Die Wahrheit über den American Pitbull Terrier

Rudolfo

20 Jahre Mitglied
Geschrieben von Richard F. Stratton, erschienen im Kynos Verlag. Kostet horrende 84 DM. Nach dem lesen dieses Buches möchte ich den Titel gerne ändern: Die Wahrheit über die Amerikanischen Halter der Pitbull Terrier. Den Schreiber fasziniert offensichtlich nur die Rasse, am einzelnen Individuum zeigt Stratton wenig Interesse. Für den Autor ist ein "echter" American Pitbull Terrier offensichtlich nur dann erwähnenswert wenn er über die sog. gameness verfügt. Ich war erschüttert über die andauernde Verteidigung der Hundekämpfe in dieser Lektüre. Offensichtlich verfügt Stratton über eine ausgeprägte physische und psychische Schwäche und benötigt um dies zu kompensieren einen starken Hund. Ich jedenfalls nicht! Meiner Meinung nach ist dieses Buch von und für Leute geschrieben die uns diese ganzen Probleme mit unseren Hunden beschert haben (+ unsere unfähigen vom Volk gewählten Vertreter). Ich kann also jedem nur empfehlen das Geld dem TS zu spenden oder geht gut Essen damit.
 
Nun, ich habe mir das Buch auch gegönnt! ;)
Auch ich war erstaunt von manchen Aussagen und Berichten, jedoch dürfen wir nicht vergessen, dass das Buch in Amerika erschienen ist, und da herrschen nunmal andere Sitten und Gebräuche.

Denise und AmStaff Ganja

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ganja@colori.de
 
Ich habe das Buch bei ebay für knapp die Hälfte gekauft. Bis jetzt hab ich es auch noch nicht geschafft, es zu lesen. Ich habe mir die ganzen Bilder angesehen und muss sagen, dass ich etwas überrascht (im Negativen Sinne) war, dass die Hunde alle an Ketten lagen. Ich werde es mir noch komplett zu Gemüte führen, bin aber, glaube ich, ganz froh, keine 80 DM dafür ausgegeben zu haben
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.

Gruß

Myriam

"Man kann schon ohne Hunde leben - es lohnt sich nur nicht!"
Heinz Rühmann
 
Siehst so aus, als hätte ich einen Haufen Geld gespart
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Ich wollte mir das Buch kaufen und lass es doch lieber
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Gruß Puppy


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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Tahoma, Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Das Wenige, das du tun kannst, ist viel -
wenn du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst von einem Wesen nimmst.

Albert Schweitzer[/quote]
 
Hei zusammen

habe das Buch auch gelesen und war ebenso wie meine Vorredner total erstaunt. Ich fand die Bilder schrecklich mit den dicken Ketten und so, und außerdem immer diese leeren Metalltöpfe, da sollen die wohl mit spielen - also meine fressen aus Edelstahlnäpfen nur aus dem Grund, weil unsere Süße immer meint die Plastiktöpfe mitessen zu können. Aber spielen, da muß was anderes herhalten, wie Bälle, Taue, Stöckchen und was weiß ich noch alles.
Ich war alles in allem nicht sehr begeistert von dem Buch obwohl auch Aussagen gemacht wurden wie, er ist der totale Familienhund, kinderlieb usw. aber irgendwie wiegt es nicht auf dass so oft von games und was weiß ich noch alles geschrieben wurde.

Schöne Grüße
Gabi und 8 PFoten
 
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Dann habt ihr noch nicht die Orginal Bücher in englisch gelesen, die sind um einiges haarsträubender

Ich kann mit Stratton nix anfangen, empfehlen kann ich Diane Jessup und Colby Bücher

Lieben Gruß
Meike

 
Hi!

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Tahoma, Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Denise:

Auch ich war erstaunt von manchen Aussagen und Berichten, jedoch dürfen wir nicht vergessen, dass das Buch in Amerika erschienen ist, und da herrschen nunmal andere Sitten und Gebräuche.
[/quote]

Was nichts, aber auch gar nichts entschuldigt, da das Buch in Deutschland verlegt wurde!
Wozu?

Tharin

PS: Auch in Amiland gibt's genug Leute, die Stratton absolut nicht prall finden - trotz - oder vllt. doch wegen - der anderen Sitten und Gebräuche? (Z.B. "kill-shelters", Hundeklappe, übliches Wegsperren des Hundes in Kennelbox über die Arbeiteszeit, Zuchthunde an dicken Ketten auf "Feriengrundstücken", Treatmills als einziger Auslauf...)
 
ich habe dieses buch und milde ausgedrückt-es ist wahnsinnig schlecht!
lg tna&hugo

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"Problematisch am Fernsehen ist nicht, daß es uns unterhaltsame Themen präsentiert, problematisch ist, daß es jedes Thema als Unterhaltung präsentiert." (N. Postman / Wir amüsieren uns zu Tode)
 
Auch ich finde es nicht besonders toll, welches Bild des Pitbull in diesem Buch geprägt wird. Ich kann mich auch mit Hundekämpfen alles andere als anfreunden, sie sind widerlich. Es gibt allerdings einen zu Bedenken: Dies ist die Enstehungsgeschichte des Pitbulls. Dies ist sein geschichtlicher Hintergrund und die Hundekämpfe haben diese Rasse über Generationen geprägt. Es stimmt durchaus, dass dadurch ein extrem menschenfreundlicher und wesensfester Hund enstanden ist. Wobei man das sicher auch mit anderen Mitteln erreicht hätte. Da erinnere ich mich an die Stelle an der er schreibt, dass er zwei Dobis hat um seinen Zwinger voller Pits zu bewachen, damit die keiner klaut, weil sie so freundlich zu Mensche sind. Und dann erzählt er von einem Pit, der aus dem Zwinger ausgebrochen ist, zuerst alle Katzen niedergemezelt hat, dann einen Riesenschnauzer aus der Nachbarschaft, um sich schließlich eine Kuh zu schnappen. Das fand der Autor toll.
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Pevers sind die ganzen Trainingsmethoden um den Hund game zu machen. Ich fand das Buch trotzdem sehr interessant und es vermittelt sehr viel Hintergrundwissen, an das man so nicht rankommt. Die Bilder mit den Kettenhunden gingen mir noch lange nach :sad:, in Amerika ist das aber sehr üblich und auch bei uns ja immer noch verbreitet.

Tierische Grüße


Der Wunsch, ein Tier zu halten, entspringt einem uralten Grundmotiv - nämlich der Sehnsucht des Kulturmenschen nach dem verlorenen Paradies.
Konrad Lorenz
 
Ochsenziemer das kann man aber mit mehr Kompetenz und nicht verherrlichend schreiben wie gute Autoren mehrfach bewiesen haben.

Die Welt braucht keinen Stratton der meint Pitbulls stammen vom Englischen Bulldoge (ja, die Rasse, nicht der Oberbegriff) direkt ab (also nix mit Ecken und Enden), der seine Hunde vor dem Kampof erstmal Wochenlang in Isohaft im Dunkeln hält und in seinem Buch Leserbriefe beantwortet: "Ich möchte gerne noch ein Weibchen zu meinem Pitbullmännchen holen. Ist das OK?" Dr. Sommer ähhh Stratton: "Auf keinen Fall, diese Hunde haben kein Sozialverhalten , die beißen sich tot."

Wozu braucht man das Buch und diesen Herren wenn es noch sooo viele andere BESSERE gibt. Ich finde es mehr als traurig das dieses Buch zur STandartlektüre des ABPT geworden ist weil die Leutchen nix engl. lesen wollen oder können.

Wer verlegt Colby und Jessup? Tharin, du würdest das sicherlich machen nicht wahr?
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Meike

 
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Tahoma, Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Ochsenziemer:
Ich fand das Buch trotzdem sehr interessant und es vermittelt sehr viel Hintergrundwissen, an das man so nicht rankommt. [/quote]

Zum Beispiel????



 
Die Arbeitsweise solcher Leute, deren Beziehung zu Hunden, ihr Verständins von Tierquälerei und wie sie die Hundekämpfe rechtfertigen. Das erzählt dir sonst keiner. Ist schon interessant, wie sie sich rausreden, das sei alles nicht so schlimm, weil ihre Kämpfe nach festen Regeln ablaufen. Und der Autor distanziert sich von "schwarzen Schafen", die Kämpfe bis zum Tod durchführen. Naja, bloss weil ich nicht die ganze Bank ausraub wird mein Banküberfall auch nicht legitim.
Diese Psychologie dahinter, die hat mich interessiert, ob krank oder nicht. Und die kann man in dem Buch hevorragend rauslesen. Einen Grund wird es schon haben, warum die Familie Fleig dieses Buch in ihrem Angebot hat.
Zur Vorbeugung: auch ich verabscheue Hundekämpfe und es kotzt mich an, dass diese Hunde so "game" GEMACHT werden, dass sie kein normales Sozialverhalten mehr zeigen.

Tierische Grüße


Der Wunsch, ein Tier zu halten, entspringt einem uralten Grundmotiv - nämlich der Sehnsucht des Kulturmenschen nach dem verlorenen Paradies.
Konrad Lorenz
 
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Ja, da kann ich dir nur Recht geben. Leider gibt es genug Idioten die das alles so verstehen wie es der Stratton meint und es auch so praktizieren weil´s ja zum APBT dazugehört...

Lieben Gruß
Meike

 
Eigentlich lustig, wenn's nicht so tragisch wär':
Die Hunde werden auf Kampfeignung und Aggressivität hin gezüchtet, und Hundekampf ist dann keine Quälerei, denn die Hunde WOLLEN ja kämpfen...
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Halleluja
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Trotz allem war die Lektüre dieses Buches durchaus wertvoll für mich, schliesse mich da dem Zauberer (Oz
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) an: Es verschafft einen Einblick in die Logik kranker Hirne...
Gruss
bones

online.dll


'A dog is NOT "almost human" and I know of no greater insult to the canine species than to describe it as such.' (John Holmes)
 
Litaratur..über den PitBull..

Huhu....:hallo:
Ich habe mir gerade das Buch..Die Wahrheit über den PitBull...gekauft!
Lol nur kurz reingelesen aufgeregt und zu gemacht:sauer:
Hat einer von euch dieses Buch lach und auch gelesen?
Würde gerne wissen lohnt es sich weiter zu lesen oder soll ich es gleich wieder bei Ebay einstellen;)
Lg Bine
 
Ja genau das....es ist also so fürchterlich weiter wie es der Anfang verspricht?!:heul:
 
ähm... was hast du erwartet? hast du dich mit der rasse überhaupt mal beschäftigt? literaturmäßig ist stratton noch mit das "harmloseste". lies es dir durch, kann nicht schaden ;). man erfährt so einiges über die geschichte der rasse (was ebenfalls nicht schaden kann).

ich persönlich mag das buch von louis colby auch lieber, obwohl es sich natürlich hauptsächlich um die hunde seiner familie handelt.
ansonsten wären die bücher von joe stahlkuppe vielleicht was für dich. sind aber nicht auf deutsch erhältlich. auf deutsch bekommst du auch noch "american pit bull terrier heute" von todd fenstermacher. ist meiner meinung nach nix dolles, und der fleig hat bei der übersetzung mal wieder geschlampt und ausserdem eigenmächtig gekürzt.
 
Ich hole mir kein Tier ohne mich zu informiern!Das zu erst;)Was ich erwartet hatte....nicht das!Die Wahrheit in dem Buch besteht ja...ok!Aber ich denke oder ich sehe das so das die Kämpfe in diesem Buch einfach nur verherrlicht werden!Das ist nicht das was ich wollte
 
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hi frank, klar sagt das Buch die wahrheit, ist aber somit für jeden Politiker ungeeignet, da er es falsch versteht. MfG Elses Rudel
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