Die Verkaufsstrategien Deutscher Immobilienmakler

  • SabineW
Wie einige von Euch ja wissen, befinde ich mich gemeinsam mit dem besten aller Ehemänner seit geraumer Zeit auf der Suche nach einem neuen, geeigneteren Haus mit großem Grundstück für uns und unsere Hunde. Die Stilblüten, die uns dabei begegnet sind, möchten wir Euch unter gar keinen Umständen vorenthalten :D

Zunächst sind da z.B. die Anzeigen auf einschlägig bekannten Internetplattformen. Euphorisch beschrieben und trickreich in Szene gesetzt, erweckte das eine oder andere Angebot unsere Aufmerksamkeit und es kam nach ähnlich gestalteten Exposés zu diversen Besichtigungsterminen.

Z.B.:

Ein schönes, freistehende Einfamilienhaus in Solingen-Höhscheid, rundherum alles grün, tolle Fotos, akzeptabler Preis. Meine Frage nach der Lage des Grundstücks wurde vom Makler so beantwortet: "traumhafte, ruhige Ortsrandlage". Schön, also nix wie hin.
Zum Objekt selbst mußten wir über den Hinterhof eines anderen Hauses fahren und ganz versteckt war es zu sehen, dazu im Hintergrund ein großer Abstellplatz für Campingwagen. Wir beschlossen, das Haus gar nicht mehr zu besichtigen und wollten gerade losfahren, als der Makler auf den Hof fuhr. Auf unsere Frage, was ER denn unter "Ortsrandlage" verstünde, bekamen wir die Antwort: "Sie müssen doch nur drei Häuser weiter und sind dann schon im Waldgebiet.
Man sollte noch dazu erwähnen, daß sich das zu verkaufende "Hinterhaus" im direkten Bereich einer großen Straßenkreuzung in der Innenstadt von Solingen-Höhscheid befand. Der Makler hatte Glück, daß er die Fensterscheibe seines Fahrzeuges schnell genug wieder oben hatte :D

Neues Spiel, neues Glück. Ein schönes Haus mit über 1.600 qm Grundstück in Leverkusen-Lützenkirchen. Hingefahren, begeistert, hätten wir gekauft. Wenn da nicht im Exposé der merkwürdige Fehler bei der Preisfindung passiert wäre. Das Haus war auf einmal 25.000 Euro teurer und das mit dem Exposé war ja nur eine "Beispielrechnung". Soso. Ich habe dem Makler bei seinem Rückfrageversuch ausrichten lassen, er möge uns doch aus seiner Kartei bitte streichen.

Uns begegnete ein Haus in Hilden. Sah auf den Fotos schön aus, relativ neu und ein für Hilden auch angesichts der Grundstücksgröße SEHR guter Preis. Angerufen und geredet. O-Ton des Verkäufers: "DA werden sie mit ihren Hunden bestimmt keine Probleme haben, die hört dort niemand...". Klasse! Endlich am Ziel! Absolute Alleinlage und kein Gemecker von Nachbarn! Nix wie hin.
Vor dem Haus stehend stellten wir irritiert fest, daß der Verkaufer ehrlich war. Da konnte unsere Hunde wirklich niemand hören, denn ca. 4 Meter vom Haus entfernt baute sich die etwa 10 Meter hohe Steilwand zur Autobahntrasse auf und warf einen gnädigen Schatten auf die heruntergekommene Bruchbude. Klar. Autos sind keine Nachbarn und meckern können die auch nicht :D

Weiter im Text.

Vor zwei Tagen hat ein Makler den absoluten Vogel geschossen:

Eine ehemalige Gärtnerei für "Botanische Raritäten". Traumhafte Landhausidylle, Grundstück (auf den Fotos) schön angelegt und über 4.000 qm groß, Lage mitten im Naturschutzgebiet. Allerdings ein stolzer Preis, den wir aber angesichts dieses Traumes zu zahlen bereit gewesen wären.
Besichtigungstermin am letzten Samstag um 11:00 Uhr; ich war schon seit den frühen Morgenstunden vor Aufregung im ganzen Haus unterwegs. Dann endlich ist es so weit. Wir stehen vor dem Tor und der Makler kommt angerauscht. Kurzer Austausch von Höflichkeiten und rein in's Vergnügen.

Bereits in der Diele stellen wir fest, daß es sich um eine Baustelle handeln muß, es zog und pfiff aus unterschiedlichen Richtungen ("Neinein, da steht wohl irgendwo ein Fenster offen..."). Das Wohnzimmer entsprach auf den ersten Blick dem Foto. Auf den zweiten sahen wir, daß die Deckenbalken mit tragender Funktion nur noch mit wenigen Zentimetern auf den Pfeilern auflagen und lediglich durch eine Klemme am Verrutschen gehindert werden sollten. Überall offene Kabel an den Wändern. Naja. Kann man ja richten. Weiter. In der offenen Wohnküche der gleiche Zustand, überall zog der Wind durch die Wände. Bad ebenso.
Wir kletterten über eine provisorische Treppe in's Dachgeschoß und ich darf versichern, daß das Dach vom nächsten Windstoß angehoben werden würde, man konnte durch einige Ecken im Dach bereits den grau verhangenen Himmel sehen. Der Boden ("echtes Eichenholzparkett !!!") war ein Sammelsurium aus schief zusammengenagelten Dachlatten und hatte Mühe, einer Punktbelastung meines Körpergewichtes standzuhalten. Ich sah also zu, daß ich vom Fleck kam :D

Wir haben das Haupthaus dann "vernachlässigt" und sind zum 2. Gebäude gegangen. Ich habe mich schon gewundert, als ich den Lageplan gesehen hatte, aber in der Tat: die Grundstücksgrenze verlief wirklich durch dieses Haus hindurch! Dabei stellte sich heraus, daß für das angrenzende Teil Wegerecht herrschte und der Nutzer ("... der nur bei schönem Wetter und an Wochenenden im Sommer kommt...") also durch das Grundstück hindurch mußte, um an seine Liegenschaft zu gelangen. Das zweite Gebäude war laut Exposé "renovierungsbedürftig" und somit im Prinzip abbruchreif.

Das Grundstück selbst war vielleicht wirklich 4.200 qm groß, aber nix "leichte Hanglage", man brauchte Helm, Seil und Pickel, um die Steigung unfallfrei zu bewältigen. Der krönende Abschluß: "Blick auf das Naturschutzgebiet". Es war der Blick auf eine Schnellstraße mit dem direkt dahinterliegenden "biologischen Klärwerk" der Stadt Solingen (was die immense Fliegenvergitterung erklärte). Als wir dann zum Ausgang kraxelten, stellten wir übrigens fest, daß sich die "neue Verklinkerung" des Hauses bereits abspaltete und vermutlich schon bei der nächsten Erschütterung komplett zusammenstürzen würde. Ahja, die Sache mit dem Bestandsschutz: wenn die Bude zusammeklappt, hat man nur noch ein gut 4.000 qm großes Grundstück, auf dem man bestenfalls ein Zelt aufstellen dürfte.....:lol: :D

Mit dem Versprechen, "uns das nochmal durch den Kopf gehen zu lassen", haben wir uns dann höflich verabschiedet :D

Ich frage mich manchmal wirklich, was sich diese Makler überhaupt denken, wenn sie solche Anzeigen veröffentlichen. Wie heißt's doch so schön? "Wer nichts wird, wird Wirt und wenn das auch nichts wird, wird's ein Immobilienwirt". Da ist was dran :D :D :D

Sab.:)
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi SabineW :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • Xana
:lol:

Und die Existenz solcher "Wirte" wird nur deswegen gesichert, weil jeden Morgen ein Dummer aufsteht :D


xana
 
  • SabineW
... oder ein paar unverbesserliche Optimisten :D :D
 
  • Alexis
*Gacker*
Du hättest mich tatsächlich vorher abholen sollen, wir würden wahrscheinlich noch immer lachen...:D

Alexis
 
  • Stinker
Och, dat kennen wir auch!

Auf der Suche nach einem geeignetem Haus, haben wir auch so unsere Erfahrungen mit Maklern gemacht.

Z.B. erzählte uns eine Bekannte, das ein Kotten in unserer Nähe zum Verkauf steht.
Wir also direkt hin. Na ja, auf den ersten Blick, sah der Kotten so aus wie wir uns dat vorgestellt haben, etwas baufällig mit Nebengebäuden und großem Grundstück. Läst sich bestimmt einiges daraus machen, dachten wir und fragten nach dem Kaufpreis.
Der Eigentümer war vor Ort, war sehr auskunftsfreudig und teilte uns jedoch mit, das er einen Makler mit dem Verkauf beauftragt hat und wir alles mit diesem besprechen müßten. Kein Problem dachten wir und hin zum Makler.
Na ja, 200T € fanden wir schon viel, aber das Objekt war schon interessant.
Das Expose las sich auch recht gut, allerdings fanden wir einige Formulierungen recht komisch, daher beschlossen wir, uns zunächst noch an anderer Stelle zu informieren.

Gesagt getan stellte sich dann heraus, das die Nebengebäude als auch das Grundstück bereits häppchenweise an jemanden verkauft waren. Es besteht kein Wege und kein Leitungsrecht und der Kotten war an eine Familie verpachtete deren Pachtvertrag noch 10 Jahre Laufzeit hatte. Zudem hatte die Person welche bereits die Nebengebäude und das Grundstück gekauft hatte ein Vorkaufsrecht für den Kotten im Grundbuch stehen.
Zu dieser Person nahmen wir Kontakt auf, worauf uns deutlich gemacht wurde, das dieser den Kotten unbedingt haben möchte.

Der Makler redete sich im nachhinein raus, wir hätten doch wohl einiges Missverstanden und das mit dem Vorkaufsrecht sei gar kein Problem, man müßte nur den guten Mann mit dem Vorkaufrecht überbieten. Klasse eine private Versteigerung, beginnend bei 200T€ für einen baufälligen Kotten, ohne alles!

Ein weiteres Beispiel war ein kleines Haus aus den 50er mit großem Grundstück und altem Baumbestand. War auch interessant. Bei der Besichtigung waren mehrere Makler einer
Agentur und mehrere Interessenten vor Ort. Jeder Mitarbeiter der Agentur führte seine Interessenten durchs Haus, wobei einer nur damit beschäftigt war, bei den Mitarbeitern den aktuellen Sachstand abzufragen und an die anderen weiterzutragen. Nach der Methode: "Habe gerade von einem Mitarbeiter die Nachricht bekommen, das jenes Paar welches uns gerade bei der Besichtigung auf dem Klo entgegen gekommen ist, einen Reservierungswunsch getätigt hat und dieser nicht berücksichtigt wird, wenn wir uns sofort entscheiden, natürlich zu einem entsprechenden Preis.
Gibt es Menschen, die sich so reinlegen lassen? Falsches Spiel!

Und noch ein Beispiel, auch ein Haus aus den 50er mit großem Grundstück. Eigentümer war eine Erbengemeinschaft. Die Maklerin war derart aufdringlich, das kann man sich nicht vorstellen. Nach der Besichtigung hatte ich die Trulla täglich am Telefon. Ach wieviele Interessenten Sie doch hätte und Sie würde uns ja den Vorzug geben, da wir ihr ja so sympatisch waren. Als ich zu bedenken gab, das ich mich bezüglich der Renovierungskosten (neues Dach, neue Heizung, neue Elektroinstallation, halt ne komplette Entkernung des Hauses) erst noch schlau machen müßte, hatte ich prompt den Sohn der Maklerin am Telefon, der ja einen Dachdeckerbetrieb hat und uns ein super günstiges Angebot machen könnte. Anschließend war dann noch der Schwiegersohn der Maklerin am Telefon (beschäftigt bei einer Gas- Wasser- *******- Firma), mit einem super Angebot für die Sanitäreinrichtung und Heizung. Die Elektroinstallation könnten diese dann auch nebenbei ohne Rechnung bewerkstelligen. Nein Danke!!!
Wie sich herausgestellt hat, war der Maklervertrag kurz vor dem Auslaufen und die Maklerin wollte noch schnell die Provision (5,5%) einstreichen.
Das Haus steht heute noch leer!

Wir haben ein Jahr nach einem Haus gesucht und viele Makler kennen gelernt, als auch deren Methoden. Einige Tips, sobald der Makler Druck macht, Finger von dem Haus lassen!!! Grundsätzlich Informationen einholen, z.B. Grundbuchamt (stimmen die Angaben im Expose) oder mit den Nachbarn sprechen, die haben meist viel zu erzählen (war der Makler schon öfters mit Interessenten vor Ort und in welchen Zeitabständen. Auch lassen sich Angaben des Maklers über die Vorbesitzer somit überprüfen.)

Na ja, ich wünsche euch viel Glück und viel viel Geduld bei eurer Suche nach einem Haus.

Stinker
 
  • Beckersmom
Boah...Sister....also nix mit den "Botanischen Raritäten" und dem schönen "Eichenholz"-Parkett :D :D


Dat sind schon Drecksäcke, diese Makler ....
 
  • SabineW
lol..... Stinker, wie ich sehe, bist Du auch schon arg vorbelastet :D

Einen hab' ich noch:

Ein Haus (recht klein, aber ausreichend) in Langenfeld, Grundstück 8.000 qm mit Waldanteil, davon 500 qm Bauland, der Rest Naturschutzgebiet. Nicht schlecht. Ich bin zum Maklerbüro hingefahren, um mir das Exposé persönlich abzuholen und direkt einen Besichtigungstermin zu vereinbaren. Als die Maklerin mit dem Eigentümer "telefonierte"**, konnte ich auf dem Briefkopf den Namen des Eigentümers mitlesen.
Klasse, dachte ich - die Vorfreude war groß und auf dem Exposé hatte ich schon auf den Fotos "erste Fassadenarbeiten" mit dem Zeichenstift vorgenommen, es ließ sich wirklich was draus machen.

2 Stunden vor dem Termin klingelt das Telefon, der Termin wurde ("wegen Krankheit des Eigentümers") abgesagt und wir wurden vertröstet, daß sie sich am folgenden Montag wegen eines neuen Termines melden wird. Der Montag vergeht, Dienstag und Mittwoch ebenso, kein Anruf.

Gut, denke ich, rufste das Büro eben selbst an, die haben sicherlich viel um die Ohren. Rufnummer gewählt: "Dieser Anschluß ist vorübergehend nicht erreichbar". Per Fax das gleiche Problem. Zum Glück hatte ich die Handynummer von der Tante, erreiche sie auch und erhalte auf meine Frage, warum der Geschäftsanschluß nicht erreichbar sei die Auskunft, "man habe Schwierigkeiten mit der NEUEN Telefonanlage". Soso. Nagut. Nachdem sie sich wie verabredet auch am Folgetag nicht mit einem neuen Termin bei meldete, habe ich Kontakt zum Eigentümer aufgenommen - einer Anwaltskanzlei in Langenfeld. Der Mann war völlig baff und erklärte mir, daß er zwar der Eigentümer sei, aber nicht im Traum daran denke, das Objekt für mich zu räumen :D

Der Witz daran: dieser Anwalt ist 1. Vorsitzender eines Wohn- und Grund-Vereines (hab die genaue Formulierung vergessen) und ich habe ihm das das "Exposé" seines Hauses im Original hereingegeben. Ich glaube, dieser Makler ist jetzt nicht mehr am Markt :D

Sab.:)

** Der Eigentümer wußte übrigens gar nix von einem Telefonat, was bedeutet, daß die Dame in meiner Anwesenheit am Telefon wohl mit der Zeitansage oder dem Wetterdienst telefoniert haben muß .... :lol:
 
  • Bine 16
Sabine, wenn ich das lese, muß ich ja unwillkürlich wieder an die Beschreibung Eurer samstägigen Hausbesichtigung denken. :D

Ich kann nur allen empfehlen, die mit dem Gedanken an einen Haus- oder Eigentumswohnungkauf denken, sich an Makler zu wenden, die dem RDM angeschlossen sind. Sicherlich gibt es dort auch schwarze Schafe, aber lange nicht so viele, wie man in den Zeitungen findet. Man muß sich immer vor Augen führen, daß jeder sich zum Makler ernennen kann, dazu ist lediglich ein Gewerbeschein nötig.
 
  • SabineW
Bine, Du wirst es nicht glauben, aber mit einer Ausnahme waren das samt und sonders Makler, die dem RDM angeschlossen sind ;) Auch derjenige, der uns am Samstag diese Bruchbude schönreden wollte.

Sab.:)
 
  • SabineW
Ahja, mir ist da gestern so ein Gedanke gekommen: man sollte mal so einige Erfahrungsberichte an z.B. "Akte" oder so geben und für einen Report mit versteckter Kamera aufzeichnen. Ich würde mich auch gerne als "Lockvogel" zur Verfügung stellen :D :lol:
 
  • Christy
SabineW schrieb:
Ahja, mir ist da gestern so ein Gedanke gekommen: man sollte mal so einige Erfahrungsberichte an z.B. "Akte" oder so geben und für einen Report mit versteckter Kamera aufzeichnen. :lol:

Ach, da hätte ich auch noch so manches Highlight beizusteuern...

Unglaublich, was manche so unter "Süd-Terasse", "hell", "renoviert" verstehen... :verwirrt:
 
  • SabineW
Christy schrieb:
Unglaublich, was manche so unter "Süd-Terasse", "hell", "renoviert" verstehen... :verwirrt:

Jau, das muß die gleiche Sprache sein, die auch in den vielen bunten Reiseprospekten steht.....

"Leichte Fertigstellungsarbeiten" heißt dann, daß Du Deinen Urlaub auf 'ner Baustelle verbringst. Oder "naturnah" ist nix anderes, als Ungezieferbefall der kompletten Hotelanlage. Ahja: "lebhafte Atmosphäre" ist dann ein Hotel im Innenstadtbereich mit Zimmer direkt über dem Ausgang der Disco :D Oder "Ausblick auf's Meer" heißt, daß Du die Dachluke über'm Klo aufklappen und mit nem Teleskopspiegel den Ausblick einfangen mußt ...:lol: :D
Oder "kreative Küche" bedeutet, daß Du jeden Tag 'ne Boulette vorgesetzt bekommst, die dafür aber im Tageswechsel nur anders bezeichnet wird ("Schnitzel Stralsund" / "Steak à la Rustica", etc.) .... :lol: :p

Sab.:)
 
  • Christy
*lach*

oder das "vielfältige Sport- und Freizeitangebot" besteht aus Tischtennsiplatte und Boccia-Kugeln... ;) :D
 
  • SabineW
<prust> genau! Und der "großzügige Swimmingpool" is nix anderes, als ein 4 x 4 Meter Becken mit brackigem Wasser :D
 
  • Christy
Dreist war auch mal das toll angepriesene Wintersporthotel mit Whirlpool...
Der Whirlpool war ne Badewanne mit so ner Kunststoffmatteneinlage, die ziemlich müde Bläschen "gewhirlt" hat... :eg:

Bis dato war mir auch nicht bekannt, dass ein einziges Solarium gleich einen "grossen Wellnessbereich" darstellt... ;)
 
  • SabineW
Und was war dann mit dem "Wintersport"? Eiswürfelschleudern im Saftglas oder habt Ihr Schneebildchen geschüttelt? :D :D :p
 
  • nelehi
Höhö,

ja die lieben Immobilienmakler.
Als wir nach Franken gezogen sind und wir dann auch nen Makler beauftragen wollten, lief das so:
Ich rief bei einem Maklerbüro an, weil ich eine nette Annonce für ein Haus gelesen hatte. Also rief ich dort an und irgendwie war es dann aber schon am Tel nicht das richtige (wahrscheinlich wollte der Vermieter mal wieder keinen Hund). Ich bat den Makler dann darum, uns doch bitte in seine Kartei aufzunehmen, damit es evtl schneller geht mit der Suche. Der Kommentar war: "Rufen Sie uns doch wieder an, wenn Sie wieder etwas interessantes von uns lesen."
Ich war echt platt, dass sie zwar gerne die Maklercourtage einsacken, aber echt keinen Finger dafür krümmen. Das war damals (evtl heute wohl auch noch) in Franken üblich.

gruß nelehi
 
  • Christy
Jo, der Wintersport...

Tcha, Schneelagen-HP´s lügen ja meistens nicht... also, Schnee war reichlich vorhanden...

Aber :D das Skigebiet war nun beim besten Willen nicht der Hotelanlage angeschlossen ;) :D sondern es war mit Pendelbussen oder einem recht langen Marsch zu Fuss erreichbar... (marschiert sich nur immer so mühsam mit Ski und Skitstiefeln)...

Nun ja.

Die üblichen Geschichten aus Sommerurlauben mit div. Hotelanlagen, Baustellen usw. erspar ich mir... :D

Aber ich bin sicher, Du hast noch nen Lacher... :) :hallo:
 
  • SabineW
Nele, na klar: für einmal im I-Net inserieren, zwei, drei Fließtextanzeigen und fünfmal Haustüraufschließen kassieren die zwischen 3,48 und teils über 5% vom Kaufpreis. Is nicht nur in Franken so. Ich hab' mir auch schon mal überlegt .............. :D
 
  • Alexis
'Schnitzel Stralsund'??? Ich lach' mich in die Ecke...:D

Alexis
 
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