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Dokumentarfilm-Elternschule

  1. Der Film kommt heute Abend um 23 Uhr im Ersten.Bin mal gespannt,ob er wirklich so schlimm ist.




     
    #1 Schorschi
  2. Den werde ich mir sicher ansehen - danke für den Tipp
     
    #2 Paulemaus
  3. Hier auch mal noch ein Link dazu. Ich finde, ein besserer Artikel als der Stern-Artikel, weil von mehreren Blickwinkeln betrachtet:


    Habe den Film gestern abend gesehen. Klar war es tlw. hart anzusehen. Aber die Begründungen und Erklärungen zwischendurch fand ich sehr schlüssig. Letztlich landen dort in der Therapie ja Extremfälle. Die Eltern sind dort erst gelandet, nachdem sie zig andere Methoden und Erziehungsstationen durch hatten und nichts geholfen hat.

    Dort werden ja Kinder und Eltern "erzogen", was ich enorm wichtig finde. Nur dann kann es funktionieren, wenn den Eltern klar ist, welches eigene Verhalten sie warum und wie ändern müssen.
     
    #3 Sonnenschein
  4. Fand es auch interessant. Man muss auch bedenken, dass solche Probleme je nach Charakter der Eltern in Misshandlungen enden können. Die Eltern die dort waren machen Fehler, aber...sie waren dort.
     
    #4 Crabat
  5. Ich habe den Film nicht gesehen, neige aber dazu, @Crabat zuzustimmen.

    Zu so einer Einrichtung - egal welcher - in der es auch nie leicht ist, einen Platz zu bekommen, geht man ja in der Regel nicht, weil das Problem ein Kleines ist, dass man ganz einfach zuhause lösen könnte, wenn man nur wollte.

    Und der zeitliche und teils auch emotionale Aufwand, wenn das Kind eine Therapie (in einem spezialisierten Zentrum, teils mit weiter Anfahrt) macht, ist so erheblich, dass ‚Faulheit‘ der Eltern, die ihre Probleme ‚aus Bequemlichkeit auf andere abschieben’, auch eher nicht zählt.

    Weiß nicht, wie weit das in dem Film gezeigt oder erwähnt wird. Wenn da irgendwie der Eindruck entsteht, „so geht Erziehung richtig“, und jeder, der ein kleines Problem hat, wird da direkt aufgenommen und radikalbehanfelt, fände ich das fatal.
     
    #5 lektoratte
  6. Ne, absolut nicht. Ich glaube das war wirklich deutlich ersichtlich, dass die Kinder dort psychosomatisch schwer erkrankt sind. Es gab ein paar Ausschnitte in denen zur Erziehung allgemein etwas erklärt wurde. Ich fand die sehr gut, aber da war zB die Rede von "strategischem Schreien". Das KÖNNTE problematisch sein, wenn irgendwelche Heiopeis sich genau das als Info für Zuhause rauspicken. Ist ja auch strittig.
     
    #6 Crabat
  7. Ich habe ihn gestern nicht gesehen,weil er noch später kam,wegen dem Fußballspiel.Ich werde ihn mir aber heute in der Mediathek anschauen.

     
    #7 Schorschi
  8. Ich finde, dass die Eltern einfach nicht erziehen wollen sondern wie auch teilweise bei Hunden nur der "Freund" sein wollen. Keine Grenzen setzen oder konsequent sein. Eine der Mütter sagte doch "Wir haben alles gemacht wie er das will damit er sich nicht aufregt."

    Meine Eltern haben sich von uns Kinder nicht erpressen lassen. Denen war auch egal wenn wir uns auf den Boden geschmissen haben. Mein Vater ist weiter gegangen und meinte nur " Dann bleib halt liegen, ich gehe jetzt!" Er ist um die nächste Ecke und ich bin heulend hinter her.
    Ich kann verstehen, dass man eine "romantische" Vorstellung von Erziehung hat, wenn man sich auf sein Würmchen freut. Mit viel Liebe, Freiheit und ohne Grenzen. Aber mit einem Kind von 2-3 Jahren zu diskutieren wie mit einem Erwachsenen, ist doch Quark.

    Anderes Beispiel: Meine Schwiegermutter hat ihren Hund kastrieren lassen. Sie meinte darauf hin, dass der Hund, weil er im Auto wach wurde nach der Narkose, das Auto mit einer schlechten Erinnerung verknüpft nicht mehr ins Auto will. Sie bekam ihn auch nicht mehr ins Auto. Ich hatte diese Bedenken nicht und hatte auch nie Schwierigkeiten den Hund ins Auto zu setzen.

    Ich verstehe, dass diese Eltern unter Druck stehen. Dem Kind geht es nicht gut, es isst nicht, es schläft nicht, es schreit. Ganz schlimm wird es dann Draußen. Wenn andere Leute zu schauen. Mann will ja nicht als Rabeneltern da stehen.

    Aber ganz ehrlich, wenn die Kinder haben, haben die alle garantiert auch mal so was erlebt. Trotzphasen, hin schmeißen, brüllen und heulen kommt draußen immer gut. Man will ja keine Aufmerksamkeit und gibt dem Kind nach. Und krass ausgedrückt zieht man sich seinen eigenen Terroristen groß.
     
    #8 Angie&Hund
  9. Sie sagte aber auch warum sie das so gesehen haben. Weil das Kind AUCH krank war und sich blutig gekratzt hat. ;)
    Es wurde ja auch erklärt, dass Kinderschreien nicht einfach nur ein Geräusch ist. Es ist ein Geräusch was wir alle kaum ertragen können, weil unsere Biologie uns zum Handeln zwingen will. Das ist selbst bei Nicht- Eltern so. Kinderweinen/-schreien ist für uns purer Stress.
    Nicht alle Menschen sind so stressresistent, dass sie es Aussitzen KÖNNEN. Dazu kommen Partner die den Stresspegel erhöhen, usw.
    Ich fand das wurde dort auch gut erklärt und es sagt sie so leicht "Die Eltern wollen halt nicht". Feststeht ja wohl....Spaß macht das den Eltern nicht so zu leben. ;)
     
    #9 Crabat
  10. @Crabat Du hast recht.
    So wie der eine Vater der meinte er mache das nicht mit und ging. Dass die Eltern leiden ist offensichtlich.
    Ich denke aber auch, das in den letzten 40 Jahren oftmals bei den Eltern der normale Menschenverstand aussetzt.
    Kinder funktionieren nicht von Anfang an. Sie brauchen Grenzen. Grenzen geben Kindern Sicherheit. Heute hat aber auch niemand mehr wirklich Zeit. Alles in unserm Alltag ist durch organisiert. Jede freie Minute muss mit Action gefüllt werden. Man sieht in dem Bericht auch, dass die Kinder teilweise gar nicht über einen bestimmten Zeitraum ruhig sitzen können.

    Wie soll ich denn als Mutter reagieren, wenn der Vater nach der Arbeit nach hause kommt das Kind ist unruhig oder freut sich dass Papa wieder da ist und der Vater will seine Ruhe.
    Ich kann das Kind nicht abstellen und Daddy will sich nicht kümmern. Purer Stress an 3 Fronten.
     
    #10 Angie&Hund
  11. Ich werde mir den Film heute oder morgen mal ansehen.

    Ich finde solche Extremfälle spannend.
    In vielen 0815/Fällen sind es sicherlich allein die Eltern, die bereits bei Alltagsaufgaben versagen und sich dadurch entsprechend schwierige Kinder heranziehen. Das musste ich bei unseren ganzen Hausbesichtigungen erst wieder ertragen und man sah meist schon nach wenigen Minuten, warum das Kind so eine "Kackbratze" ist. Kind grabscht irgendwas an oder hampelt auf der Treppe herum, Mutter sagt "Lass das / komm da bitte runter", Kind macht weiter mit dem Unsinn, es folgt KEINE Reaktion der Eltern. Das hätte ich mich mal trauen müssen als Kind :lol: Ich bin wirklich liebevoll aufgewachsen, aber ich wusste schnell, es gibt keine zweite Ansage.

    Aber es gibt eben auch Fälle, die anders sind.
    Ganz interessant finde ich da die Familie meines Mannes. Mein Mann hat 3 Brüder. Alle gleich aufgewachsen, gleich erzogen, alle jetzt als Erwachsene relativ gleich in der Sozialisation. Höflich, fleißig, kommen im Leben zurecht. Bis auf einen. Der schlägt so aus der Bahn, dass man ihn für ein Findelkind halten könnte. Der hat seine Eltern massiv überfordert. Wenn man genauer darüber nachdenkt und ein paar Hintergründe kennt, merkt man, dass da ganz viel Genetik eine Rolle spielt, ganz viel vererbte Merkmale des leiblichen Vaters.

    Und dann denke ich manchmal auch: Wie sollen Eltern es auch können, wenn das Kind schwierig ist? Ich habe den Kram mehrere Jahre studiert und selbst ich brauche regelmäßige Supervision & Gespräche mit der Therapeutin vom Pflegi, um bestimmte Situationen aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und mein eigenes Handeln in Frage zu stellen und auch zu sehen, wo ich eventuell etwas falsch mache und dadurch ein unerwünschtes Verhalten verstärkte.
     
    #11 Meizu
  12. Das habe ich neulich im Café erlebt. Ein wirklich kleines Kind, vielleicht 1,5 oder 2 Jahre, schreit ohne Unterlass und die Mutter diskutiert mit ihm auf Erwachsenenniveau :eek: Nach mehreren Minuten hat ihr Begleiter (offenbar ihr Vater) dem Kind beherzt einen Schnuller in den Mund gesteckt und dann war Ruhe. :lol:
     
    #12 Meizu
  13. Das hat mit ganz doll gefehlt.. ich fand vieles was da in der Theorie gesagt wurde absolut richtig. Aber ich finde eben neben ganz klären und deutlichen Grenzen brauchen Kinder Sicherheit und sie müssen wissen das die Eltern IMMER da sind. Sie immer lieben und sie wirklich immer Nähe bekommen wenn sie sie benötigen.

    Ich fand das ‚schlafen lernen‘ ganz schrecklich insbesondere wenn ich die wirklich kleinen Zwerge da gesehen hab..
     
    #13 Manny
  14. Ich fand es in dem Film z.T. sehr deutlich, dass das nicht so ist und auch der Weg in den Abgrund sein kann.
    Interessanter Weise haben die Kinder aus ihrem destruktiven Verhalten heraus gefunden in der Therapie, und ich glaube, nicht zuletzt durch die Unterbrechung der Kette mit den "immer unterstützenden" Eltern.
     
    #14 snowflake
  15. Ja klar sie haben ja keine andere Chance das ist eben ähnlich wie beim schlafen natürlich schlafen sie irgendwann vor Erschöpfung ein..
    man muss schon unterscheiden zwischen ‚wirklicher Verzweiflung‘ und ‚ich will jetzt aber‘..
    Bei der Untersuchung zum Beispiel, natürlich hat ein Kind in dem Alter da Angst darf es auch versteht es ja noch nicht. Und ja da dürfen sich meine Kinder auch an mich Klammern, untersucht wird trotzdem das muss ich als Elternteil eben aushalten so schwer es ist.
    Dort wurden sicherlich relativ heftige Fälle gezeigt zumindest was die größeren Kids anging..
    bei den kleineren ging es m. E eher darum die Eltern zu entlasten (was auch ok sein kann bevor was schlimmeres passiert)..

    Mir Taten die Zwerge unendlich leid wie sie teilweise verzweifelt stehen gegossen wurden :heul:

    Der große hat ja schon ganz früh super gut reden können. Als der so die ersten trotzphasen hatte und danach wieder ansprechbar war, hab ich ihn gefragt ‚was war los‘ ‚Mama ich weiß nicht das war grad ganz komisch‘.. die verstehen doch teilweise selbst nicht was mit ihnen passiert..
     
    #15 Manny
  16. Das wurde dort doch auch unterschieden. Das wurde doch mehrmals explizit erklärt.
     
    #16 snowflake
  17. Ja aber nur in der Theorie in der Praxis wurde es dann aber eben nicht umgesetzt
     
    #17 Manny
  18. Schwieriges Thema. Ich denke zwar, dass vor allem Kleinkinder sehr viel Liebe in Form von Nähe, Zuwendung, kuscheln und Bedürfniserfüllung brauchen. Ich denke aber auch, dass Kinder vor allen Dingen verlässliche und berechenbare Eltern brauchen. Ein bisschen wie in der Hundeerziehung. Wenn ich für meinen Hund unberechenbar in meinem Verhalten und in dem setzen von Grenzen bin, kann ich noch so viel mit ihm kuscheln und ihm noch so viele Leckerlis geben, ich ziehe trotzdem unter Umständen einen verhaltensgestörten Hund heran.
    Klarheit und Verläßlichkeit, vor allem Klarheit in Grenzen, wirkt von außen betrachtet meistens lieblos und hart. Aber es so unendlich wichtig.
     
    #18 Meizu
  19. Ich glaub wir meinen das gleiche..
    Mein Lieblingsspruch ist ‚was ich verspreche muss ich einhalten im positiven wie im negativen‘ deswegen gibt es hier auch keine Drohung die nicht im Notfall auch durchgesetzt werden.
     
    #19 Manny
  20. Ich fand den Umgang von Ärzten und Pfleger/innen sehr liebevoll und kindgerecht, den Situationen entsprechend.
     
    #20 Crabat
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