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Erschreckende Doku über Rechtsrock Festival

  1. Ich gucke ja ganz gerne solche kurzen Berichte zu allerlei Themen und stelle auch gelegentlich etwas hier ein.
    Heute beim Frühstück empfahl Youtube mir eine Doku über ein bekanntes Rechtsrock-Festival in Sachsen.

    Respekt an den Reporter. Da hätte ich keinen Nerv zu.

     
    #1 Meizu
  2. Boah, da krieg ich Plack. :motz:
    “Alle in einen Sack und druff. Triffste immer den Richtigen.“ Hat meine Oma immer gesagt.
    Keinen Fußbreit den Faschisten!
     
    #2 embrujo
  3. Es amüsiert mich immer, wenn diese Gestalten von ihren Wikingervorfahren und ihrem nordischen Blut sprechen. Oder die Aufschrift "arische Bruderschaft" tragen. Ich bin blonder als vermutlich 80% dieser Spinner.

    Den jungen, blonden Herrn mit dem Lunikoff Shirt, von 10:22 bis 16:45, finde ich ja noch ganz harmlos. Niedlich möchte ich fast sagen. :lol:
     
    #3 HSH-Halter
  4. Niedlich? Na ja, da hat halt jeder was anderes vor Augen. Der Typ ist angetrunken und offenbar nicht die hellste Kerze auf der Torte. Trotzdem, wer mit Nazis marschiert, ist ein Nazi. Wer solche Nazikonzerte besucht, muss sich nicht wundern, wenn er als Nazi bezeichnet wird.
    Wohin diese rechte rassistische Hetze führt, sieht man heute gerade in Halle. :wuerg:
     
    #4 embrujo
  5. Da widerspreche ich dir nicht. :lol:


    Der Vorfall in Halle entsetzt mich zutiefst.
    Gestern Abend begann Jom Kippur.
     
    #5 HSH-Halter
  6. Das amüsiert mich auch jedes Mal. So was von uninformiert. Armselig wenn man sich durch so etwas aufwerten will.
     
    #6 Cornelia T
  7. Vorgestern Terroranschlag in Limburg, heute Halle... Schockierend.
     
    #7 sleepy
  8. Da kann ich Dir nur voll und ganz zustimmen
     
    #8 christine1965
  9. Jom Kippur wird auch Versöhnungstag genannt. Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es zynisch.
     
    #9 HSH-Halter
  10. Dieser Nazi hat die Tat auch noch gefilmt und ins Netz gestellt. :wuerg:
     
    #10 embrujo
  11. Wie stand immer so schön auf dem Absperrband des Fusion Festivals-"Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen"
     
    #11 wilmaa
  12. Ich habe auf einen Zufall gehofft. Es kommt vor, dass Verrückte in Städten um sich schießen. Und jede größere Stadt hat eine Synagoge.
    Diese Hoffnung hat sich damit aufgelöst.
     
    #12 HSH-Halter
  13. Ich will ja nicht als Pessimist auftreten, aber ich denke dass es in nächster Zeit noch weitere Aktionen geben wird. Der Druck auf dem Kessel der militanten Rechten ist enorm gross und die Bewaffnung, solche Türen wie die von der Synagoge auch aufzubekommen, ist vorhanden.

    Man wird das auch nicht mehr verhindern können, da ist der Zug leider durch Nichtverhalten , längst abgefahren. Was man hoffentlich eventuell noch verhindern könnte ist der Flächenbrand.

    Viele Militante stehen ja in den Startlöchern und warten auf die Initialzündung und die rückt durch diese und folgende Anschläge immer näher.

    Und da ja auch der Verfassungsschutz solche militanten Zellen mit aufgebaut und dann leider aus den Augen verloren hat, kann man auch gar nicht so richtig einschätzen was da an Terror auf uns zukommen könnte.
     
    #13 matti
  14. Wenn er das denn hat. Also, die "aus den Augen verloren".

    Und nicht systematisch von irgendwie darin verweickelten Leuten über ihr Potenzuial im Dunkeln gelassen wird.
     
    #14 lektoratte
  15. Das kann man wirklich nur hoffen, dass das so ist, denn wenn

    wirds "unschön".
     
    #15 matti
  16. Ist es doch schon!
     
    #16 lektoratte
  17. Das ist es doch schon.

    Es war wohl wirklich nur den guten Türen zu verdanken, dass da nix schlimmeres in der Synagoge passiert ist. Und so gut und richtig ich die Anteilnahme für die Jüdische Bevölkerung finde, denen der Anschlag ja ursprünglich galt, tun mir die Angehörigen der tatsächlichen Opfer gerade sehr leid. Denn der Handwerker, der sein Mittagessen in der Dönerbude bestellt hat war, wenn man mal spekulieren will, wahrscheinlich eher kein Jude, ebenso die unbeteiligte Passantin auf der Straße. Diese Opfer fallen in all der lauten Anteilnahme in den SN gerade sehr hinten runter.

    Im Gegenteil liest man teilweise sowas wie, "der in der Dönerbude war vll. "nur" Moslem. Dann wars nicht so schlimm."

    Unschön ist es schon.
     
    #17 Nune
  18. Stimmt, klar, mein "unschön" bezieht sich auch eher auf das Szenario, wenn die Strategie der Neonazis Früchte trägt und irgendwann (und ich denke das dauert nicht mehr sehr lange) militante Gruppen das Signal zum Losschlagen für gekommen halten. Und die bekommen dann die Türen auf.
    Wie gesagt, die Bewaffnung ist ja da.

    Man glauben ja eher , der VS hat da seine Finger drin und damit eben auch drauf und somit die Möglichkeit wenns wirklich eng wird die ganzen Gruppen auffliegen zu lassen.

    Meine Befürchtung ist die, dass die vom Verfassungsschutz beobachteten und/oder mit aufgebauten Hardcore-Gruppen sich schon längst einer Beobachtung entzogen haben und es somit keinen Zugriff mehr auf die gibt.

    Und leider sind das dann andere Leute als die, die auf Rechtsrockkonzerten völlig dummes Zeug ins Mikro labern.
     
    #18 matti
  19. Du glaubst wirklich, es gibt da quasi mehrere bis unter die Zähne bewaffnete Zellen, die nur auf das richtige Signal warten? Und dann? Dutzende Anschläge deutschlandweit zur gleichen Zeit?
     
    #19 Meizu
  20. Wer weiß?

    Ansätze dazu hab’s ja schon in den 1970ern („Wehrsportgruppe Hoffmann etc.“).

    Es wäre also nicht in dem Sinne neu. Zumal die damaligen Verantwortlichen sich zwar ins Ausland verzogen, aber ihre Aktivitäten nie so richtig eingestellt haben...
     
    #20 lektoratte
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