Ich bin auch der "bleibt beim TA"-Typ, oder ich gebe es ihm/ihr mit, wenn es zuhause stattfindet.
Ich bin bis zum letzem Atemzug bei meinem Tier und während der Euthanasie ist immer ein Fenster offen, damit die Seele sich ungehindert auf den Weg zur RBB machen kann.
Das, was danach noch "da" ist, hat nichts mehr mit "meinem Liebling" zu tun, das ist ein toter Haufen Fleisch mit
Fell.
Im Fenster brennt danach einige Zeit noch eine Kerze, um der Seele Licht zu machen, das ist alles.
Diesen Weg haben, bis auf Kater Wuschel, alle meine Tiere beschritten.
Wuschel wurde mir, mitten im Winter bei eisigen Temperaturen, überfahren nach Hause gebracht.
TA'in war im
Urlaub, der Boden gab wegen Frost kein Vergraben her.
Also habe ich ihn in den Wald gebracht, weit abseits von Wegen abgelegt und mit Tannenzweigen bedeckt. So hat sein Körper wahrscheinlich noch einem Fuchs als Mahlzeit gedient, der es in diesen Tagen witterungsbedingt auch garantiert nicht leicht hatte.
Auch mit dieser Entscheidung konnte/kann ich gut leben und würde es ggf wieder so machen.