Information ausblenden
Sag mal,
kennst du schon unseren beliebten kostenlosen Futtercheck, bei dem du zudem noch gratis Futterproben erhalten kannst? Probier's aus! (Link öffnet in neuem Tab)
Information ausblenden

Möchtest du auf dieses Thema antworten?

Nach einer schnellen und kostenlosen Registrierung kannst du dies tun!

Dokumentarfilm-Elternschule

  1. Ich habe mir die Dokumentation angesehen und weiß gar nicht recht, was ich dazu schreiben soll. Die Szenen zu den einzelnen Fällen waren zu kurz, um auch nur das geringste Urteil zu fällen.

    Nur so viel zu einigen Beiträgen die ich hier las. Ich glaube nicht, dass dort gesunde Kinder schnell einen Platz bekommen und gesundes, altersentsprechendes Verhalten pathologisiert wird.
    Wenn ich meinen Ältesten zurückdenke, der sich in Teilbereichen ganz eindeutig nicht altersgemäß entwickelte, beispielsweise nicht anfing zu sprechen, und die Mauer aus Wartezeiten und ins Nichts führende Überweisungen betrachte, kann ich mir nur schwerlich vorstellen, dass man dort mal eben so mit einem 'normalen' Kind einen Platz bekommt.
     
    #141 HSH-Halter
  2. Eine Mutter kann das Kind gerne kreischen lassen, wenn es außerhalb der Hörweite von fremden Menschen passiert. In der Öffentlichkeit, wo andere betroffen sind, finde ich es rücksichtslos.
    Das hatten wir mal im Flugzeug: Hinter uns saß eine Dreijährige und die Eltern fanden es auf dem Nachtflug völlig normal, dass das Kind kreischte, das Bilderbuch in den Gang pfefferte und ständig gegen die Rückenlehne des vor ihm sitzenden trat. Die Eltern kommentierten das mit einem milden Lächeln und der Bemerkung, dass sie halt noch ein Kind ist.
     
    #142 Paulemaus
  3. Die da wie aussieht bei einem 1,5 jährigen?
    Bis jetzt klappt das ignorieren am besten, er testet ‚kreischt‘ schaut mich an.. keine Reaktion ‚kreischt‘ lautet schaut mich an (keine Reaktion) schaut die Leute an vorwurfsvoller Blick von allen Seiten, kreischt lautet schaut mich an ‚keine Reaktion‘ und dann is auch Ruhe..
    getestet wird das allerdings jedesmal auf‘s neue.. inzwischen allerdings deutlich seltener..
    Zu Hause kreischt ‚keine Reaktion von mir‘ Niki lacht er kreischt lauter Papa wird ‚wütend/genervt‘ und er lacht
    Er weiß sehr wohl was macht und ja das gehört in dem alter eben dazu
     
    #143 Manny
  4. Aber das macht man heute nicht mehr zum Glück
     
    #144 Manny
  5. Das hat nichts mit sich ausleben zu tun sondern mit Grenzen testen oder meinst du die Minis testen nur zu Hause wie weit sie gehen können?
    Du hast tatsächlich ‚verloren‘ wenn du die in der Öffentlichkeit alles gefallen lässt :kp:
     
    #145 Manny
  6. Du schreibst ja selbst, dass er weiß, was er macht. Wenn dem so ist, kann er es auch lassen. Und das kann Muttern auch einfordern. Zum Beispiel, indem sie ihm schon vorher sagt, dass kreischen nicht erwünscht ist und zum sofortigen Abbruch der Aktion führt.
     
    #146 Paulemaus
  7. Warum meinst du die Eltern machen das da aus Spaß? :kp:
    Den Eltern sind an ihren Grenzen und suchen sich professionell Hilfe und dann passiert sowas mit den Zwergen, dass ist das was ich kritisiere..
    Ich find es völlig ok wenn Eltern Fehler gemacht haben und sich dann Hilfe suchen bevor was schlimmeres passiert aber das was da gemacht wird find ich eben nicht gut (nochmal bei denn kleinen Zwergen, was mit den größeren gemacht wurde fand ich völlig im Rahmen)
     
    #147 Manny
  8. Ja aber genau das will er ja oder meinst du er hat Bock auf einkaufen :kp:
    Hilft aber nun mal nichts eingekauft werden muss. :kp: Und manchmal eben auch mit ihm:kp:
     
    #148 Manny
  9. Aber liegt da nicht eine Diskrepanz vor?
    Einerseits fragst du, wie eine "Ansage" bitte bei einem 1,5 Jährigen aussehen solle - andererseits traust du ihm relativ komplexe Denkvorgänge zu (euch provozieren wollen, eine Situation abbrechen wollen etc.).
     
    #149 Meizu
  10. Da ich lautes Schreien um des Schreiens Willen absolut nicht ertrage - und ich meine, absolut, wegen Hyperakusis - tut das hier auch keiner. Oder wenn, dann allein in seinem Zimmer.

    Erstaunlicherweise verstehen das sogar Kleinkinder, deren Eltern da eine höhere Toleranzschwelle haben.

    Nur die Eltern meinen dann, ich bin Psycho. :asshat:

    Das Problem hatte ich allerdings auch schon mit Hundebesitzern.
     
    #150 lektoratte
  11. Da komm ich nicht mit. Weil du verloren hast, wenn du dir alles gefallen lässt, lässt du ihn machen? Verlierst du so gern, oder wie?
    Er testet Grenzen, und zu zeigst ihm, dass er schreien kann, bis er von selbst aufhört. Also lernt er genau was über Grenzen?
     
    #151 snowflake
  12. @snowflake

    Ich würde schon gern etwas souveräner und gesteuerter reagieren, als ich es tue, aber die Wahl habe ich schlicht nicht.

    Das ist jetzt nicht gerade positiv, auch für mich nicht, aber ich wollte damit sagen, dass man gewisse Sachen, auch wenn es schwierig ist, oft trotzdem durchsetzen kann, wenn man wirklich zu keinen Kompromissen bereit ist.

    ZB musste ich das große Ü nie dran erinnern, dass am Tisch gegessen wird. Weil wir ja den Spacko hatten, gab es Essen nur am Tisch und es wurde beim Aufstehen nicht mitgenommen. War einfach so.
    Wurde auch nie - ehrlich nicht!
    - drüber diskutiert.

    Und das von mir, deren größter Fehler es ist, alles bis zum Erbrechen zu diskutieren.

    Andere Mütter in der damaligen Spielgruppe hatten damit ein Problem - wir tatsächlich nie.

    Es ging nicht und fertig.

    Mit ändern Themen, wo ich offener war, hatten wir mehr Maläste.

    Es ist also auch eine Frage der Herangehensweise, nicht nur des Alters.
     
    #152 lektoratte
  13. Glaub ich dir gerne. Mein "gefällt mir", ich vermute darauf bezieht sich deine Erläuterung, gilt einfach deiner Bestätigung, dass sie es kapieren, wenn man es durchsetzt.
     
    #153 snowflake
  14. Wenn man diese klaren Grenzen, bei denen man zu keinem Kompromiss bereit ist, in vielen (zumindest allen wichtigen) Bereichen des Lebens hat, macht es das tatsächlich sehr einfach. Und es funktioniert. Als ich die Knirpe hier hatte, waren es totale Wildfänge - aber nach 2 Wochen funktionierte es. Kinder die vorher noch über Tische und Bänke gegangen sind, gingen anschließend ohne weitere Ansage ins Bad zum Händewaschen, wenn ich sagte "Das Essen ist fertig". Und das ohne Gewalt, ohne Geschrei oder massiv aversive Methoden.
    Und ohne dass hier die totale Kasernenstimmung war. In Bereichen die mir eher unwichtig waren oder die tatsächlich therapeutisch aufgearbeitet werden müssen, habe ich naürlich anders gehandelt. Das kleine Mädel leckte z.B. alles mögliche an (mit 4,5 Jahren). Da reichte mir die Regel, das nichts angeleckt wird, was anderen Menschen gehört oder von anderen Menschen berührt wird (Türgriffe, Regale im Supermarkt, soetwas war verboten). In anderen Bereichen konnte sie das weiter ausleben, da ich ergründen wollte, woher das überhaupt kam.

    Mit dem fehlenden setzen und einhalten strikter Grenzen machen Eltern es sich zu Anfang sehr einfach - und bekommen dann später die Rechnung dafür. ;)
     
    #154 Meizu
  15. Das erinnert mich an meine Großcousine, die es auch nicht so mit Grenzen für ihr Kind hatte. Der Kleine war dann knapp zwei, als sie mit Mann und Kind bei ihrem Bruder und seiner Frau zur Gartenparty erschienen und das Kind nur kreischte und allen Anwesenden mit Ausnahme der Mutter und dem Vater gehörig auf die Nerven ging.
    Irgendwann reichte es dann meinem Großcousin und er wandte sich an seine Schwester: "Entweder Du stellst jetzt das Kind ab oder Ihr geht besser nach Hause." :)
     
    #155 Paulemaus
  16. Es gibt hier sehr wenige Regeln, aber die sind klar und indiskutabel. Es werden andere Menschen, Tiere nicht gestört, belästigt, beschädigt oder deren Gesundheit gefährdet , und auch selber sollte sich das Kind möglichst bemühen nicht zu schaden zu kommen. Da wird nicht diskutiert. Auch mit 1,5 Jahren nicht. Die Verstehen mehr als man denkt.
    Wer provoziert (kreischen) kann auch die Konsequenz verstehen und verkraften.
    Beim Säugling geht das so natürlich nicht, aber sobald die sowas wie Verstand haben werden gewissen Regeln eingehalten.
     
    #156 mausi
  17. Mit 1,5 Jahren und auch darunter ist eine "Ansage" kein Problem. Dafür müssen sie den Inhalt nicht wortwörtlich verstehen, den Tonfall verstehen sie. Kreischen ist ja auch deutlich etwas anderes als Weinen.
     
    #157 Crabat
  18. Du meinst, so ähnlich wie Hunde? ;)
     
    #158 snowflake
  19. Ja :D Ich hab mir das ehrlich gesagt bei der ganzen Doku gedacht. :lol:
     
    #159 Crabat
  20. Das hab ich gar nicht abgestritten
     
    #160 Manny
  21. Folgende Themen könnten diesem hier thematisch ähnlich sein:
    Wenn dir die Beiträge zum Thema „Dokumentarfilm-Elternschule“ in der Kategorie „Rund ums Kind“ gefallen haben, du noch Fragen hast oder Ergänzungen machen möchtest, mach doch einfach bei uns mit und melde dich kostenlos und unverbindlich an: Registrierte Mitglieder genießen u. a. die folgenden Vorteile:
    • kostenlose Mitgliedschaft in einer seit 1999 bestehenden Community
    • schnelle Hilfe bei Problemen und direkter Austausch mit tausenden Mitgliedern
    • neue Fragen stellen oder Diskussionen starten
    • Alben erstellen, Bilder und Videos hochladen und teilen
    • Anzeige von Profilen, Benutzerbildern, Signaturen und Dateianhängen (z.B. Bilder, PDFs, usw.)
    • Nutzung der foreneigenen Schnackbox (Chat)
    • deutlich weniger Werbung
    • und vieles mehr ...
     

Diese Seite empfehlen

  1. Wir setzen auf unseren Internetseiten Cookies und andere Technologien ein, um dir unsere Dienste technisch bereitstellen zu können, Inhalte und Anzeigen für dich zu personalisieren, sowie anonyme Nutzungsstatistiken zu analysieren. Dabei arbeiten wir mit Drittanbietern zusammen und tauschen Informationen zur Nutzung unserer Dienste zur Analyse und Werbung aus. Durch die weitere Nutzung unserer Internetseite erklärst du sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.
    Information ausblenden