt, dass es Vorteile bringt, minderjährig zu sein,
    Das wussten alle, wir, das Jugendamt, die gesetzlichen Betreuer, der Bürgermeister. Und die entsprechenden Bewohner wussten, das wir wussten.
    Aber letztlich hat es keinen interessiert und es gab auch keine Konsequenzen.

    Der flaschensammelnde Rentner wird wahrscheinlich sogar noch Verständnis haben, dass unbegleitete minderjährige entsprechenden Schutz brauchen, der dementsprechend teuer ist.
    Was er vielleicht nicht verstehen wird, ist, wieso den aufgenommenen Jugendlichen ein Röntgen nicht zumutbar ist, um diejenigen auszuschließen, die nicht den Anspruch darauf haben.
     
    #273 Paulemaus
  14. Wenn ich mir aber anschaue, in welchen Wohngebieten hier in der Umgebung die AfD gewählt wird, dann wohnt da mit Sicherheit niemand, der unter sozialer Ungerechtigkeit leidet. Im Gegenteil ;)
    Das Argument zieht bei sehr vielen Wählern der AfD nicht
     
    #274 DobiFraulein
  15. Aber wenn die,die wenig Geld haben,und die AfD wählen,mal das Programm der AfD lesen würden,dürften sie die AfD nicht wählen.
     
    #275 Schorschi
  16. Btw, wieso darf ein neuer User eigentlich mit so einem Namen aufschlagen bzw. wird nicht sofort wieder gelöscht?
     
    #276 Paulemaus
  17. Tja - was soll ich dazu sagen? Ich wähle sie nicht und bin gut abgesichert, kann Dir also zu deren Motivation nichts sagen.
    Es sind aber nicht nur die "Abgehängten", die sie wählen.
     
    #277 Paulemaus
  18. Komischerweise war jeder Rentner, den ich bisher im TV erlebt habe, und der echt unter aller Kanone dran war, sehr reflektiert. Da hat kein einer mit dem Finger auf die gezeigt, denen es besser oder unberechtigterweise gut geht.

    Sozialneid und jammern sind beliebte Hobbies in Deutschland. Unerklärlicherweise aber hauptsächlich von Leuten, denen es dem Anschein nach gut geht. Die schielen nämlich nach oben. Jemand, dem es tatsächlich ******* geht, hat dafür keine Zeit. Der ist viel zu sehr mit sich und dem eigenen Überleben beschäftigt.

    Ich finde nicht, dass gesunde Familienväter Mitte 30 mit 2 Autos und mindestens einem Urlaub im Jahr irgend einen Grund haben, zu jammern. Oder AFD zu wählen.

    Schönes Beispiel ist die Reichensteuer. Gefördert wird die eigentlich nur von Leuten, die selbst ein akzeptables Einkommen haben und daher auch eine spürbare Steuerbelastung. Denen geht es oft nicht mal darum, dass eine Erhöhung an anderer Stelle gar nicht zu ihrer Entlastung führen wird. Nein, es geht ihnen darum den "Besseren" eins reinzuwürgen. Zum kotzen ist sowas.
     
    #278 La Traviata
  19. Edit: gefordert, nicht gefördert
     
    #279 La Traviata
  20. Abgesehen davon, dass auch sonst kein Grund besteht, die AfD zu wählen:
    Der gesunde Familienvater Mitte 30 mit 2 Autos und einem Urlaub ist nur ein kleiner Teil der Gesellschaft. Und es geht vielen Menschen in Deutschland eben nicht so gut. Angefangen bei den Kindern und Jugendlichen (wieviel % der Kinder in Deutschland sind arm?), alleinerziehenden Müttern mit Hartz4, Rentnern.

    Ich sehe das Problem auch darin, dass die Schere immer mehr auseinander geht. Auf der einen Seite die, denen es gut bis sehr gut geht, auf der anderen Seite die, die jeden Euro mehrmals umdrehen müssen und trotzdem nicht über die Runden kommen.
    Früher gab es eine große Mittelschicht. Die scheint immer mehr zu verschwinden.
     
    #280 Paulemaus
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