Die Bedeutung des Hundes für den Menschen

  • Amy
gerade gefunden... ich find sie wunderschön, die Geschichte

Die Bedeutung des Hundes für den Menschen


Als Mutter Erde das jüngste Kind von ihr und Vater Sonne gebar, kamen alle älteren Kinder ans Kinderbett, um ihr neues Geschwisterchen zu begrüßen und zu bewundern. “Es heißt Mensch”, flüsterte die Mutter Erde ihren Kindern zu. “Es wird einst ein Paradies für uns alle da sein, doch bis dahin wird es noch viel lernen müssen und es wird uns allen viele Veränderungen bescheren. Damit es wachsen kann braucht es unsere und auch eure Hilfe.”

Die Kinder der Erde waren ganz hingerissen von diesem neuen Wesen und alle, die sie hier versammelt waren, boten dem Kind feierlich ihre ganz besonderen Kräfte an und stellten sich als Lehrer und Vorbilder zur Verfügung. Der Fels sprach: “Ich werde dem Kind Halt und Boden geben, es soll auf mir leben und in mir Schutz und Wohnung finden. Ich werde es nach und nach ins Geheimnis der Struktur und Form einweihen und es lehren, stabil und standfest zu werden.” Der Baum sprach: “Ich werde es lehren, die Schöpfungskraft der Erde und des Himmels zu vereinen und werde ihm mit meinem Holz und meinen Früchten zum leiblichen und seelischen Wohl dienen.” Der Büffel sprach: “Ich werde es mit meinem Körper ernähren und ihm Kraft und Wärme spenden, damit es wachsen und gedeihen kann.” Der Adler öffnete seine mächtigen Flügel und sprach: “Ich werde seinen Blick weit oben ins Licht tragen, damit es Vater Sonne ins Angesicht schauen kann und sich zu seinem Ebenbild entwickelt.”

So kam ein Lebewesen nach dem anderen und sie alle boten dem Kind ihre Hilfe und ihr Wissen an, denn sie alle liebten es. Ganz am Schluss kam der alte Wolf. Er blickte das noch kleine Geschöpf lange an und sprach : “Ich werde ihm ein Führer sein, werde ihm zeigen, wie es sich im Leben behaupten muss und wie es seinem Schicksalsplan weise folgen kann. Doch meine Lehre wird es erst in vielen Daseinsjahren annehmen können, bis dahin braucht es erst einen Freund, der ihm hilft, ihn tröstet, der es schützt und ihm die Liebe zu sich selber lehrt.”

Damit drehte er sich um und schaute lange stumm in sein Rudel. Er befahl einen verspielten, lebhaften jungen Wolf zu sich und sprach: “Du mein jüngster Sohn wirst die Aufgabe erhalten, diesem jüngsten Kind unserer großen Mutter Erde als treuer Freund zur Seite zu stehen. Begleite es treu und pass auf es auf. Es wird uns allen mit seiner Neugierde und Aufgewecktheit viel Ärger machen und es wird sich häufig selbst sehr weh tun. Dann, mein Sohn musst du es an sein Gutsein und Richtigsein erinnern, du musst ihm zeigen, dass wir, die älteren Geschwister, es immer lieben und uns freuen über sein Wachstum.” Der junge Wolf schaute seinen Vater ernst an und nickte: “Das will ich tun Vater.” Dann drehte er sich um und schaute auf das Menschenkind. Seine Augen wurden ganz sanft und weich und seine Rute wedelte kaum merklich.

Die Mutter Erde flüsterte ihm ganz sanft zu: “Nun kleiner Wolf, wirst Du ewig im Bann des Menschen bleiben und Dein Volk verlassen. Du bist nun nicht mehr ein Wolf, ab heute sollst Du Hund genannt werden, was soviel bedeutet wie: “Der die wahre Freundschaft lehrt”.

Der Hund legte sich glücklich neben das Bett des Menschen nieder und seufzte tief. Diesen Platz hat er bis heute nicht verlassen.


Aus “Tierisch gut” von Regula Meyer
 
  • SaSa22
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Hi Amy :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • maike
Eine schöne Geschichte...
Es wäre für alle allerdings besser gewesen, Vater Sonne und Mutter Erde hätten die neugeborene Mißgeburt gleich ertränkt....
 
  • Wiwwelle
Warum machst du eine Geschichte mit deinem unqualifizierbaren Kommentar kaputt? Ich finde deinen Kommentar dazu wirklich ätzend
 
  • maike
Die Geschichte ist schö, aber illusorisch. Was tut der Mensche seinen "Geschwistern" an? Massentierhaltung, Futtermittelskandale, Tierversuche, Tiertransporte, Eingriffe in die Landschaft usw.
Und wie viele Neugeborne seiner "Geschwisternachkommen" (Hunde, Katzen, Ratten etc- babys) werden von ihm auf bestialische Weise "entsorgt".
Mach die Augen auf- glaubst du, wir bräuchten Tierheime, wenn wir uns nach dem Grundgedanken dieser Geschichte richten würden?
 
  • Melanie F
Eine schöne Geschichte...
Es wäre für alle allerdings besser gewesen, Vater Sonne und Mutter Erde hätten die neugeborene Mißgeburt gleich ertränkt....

Ich gebe Wiwwelle recht....eine solche Aussage lässt mich vermuten, dass du auch nicht gerade viel von dir selber hälst, denn wenn man es genau nimmt, dann bist du auch eine solche Mißgeburt....:unsicher:

Nicht jeder Mensch ist schlecht ! Ich finde die Geschichte wunderschön und sie bringt einem zum nachdenken.... das wozu sie geschrieben wurde.
 
  • toubab
Bei buju habe ich mit 9 monate enttauscht aufgehört zu messen, 60 cm, ich wollte ein grossen hund, nach ein paar jahre stellte ich fest das er doch noch 64 cm geworden ist.
 
  • Spicy
Hehe ich habe es durch Zufall trotzdem entdeckt ;)
Und dazu noch diese wundervolle Geschichte :love:
 
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